Beiträge von Ludwig


    Ich würde es mit einer dicken Filzdämmmatte (z.B. aus KFZ-Motorraum) versuchen, die ich hinten gegen die Prallplatte kleben würde.

    Richtig. Und auf der Vorderseite eine harte Kunststoffplatte befestigen. Die ist beim Aufprall des Diabolo nicht so laut. Den Kugelfang nicht direkt an die Wand scharauben, sondern eine Weichholzplatte an die Wand und den Kugelfang an die Holzplatte. Das schluckt noch einmal kräftig Schall.

    Leute, ihr diskutiert euch hier ins endlose.

    Die RWK Ordung des BSSB ist meiner Meinung nach recht durchdacht. Sie regelt sehr eindeutig, was geregelt werden muss und lässt sowohl den RWK-Leitern als auch den Mannschaften etwas Spielraum (Taktik). Verglichen mit anderen Sportarten ist beim RWK schon vieles sehr restriktiv (Startrechte, Wechselfristen, etc.)
    Ich finde ein RWK Leiter sollte nicht ohne direkten Bedarf irgend welche Regeln einführen und bestehende Sonderregeln sollte man jedes Jahr nochmal überdenken. Das Regelwerk ist kompliziert genug. Viele sind damit schon überfordert. Ziel ist es doch, möglichst viele Mannschaften in einem fairen Wettkampfbetrieb zu haben.

    Wie in der Gesetzgebung sollte nur gehäufter Missbrauch von "Lücken" zu neuen Regeln führen. Nur weil einer mal irgendwo etwas "unfaires oder unsportliches" gemacht hat brauchts noch lange keine neue Regelung. Regelverstöße werden sowieso mit 1 Punk Abzug bestraft.

    Und nicht vergessen: Das ist alles nur ein Hobby - auch für den RWK Leiter.

    Stell einen schriftlichen Antrag an die Gauvorstandschaft zur nächsten Gauversammlung. Erläutere genau, warum dir diese Regelung nicht passt. Du kannst auch auf andere Gaue verweisen, deren Mannschaften in höheren Ligen das dürfen und dadurch einen Vorteil gegenüber deiner Mannschaft haben. Schriftliche Anträge müssen bei der Gauversammlung vorgetragen werden und in der Regel wird dann darüber abgestimmt. Vor der Abstimmung gibts normalerweise eine Diskussion mit Wortmeldungen auf unterschiedlichstem Niveau :). Da brauchst du dann eine Hand voll verbündete. Die Masse der Anwesenden hat keine Ahnung, die musst du gemeinsam mit deinen Mitstreitern überzeugen.

    Gleichzeitig würde ich dir empfehlen schriftlich eine Ausnahme für betroffene Schützen in deinem Verein beim Gausportleiter zu beantragen. Wenn er das genehmigt (und das darf der), dann ist es gut und es gibt keinen Grund die Regel beizubehalten. Lehnt er es ab (wahrscheinlich), dann hast du zusätzliches Pulver für die Gauversammlung. Begründe den Antrag am besten mit besonderem sportlichem Ehrgeiz der einzelnen Schützen und dem möglichen sportlichen Nachteil gegenüber Mannschaften aus anderen Gauen.

    Um Mitstreiter zu finden sprichst du am besten Leute an, die du eh gut kennst bzw. die ev. das gleiche Problem haben könnten. Diese Leute sollten dann auch wirklich zur Gauversammlung gehen. Die Überraschung ist dann groß, wenn du mit deiner Meinung nicht alleine da stehst.

    Und immer schön diplomatisch bleiben. :)

    Ich weiß nicht, was da los ist in Frankreich, aber die kaufen gerade alles was sie bekommen können und zahlen horrende Preise, vorallem für Feinwerkbau.
    So gesehen ist Sofortkauf nicht unbedingt die beste Wahl.

    Ich schreibe immer zusätzlich in dicker roter Schrift dazu, wenn ich etwas nicht ins Ausland verticken möchte.
    Übrigens kannst du den Deal bei Egun rückgängig machen und dein Glück nochmal versuchen.


    das wenn so einfach wäre... Ich wurde, nachdem ich den Vorschlag gebracht habe schon vom Gauschützenmeister mit "Ich bin schon 20 Jahre Schützenmeister, da werd ich doch mehr Ahnung wie du haben" abgewiesen worden.

    und seitdem ist unser Verhältnis wohl das, was man als "schwierig" einstufen könnte.

    Tja, auf dem Niveau ist das sicherlich schwierig. Trotdem solltest du da nicht locker lassen. Such dir vorher ein paar Mitstreiter, die dich unterstützen können.

    Ist zwar genauso OT, wie die Beiträge vorher, aber diese passiven Mitglieder kann doch jeder Verein führen. Er verlangt von denen halt weniger Beitrag und von den anderen mehr. Das gleiche würde nämlich kommen, wenn nicht mehr alle Vereinsmitglieder gemeldet werden müssten: Eine satte Beitragserhöhung.


    Wie steht es denn mit den Versicherungstechnischen Dingen (ich meine jetzt mal nicht das Schießen) bei passiven Mitgliedern, die nur der Verein so irgendwie führt?

    Was ich meinte, wäre z.B. ein kräftiger Rabatt bei den Verbandsbeiträgen für passive mit Abstrichen eben bei Versicherungsschutz, Startrechten etc. Um herauszufinden, ob so ewtas zu einer Beitragserhöhung führt, müssten die Verbände mal eine Erhebung machen, wo abgefragt wird wie sich die Vereine verhalten würden wenn...

    Das eigentliche Problem glaube ich sind nicht die paar Euro, die an die Verbände fließen, sondern dass sich die passiven da irgenwie ungerecht behandelt fühlen.

    Wen es interessiert, hier ein link zur Beitragsfindung des BSSB.

    Die RWK-Ordnung vomm BSSB kann vom Gau abgeändert werden, ist also nur eine Richtlinie. Deshalb hält sich da auch G. Furnier mit Aussagen zurück. Wenn aber ein RWK-Leiter in seinen Änderungen so etwas nicht explizit reinschreibt, gilt die BSSB-Ordnung.

    Diese Zurückhaltung kommt wohl eher daher, weil man auf Gauebene nicht unnötig Staub aufwirbeln möchte und man es eh nicht jedem recht machen kann. Manche Gaue scheren sich nicht viel um die RWKO des BSSB.

    So weit ich mich erinnern kann gab es diese Regel auch bei uns mal. Man durfte unbegrenzt oft oben aushelfen, musste dafür dann aber unten die Wettkämpfe aussetzen. Das war vor gefühlten 100 Jahren.
    Diese Regel wurde durch die jetzige "2 mal oben aushelfen" (2.3.4) Regel ersetzt. Was der RWK-Leiter da macht ist ein Mischmasch, der keinen wirklichen Sinn ergibt. Das Problem mit so einer Regel ist, dass bei knapp besetzten 2. Mannschaften ein Aushelfen nach oben nicht in Frage kommt, weil dann die Wettkämpfe unten platzen. Sportlich ist das Unsinn und bestraft Mannschaften, deren Schützen sich mal erlauben z.B. krank zu sein.

    Mein Tipp: Zur nächsten RWK- oder Sportleiterversammlung beantragen, dass diese Regel abgeschafft wird und nur noch nach 2.3.4 BSSB RWKO verfahren wird.

    Solange die Vereine gezwungen werden für Mitglieder welche zwar dem Verein nahestehend aber weder dem Landesverband noch dem DSB angehören wollen Beiträge abzuführen müssen, solange spreche ich von Zwangsmitgliedschaft. Ich bin kein Zwangsmitglied in meinem örtlichen Verein sondern im Landesverband/DSB.

    BBF

    Aus diesem Grund wurden vielerorts Fördervereine gegründet. Das ist sozusagen der legale Weg die Verbandsmitgliedschaft zu umgehen. Irgendwie schade, dass das so sein muss. Ich denke so etwas wie eine Mitgliedschaft für Passive könnte helfen. Ich schätze mal (subjektiv) dass die Zahl der sogenannten Schwarzmitglieder bei gut 20% liegt. Wenn man die einfangen könnte, dann würden die Statistiken schlagartig besser aussehen. Aber hier ist kein Entgegenkommen von Seiten der Dachverbände zu erkennen.

    Den Begriff "Zwangsmitglied" halte ich allerdings in diesem Zusammenhang für zu hart.

    Um seine Leistung zu halten brauchts nicht viel Fitness, da reicht es wenn man so fit ist, dass man bei drei Treppenstufen nicht die Zunge raushängt. Um seine Leistung zu steigern, braucht man eine gute Fitness (behaupte ich mal).

    Ansonsten wäre noch eine halbwegs ordentliche Rücken- und Bauchmuskulatur zu empfehlen. Das ist recht hilfreich, wenn man auch bis zum letzten Schuss eine gute Figur machen möchte.

    Für die allgemeine Fitness empfiehlt sich sanfter Sport z.B. Walking, Schwimmen, Radfahren. Für Bauch und Rücken ist Gymnastik recht hilfreich. Krafttraining würde ich nur für die Schießfreie Zeit empfehlen, weil Muskelaufbau möglicherweise die Feinmotorik verschlechtert.

    Dazu hatten wir doch schon mal einen Fred.

    Peter Underhill - zuständig für die Peinlichkeit - ist einer derjenigen Funktionäre, die seit Jahren voll verantwortlich sind für den Niedergang des Schießsports in Britannien. Sieht aus wie Colonel Blimp, und ist kein Gramm klüger.

    Leute, Ihr wisst gar nicht wie gut wir es hier mehrheitlich haben mit unseren DSB- und LSB-Amtsträgern, im Vergleich !

    Carcano

    Weiß man ob dieser Underhill vielleicht irgendwie ferngesteuert wird?

    Das ist mir schon klar, doch wie viel Schulkinder werden sich ein Ticket besorgen?

    Die Überschrift deines Beitrages macht eine andere Aussage.


    Ach so, dann kann man ja weiter schlafen. :):D

    BBF

    Na dann erklär mir das doch mal. Was genau soll passieren?

    Wenn überhaupt, dann kann sowas Einfluss auf die Vergabe von Olympischen Spielen haben und wenn das IOC das vorher gewusst hätte, dann hätten die Briten möglicherweise die Spiele nicht bekommen. Bekanntlich gehen die Abstimmungen immer recht knapp aus. Aber das ist Spekulation.

    Keine Tickets für Kinder

    Wie lange Schießsport wohl noch olympisch beleibt?

    :D

    BBF

    Langsam. Es geht hier um die Gratistickets für Schulkinder in GB. Kindern ist die Teilnahme als Zuschauer bei den Schießwettbewerben deshalb noch lange nicht verboten. Sie können hingehen, tickets kaufen und die Wettbewerbe anschauen.

    Allerdings, wenn die Briten die Kids schon schützen wollen, dann sollten sie konsequenterweise auch keine Tickets für die Wettbewerbe Boxen, Judo, Taekwondo, Rugby, Fechten, Moderner Fünfkampf, Bogenschießen und Ringen verteilen. Überall Waffen und Gewaltverherrlichung.

    Ich glaube nicht, dass das einen Einfluss auf die Zukunft des Schießsports bei Olympia hat.