Beiträge von Sven

    Moin Claus-Dieter,

    das ist nämlich das große Problem, wenn eine Ausschreibung und oder Regelwerk fehlerbehaftet etwas regeln soll.

    Als wir hier im real live, in kleiner Runde, darüber gesprochen haben, kam auch diese zweigeteilte Meinung.

    Ist wie ein Vorfall vom letzten Jahr, wo jemand bei der Waffenkontrolle nicht durchkam, da sein Korntunnel über die Laufmündung ragte.

    Waffenkontrolle sagte sinngemäß: Hier guck mal was da steht...ein Korntunnel darf nicht über die Mündung hinaus ragen"

    Schütze hat darauf hin seinen Sportleiter angerufen und dieser hat dann einen Punkt in der SPO genannt, wo es für das Auflageschießen doch zulässig ist.

    Nun will ich aber bei dem schönen Wetter mal an die Nordsee (Büsum). Habe lang genug bei dem dunklen, nasskalten, Wetter in der Bude gehockt...:)

    Einen schönen Sonntag und Gruß

    Sven

    PS.

    Vielleicht gibt es ja noch die eine oder andere Meinung zu dem Fall.

    Sportordnung des Deutschen Schützenbundes

    .....

    9.7 Gewehr
    Bezüglich aller Abmessungen und Beschreibungen sowie den Optiken und Visieren für das
    Auflageschießen gilt Teil 1 der Sportordnung. Abweichungen davon sind hier im Teil 9 geregelt.

    Manchmal muss man etwas tiefer in die Materie eindringen.

    Stimmt, es darf nichts über die Mündung hinausragen. Aber ist dort die Länge der Auflage genau definiert, nein.

    Mir wurde im Oktober 2016 zu der neuen Regel für 2017 auf der DM in Dortmund erklärt, das an der Auflage alles über 550 mm Länge als Gewicht gewertet wird.

    ....

    Du hast Punkt 9.7 aus der BETA Version zitiert!

    Hier der Link zur aktuellen finalen Ausgabe.

    Teil_9_Sportordnung_2017 STAND 1.1.2017

    Da steht unter Punkt 9.7 z. B. kein Verweis mehr auf Teil 1.

    Zudem ist in der Finalen auf Seite 6 eine Tabelle, mit den zulässigen Gewehr Maßen, zu den Auflagedisziplinen.

    Schau Dir mal die Tabelle an, denn darauf beziehe ich hier meine Aussagen.

    Wie Du richtig sagst, es steht nirgends etwas zur Länge der Auflage, zumindest habe ich selbst dazu auch nichts gefunden.

    Zu lesen ist ja sinngemäß nur, dass wenn eine Auflage länger ist als 550mm, eine Markierung bei den 550mm zu erfolgen hat, als optische Begrenzung für den maximalen Auflagepunkt etc..

    Wie kommst Du denn zu der Aussage, dass beim Auflageschießen Gewichte nur diese max. 700mm haben dürfen?

    Es steht doch nirgends geschrieben für das AUFLAGESCHIEßEN, oder ich habe es bisher zumindest nirgends entdecken können.

    Sollte jemand den Passus finden, möge er diesen doch bitte mal hier niederschreiben.

    Nur die Annahme, dass es so sein MÜSSTE, oder weil irgendwer es mal irgendwo gesagt hat, sagt doch nichts aus.

    Wenn nun eine Kontrollaufsicht sagt, dass alles was über diese 550mm hinaus ragt als Gewicht zu bewerten ist, sagt dazu die Sportordnung für MICH ganz klar aus, dass ein Zusatzgewicht eine max. Baulänge bis zur sichtbaren Mündung beim AUFLAGESCHIEßEN haben kann.

    Da das "Maß" in der SPO in der Tabelle ganz klar definiert ist.

    Wo also siehst Du, was da an meiner Ausführung nicht regelkonform ist und bei einer Waffenkontrolle beanstandet werden würde?

    Ich möchte schon gerne Fakten wenn meine Ausführung falsch sein sollte.

    Mir ist ja auch dran gelegen, sollte ich bei dem gelesenen einen Fehler hinein interpretieren, diesen gerne abstellen würde.

    Wenn jemand bei der Waffenkontrolle irgendetwas zu bemängeln hat, dann muss er es auch belegen können.

    Ich habe bisher keine weiteren wie oben schon erwähnte Längenmaße oder ähnliches zu den Auflagedisziplinen gefunden.

    Sollte in der SPO auch ganz versteckt nichts weiteres zu finden sein, wüsste ich wirklich nicht, was die Waffenkontrolle da bemängeln möchte.

    Ich habe bisher, obwohl ich auch so einige Anbauteile für meine Waffen schon mal selbst baue, noch nie Probleme bei einer Waffenkontrolle gehabt.

    Mir ist natürlich auch nicht daran gelegen, mal nicht durch die Waffenkontrolle zu kommen.

    Aber wenn die SPO einfach nicht klar definiert ist, liegt es nicht an mir, diese nach den Wünschen von irgendwem auszulegen.

    Ich beziehe mich auf das, was ich geschrieben in der SPO vorfinde.

    Wenn ich etwas falsch interpretiere, hätte ich bei der Waffenkontrolle auch kein Problem meinen Fehler zu korrigieren.

    Aber dann möchte ich es auch dort klar belegt haben!

    Wie schmidtchen sinngemäß geschrieben hat: Das Regelwerk hat ständig Fehler und oder neue Fehler drin.

    Es kann nicht sein, dass der Sportschütze durch eine falsche/unpräzise Ausführung da ins Hintertreffen gerät.

    So wie ich die aktuell veröffentlichte Sportordnung interpretiere, hat für mich bei dem Fall den Rifleman hier geschildert hat, die Standaufsicht einfach eine Regel für die Freihand-Disziplin bei einer Auflage Disziplin angewandt.

    ...

    Also ist dann bei 700 mm Schluss. Den Rest kannst Du absägen.

    ...

    Absägen kann man, nach Sportordnung muss man es aber nicht. :)

    Bei den Auflagedisziplinen greifen diese 700mm aus Teil 1 nicht, da sie mit den Maßangaben in Teil 9, Seite 6 "Regeln für das Auflageschießen" aufgehoben werden!

    Siehe Teil 9 unter Punkt 9.7 Gewehr:

    Bezüglich aller Abmessungen und Beschreibungen sowie den Optiken und Visieren für das Auflageschießen gilt die Auflagetabelle Teil 9.

    Die einzige Einschränkung die ich in Teil 9 finde ist, dass nichts über die Mündung hinaus ragen darf.


    Moin!

    Wir hatten letztens auch das Thema "Zusatzgewichte vor dem Schaft Richtung Mündung" am Luftgewehr für 10m Auflage.

    Da ich mir Zusatzgewichte vorne an meinem Auflagekeil montiert habe.

    Unter Punkt 1.5.4 der SPO fürs Luftgewehr steht geschrieben: " Sämtliche Zusatzgewichte müssen innerhalb der Schaftabmessung liegen"

    Und beim KK-50m Gewehr dürfen diese max. 700mm vom Systemende nach vorne ragen.

    So weit so gut und eigentlich klar...

    ABER:

    In Teil 9 "Regeln für das Auflageschießen" der SPO widerum steht fürs LG und auch KK-50m: " Laufbeschwerung, Schaftbeschwerung..." Nicht über die sichtbare Mündung"

    Daraus schließe ich: bei den Aufgelegt Disziplinen gilt eine Sonderregelung und die vorgegebenen "700mm" beim KK-50m sind fürs Auflageschießen nicht vorgeschrieben!

    Ebenso kann ich am Luftgewehr eine Stange mit Zusatzgewichten z. B. vorne am Auflagekeil anbringen, wenn diese nicht die Laufmündung überschreiten.

    Wenn ich die Aussage des TO nun richtig verstanden habe, wurden beim Auflageschießen die Gewichte beanstandet.

    Sollten die Gewichte und/oder deren Befestigungsstange NICHT über die Laufmündung hinaus geragt haben, wäre aus Sicht des Schützen alles rechtens gewesen.

    Wenn ich also alles richtig überflogen habe, hat die Standaufsicht für mein Verständnis absolut daneben gelegen!

    Ob Gewichte oder sonstige Dinge über die Mündung hinaus ragen, kann ein Mensch ohne große Augenprobleme eigentlich erkennen.

    Wenn nicht, dann ist die Person fehl am Platze gewesen!

    Moin,

    es ist genau so wie Tomislav schreibt!

    Ich baue mir meine Auflagen/Keile selbst und fräse sie auch mittig in Längsrichtung immer frei, so, dass links und rechts ein kleiner Steg von 3-5mm stehen bleibt.

    Zu beachten ist eigentlich nur die maximale Breite von 60mm und Länge/Höhe zum System nach SpO.

    Der Vorteil gegenüber einer nicht frei gefrästen Auflage besteht besonders darin, dass die Auflage des Gewehrs (Keil), auf der Auflagefläche der Gewehrauflage, durch eventuelle Unebenheiten nicht kippelt.

    *was ein Satz...* ^^


    Schau Dir z. B. mal die Auflageschiene von Tec-hro an.

    Ist zugelassen.

    Matze hat es ja eigentlich schon fast auf den Punkt gebracht.
    Von mir etwas ausführlicher. ;)

    Moin,
    zuerst einmal, ich schieße Auflage!

    Zu Punkt 3:
    Bin kurzsichtig mit leichter Hornhautverkrümmung und nutze ein 0.5er Adlerauge.
    Mit der Standard Iris (nicht verstellbare) kann ich die Scheibe kaum/nicht scharf erkennen und sie ist extrem gräulich.
    Was durchs Adlerauge noch verstärkt wird.

    Die Handhabung einer Brille finde ich umständlicher als ein Monocle!
    Bin von der Brille weg und habe trotz Hornhautverkümmung sehr gute Erfahrung mit dem Monocle gemacht.
    Zumal ich 3 verschiedene Gewehre schieße und so die Brille nicht ständig verändert werden muss.

    1. Das Monocle wird eigentlich genau mittig (oben/unten/rechts/links) hinter die Iris gebaut.


    Ob das Glas nun bündig am Diopter anliegt oder etwas weiter zu Dir kommt, ist fürs "scharf sehen" nicht ganz so entscheidend.
    Je weiter Du mit dem Auge/Glas vom Diopter weg kommst, um so besser lässt sich der Korntunnel in der Irisöffnung zentrieren.

    Wichtig zum "scharf sehen" ist der Abstand vom Glas zum Auge.
    Ich bevorzuge einen Augenabstand zum Glas von ca. 0,5 -max. 1cm.
    Das ist aber alles subjektiv. Manch anderer ist vielleicht 3cm weg, der Nächste "klebt" das Auge ans Glas.

    2. Hast Du eine Hornhautverkrümmung?
    Dann muss das Glas passend zu deiner Verkanntung im Monocle verdreht werden!

    3. Hast Du eine verstellbare Irisblende im Einsatz?
    Wenn nicht, dann versuche mal eine in Verbindung mit dem Monocle zu testen!

    Ohne verstellbare Iris bekomme ich den Spiegel nicht scharf zu sehen.
    Die Einstellung im Bereich um 0.8 der Iris bringt für mich das beste Zielbild!
    Empfohlen wird ja immer ein Wert um 1.0, dann ist der Spiegel für mich nur noch hellgrau und total unscharf.
    Ein präzises Sehen ist für mich so nicht mehr möglich.

    Wenn mal andere Leute durch meine Visierung schauen beklagen die sich, dass es viel zu dunkel sei.
    So unterschiedlich kann es sein... ;)

    Hallo Vanessa!
    Mir ging es bzgl. der Brille ähnlich, irgendwie habe ich ständig dran rumgemacht, obwohl sie topp eingestellt war!
    Wobei sich oftmals, nee eigentlich fast immer rausstellte, dass ich grundlos dran rumgefummelt und gezweifelt hatte.

    Ich habe auch eine Hornhautverkrümmung (157°) und bin mit einer Diopteroptik nicht wirklich klar gekommen.
    Hatte in den Serien ständige Fehlschüsse die auf Zielfehler zurückzuführen waren.

    Was mir aber wesentlich besser gefällt als meine Brille (habe eine Olympic-Champion!) und ich absolut super mit klar komme, ist ein Monocle.
    Auch mir wurde wegen der Hornhautverkrümmung vom "Glas am Diopter (Monocle)" abgeraten.

    Mein Rat: ausprobieren, ich komme bestens damit klar und habe meine 3 Waffen alle darauf umgerüstet!

    Ein Monocle kostet neu um 50€. Wenn Du damit nicht zurecht kommst, bekommst es ohne großen Wertverlusst schnell wieder verkauft.
    Zum Testen vielleicht ein Glas bei Fielmann anfertigen lassen, mit den Werten deines jetzigen Brillenglases
    Kosten: Glas mit Entspiegelung und Einarbeitung ~35€, ohne Entspiegelung wenn Du erst einmal günstig testen möchtest ~15€.
    Wenn Du ganz viel Glück hast, passt evtl. sogar dein vorhandenes Glas der Brille am Monocle.


    Das Glas habe ich passend zur Kopfhaltung (Verkantung / Kopfhaltung) im Glashalter verdreht, bzw. gibt es zum Monocle auch einen drehbaren Glashalter (nennt sich Revolve), welchen ich an einem KK Gewehr nutze.

    Nicht, dass auf Grund der Aussage von Rifleman hier ein falscher Eindruck entsteht.

    Der Spiegel wird nicht größer, wenn man anstatt des 18mm Tunnel einen 22er verwendet.
    Vergrößert wird der Spiegel einzig durchs Adlerauge und das ist beim 18er wie 22er in Verbindung mit einem 0.5er Adlerauge gleich!

    Ob ein 22er besser ist als ein 18er, ist ganz einfach ein persönliches Empfinden.
    Persönlich kann ich sagen, bei mir ists egal ob ein 18er oder 22er Tunnel montiert ist.
    Von den Ergebnissen her bemerke ich keinerlei Unterschiede.

    Ich tendiere einzig aus dem Grund zum 22er, da ich diese verstellbaren Centra Square Ringkorne (die mit dem schwarzen Viereck) verwende.
    Bei der 22er Version gibt es halt das größte Viereck und das gefällt mir einfach gut.

    ....Mir würde eine Vorrichtung vorschweben die
    a) ein Test mit Schaft ermöglicht
    b) mittels einer spielfreien Industrie Linearführung eine definierte Bewegung des Gewehres zulässt und somit das schießen aus der Schulter simuliert

    Das obere bewegliche Teil welches den Schaft aufnimmt und mittels Linearführung mit dem Unterteil (fest mit dem Untergrund verschraubt) verbunden ist ...

    Ich/wir testen immer bei Allermann und ich meine, die haben solch eine bewegliche Vorrichtung.
    Wie spielfrei diese allerdings ist...?

    War zuletzt vor 2 Jahren dort und habe die Vorrichtung nicht mehr so ganz in Erinnerung, aber ich habe die Vorrichtung so vor Augen, dass das Oberteil durch 2 Passwellen in Längsrichtung mit dem Unterteil beweglich verbunden ist.
    Auf den Wellen sind zudem Federn, um die Energie/Rückstoß aufzunehmen und das Gewehr wieder in die Ausgangsposition zu bringen.

    Ich gehe mal davon aus, Du meinst eine Centra Farbiris ohne Polfilter.
    Wobei, mit Polfilter sollte die Vorgehensweise ähnlich sein.

    Das Centra kann man rückseitig öffnen, in dem man die Mutter vom Gewinde abschraubt.
    Dann kannst den runden "Deckel" abziehen und die Filter liegen frei.
    Ist eine Art runde Platte, wo die verschiedenen Farbfilter am Umfang fest eingeklebt sind.
    Reinigen würde ich mit einem feuchten Brilenputztuch.

    Die Blendlamellen liegen so noch geschützt und können nicht heraus fallen. Also keine Angst...

    Kurzer Nachtrag:

    Habe mir nun ein Centra Sight Base 10-50 Diopter zugelegt und nun sind meine "Sehprobleme" bei Nutzung der Duplex Geschichte.
    Das Anschütz 7002 Diopter scheint demnach nicht so wirklich gut zu funktionieren.

    So, das Problem scheint geklärt und es liegt an meinem Diopter (Anschütz 7002).

    Habe einen Freund, der auch eine Duplex schießt, mal durchschauen lassen und er hat meinen schlechten Seheindruck bestätigt.
    Das Zielbild ist mit der Duplex zu dunkel und wenn man es heller macht (Iris am Diopter) wird es unscharf.
    Man findet keine brauchbare Einstellung. Auch das ändern des Augenabstands brachte keinen Erfolg.

    Mein Freund nutzt ein Centra Sight Base Diopter, in Verbindung mit einer komplett bestückten Duplex und einer Diopter-Iris mit Farbfilter.
    So haben wir alles mal durchgetauscht und probiert.

    Es hat sich nun folgendes gezeigt: nehme ich sein Diopter sieht alles sehr gut aus.
    Kann auch wie bisher mit meinem Brillenglas direkt an die Diopter-Iris anlegen, es ist alles hell und schön scharf.
    Zielfehler in der Duplex kann ich ebenso erkennen, also alles so wie es sein soll.

    Durch den Diopter Tausch fiel nun aber etwas gravierendes auf:
    Bei meinen Anschütz Dioptern (LG wie auch am KK mit Centra und Gehmann Iris) muss ich die verstellbare Iris im Bereich von 0.7-0.9 bewegen um schön scharf sehen zu können.

    Als ich sein Centra Diopter testete, kam ich auf eine Irisöffnung von 1.2-1.3.
    An der Iris kann es nicht liegen, das ich verschiedene Irisblenden (auch verschiedene Hersteller) auf meinen Gewehren nutze.
    Alle mit dem Anschütz 7020 Diopter, und bei allen Gewehren muss ich um gut sehen zu können, die Iris im Bereich wie oben erwähnt bewegen.

    Fazit: Will ich die Duplex nutzen, brauche ich wohl ein anderes Diopter oder ich verzichte auf die Duplex. :(

    Joachim, ich verstehe sehr gut was Du schreibst. :thumbup:

    Ich versuche mal zu erklären wie ich bisher versucht habe möglichst gleichmäßig/wiederhol genau zu zielen.
    Hoffe es ist einigermaßen verständlich und erklärt, weshalb ich mir mehr von der Duplexeinheit erhoffe. :D

    Einen immer gleichen Augenabstand zum Diopter stelle ich so her, dass ich mit dem Brillenglas direkt an der Iris einen ganz leichten Kontakt herstelle.
    So ist mein Abstand Auge --> Diopter immer gleich und hat mich damals als ich diese Position gewählt habe, jenseits über der 310 Zehntel-Ringe gebracht, und meine "Ausreisser" durch Zielfehler konnte ich so erheblich reduzieren.

    Der Abstand vom Auge zum Brillenglas ist fest durch die Brille vorgeben und ich denke es sind ca. 2-3cm. Gemessen habe ich aber bisher nicht.
    Auge --> Brillenglas ca. 2-3cm --> Brillenglas --> Iris = 0cm.

    Der Nachteil ist wie Du schreibst, man sieht enorm viel vom Umfeld wenn man so dicht dran ist und leichte seitliche Abweichungen durch schrägen Einblick nimmt man nicht mehr 100%ig wahr.
    Bisher habe ich versucht mir damit zu helfen, dass ich irgendetwas im Umfeld zum Rand der Iris hin gesucht habe und so versuche den Einblick möglichst immer gleichmäßig zu reproduzieren.
    So ist der ganze Zielvorgang natürlich sehr anstrengend und auch nicht auf jeden Stand finde ich eine passende Orientierungshilfe.
    Mit dieser Art des Zielens bewege ich mich zur Zeit im Bereich von 312-315 Zehntelringe, sehr konstant und meist im Bereich der 314. Durch die Duplex erhoffe ich mir so 2-3 Ringe mehr. :whistling::D


    An den Sichtabstand habe ich bisher nicht gedacht. Da werde ich gleich heute Abend mal ansetzen. :thumbup:
    Zudem mal wirklich genau drauf achten, wie ich was sehe oder auch nicht (Größe des Lichthof zur Iris)
    Denn wenn ich ehrlich bin, nachdem ich letzte Woche bemerkte wie schlecht ich mit der Duplex klar kam, und je mehr Schüsse und Änderungen ich vornahm,
    sich keine Besserungen einstellten, habe ich irgendwann auch nicht mehr auf alle Details geachtet.
    Der Frust wuchs merklich und die Zeit lief mir letztlich auch weg -Trainingsabend Ende und eine Woche warten, da Montags kein Jugendtraining wegen der Ferien.


    @Tomislav
    Danke für den Tipp mit MEC.

    Ich denke aber mit dem Geschäft hier oben wird sich bestimmt was machen lassen Zweck ausleihen. Die sind da eigentlich ganz zuvorkommend.
    Mich "nervt" nur immer die Fahrerei nach Feierabend dort hin wegen dem blöden Feierabendverkehr.
    Die haben zur Zeit nur Urlaub, sonst wäre ich bestimmt schon dort vorstellig geworden. Denn je mehr ich nachdenke um so mehr nagt es in mir, nicht den gewünschten Erfolg bisher gehabt zu haben.

    Ja, ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch... :D aber nun ist Freitag und ich kann weiter probieren. :thumbup:

    Hallo!
    Vielen Dank für eure Teilnahme und Beiträge zu meinem Problem!

    Monocle vs. Schießbrille, da denke ich, habe ich mit der Schießbrille keinen Nachteil.
    Habe eine sehr gute Champion wo sich absolut nichts selbstständig verstellt und die sitzt echt klasse.
    Ist topp eingestellt mit Trichter, zudem mag ich die Seitenblenden an der Brille.

    Ich schieße die NDSB-Auflage und da "reichen" die 300 Ringe alleine nicht, wir schießen nur Zehntel-Ringe.

    Mein Brillenglas habe ich von einem Optiker vor Ort machen lassen und ich meine, damit doch recht gut gucken zu können.
    Denke er weiß schon etwas mit dem Thema Schießbrille anzufangen, da sein Vater selbst bis vor wenigen Jahren noch sportlich Pistole geschossen hat.
    Ein Arno Kütemeyer (Klingner) ist er aber sicherlich nicht. :) und Test mit Gewehr etc. macht er natürlich auch nicht.


    Schießbrille benötige ich erst seit knapp 4 Jahren, bis dahin hatte ich noch über 125% Sehkraft ohne Brille!
    Befinde mich nun leider in einer Phase wo ich immer mehr kurzsichtig werde und habe jetzt einen Wert von -1.0 Dioptrien.
    Die Sehschwäche hat sich seit gut einem 1/2Jahr kaum mehr geändert, gehe ca. alle 3 Monate mal zur Kontrolle, aber mal schauen wie es im Januar ausschaut...

    Meine Sehstärke sollte schon über einem längerem Zeitraum stabil sein.
    Deshalb kommt der Gang zu Klingner für mich noch nicht infrage, da mir das ständige ändern der Gläser und Tests zu zeitaufwändig und kostspielig wäre.

    Kann mir irgendwie aber auch nicht vorstellen, dass mein Problem an meinem Brillenglas festzumachen ist, da ich ja wie gesagt "ohne die Duplex alles sehr gut sehen kann und auch recht gute Ergebnisse bringe".


    @Tomislav
    Mein Lichthof zur Iris ist leicht etwas größer wie der zum Korntunnel.
    Das Blöde ist, ich habe kurzfristig keine Möglichkeit verschiedene Inserts zu testen.
    Das nächste Geschäft wo ich welche bekomme liegt 60km entfernt und der LG Stand ist dort so dunkel, da ist nichts mit testen.
    Müsste mal anfragen, ob die bereit wären mir einen Satz leihweise zur Verfügung zu stellen.


    @Joachim
    Danke für die Info zu den anderen Themen!
    Einen Collimator habe ich im übrigen nicht verbaut.


    Morgen Abend ist wieder Training.
    Werde mal jemand anderen, oder auch 2, das Gewehr in die Hand drücken und schauen ob derjenige einen ebensolchen Seheindruck hat, dass mit montierter Duplex das Zielbild schlechter ist oder eben nicht.
    So im nach hinein fällt mir ein, ich habe immer die Duplex komplett entfernt und nie nur das Insert.
    Vielleicht habe ich ja auch Abbildungsfehler durch Streulicht...
    Zudem habe ich noch eine silberne Rückverlagerung und das Insert ist Kunststoff klar...
    Schwarzes Klebeband mal ausprobieren.

    Ich werde berichten
    :)

    Hallo!
    Ich bin LG/KK Auflage-Schütze und wollte mittels einer Centra Duplex meinen Anschlag weiter optimieren.
    Schieße ein LG Anschütz 8002 mit Anschütz 7020 Diopter, verstellbare Diopter-Irisblende mit Farbfilter, 22er Centra Square Ringkorn, und 0,5er Adlerauge.

    Dank Schießbrille kann ich Korn und Ziel sehr gut erkennen.
    Hin und wieder schleichen sich doch mal Zielfehler in der Serie ein, und habe mir deshalb nun eine Centra Duplex mit Insert (4.8) aber ohne die Duplex-Iris zugelegt.
    Dachte/denke, da ich eine Diopter-Iris habe, wäre die Duplex-Iris unnütz, da "doppelt gemoppelt". Liege ich da in meinem Denken falsch?

    Nach erstem Test (knapp 120 Schuss) bin ich allerdings sehr enttäuscht, da ich, sobald ich die Duplexeinheit montiert habe, die Scheibe nicht mehr so sauber sehe.
    Sieht irgendwie unschärfer aus, so, als wenn ich die Iris zu weit geöffnet hätte, allerdings ist das Zielbild dunkler, was ja logisch ist.

    Ein nachstellen der Helligkeit an meiner Diopter-Iris bringt allerdings nicht den gewünschten Erfolg, ich bekomme das Zielbild nicht mehr so scharf/klar wie wenn ich die Duplex abbaue.
    Wenn ich nur das Lenshood drauf lasse ist auch alles ok und schließe somit die kleinere Öffnung der Gegenlichtblende als Ursache aus.

    Bei dem Test hatte ich ein wesentlich schlechteres Schussbild mit montierter Duplex.
    Zwischendurch mal 10 Schuss mit Duplex, dann 10 ohne Duplex und verglichen, = mit Duplex bei 10 Schuss sogar schlechte 9er geschossen, wo ich in einer 30er Serie in der Regel selten/kaum mehr wie zwei-drei 9er habe.

    Meine Fragen:
    Hat jemand ähnlich schlechte Erfahrung gemacht?
    Könnte es an der Größe des verwendeten Inserts (4.8) liegen = zu klein bei einem 22er Korntunnel?
    Was bringt die Duplex-Iris im Vergleich zur Diopter-Iris, bzw. gibt es da einen merkbaren Unterschied?


    Gruß
    Sven