Beiträge von Matze1965

    ich habe lang mit der 150 geschossen und bin prinzipiell damit sehr zufrieden. Habe inzwischen eine FP 60 von walther mit der ich von der balance besser klar komme. Die 150 halt typisch kopflastig aber super Abzug, wenn man ihn richtig einstellt. Wer mit kopflastigkeit gut klar kommt ...suuper waffe. Ist aber ein persönlicher eindruck. Hätte ich keine andere in der hand gehabt wäre ich bei ihr geblieben.

    Tja,... Peterle,....
    Das Alter fordert halt seinen Tribut.....
    Ich bin Weitsichtig. Da verschwindet das Ziel ins graue Nirvana je schärfer ich die Knarre sehe......

    Komischerweise sind viele der schönsten Treffer diejenigen bei denen ich quasi aus dem Augenwinkel geschaut habe oder gar nix gesehen habe.....

    Das äußerte sich mal in einem Spruch einer Zuschauerin: "Du regst Dich auch über jede 10 auf......."
    Klar,... wenn ich nicht mal weiss warum ich die 10 geschossen habe....... :whistling::whistling:;(

    An sich ist es genau umgekehrt. Eine verspannte Schulter zuckt noch nach beim Auslösen. Es ist aber eine Sache der Gewohnheit völlig relaxed da zu stehen. Am besten ein paar Valium einwerfen........
    Mir fällt bei vielen Schützen auf, dass sie die Schulter hoch ziehen. Entweder so hoch ziehen dass sich nix mehr tut ... oder hängen lassen.
    Ich lasse einfach hängen und stelle meine Wangenauflage und die Schaftkappe so, dass es zur Halslänge passt.
    Allerdings benötige ich immer etwa um das auch konsequent durch zu ziehen.
    Erster Wettkampf meist so 297 - 299,... dann wenn ich mich wieder durchgerungen habe kommen die 100er Serien.
    Dazu muss ich sagen, dass ich LGA nicht trainiere. Da wandel ich von Wettkampf zu wettkampf. Vielleicht probiere ich mal was aus (optik, Visierung.....) das wars.
    An sich schiesse ich LGA wie folgt:
    1) Höhe der Auflage so einstellen dass ich mit der Atmung die Zielhöhe einstellen kann.
    2) Gewehr zwischen Auflage und Schulter hängen. Nehme ich die rechte Hand vom Gewehr bleibt es quasi liegen. (ohne extremeinstellungen).
    3) die Linke Hand übers Patronenlager hängen um das Gewehr etwas zu "ballastieren".
    4) Rechte Hand locker an den Griff ohne besondere Kräfte auszuüben.
    5) Zielen und beim Klemmen Gewehr auf der Auflage 3 mm verschieben oder Füße .
    6) Druckpunkt nehmen und..........

    Fehler kommen bei mir aus einer angezogenen Schulter, klemmen des Korns und ausgleichen mit dem Körper oder weil ich irgendwie zucke. Meist nach links......

    Wahrscheinllich stehst Du nicht nur vom Kopf entspannter hinter dem Gewehr,... sondern Dein gesamter Körper ist derart "entspannt", dass er kleine Bewegungen macht. Ich nenn das dann z.B. Pendeluhr.
    Mit vorgeneigtem Kopf stützt man sich unbewusst mehr aufs Gewehr und gewöhnt sich auch an diesen unbequemen Zustand.
    Das freie entspannte Stehen fällt nicht jedem auf anhieb leicht.
    Wenn bei mir die Pendeluhr wieder zuschlägt, setze ich die Füße nicht im 90 grad Winkel hinter das Gewehr, sonder den linken Fuß (Rechtshänder) etwas vor. Damit bildet sich zwischen Schußrichtung und Füßen ein Dreieck, dessen Winkel ich beeinflussen kan. Damit stehe ich dann zunächst erst mal ruhiger (Dreieck halt). Das darf man aber nicht übertreiben und sollte man schrittweise zurücknehmen.
    Mein EIndruck ist, dass die Bewegungen aus der Hüfte kommen (Wackelarsch....) ...einen richtigen Grund dafür hab ich nicht......
    Andere Schuhe könnten ein Weg sein. Ansonsten auch das "Klemmen". Also nicht auf der Scheibe sein und mit dem Körper nachjustieren. Da hilft nur zeit nehmen und das Gewehr richtig einrichten.

    Wie alt bist Du ?? Wieviel Geld hast Du zur Verfügung und natürlich welche Ambitionen hast Du ?? Was soll ein Gewehr für Dich leisten....??
    Ein Vereinsgewehr hat den Nachteil, dass es eventuell anders eingestellt ist von Trainingsabend zu Trainingsabend. Dann ist mal ne Blende dran,.. dann wieder nicht.....
    Eigenes Gewehr bedeutet, dass man sein Geld dort "gebunden" hat aber auch die eigene Ausrüstung halt die eigene Ausrüstung ist. Niemand verstellt vorsätzlich was an einem "fremden" Gewehr....aber Du bist auch für alle Reparaturen selber zuständig (Geld,.. Organisation).
    Wie lang wirst noch schiessen...?? Viele ambitionierte schiessen 6 - 8 Monate exzessiv,.....und wurden nie wieder gesehen......
    Ein eigenes Gewehr bring Dir etwas mehr Sicherheit beim Training oder Wettkampf.
    Entspricht das eigene Gewehr aber nicht Deinen Anforderungen an Geometrie, Gewichtsverteilung, Ausrüstung, dann kommt man auch mit einem eigenen Gewehr nicht recht weiter in den Ringzahlen.
    An sich würde ich sagen, dass man durchaus 6 bis 20 Monate mit einem Vereinsgewehr schiessen kann, bis man auch weiss was man erreichen möchte und was man dazu benötigt.
    Dann möglichst viele verschiedene Gewehre Probe schiessen und dann das aussuchen wo man sagt.... Jo,... das ist es......
    Es hängt wie gesagt vom Grundgewicht ab, der Gewichtsverteilung, der Geometrie (was kann ich wie verstellen dass es zu meiner Armlänge passt....etc.) und der zusätzlich erhältlichen Ausrüsung (Kappen, Gewichte, Erhöhungen, Visierteile,.....). Nicht alles passt überall dran.

    In der Regel werfen Fragen wie Deine eher mehr Fragen auf als man Antworten bekommt......

    Matze

    Ich würde eher zum P70 tendieren.
    Die AR 20 die ich sehe finde ich nicht wirklich Vertrauenserweckend.
    Als Vereinswaffe für Einsteiger OK,.....
    Aber als eigene Waffe würdest Du ein AR 20 kaufen,......ein halbes Jahr schiessen und dann ein weiteres Gewehr kaufen und das AR 20 verkaufen.......

    Die P 70 ist durchaus ausgereift und funktioniert. Ob ein Hochleistungsschüze eine P70 noch in die Hand nimmt ist eine völlig andere Sache. Prinzipiell ist es aber ein solides Gewehr bei dem sich auch die ein oder andere Reparatur noch lohnen würde. Preis passt gefühlsmäßig auch.

    Matze

    das verdeckte Auge steuert die Irisfunktion des zielenden Auges mit, daher kann es zu Problemen kommen wenn ein Auge schwarz abgedeckt wird. Dann denkt der Kopf es ist Nacht und reisst die Blende beim Zielauge auf. Bei heller Abdeckung denkt der Kopf es ist sanfte Schummerbeleuchtung auf beiden Augen und die Iris behält ihre normale Funktion. Dominierendes Auge ist hier das Thema....
    Die Frage ist dann aber welche Funktion in welchem Auge dominant ist. Und somit wird jeder bei gleichen Vorraussetzungen unterschiedliche Ergebnisse und Vorlieben haben.

    Ok,....

    dann halt nicht.... :whistling: ...
    Muss aber ja nen technischen Grund haben dass da Luft entweicht.......

    Ich habs bei diversen Tauchflaschen die jetzt technisch genutzt werden wohl, dass gaaanz hinten die Passung etwas anders ist und man dann mit sanfter Gewalt den Nippel reindrehen musste,...

    Aber egal......

    Die alte Bauart der Druckminderer hat irgendwelche Probleme mit verstopfen oder Korrodieren innen. Das geht immer ne weile gut ,... ist aber auch zufallsabhängig wie die Luft ist, die getankt wird... etc.
    Die neueren Druckminderer sollen einen Filter drin haben, der den Dreck aufnimmt und dann trotzdem irgendwann zu machen kann,... aber nicht muss,.....
    Wir hatten neue Gewehre (LG 300XT),... davon hat eines nach 3 Monaten gestockt,... das andere läuft immer noch. Beide gleichzeitig bekommen und von den gleichen Flaschen gefüllt.
    Im übrigen haben an sich alle Hersteller das Problem mit den verdreckenden Druckminderern. Nur,... durch konstruktionsunterschiede fällt das mal mehr mal weniger ins Gewicht. Und dann noch Väterchen Zufall.....
    Auch mein Anschütz 8002 hatte schwankungen und tiefschüsse,.....
    War 20 minuten hinten beim service ... und seitdem ruhe....(Problem sei bekannt).....

    Vergleiche doch bitte mal die Rückseite der Adapter. 200 bar zu 300 bar. Im 200 bar sollte eine Dichtung eingearbeitet sein,....wie ist es bei der 300 baredition...??
    Es gibt einfach ein paar kleine Unterschiede, daher dichten die Teile nicht ab.

    Komischerweise funktioniert alles besser bei... "Kerzenschein".... zumindest gleichmäßiger. Bei Langwaffe hab ich da nicht so Probleme,.....
    allerdings ist das Ringkorn auch 80 cm weit weg......die Pistolenvisierung zwar im endeffekt auch,... aber halt kimme und Korn dicht beieinander.
    Bevor ich allerdings mehr zeit in die Visierung investiere ist erst mal Rückenreparatur angesagt,... und Krafttraining damit die Knarre endlich aufhört zu wackeln...... :whistling:

    @no.limits

    Ich habe es ehrlich gesagt noch nicht abschliessend gelöst mit der Blendung. Zumal es tagesform abhängig zu sein scheint. Dann gibt es indirekt beleuchtete E-Scheiben (Pappe..) oder direkt leuchtende (Gummiblenden) und jede Anlage ist in der Grundhelligkeit anders eingestellt. Zeitweilig habe ich mit einem braunen Sonnenschutzglas geschossen was die Kontraste erhöhte, dann passte die Diptrinstärke der Brille zeitweilig nicht, dann hatte ich zeitweilig nur Papierstände......
    Irgendwie kann ich das nicht lösen, da mir der Stand dazu fehlt.
    Zu Hause haben wir Papierstände mit einer sehr hellen Beleuchtung (HQ70) und einer sehr guten Erfassund des Ziels ohne Blendung. Einfach nur entspannend hell.
    Auf vielen anderen Gastständen schimmert Kerzenlicht,....auf manchen LED Licht (was sehr anstrengend ist,... je nach Lichtfarbe)...
    Es ist ein schwieriges Thema, zumal ich mit Irisblende schiesse und diese je nach Tagesform und Stand sehr eng zudrehen muss um Kimme Korn scharf zu sehen und von der Scheibe so viel dass ich sie als Ziel ernst nehme. Mache ich die Blende zu weit auf dann habe ich in der Ferne einen schwammigen grauen Schatten ..... Nehme ich ein zu schwaches Glas ist das Ziel geil,... aber wo ist die Visierung...????
    Ich probiere zwischendurch immer mal stärkere oder schwächere Gläser und komme damit für ein bis 3 Monate klar,.. dann gehts wieder rauf oder runter......Die Tendenz zu Glasbausteinen ist aber schon in Sicht, was es mit dem schwarzen Punkt am anderen Ende der Schießbahn nicht wirklich einfacher macht......
    Ich denke mal,.... es wird ein wenig dauern bis ich die (zeitweilige) ultimative Lösung gefunden habe.
    Augenblicklich versuche ich alles über "Tiefenschärfe" wett zu machen....

    Matze

    Als die Regel erstellt wurde gabs diese Kappen noch nicht. Da waren nur die 20 mm Tiefe relevant. Ich meine aber irgendwo was gehört / gelesen zu haben wie das zu behandeln ist.
    Eventuell ein Blatt der Sportkomission. Habs aber nicht mehr auf dem Schirm.
    Allerdings würde mich als Aufsicht die starke verdrehung schon aufmerksam machen. ....
    Da würde ich mich versuchen auf die Sportordnung zu berufen, zumal beide flügel verdreht sind.......

    Halte mich aber erst mal neutral und warte ab was noch an Beiträgen kommt....