Beiträge von SebastianL

    Hallo FloM,

    der Charme hinter meiner Lösung wäre, dass der Stand auch einzeln, ohne einen Single Point of Failure funktioniert. Wenn wir z.B. MQTT verwenden, dann wäre der Broker ein SPoF, was ich für den Server aber durchaus OK fände, nur eben nicht für den Stand selbst, der auch dann funktionieren soll, wenn der Server eben nicht läuft.

    Aber, was mir an deiner Idee sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass man nur eine Kleinigkeit (also den MCU) tauschen muss, um einen Meyton zu einem Disag-Stand kompatibel zu machen. Allerdings ist das auch durch das bloße Tauschen einer Software-Komponente möglich.

    Des weiteren fehlt mir aktuell noch die Decodierung eines Protokolls z.B. von Meyton, da läuft am Anfang auch einiges in Richtung Kalibration über die Schnittstelle, da bin ich mir aktuell nicht sicher, wie viel der Rahmen da selbst mach, und wie viel da vom Standrechner kommen muss, evtl. wäre das auch zu viel für eine MCU.

    Wie gesagt, mir gefällt die Idee im Prinzip gut, nur ist der SPoF für mich ein Problem.

    Hast du des weiteren noch eine Idee, wie man verhindern könnte, dass unberechtigte an den MQTT-Broker Daten senden?
    Nur Passwort und User dürfte evtl. nicht ausreichen und ssl können die wenigsten MCUs.

    Bei meinem Konzept nimmt der Stand diese Infos aktuell nur von Lokal (127.0.0.1) direkt entgegen, wodurch ein Manipulieren von außen nicht möglich sein sollte.

    Ich werde evtl. die Tage mal eine Datagramm erstellen, in dem die ganzen Zusammenhänge hoffentlich klarer werden.

    Gruß
    Sebastian

    Hallo,

    Man könnte die Software in komponenten aufbauen.

    Also z.B. den Rahmen mit rs232 auslesen und dazu eine REST schnittstelle bereitstellen.

    Die könnte man ja standardisieren, sodass dies dann der einzige Verknüpfungspunkt für die Messrahmen anderer Hersteller ist.

    Genau das ist der Plan.

    Daran angeschlossen könnte es eine ganze Palette an verschiedener open source software geben.

    Dein Auswertungsprogramm,

    Ein Präsentationsprogramm,

    Echtzeitdaten auf der HP. etc.

    Auch das soll es alles geben

    Bezüglich des Auslesen hatte ich gestern noch den Einfall einfach einen ESP32 am Messrahmen zu platzieren.

    Dieser verbraucht quasi keinen Strom und kann die Daten per Wlan nach vorne schicken.

    Der Kabelsalat entfällt.

    Am wuerde dann ein Tablet genügen.


    Jaein, ich persönlich halte nicht viel von WLAN, vor allem, wenn schon Kabel da sind. Ich weis jetzt nicht wie viele Kabel es bei euch sind, aber bei uns ist es pro Stand ein Kabel.
    Daher baue ich gerade einfach darauf auf, dass man die alten Industrierechner mit einem Raspberry ersetzt, und dann von mir ein RPI-HAT kommt, der mit den Steckern, die auch aktuell intern verbaut sind, die Konnektivität herstellt.

    Der RPi hat halt eine einigermaßen große Kapazität wodurch damit auch einfach gleich schon die Anzeigeeinheit da wäre. Dabei soll auch die Möglichkeit bestehen, das Interface auf andere Geräte zu streamen, ein Zusätzliches Tablet wäre also möglich. (oder evtl. den Pi vorne zu verstecken und dann wieder per WLAN an den Schützenstand zu gehen.)

    Wichtig bei diesen Überlegungen ist auch, dass es nicht einfach zu manipulieren ist, damit die Rahmen die Zulassung nicht verlieren (Anfrage beim Bundesverband Schießstätten e.V. läuft gerade, ob es überhaupt von denen abgesegnet wird.)

    Gruß
    Sebastian

    Im Prinzip geben alle Messrahmen ein Protokoll mit X/Y Koordinaten raus.

    Genau darauf baue ich.

    In erster Linie werde ich mich jetzt mal um Meyton-Stände kümmern, aber wenn ich ehrlich bin, das Auswerten der direkten Kommunikation ist im Endeffekt nur ca. 1% der Arbeit.

    Wenn dann also mal ein lauffähiges System für LG/LP mit Standbelegung und Auswertung da ist, inkl. der ganzen Schützinnenverwaltung, dann kann man sich das gerne als nächstes Vornehmen.

    ABER: solange ich keinen funktionierenden Einzelstand habe(Anzeige und RS232-Auswertung), werde ich auch das Projekt nicht veröffentlichen, um dem ganzen nicht von vorn herein die Möglichkeit zu nehmen, sich zu entwickeln.

    Gruß
    Sebastian

    Das wäre wäre sicherlich mal ein richtiges Brett. Wenn Du es dann noch schaffst die SETA-Anlagen zu integrieren, feier ich Dich.

    eine kurze Internetrecherche hat ergeben, dass die auch mit einer seriellen Schnittstelle Arbeiten, diese aber dann gleich schon auf USB übersetzen (zu sehen an dem Treiber für den Stand, der installiert werden muss CH341 ist ein klassischer USB-Seriell-Wandler) also theoretisch wirklich möglich.

    Gruß
    Sebastian

    PS: aber bitte nicht in nächster Zeit erwarten, dass es so etwas dann tatsächlich auch von mir geben wird, meine erste Priorität sind die alten Meyton-Anlagen! Einzig, wenn der Hersteller mitspielen würde, dann wäre auch eine frühere Einbindung denkbar, weil dann die ganze Arbeit mit dem Protokoll reverse engineeren wegfällt.

    Hallo,

    mich hat heute noch eine Nachricht erreicht, dass auch Disag bei seinen Messrahmen RS232 einsetzt.
    Das bedeutet, dass evtl. dann auch die Daten aus RS232 von Disag ausgewertet werden könnten, wodurch mit der Idee meines Systems unter Umständen sogar mehr als nur Meyton-Anlagen mit einem gemeinsamen System gekoppelt werden können.

    Gruß
    Sebastian

    Hallo Omega,

    das wäre super, momentan fehlt mir nämlich leider selbst der Direktzugang, da ich der Liebe wegen ca 200km von meinem Verein weg bin, und ich hier noch in keinem Verein bin (und die mich dann vermutlich erstmal nicht an ihre Anlagen lassen werden).

    Hast du denn Linux-Kenntnisse, das wäre für mich am Anfang wichtig zu wissen, denn je mehr du da kannst, desto früher kann ich dich einbinden.


    Ich kann gerne nochmal eine Neukonstruktion des Webinterfaces machen, das näher an Meyton ist. Da alle dargestellten Daten aber eh aus dem API-Aufruf kommt, ist das wahrscheinlich kein großer Akt.
    Und noch zu den Serien, das sind tatsächlich Zehnerserieen, nur schießt der Zufall ziemlich miserabel;).

    Gruß

    Sebastian

    Hallo liebes Forum,

    ich bin jetzt gerade an einem neuen Projekt dran, einer eigenen Software für die alten Meyton-Stände, die über RS232 angeschlossen wurden (der runde Amphenol-Tuchel-Stecker).

    wie ich hier schon geschrieben habe, plane ich die Umsetzung so, dass im Endeffekt nur der aktuelle Rechner am Stand ersetzt werden soll, um die Stände auch ohne Meyton-Software nutzbar zu bekommen. An dieser Stelle wird es vmtl. ein Raspberry Pi 3 oder 4 werden, was genau weis ich noch nicht, dazu dann ein Zusatzboard für die ganze Peripherie, alles in allem aber recht überschaubar der Hardware-Aufwand.

    Im weiteren ist natürlich dann auch eine Management-Software geplant, die vmtl. auch auf einem Pi oder einem kleinen Rechner als Server laufen soll und dann von einem beliebigen Endgerät aus über den Browser gesteuert werden kann. Dazu soll es dann auch eine Visuallisierungssoftware geben, die dann für TV oder Beamer das Bild macht.

    Das Problem ist für mich aktuell eher die Software. Das ist ein dicker Fisch.

    Und daher poste ich hier auch meine Fortschritte, damit die Motivation hoch genug bleibt, damit was draus werden kann.

    Aktuell bin ich dran, mir einen passenden Adapter zu bauen, der die RS232-Kommunikation auslesbar macht.
    Parallel baue ich gerade ein Webinterface, dass über eine API-Schnittstelle die Daten für die Standanzeige bekommt.

    Hier mal ein Bild davon:

    Die Schüsse sind absolut willkürlich, da durch eine Zufallsfunktion erstellt, alles andere funktioniert auch schon. Momentan noch auf LG beschränkt, aber ich baue auch schon an einer allgemeinen Version, die dann das Scheibenbild unabhängig zeichnet.

    Die ganze Umsetzung wird von mir am Ende/wenn was sinnvoll veröffentlicht werden kann, unter der AGPL veröffentlicht. Dafür muss aber mindestens mal ein Stand ohne alles funktionieren.

    Wenn jetzt jemand sagt, die Idee ist gut, dann freue ich mich gerne über Hilfe. Schreibt mir dann einfach eine PN.


    Mich würden eure Eindrücke freuen, am liebsten so, dass ich auch weiterhin motiviert bleibe, und das ganze auch zu Ende bringen kann.
    In diesem Sinne, kritisiert, am besten Konstruktiv, gerne das Interface für den Schützen am Stand, damit das besser werden kann.


    Gruß

    SebastianL

    Hallo,

    das Problem war für mich eher, dass die Befehle und Informationen, die in den Netzwerkpaketen hin und her gingen, nicht wirklich aussagekräftig waren. Und es scheint mir auch so, dass da eine interne Verschlüsselung vorliegt.

    Die Konversion des neuen in ein altes System oder anders herum ist deswegen auch nicht wirklich machbar, weil nicht nur dieses eine Protokoll geknackt werden müsste, sondern auch noch das der neuen Stände, und ich gehe nicht davon aus, dass SIUS/Meyton uns das so einfach machen lässt. Im schlimmsten Fall bauen die dann in der nächsten Version was ein, dass die ganze Arbeit für die Katz war.

    Aus genau diesem Grund hab ich mich jetzt auch dagegen entschieden auf der Ebene weiter zu Arbeiten, und werde es rein über die RS232-Schnittstelle machen. Die hat nämlich den Vorteil, dass der Chip, der vorne im Messrahmen sitzt immer gleich kommuniziert, und auch keine neue Software erhält, zumindest nicht bei den Messrahmen, die wir daheim haben, da die noch nicht ESTA5-fähig sind.

    Mit Assembler hab ich keine großen Erfahrungen, aber gerade Netzwerktechnik kann ich ganz gut, auch weil ich es für Fachinformatiker unterrichte.

    Gruß
    Sebastian

    Hallo Omega24v ,

    das Netzwerkprotokoll habe ich schon mehrfach versucht, zu reverseengeneeren, aber daran beisse ich mir immer wieder die Zähne aus. Insgesamt hab ich es schon 3 mal versucht, aber aus den Daten in den Netzwerkpaketen werde ich einfach nicht schlau.

    Und die Idee, über RS232 zu gehen, hatte ich auch erst vor kurzem, leider hab ich aktuell keinen Stand da, sodass ich viele Tests nicht direkt machen kann.
    Es fehlt mir aktuell vor allem ein voller Mitschnitt der ein ganzes LG40-Training, inkl. starten des Stands, Messrahmenkalibration, Probeschießen und dann auch Wertungsschießen. Dazu würde ich noch einen Ausdruck des entsprechenden Hardware-Logs benötigen, um die Daten der einzelnen Schüsse zuordnen zu können.

    Wenn du die Möglichkeit hättest, einen solchen Anzufertigen, dann wäre mir sehr geholfen. Ich könnte dir sagen, wo die beiden Signale abgreifen kannst. Software habe ich aktuell leider noch keine genau Testen können.

    Gruß
    Sebastian

    Hallo,

    ich war auch lange großer Fan von den Meyton-Anlagen, vor allem wegen der Software und weil es einfach lief.

    da aber jetzt mit NX nix mehr so einfach laufen wird, hat sich bei mir die Idee aufgetan, die Vorhandene RS232-Schnittstelle anzuzapfen, und dann eine eigene Software zu bauen.

    Aktuell läuft eine Anfrage beim DSB deswegen, mal sehen, ob die Zulassung auch dann gilt, wenn ich eine neue Software außen rum bauen, und nur den Messrahmen aufrecht erhalte.
    Wenn ich Antwort habe, dann würde ich mich hier wieder melden, evtl. gibt es ja ein paar gleichgesinnte, die Lust darauf haben.

    Gruß
    Sebastian

    PS: Das Webinterface hab ich schon, muss mal schauen, wann ich einen Komplettmitschnitt auf der RS232-Schnittstelle decoded bekomme.

    Hallo,

    bei Meyton ist es der Punkt des Messrahmens, bei dem die erste Reihe Lichtschranken ist.

    Daher würdeich davon ausgehen, dass es bei Disag auch direkt auf der Messebene beginnt, wo die aber genau liegt solltest du besser bei Disag direkt erfragen.(evtl. kannst du auch einfach die Mitte des Messrahmens nehmen, das sollte dann immer noch innerhalb der Toleranzen liegen.

    Gruß

    SebastianL

    Hallo,

    ich kann jetzt nur aus der Sicht eines Meyton-Nutzers sprechen.

    Die Anbindung an andere Programme geht hier über eine Datenbankschnittstelle, die Externe Software geht also von außen auf das System drauf und erhält dadurch seine Daten.

    Diese Schnittstelle gibt es Unformatiert(SSMDB2) oder für WM-Shot. Dabei wird allerdings meist noch ein Rechner benötigt, da es sich beim Meyon-Server um einen OpenSUSE-Rechner(Linux) handlt und die Verwaltungssoftware meist nur auf Windows funktioniert.

    Die Frage ist für mich, ob man diese Software nochh umbedingt benötigt.

    Meyton hat eine gute Datenstruktur, bei der man die Schützen gut verwalten kann.

    Mittlerweile gibt es auch fast alle Auswertemöglichkeiten, die man sich vorstellen kann, wem trotzdem noch etwas fehlt, der kann in Zukunft mit einer freien SQL-Schnittstelle eigene Modi zusätzlich erstellen.

    Wie du ja schon schreibst, so ist bei euch ja bereits ein Zusatzprogramm vorhanden, wenn ja welches?

    Ansonsten hilft euch wahrscheinlich besser als jeder Forumsbeitrag das direkte Gespräch mit anderen Vereinen eurer Umgebung, da man dort schneller zu einem Ergebnis kommt.

    Ein Gespräch sagt mehr als viele Posts.


    Wenn ihr euch entschieden habt, dann wäre ein kurzer Post nett, in dem ihr eure Entscheidungsgründe darlegt.


    Gruß

    SebastianL

    Hallo,

    Das stimmt, nur solltest du dir auch für dort bitte die Antworten auf diese Fragen vorab schon mal überlegen und in den Startpost zu integrieren, so bekommst du schneller Antworten, die dir auch wirklich weiterhelfen.

    Gruß Sebastian

    Hallo,

    um dir da zu helfen bräuchten wir ein paar mehr Infos, welche Softwareversion meinst du genau?(Es gab meines Wissens noch 3 Versionen, die mit 3 begonnen haben.)

    Weiter wäre noch das installierte Betriebssystem hilfreich und die Formulierung einer genauen Frage.

    Ansonsten kann ich mal schauen, was bei mir noch so an Virtuellen Maschinen rumfliegt, vielleicht hast du ja Glück.

    Gruß

    Sebastian L

    Hallo,

    auch wir haben eine elektronische Anlage im Betrieb, allerdings von der Firma Meyton. Der Hersteller sollte aber in der Prinzipiellen Diskussion erstmal keine Rolle spielen, da man sich das dann in Ruhe überlegen muss, wenn es wirklich so weit kommt.

    Das der Wunsch aus der Auflage-Ecke kommt ist auch für mich nicht verwunderlich, da mit den aktuellen elektronischen Anlagen wesentlich genauer ausgewertet werden kann, als man es je mit einem Papierstreifen könnte(bis zum 100stel-Teiler).

    Hier kommt aber das große ABER:

    Eine elektronische Anlage muss auch gewartet werden, da reicht einfach die Kugeln ausleeren nicht aus.

    Desweiteren muss man sich auch damit beschäftigen. Eure Auflageschützen stehen vielleicht auf einem fremden Stand und denken sich, wie schön das hier doch funktioniert, was sie aber nicht bedenken ist, dass dann jemand den Wettkampf im System angelegt hat und dann auch die Anlage bedient. Das ist zwar eigenltich nicht schwer, aber die "Alten", die nicht mit einem Computer vertraut sind, werden damit ihre Probleme haben, vorrausgesetzt, sie wollen überhaupt verstehen, wie das geht.


    Gruß

    SebastianL

    Hallo,

    Nein, unser Stand ist nicht per se geheizt, allerdings ist das angrenzende Stüberl geheizt und wir befinden uns im Keller, deswegen sind die Temperaturschwankungen eher gering.

    Aber ich habe die ähnliche Anlagen wie die unsere auch schon im freien stehen sehen, da dann meistens die KK-Version, aber eigentlich ist das keine andere Technik, nur etwas mehr Lichtschranken zum Messen. Da heißt der SteuerPC dann ESTA-Pro, was der allerdings kostet weiß ich nicht, der ist aber definitiv für den Außenbereich gemacht.

    Gruß Sebastian