Klassischer weise wird die Schaftbacke zu niedrig eingestellt. Somit hat man beim Anvisieren zwar eine Orientierung,...aber keinen fixen Punkt. Und somit keine stabile Visierlinie.
In den Anschlag gehen und eine zweite Person mit dem Finger prüfen lassen wieviel Platz zwischen Wangenknochen und Schaftbacke ist. In der Regel muss die Schaftbacke ca. 8 bis 10 mm höher gestellt werden, weil der Kopf die Schaftbacke nur streichelt. Beim rumrutschen während des Zielvorganges findet das Auge immer neue Positionen die passen könnten,.....Aber ...man hat ja für die ganze Scheibe bezahlt.
Das ganze mehrfach prüfen. Der Wangenknochen liegt auf der Schaftbacke direkt auf !!!!!! Und die Zahnleiste direkt neben der Backe. Ziel des ganzen ist mit dem Absenken des Kopfes sofort in der Visierlinie zu sein. Das ganze muss auch seitlich geprüft werden.
Der Schütze sagt dann an, ob er oben, unten, rechts oder links auf die Irisblende schaut. Die Schaftbacke wird dann passend für diesen Schützen vor der Iris zentriert.
Mit dieser Einstellung wird Zeit gespart und somit Kraft,.. bei älteren Schützen werden die Augen geschont. Kraft brauchen sie dank Rollator oder sonstiger Verkalkungen ja nicht mehr........
Matze