Beiträge von klaas

    ... Ist natürlich die Frage, ob es Sinn macht die RWK mit Diopter zu schießen und die KM mit ZF.....

    Bei uns im Bezirk wird beides geschossen. Es scheint bezüglich der Ergebnisse keinen wesentlichen Unterschied zu machen. Ich persönlich bevorzuge das ZF, es ist heller als der Diopter. Das kann bei älteren Augen durchaus eine Rolle spielen.

    Klaas

    eventuell steht in der Jeweiligen Satzung dazu auch was?

    Bei uns steht, daß der Verein sich politisch neutral verhalten muß.

    Könnte eventuell mit dem gemeinnützig zusammenhängen, aber unsere Satzung ist so alt, daß ich da niemanden fragen kann, warum die das bei uns reingeschrieben haben.

    Ich versuche bei uns im Verein, möglichst keine diplomatischen Diskussionen vom Zaun zu brechen (soweit möglich).

    Ein Verein hat sich dann neutral zu verhalten (gilt nicht nur für Politik, sondern auch z.B. für Religion), wenn er als gemeinnützig anerkannt werden will. Das gilt wohlgemerkt nur für den Verein selbst. Dessen Mitgliedern können also sehr wohl am Schützenstammtisch politische Diskussionen führen.

    Wer es genau wissen will, sollte sich beim Finanzamt informieren. Dort gibt es Broschüren, was in einer Satzung zu stehen hat, wenn man die Gemeinnützigkeit anstrebt.

    Klaas

    ...

    Die benötigte Montagehöhe kann man sich ausrechnen, wenn man den Aussendurchmesser vom ZF weiss

    Das ist eine Aussage, zu der ich Vorsicht empfehle, spätestens, wenn man eine Brille tragen muss. Da kommt man schnell in die Situation, dass man über den Rand der Brille blickt und das ist nicht der Sinn einer Brille. Unter diesen Umständen muss das ZF etwas höher gesetzt werden. Es wird dann ein Kompromiss zwischen gerade noch Durchgucken unter dem Brillenrand und Nackenschmerzen wegen der erhöhten Kopfhaltung, jedenfalls bei längeren Serien.

    Klaas

    Jemand, der noch nie eine Waffe in der Hand hatte, bekommt bei uns weder eine KK- noch eine GK-Pistole. Da gibt es nur eine Luftdruckwaffe, aufgrund bitterer Erfahrung. Als Verein will man erst einmal wissen, ob der Anfänger überhaupt die Scheibe trifft oder ob er den Stand zerschießt. Ich finde es jedenfalls erstaunlich, wieviele Leute trotz Einführung erst einmal in die Wand schießen. Wiederholt, wohlgemerkt. Daher bei Anfängern: Sicherheitsbelehrung, Handhabung der Waffe, praktische Einführung, erstes Schießen unter direkter Aufsicht. Danach zwar weitere Begleitung des Schießens, aber auch die Beobachtung, ob der Betreffende die Sicherheitsregeln beachtet.

    KK-Waffe, sobald der Interessierte die Mehrzahl der Schüsse im Spiegel unterbringt, also einen Schnitt von Sieben schießt und die Sicherheitsregeln intus hat.

    Klaas

    Hallo

    Mal eine Frage zu dem Simalux Gold, was für Probleme gibt´s damit?

    Grüße

    Mir sind keine Probleme mit dem Simalux bekannt, da ich keins habe. Ich habe mich gegen das Simalux entschieden, weil es Disziplinen gibt, bei denen der Kreis des Absehens nicht zu gebrauchen ist. Das Absehen ist halt für eine bestimmte DSB-Disziplin mit einer genau definierten Scheibe ausgelegt. Aber es gibt andere Sportordnungen mit völlig anderen Zielscheiben. Da fährt man dann z.B. mit einem Fadenkreuz statt des Ringabsehens deutlich besser.

    Klaas

    Es würde mich überraschen, wenn bei einem Interessenten, der sich um die Aufnahme in einen Verein bemüht, nach der politischen Ausrichtung gefragt würde, ich kann mir das jedenfalls nicht vorstellen. Andererseits ist klar, dass eine Partei, die ein Schusswaffenverbot ausdrücklich in ihr Parteiprogramm schreibt, nicht gerade beliebt ist bei den Schützen. Aber kann man eine offizielle Parteimeinung so ohne weiteres einem einzelnen Anhänger dieser Partei anlasten? Das war eine allgemein gestellte Frage, denn es dürfte keine Partei in diesem Land geben, mit deren Programm deren Anhänger zu 100% einverstanden wären.

    Was das Aufbewahren von Waffen im Verein betrifft, die einem Schützen gehören - Das mag in Einzelfällen zwar möglich sein, aber was ist das für ein Schütze, der aus prinzipiellen Gründen keine Waffe zu Hause haben will? Das ist in meinen Augen ein Widerspruch in sich. Und das dürfte bei dem Verein vermutlich nicht gut ankommen. Es gibt aber einen anderen, in meinen Augen wichtigeren Grund. Der Verein dürfte wenig Sinn darin sehen, einem Schützen dauerhaft eine Waffe zu leihen, nur um dem Betreffenden Kosten zu sparen. Die Vereinswaffe verschleißt auf Vereinskosten und steht auch nicht für Anfänger zur Verfügung.

    Leihwaffen sind aus meiner Sicht dazu gedacht, dass Neulinge Waffen kennen lernen, lernen, damit umzugehen und - ganz wichtig - die Unterschiede zwischen der verschiedenen Waffen kennen lernen, damit sie sich aufgrund fundierter, eigener Erfahrung später eine eigene, für sie selbst passende Waffe zulegen zu können. Fehlkäufe sind gerade bei Waffen schwer bis gar nicht zu korrigieren.

    Klaas

    Habt ihr gewusst, das beim Import von Stammdaten nur die interne ID als Prüfkriterium für Doppelschützen erfolgt?

    Also ich hätte Name, Vorname und Geburtsjahr als Prüfkriterium erwartet. ...

    Daten wie Name, Vorname und Geburtsjahr sind keineswegs eindeutig. Niemand, der ein bisschen Programmiererfahrung hat und eine DB aufbauen soll, wird sich auf so etwas einlassen. Es ist gängige und bewährte Praxis, für jeden Datensatz, egal ob Person oder Verein oder sonstwas eine eigene datenbankinterne ID zu vergeben.

    Klaas

    Das MantisX beschränkt sich auf die Bewegungen, die der Schütze mit seiner Waffe macht. Wenn man mit MantisX im Zentrum landet und in der Realität in der Sechs, dann weiß man, dass man höchstwahrscheilich einen Visierfehler gemacht hat, z.B. im letzten Moment noch vom Korn auf das Ziel geschaut hat. Insofern ist diese Nichtinformation über den Treffer durchaus wertvoll.

    Das Trockentraining mit der Pistole funktioniert schon, man muss dafür u.U. die Empfindlichkeit höher einstellen. Mit meiner Steyr-Luftpistole funktionierte es mal, mal nicht. Im Trockentraining höchst selten.

    Mit dem KK-Gewehr, liegend aufgelegt, funktionierte es meistens, man muss sich aber eine Stelle suchen, wo man den Sensor so anbringen kann, dass er die Schüsse mitbekommt. Bei mir ist es merkwürdigerweise das ZF. Hier ist das Problem aber anders geartet. Bei einem aufgelegten, schweren KK-Gewehr sind die Bewegungen so gering, dass es nach meinem Eindruck in der Toleranz des Sensors untergeht.

    Klaas

    ... Gerade die liegend aufgelegt Wettbewerbe sind stinkend langweilig und verlangen dem Schützen bzw. dessen Fähigkeiten deutlich weniger ab.

    Viel Spaß, wenn Du bei so einem Wettbewerb auf dem letzten Platz landest. Bei der KK-Disziplin 50 m liegend aufgelegt ist der Durchmesser der Zehn 6,35 mm, der Innenzehn 0,8 mm. Das musst Du, speziell bei einem Hauch von Seitenwind, erst einmal treffen und das dreißig mal. Da habe ich schon viele scheitern sehen.

    Klaas

    Was mich wundert, dass über die o.g. Zahlen und die festgestellten Veränderungen überhaupt nachgedacht wird. Das sind einfach inakzeptabel hohe Werte. Beim BDS hat die Zehn für das 50-m-Schießen (mit ZF 12x und Zweibein für die Waffe) einen Durchmesser von 6,4 mm. Wenn man jetzt 2x D des Geschosses dazu rechnet, beträgt der höchst zulässige Streukreis 17,6 mm. Alles darüber hinaus ist Abgrund. Bei der letzten DM wurden in dieser Disziplin 2113 Werte von 295 bis 297 geschossen.

    Mit meinem Mittelklasse-Anschütz, einem 64 MPR, ergab der erste Munitionstest mit RWS R50 einen Streukreis umschlossen von 14 mm. Gekauft habe ich damals 5.000 Schuss. Beim späteren zweiten Munitionstest ergaben sich mit der 1. Serie 12,72 mm umschlossen, 2. Serie 12,54 und die dritte mit 15,90 mm (ein Ausreißer). Diesmal habe 4000 Schuss gekauft, mehr war leider nicht mehr da.

    Rechnen wir mal zurück. Wenn man 3 mm Zittertoleranz des Schützen auf 50 m annimmt, dann darf der Streukreis der Munition umschlossen höchstens 17,6 - 3,0 = 14,6 mm betragen.

    Klaas

    Da der Threadstarter ausschließlich nach Ausschlusskriterien bezüglich Rechts fragte - Was mache ich, wenn ein Interessent kommt (ich spreche von einem realen Fall), der einen Ausweis mit folgendem Text vorzeigt: "Zur Ausreise verpflichtet. Zur Zeit geduldet. Daten zur Person nach eigenen Angaben", Aussehen: "Südlich".

    Mit "Rechts" hat das sicher nichts zu tun. Aber wenn mit dem Betreffenden danach etwas schief ginge, würde unser Verein mit Sicherheit anschließend gefragt, warum wir dem das Schießen beigebracht haben.

    Klaas

    Richtlinien für den Arbeitsplatz: Ab 82 dB(A) wird der Gehörschutz empfohlen, ab 85 dB(A) ist er vorgeschrieben. Druckluftwaffen liegen immer über diesen Werten, allerdings sind Schüsse Schallimpulse, kein Dauerlärm, deshalb werden die Impulse in gefährlicher Weise unterschätzt. Auf gut besuchten Ständen hat man es aber fast schon mit Dauerlärm zu tun.

    Erwachsene werden bei uns entsprechend informiert und sind dann für sich selbst verantwortlich, Jugendliche ohne Gehörschutz werden ohne Wenn und Aber vom Stand geschickt.

    Klaas

    Ja, es ist ein Muster, dass durchaus manuell, individuell angepasst werden kann. Macht ihr die Buchhaltung selber oder lasst Ihr die Arbeiten durch einen Steuerberater erledigen?

    Wir machen die Buchhaltung selber. Mit einem Weiterführen der Excel-Quälerei bin ich nicht einverstanden, ich will eine brauchbare Software. Nach einigem Rumsuchen habe ich jetzt die MTH Profi Demo installiert, sieht vielversprechend aus. Auf meine E-Mail-Anfragen kam binnen kürzester Zeit eine Antwort. Ist auch vielversprechend. Da ich mehrere Fragen hatte, wurde mir eine telefonische Beratung für meine Demo-Version angeboten, Termin steht schon fest. Macht ebenfalls einen positiven Eindruck.

    Klaas

    Für unseren Verein (eingetragen, gemeinnützig) suche ich eine Software für die Buchhaltung, für Windows. Es geht dabei nicht um die Verwaltung der Mitglieder, das läuft mit ZMI des BSSB. Mir ist auch nicht klar, ob eine cloud-basierte Lösung mit Zugriff mehrerer Vorstandsmitglieder sinnvoll wäre oder eine Stand-Alone-Lösung für den Schatzmeister. Die gegenwärtige Excel-Quälerei ist meiner Meinung nach keine brauchbare Lösung.

    Das Programm sollte am Ende eine finanzamtsgerechte Einnahmen-Überschussrechnung liefern und das Ergebnis der jährlich erforderlichen Inventur schlucken können.

    Zusatzfrage: Wie komme ich zu einem Kontenplan, der für einen Schützenverein geeignet ist?

    Klaas

    Was willst Du jetzt einem einfacher strukturierten User wie dem Karl damit sagen?

    Was soll das mit dem angeblich einfach strukturiert? Falls hier tatsächlich einfach Strukturierte mitlesen sollten (was ich nicht so ohne weiteres glaube):

    Der von Dir zitierte ADAC vertritt (normalerweise) die Interessen der Autofahrer u.a. gegenüber der Politik. Der DSB vertritt in ähnlicher Weise die Interessen der Schützen gegenüber der Politik. Beide Organisationen fördern den Sport, jeder auf seinem Gebiet.

    Der DSB ist nicht einfach ein Sportverband, wie Du schreibst, sondern er ist in allererster Linie eine Interessenvertretung. Dass er Sport organisiert und Regeln dafür setzt, gehört dazu, denn das Interesse der Schützen ist u.a. das wettkampfmäßige Schießen.

    Klaas