Beiträge von kulzer daniel

    jupp, hier hilft nur ausprobieren.
    Bei Korngrößen sowiso, das empfindet jeder anders. ich hab z.b. 2,8mm auf 100m drin.
    iris einstellung geht am besten , wenn man sich von "beiden Seiten" (also ganz geschlossen) und (ganz offen) aufden besten "Seheindruck" nähert, und dann den mittelwert nimmt.

    Der angesprochene cylinder ist der Hornhautverkrümmungsausgleich. Ich hab mir ein glas Ohne machen lassen, das direkt in die metallische einfassung der iris passt, und somit verdreht wird. Würde das glas nun einen dioptrienausgleich haben, würde das Bild wieder verschwimmen - da es ja unsymetrisch geschliffen ist.

    mfsg daniel

    Grob gesagt gibt es Ehrungen für so und so viele Jahre Ehrenamts-Dienste. Diese werden von verschiedenen Stellen der staatlichen oder Verbandshierarchie vergeben.

    Und es gibt Leistungsabzeichen für schießsportliches Können. z.b. 180 Ringe = Gold im OSB. Diese können von allen möglichen Institutionen vergeben werden, aber vornehmlich auch die Landesverbände.

    mfsg daniel

    grüß dich,
    das problem kenn ich, mit einer diopter-iris kannst du dir mehr tiefenschärfe "einstellen" , so dass korn und scheibe klar sichtbar sind, das geht aber sehr zulasten der helligkeit.
    Von irgendwelchen augensprays - sofern du gesund bist - halte ich nichts.

    mfsg daniel

    grüß dich,
    ich habs angetestet. Finde es eine nette Spielerei.
    Aber so wirklich praktikabel ist es nicht. Nach 3-4 mal klicken hat es jeder kapiert, dass er zentrieren muss, und dass - wenn nicht- der schuss daneben geht.
    Und ich hab am stand keine windowsmaschine stehen.

    hab schon gute schaubilder gesehen (evtl von Mec) die kann man sich aufhängen, und stehen immer parat.

    mfsg daniel

    das wird sich nur im einzelfall entscheiden lassen:
    ist die vorderschafterhöhung nur in die uit-schiene verschraubt? dann kann man sie abmachen
    hat das vordere ende des laufes die ausfräsung für den korntunnel, und ist der lauf "lange"? d.h.laufverlängerung daran?
    hat das luftgewehr ein "F-im Fünfeck" dann hat sie nur 7,5j, ansonsten 16,3 was im dsb verboten ist

    schafkappe kann man tauschen
    den rest hinzukaufen

    mfsg daniel

    jupp, hätte jetzt auch Bis 300€ gesagt, gehen aber auf egun auch mal für nur 200 weg.

    von den 54er systemen gibt es div. läufe, also der jagdliche, der sich nach vorne hin kegelförmig verjüngt, dann einen voll zylindrischen, und einen zylindrischen in der mitte etwas dünner, und am korn wieder etwas auseinander geht. Keine sorge, die sind alle gut, die gabs nur wegen den unterschiedlichen gewichtswünschen.

    die 64er systeme sind auch als solche markiert, haben die "leichtere" systemhülse und schiebesicherung. ist halt der einfachere verschluss.


    mfsg daniel

    das ist schon ne steile these, die geschwindigkeit zu messen.
    ich empfehle:
    DartSpeed - Geschwindkeitsmessung für Geschosse unter der Schallgeschwindigkeit
    die software ist schon älter, läuft vmtl ad hoc auf xp ansonsten brauchts etwas hilfe fü win764bit + aufwärts:
    Die fehlende Datei registrieren
    (speichern auf den desktop, und dann in den angegebenen pfad verschieben)


    oder für die techniker: sound von abschuss und aufschlag aufnehmen und im Soundprogramm die zeit dazwischen messen.

    mfs daniel


    Bevor du dich noch mehr blamierst!

    Meinung!
    Meine Meinung: Kreativer Umgang mit Scheibenmaterial, schießen kann er, treffen auch, das hat er bewiesen. Aber du siehst, manche leute hier treffen nur ihre 10m Scheiben, und sonst nur den falschen Ton, ich darf aber gerne in das offenere co2air forum verweisen. Wobei, scheiben schießen ist dort wohl zu konservativ anstatt auf konserven. Ausser du hast das auf 50m gemacht, dann männlich!

    mach weiter so, ich hoffe wir begegen uns mal

    mfsg daniel

    meine walther cp2 baujahr um 1985 mit Kohlensäure CO2 antrieb schießt mit 133 m/s
    Heute wird mit pressluft bei lp's oft um 155 m/s orientert.
    Wichtiger als die bloße geschwindigkeit ist die konstanz (und damit präzision), und die kann, wenn man zu weit aufdreht dann schnell dahin sein!
    die hersteller fahren nicht sinnlos ihre tests, um genau das zu erreichen.

    du kannst auch nicht die 7,5j / 180m/s eines gewehrs erwarten, dazu ist der lauf zu kurz.
    mfsg daniel

    grüß dich,
    ich nimm seit eh und je 5-6 tropfen motoröl auf 500 rundkugeln. hab also eigentlich gar keinen vergleich.
    ich kann aber sagen, nachdem mann die kugel von hand durch den lauf gepresst hat, ist die kugeloberfläche wieder "trocken", das öl verbleibt also am / im lauf.
    meine argumente: nicht zuletzt wird der zimmerstutzenlauf ja so kurz gewählt, weil das explosionsvolumen der zündmasse sehr klein ist, und damit kaum genügend material bereitstellt die kugel durch einen längeren lauf zu treiben. müsste ich mal probieren. knicklauf lg, kugel rein, hülse nach, hülse zünden...
    aus gleichem grunde etwas

    mfsg daniel

    ist bei uns auch regelmäßig der fall, da gibts kids, die sind mit 12 hochgewachsen wie manche 16jährige, und andere laufen noch unterm tisch durch.
    Lösung hab ich aber keine, mein vorschlag, mal eines zu "modifizieren" wurde abgelehnt. Die säge stand schon bereit...
    mfsg daniel

    Genau,
    die zündmasse ist in der mitte augenscheinlich "ausgebrochen", da es aber so oft und gleichmäßig mittig erscheint, könnten es soger spannungsrisse in der zündmasse sein, wenn diese nach dem schleudern austrocknet. Aber sie funktionieren tadellos, was es also relativiert.

    @ HdR
    Ich seh schon, zwei schützen, ein gedanke. Der Kugelsetzer in messing ist natürlich sehr schick :)
    Hast du dich bei der Setztiefe an ein vorgegebenes Maß gehalten? (z.b. cip,patronenmaße)
    Denn die gezeigte Kugel zeigt abdrücke der Züge, wie es auch in meinem ersten testlauf die kugel gezeit hat, die ich mit einer rws hülse geladen hab. Die Kugel wird hier m.E. aber nur bis an den konus gesetzt, die eigentliche umformarbeit muss dann noch die zündmasse erledigen, die kugel dann ganz hinaustreibt.
    Hier seh ich gasverluste und unterschiedlichen kraftaufwand, die kugel bis in die vollen Züge zu pressen.

    Eine liederung der hülse erwarte ich eigentlich nicht, dazu ist das patronenlager auch viel zu groß, die kugel hat ja 4,55mm und kann eingerollt werden, die hülse aussen nur 4mm. Hier vertraue ich auf abdichtung durch den Rand der Hülse.

    es bleibt spannend.

    mfsg daniel

    Da es für meinen 54 er keine hütchen mit eingepresster kugel nr 12 (4,55mm) zu kaufen gibt, bin ich bisher immer so verfahren:
    kugel mit dem finger in das patronenlager hineinrollen, dann die hülse von hand ins patronenlager schieben. Verschluss zu und peng.

    Ich kann mir vorstellen, dass es weniger an fummelei ist, wenn man die kugeln in die hülsen wie beim echten wiederladen extern setzt. Aber dann gehen die fragen dort wieder los.
    mfsg daniel

    So grüß euch,
    ich habe nun die Randzünder Sellier und Bellot von Gromar erhalten. Die in die Hülse gesetzten Kugeln hatte von 4,35 - 4,50 mm alles dabei, und waren daher für mich untauglich. Diese habe ich herausgezogen.
    S&B gibt ein paar körner pulver in die Hütchen, auf 800 Hülsen 1/3 Ü-Ei voll.
    Vereinzelte Hülsen (unter 20 auf 800 hülsen) haben nicht genügend Zündmasse, um die kugel aus dem lauf zutreiben, diese ist dann allein im Rand und reicht nicht bis in die mitte hinen. Es macht dann auch nur ein verhaltens Klack des schlagbolzens ohne weitere Reaktion. Bei einem Teil der Hülsen weist die zündmasse in der mitte "materialverlust" auf, der sich aber im rahmen hält.

    Da es sich hierbei um "kurze" Hülsen handelt , solle man die kugel bis in die Züge per hand setzen, ich hab dazu einen inbusschlüssel genommen - so erhält man auch direkt rückmeldung über den wahren durchmesser der kugel - mit entsprechender einpresskraft.


    Die Basics zu den folgenden Schussbildern:
    Nach jeder Scheibe 2x mit der kunststoffbürste durch den lauf,
    die kugeln nicht rolliert (H&N 4,55, blei ohne kupfer)
    das gewehr auf 2 punkten justierbar aufgelegt, gezielt per Diopter

    Zu Bild 1:
    Die Kugel wurde mit dem Inbusschlüssel bis ans Ende des Übergangskonus (eigene Deutung des einpressgefühls) / anfang der Züge gedrückt
    Es wurden Hütchen ohne materialausbrüche genutzt.

    Zu bild 2:
    Die Kugel wurde mit dem Inbusschlüssel bis in die Züge hinein gedrückt, merklicher Kraftanstieg am ende des übergangskonus (anm. s.o.)
    Es wurden Hütchen mit materialausbrüchen genutzt.

    Zu bild 3:
    Die Kugel wurde von Hand in das Patronenlager gerollt. Es wurde mit dem Hütchen weiter eingeführt.
    Es wurden Hütchen ohne materialausbrüche genutzt.

    Zu bild 3:
    Die Kugel wurde von Hand in das Patronenlager gerollt. Es wurde mit dem Hütchen weiter eingeführt.
    Es wurden Hütchen mit Materialausbrüchen genutzt. Der Ausreisser rechts unten entstand durch Hülse ohne ausreichend (s.o.) Zündmasse, der Laufstecker wurde mit weiterem Hütchen rausgeschossen.

    Zu den Hütchen selbst:
    der Durchmesser des Randes ist augenscheinlich etwas kleiner (ca 0,5mm) als bei RWS.
    Die Hütchen dichten nicht sauber ab, es tritt Schmauch am Stoßboden aus.
    Sie verursachen wesentlich mehr Verunreinigung als ich von RWS gewohnt.

    Fazit:
    Für mich als Trainings & ÜbungsHülse durchaus ausreichend.

    Die Kugel setzen:
    eine RWS-Hülse setzt die Kugel soweit, dass sich leichte Abdrücke der Züge auf der Kugel finden, (vmtl bis in einen Konus hinein). eine von Hand durch den Lauf gepresste Kugel weißt eine um ein vielfaches tieferes "Zugbild" auf.

    Zu klären wäre die Frage, ob ich das Geschoss auch nach DSB per Hand bis in die Züge setzen darf (mit etwas, das Materialschonender ist als ein Inbus-schlüssel), da sich damit das problem des Rollierens teilweise lösen würde, da die Setzkraft nicht durch die Zündmasse aufgebracht werden muss, und diese dann gleichmäßiger wirken sollte.

    Das setzen werde ich per hand durchführen, ich weiß nicht, ob sich der übergangskegel "zuschmieren" könnte mit blei, wenn ich die kugeln gar nicht setze.

    Soweit heute meine Eindrücke.
    mfsg daniel

    schwachsinn: so ne kartusche fällt nicht nach 10jahren und einen Tag auseinander.
    Was lässt material ermüden?
    -korrosion (feuchte pressluft innen, oder äusserlich verrosten lassen)
    -extreme druckwechsel (von 200bar bis 1bar und wieder voll)
    -schäden durch fall bzw. aufschlag

    ne kartusche die 10 jahre beim hersteller ohne Druck lag, ist deshalb nicht gefährlich weil du das glaubst.

    Wie meine meinung zu dieser dsb - hersteller konspiration ist, hab ich schon geschrieben. Meine Konsequenz, ich schieße nur mehr Meisterschaften mit richtigen beschossenen Waffen für Patronenmunition, und das bei Drücken über 1800 Bar - und der Beschuss läuft nicht ab - wahnsinn!

    gut nacht - mfsg daniel