Beiträge von Ludwig

    http://www.wdr.de/tv/monitor/index.php5

    Wir kommen so schlecht nicht weg bei dem Bericht. Es geht auch um einen Flyer über den ich hier im Forum mal berichtet habe. Dabei tritt auch gerade durch die Ereignisse der letzten Wochen etwas ans Licht, das wir in den Schützenvereinen aus diesem Blickwinkel noch nicht wahrgenommen haben.

    Übrigens hat den Beitrag (teilweise) ein Mitglied unsers Forums verfasst.

    Gibt es sonst weitere Möglichkeiten?

    Jop. Trockentraining daheim oder am Schießstand, d.h. du übst einfach nur die Bewegung vom Gewehr Aufnehmen bis zum Schuss. Am besten auch auf die weiße Scheibe. Dabei solltest du dich darauf konzentrieren, alles möglichst korrekt und jedesmal möglichst gleich zu machen.


    Habt ihr eventuell auch noch tipps zum Puls senken? Bei manchen Schüssen zwischendurch geht mein Puls aufeinmal wohl wieder ziemlich hoch ich versuche schon durch die Atmung den Puls wieder tiefer zu bringen, klappt eigentlich auch oft. Gibt es da eine Möglichkeit das der erst garnicht nach oben geht während des Trainings?


    Ich gehe mal davon aus, dass du beim Training nicht nervös bist. Überleg mal ob du vielleicht ganz einfach nur das Atmen zwischen den Schüssen vernachlässigt hast.

    Ich habe die Sendung auch sehr gut gefunden (SUPI SUPI GUT) aber ein Haar habe ich dennoch in der Suppe gefunden.

    Wenn man über Klischees der kleinen (nicht so schlanken) "Grünen" Männchen nachdenkt bzw. redet wäre da nicht ein peppiger Trainingsanzug vom DSB wesentlich besser rübergekommen und vielleicht -ohne die beiden Herren zu verletzen oder zu kränken- vielleicht etwas jüngere und schlankere.
    Warum: ich selbst bin schön "älteren" Datums bzw. auch nicht mehr ganz so schlank, aber so stelle ich mir halt einen gemütlichen Sportschützen vor. Eignung und Engagement hin oder her...
    DAS IST MEINE MEINUNG
    Dieter

    Da muss ich dir zustimmen, aber nicht unbedingt wegen den Klischees. Es sind ja auch andere Sportarten vertreten und da wurden international erfahrene Schiedsrichter oder Profis aufgefahren. Ich denke, es wäre nicht schlecht, wenn man zu so einer Sendung etwas prominentere (Schumann/Reitz) schicken würde.

    Ich weiß nicht, wie man so etwas noch besser für unseren Sport nützen könnte, aber man könnte zumindest mal ein paar Zitate von den Fernsehleuten abholen. Das kann man schon verwenden, wenn ein Stefan Raab ein positives Urteil über den Schießsport abgibt.

    Trotzdem hab ich das Gefühl, dass tommy sich da oben mal gaaanz warm anziehen muss. Auch wenn es nur eine Monatswertung ist. Aber ich mag den Oktober ;)

    Freu dich mal nicht zu früh. Der Tommy war auch auf dem Lehrgang in Hochbrück. Der dreht jetzt dann bestimmt voll auf. ;)

    Die neue Website ist schon gute 2 Wochen online und ich finde sie hat die in Bayern übliche Bewertung "ned schlecht" (= sehr gut) verdient.

    Ich find es auch gut, dass jetzt sowohl die Kaderseiten als auch die Böllerseite integriert werden (ist noch nicht fertig). Das wichtigste ist aber, dass endlich mal jemand für die Seite zuständig ist. Das war in der Vergangenheit wohl nicht so.

    Emotionalen Diskussionen kann man sicher aus dem Weg gehen. Aber man muss dann leider auch damit rechnen und in Kauf nehmen, dass auch nur diese emotionalen Stimmen Gehör finden und sich mit ihren Forderungen auch durchsetzen. Die Gegner argumentieren nur emotional und irrational. Wen man dazu immer nur schweigt, dann gibt es eben auch nur diese emotionale und irrationale veröffentlichte Meinung. Mein ja nur.

    So meinte ich das nicht. Wenn andere emotional werden, dann können wir als Schützen in Diskussionen nur verlieren, wenn wir auch emotional werden. Bleibt man sachlich, zeigt man Stärke. Es ist völlig egal, was die anderen Diskussionsteilnehmer von einem denken, es ist viel wichtiger, was man den Zuhörern/Mitlesern in einer Diskussion mitteilt und dass man klar seinen Standpunkt erläutert und vertritt. Das Bild, das dabei entsteht ist entscheidend. Das hätte sich auch Ambacher das ein oder andere mal überlegen sollen.

    Auch in Bayern haben die Grünen das gemacht. Wenn ich mich nicht täusche stellte 2009 die Landtagsfraktion der Grünen eine Anfrage an das Kultusministerium und wollte wissen, wie viele Schießstände es in Bayern auf Schulgeländen gibt.
    Dabei kam raus, dass es 51 sind. In Bayern gibt es rund 5000 Schützenvereine. (Man beachte die Relation) Den Zeitungen war das allerdings schon einen kleinen Artikel wert, den ich damals auch mit einem Leserbrief kommentiert habe.
    Die Grünen haben sich damals ziemlich lächerlich gemacht. Zumal es in Bayern auch etliche Schießstände im Keller von Kindergärten und sonstigen Einrichtungen gibt, in denen Kinder und Jugendliche verkehren.
    Für mich ist das der Beiweis massiver Ratlosigkeit in der Politik und die Grünen sind scheinbar dumm genug ihre Ratlosigkeit öffentlich zu machen.

    Allerdings bin ich auch der Meinung, dass ein Schützenverein nicht im Keller einer Schule beheimatet sein sollte. Die Gründe sind aber andere. Wir Schützen sollten uns nicht in Kellern oder Waldhütten herumdrücken, während andere Sportvereine Fußballfelder, Stadien und Eishallen bauen und Millionenzuschüsse kassieren. Wir sind genauso Teil der Gesellschaft und sollten auch so auftreten.
    Was unseren Sport und den Umgang mit Waffen angeht sollten wir emotionalen Debatten aus dem Weg gehen und den sachlichen Dialog proaktiv fördern und fordern.

    Bei uns gibt es auch einen Rundenwettkampf für Schüler-, Jugend- und Junioren. Wenn man es dort schon so macht "Schnell hin, schnell wieder weg", dann kommt das Geselligkeitsgefühl garnicht erst auf. Ich denke, da wurden in der Vergangenheit viele Fehler gemacht.
    Man könnte doch nach dem Wettkampf gemeinsam (beide Mannschaften) was essen, dann wirds schnell gemütlich.

    Es gibt aber mittlerweile bei uns einige Vereine, die mit gutem Vorbild voranschreiten und grundsätzlich bei ihren Heimwettkämpfen auftischen.

    Ludwig... das Beispiel geht aber auch bei den Regeln des BSSB nicht. Weil es ja egal ist, in welcher höheren Mannschaft er aushilft. Beispiel: der Schütze aus der fünften Mannschaft hilft 2 mal in der 4ten Mannschaft aus, und einmal in der dritten, dann hat er dreimal in einer höheren Liga ausgeholfen, und ist somit dann in der 4ten festgeschossen.

    Stimmt, so genau hatte ich 2.3.4 garnicht gelesen.

    so, dann kram ich mal den Alten Thread wieder raus...

    Die Leistung wird ja auch nicht besser, wenn man die Geselligkeit nach unten schraubt :)

    Da hast du vollkommen Recht. Leider ist das mit der Geselligkeit in den letzten Jahren ein bisschen eingeschlafen. Ich hatte persönlich auch eine Phase, wo mir Geselligkeit egal war. Mittlerweile denke ich da wieder ein bisschen anders.

    5. Kein/e Schütz(e)in darf in einer Wettkampfsaison an mehr als zehn Wettkämpfen teilnehmen.

    Heisst quasi, dass er zwar in einem Durchgang 2 Wettkämpfe schiessen kann, aber irgendwann mal aussetzen muss. 

    Für mich klingt das nach ziemlichem Unsinn. Wieso sollte ein Schütze nicht mehr als 10 Wettkämpfe schießen. Wenns ihm zu viel wird, dann wird er es schon merken.

    Mal ein konstruiertes Beispiel:
    Wenn einer in der 5. Mannschaft ist, dann kann er doch gerne in jeder der anderen Mannschaften jeweils 2 mal aushelfen, kommt also auf stressige 18 Wettkämpfe. Wieso auch nicht?

    Ein Rezept gibt es nicht. Eher ganz viele. Wir haben die gleichen Probleme. Sobald die Nachwuchsschützen mobil werden, sind sie mehr und mehr weg. Allerdings gibt es schon ein paar Dinge die Helfen: Ganz wichtig ist ein Freundschaftliches Verhältnis zwischen den Jugendlichen und den Erwachsenen im Verein, das gibt ein gutes Zugehörigkeitsgefühl. Erfahrungsgemäß ist es auch so, dass die ehrgeizigen eher von selbst bleiben. Und wenn man dem Nachwuchs Verantwortung überträgt, dann erhöht das natürlich auch die Bindung an den Verein.


    1. Wodurch unterscheiden sich RWKs von den Ligen? Gibt es u.U. eine Webseite, auf der die Regeln etc. kurz und leichtverständlich erklärt werden?
    (Einige RWK-Ordnungen habe ich bereits gesichtet, allerdings ist es für Leute, die mit dem Thema noch nie befaßt waren, schwer, manche Bestimmungen richtig zu verstehen.)


    Ich denke mal nur der Austragungs- und Auswertemodus. "Mann gegen Mann" oder doch nur die Gesamtringzahl.


    2. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem Inslebenrufen von RWKs? Welche organisatorischen und sonstigen Aspekte sind zu beachten?
    (Wir wollen das ganze hier zum Anfang eher "flach" halten. Also kleine Mannschaften (3 Schützen), offene Klasse, keine Verbote für Schützen, die in einer Liga schießen usw.)


    Das was in den RWK Ordnungen steht kommt nicht von ungefähr. Wenn du ganz ohne "Verbote" loslegen willst, dann wirst du sehr schnell mit "Schlaumeiern" Bekanntschaft machen.
    Beim Modus hast du die Qual der Wahl. Hier mal eine nicht vollständige Aufzählung:

    - Ligamodus (wie Bundesliga)
    - Ligamodus + ein Punkt für die höhere Gesamtringzahl
    - Die Mannschaft mit dem höheren Gesamtergebnis gewinnt
    - Mannschaftsgrößen von 3 bis 8 oder 10 Schützen
    - Schusszahlen von 15 bis 60
    - Feste Mannschaftsaufstellung oder Wertung der besten X Schützen

    Dann musst du dir die Gruppeneinteilung überlegen. Wenn du das Niveau der Mannschaften nicht kennst, dann machst du im ersten Jahr mehrere Grupppen ohne Hierarchie und teilst dann im nächsten Jahr nach Leistung ein, so dass es dann auch Auf- und Abstieg gibt.



    3. Wären zusätzliche RWKs für Auflageschützen (nur ab Altersklasse) sinnvoll?

    Dank vorab! :)

    Jop, macht auf jeden Fall Sinn. Wenn Auflageschützen mit anderen gleichgestellt werden, gibt das immer böses Blut.