Beiträge von ShootingRabbit

    Es fehlt in der Politik ja derzeit eine Partei die wirklich akzeptable Lösungen bezüglich des Waffengesetzes vorlegt. Immer wieder treffen wir auf Situationen in denen dem ein oder anderen das Leben schwer gemacht wird. Aber was spricht eigentlich dagegen dem entgegen zu wirken? In der Piratenpartei werden derzeit Leute gesucht, die sich mit dem Thema Waffenrecht auskennen. Hier bietet sich eine Möglichkeit eigene Ideen und Wissen mit einfließen zu lassen. Berlin zeigt es uns, die Piraten erhalten immer mehr gehör.

    Wie denkt ihr darüber?
    Zur AG Waffenrecht

    Warum soll es die beiden Modelle nicht parallel geben? Es ist ein Markt für beide Waffen da. Manche setzen zum Beispiel lieber auf Altbewährtes und andere schießen eben gern mit den neuesten Entwicklungen. Ich sehe da keinen Widerspruch :)

    Der Vorteil bei der GSP liegt wie schon gesagt im Wechselsystem. Allerdings sehe ich ehrlichgesagt nur sehr wenige Leute die überhaupt noch .32er schießen. Mag sein dass das auch eher eine lokale Wahrnehmung ist.

    Wie sieht denn bei dir der zeitliche Ablauf der Schussfolge aus? Vielleicht ist es auch mal ganz interessant mit so einem Timer (wenn vorhanden) die Schussfolge aufzunehmen. Ich kann mir vorstellen, dass man in der Richtung die Serien recht effektiv optimieren kann und entspannter durchkommt.

    Bei uns ist es so, dass diejenigen die zueletzt die höchsten Ergebnisse hatten in die Wertung kommen. Der Rest schießt als Ersatz. Fällt jemand aus, rückt quasi der Nächstbeste in die Wertung auf.

    Meiner Meinung nach ein recht fairer Modus und ansporn für jeden möglichst gut zu schießen :)
    Für die Einteilung in die Mannschaften finden hier die Listen der letztjährigen Kämpfe verwendung, sowie die Sympathien untereinander. Irgendwo hat man doch immer eine gewisse Grüppchenbildung...

    Alternative wäre das reine Bauchgefühl des Mannschaftsführers. Die Schützen selbst wissen nicht wer in der Wertung ist und wer nicht. Aber hier gilt: wehe der Mannschaftsführer stellt die falschen Personen X( X( X( :cursing: X(

    Ich finde die Aktion hat was. Aber ich würde keinerlei Einschränkungen was Berufe oder die Menschen angeht machen. Ob das Bild mit oder ohne Waffe gemacht werden sollte kann ich so nicht sagen. Am besten wäre es erstmal Bilder von beiden Versionen zu sammeln und im Nachhinein zu unterscheiden. Dabei noch ein kurzer Satz zum Sport, unten drunter Vorname und Beruf.
    Ich würde vielleicht sogar ein Bild beim Training/Wettkampf/Meisterschaft, bei der Auswertung, Standaufsicht oä. bevorzugen. So lässt sich jedenfalls auch die Vielfalt der Disziplinen erkennen und ist nicht nur Werbung für den Waffenbesitz, sondern für den Schießsport überhaupt.

    BBF,
    was würdest du denn tun, würden GK-Waffen verboten werden? Wenn du deswegen in die Schweiz auswanderst wird für dich vielleicht das "Problem" gelöst sein. Aber es ist für die wenigsten eine Option wegen dem Sport einfach mal so in ein anderes Land zu ziehen.
    Was sollen wir deiner Meinung nach denn tun? Mit dem Schießsport aufhören? In die Ecke stellen und weinen weil uns keiner versteht? Man könnte auch wie ich kleines Kind rumschreien mit den Worten "Ich will aber!!!". Du hättest keine andere Wahl als in dem Punkt vorerst nachzugeben und dich dafür zu engagieren, dass GK in Zukunft wieder elaubt werden würde.

    Du darfst deine Störung selbst beheben, wenn es dir in der vorgegebenen Zeit möglich ist. Du hast ab dem Zeitpunkt aber kein Recht mehr diese Störung zu melden. Andererseits hast du kein Recht mehr darauf, die noch fehlenden Schüsse nach Ablauf der Zeit abzugeben. Immerhin kannst du bei Standardpistole nur eine Störung im 150 sekunden Durchgang melden und eine im 20 und 10 sekunden Durchgang.

    So, ich habe mal ein wenig über das Thema nachgedacht und kann die Sorge Stellenweise nachvollziehen. Ich versuche das hier im großen und ganzen mal gegenüber zu stellen.

    Pro Lichtpunkt:
    - Altersbeschränkung wird somit umgangen, Kinder jeden Alters können an den Sport herantreten
    - Keine Standabnahmen für Veranstaltungen, Trainings nötig, Platz für Schießstand frei wählbar
    - Unterstützung des Trainings möglich (Bsp SCATT)

    Contra Lichtpunkt:
    - Sorgloser Umgang mit "Waffen" durch Vernachlässigung der Sicherheitsaspekte möglich
    - Stellt langfristig Waffenbesitz in Frage
    Daraus folgt:
    - Schützenvereine müssten Stände komplett neu Ausrüsten, hoher Kostenfaktor
    - Lichtpunktgewehre und -pistolen müssen zu allen Ständen kompatibel sein
    - Reiz am Schießsport ändert sich, Störfaktoren sind andere (Wind, Munition, ... spielt keine Rolle)
    - Disziplinen könnten verschwinden oder verändern sich grundlegend (Vorderlader, Tontaubenschießen, ...)
    - Plötzlicher Wertverlust aller Schusswaffen

    So, das ist das, was mir gerade alles eingefallen ist. Ein weiteres Problem, das sich noch ergibt wäre die Abgabe der Waffen, sollte es tatsächlich soweit kommen. Die Behörden waren schon mit den paar Tausend überfordert die abgegeben wurden. Ein Verkauf ins Ausland ist auch schwierig, da auch hier nur ein begrenzter Bedarf besteht.

    Wenn ich mir die Punkte so anschaue, ist gerade die Kompatibilität, die Anschaffung von Neuanlagen und der Verbleib der Schusswaffen ein echtes Problem. Daher auch weiterhin meine Einschätzung: So weit wird es nicht kommen. Wenn ich was vergessen habe, oder ihr andere Argumete vorbringen könnt, her damit.

    Beste Grüße und eine gute Nacht!

    Sollte es die Politik wollen, ja!

    Okay, aber das ist auch generell der Fall. Es ist ja nicht so, dass es erst seit kurzem Lichtgewehre und -pistolen gibt. Die gabs schon bei ewig alten Konsolen aus den 80ern.
    Wie schon gesagt, Waffengegner sprechen sich genauso gegen das Lichtschießen aus, wie auch gegen das normale. Und dadurch dass es internationale Wettkämpfe und Meisterschaften mit Schusswaffen gibt, besteht auch keine wirkliche Gefahr. Viel eher gibt es weitere Einschränkungen in Punkto Anzahl der Waffen pro Person bzw Verschärfungen bei der Aufbewahrung, als dass uns der gesamte Sport genommen wird.

    Jedoch will die Politik das Lichtgewehr nach und nach uns als Ersatz unterschieben, wie man an obigen Beispielen sehen kann. Dabei sind Lichtgewehre dann eine Gefahr!

    Dann musst du aber zugeben, dass CO2 Pistolen für IPSC eine ähnliche Bedrohung sind ;) Die Kritiker, die sich gegen das Schießen aussprechen, sprechen sich genauso gegen Lichtgewehre aus. Immerhin geht es hier immernoch um das Lernen mit Waffen umzugehen. Dann hat der nächste Täter eben nicht mit dem Ego-Shooter geübt sondern mit so einem Dingen...

    Stimmt, das Lichtschießen ist eine Bedrohung. Denn plötzlich dürfen 6 Jährige in den Sport hineinschnuppern und sogar aktiv den Sport betreiben, die ansonsten in den örtlichen Schwimm-, Fußball-, Hockey-, xy-Verein geschickt werden würden. Man muss um ein Lichtschießen zu veranstalten keine Immensen Summen mehr zahlen, um sich den auf dem Sportplatz aufgebauten Stand abnehmen zu lassen.

    Plötzlich wird der Sport für eine breitere Masse zugänglich. Das geht doch nicht. Man stelle sich vor der Altersdurchschnitt fängt an drastisch zu sinken... Am Ende gibt es auf dem Schützenfest nur noch Alkoholfreie Getränke, weil hauptsächlich junge Menschen den Sport ausüben!

    Glaubt ihr wirklich, dass dadurch die Disziplinen mit Schusswaffen aussterben?