So, ich habe mal ein wenig über das Thema nachgedacht und kann die Sorge Stellenweise nachvollziehen. Ich versuche das hier im großen und ganzen mal gegenüber zu stellen.
Pro Lichtpunkt:
- Altersbeschränkung wird somit umgangen, Kinder jeden Alters können an den Sport herantreten
- Keine Standabnahmen für Veranstaltungen, Trainings nötig, Platz für Schießstand frei wählbar
- Unterstützung des Trainings möglich (Bsp SCATT)
Contra Lichtpunkt:
- Sorgloser Umgang mit "Waffen" durch Vernachlässigung der Sicherheitsaspekte möglich
- Stellt langfristig Waffenbesitz in Frage
Daraus folgt:
- Schützenvereine müssten Stände komplett neu Ausrüsten, hoher Kostenfaktor
- Lichtpunktgewehre und -pistolen müssen zu allen Ständen kompatibel sein
- Reiz am Schießsport ändert sich, Störfaktoren sind andere (Wind, Munition, ... spielt keine Rolle)
- Disziplinen könnten verschwinden oder verändern sich grundlegend (Vorderlader, Tontaubenschießen, ...)
- Plötzlicher Wertverlust aller Schusswaffen
So, das ist das, was mir gerade alles eingefallen ist. Ein weiteres Problem, das sich noch ergibt wäre die Abgabe der Waffen, sollte es tatsächlich soweit kommen. Die Behörden waren schon mit den paar Tausend überfordert die abgegeben wurden. Ein Verkauf ins Ausland ist auch schwierig, da auch hier nur ein begrenzter Bedarf besteht.
Wenn ich mir die Punkte so anschaue, ist gerade die Kompatibilität, die Anschaffung von Neuanlagen und der Verbleib der Schusswaffen ein echtes Problem. Daher auch weiterhin meine Einschätzung: So weit wird es nicht kommen. Wenn ich was vergessen habe, oder ihr andere Argumete vorbringen könnt, her damit.
Beste Grüße und eine gute Nacht!