Bei Lupi wird generell nach jedem schiessen die Kartusche gefüllt und mit Distanzring wieder drucklos aufgeschraubt. Bei LG gehts 3 Windungen raus,....leer geballert und fertig......aber...Lg schiess ich vielleicht 500 schuss im jahr....die hab ich bei lupi in einer woche weg.....
Beiträge von Matze1965
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Das macht soweit denn doch Sinn,....
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Damit schiesst Du dann auch gleich tiefer,.....
Je länger das Korn, so tiefer der Lauf und umgekehrt.
Wenn ich die Trefferlage verändern möchte macht ein anderes Korn Sinn. Daher ja die Klappkörner bei Spopi....weil man nicht drehen möchte.....
Hängendes Korn bekomme ich sonst nur durch konstruktive Maßnahmen am Griff gelöst. Entweder Griffneigung, oder eine veränderte stützende Form am Handballen,....und ein leichter Keil in Längsrichtung auf der Ballenauflage.
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Ich versteh jetzt grad nicht, was eine andere Kornhöhe bewirken soll.....
Damit ändert sich doch nix an der notwendigen Griffneigung,.......
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Die hat keinen absorber...
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50 Euro pro Jahr. 3 Luftstände (davon 2 Armbrust) und 3 KK 50 m Stände (im Winter 3 Luft, davon 2 Armbrust).
Scheiben und Training frei. Keine Startgebühren. Munition für Nichtverdiener frei. Keine Arbeitsstunden.
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Ist die gleiche Basis wie der Morini Kitt, nur dass er halt mit zur Farbe passenden Holzspänen gefüllt ist. Wie Hunter Lupi schon schrieb,.... in Farblos bis weiss über viele Holztöne erhältlich. Fliesst nicht so wie der Morini Kitt, was mal Vorteil, mal Nachteil ist. Halt pastöser, aber somit für Druck belastete Flächen (Fingerlage z.B.) etwas besser. Bei flachen Flächen oder weniger Druckbelasteten müsste man mehr Druck von aussen geben, oder etwas "reiben" um das Material gleichmäßig zu verteilen,.......aber alles in normalen Größenordnungen.
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Als Material nehmen wir jetzt Borma 2k. Ein kitt auf styrolbasis wie der rosa Autospachtel. Gewünschte Menge auf nen pappdeckel, etwas Härter dazu,...umrühren ..... aufbringen und mit der Hand direkt rein......bis auf bereiche die eh von Hand bearbeitet werden müssen. 5 minuten warten bis er warm wird, dann vorsichtig mit der Hand raus.
Das zeugs ist mit holzstaub gefüllt und fliesst nicht wie Nivea unter den Fingern heraus. Baut aber wenn man zu viel genommen hat auch stark auf, daher ..... weniger ist oft mehr......
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ich war schlicht zu beschäftigt um Bilder zu machen.......
Wir legen ja von vorn gesehen eine Art scharfe Kante an, an der die Handfläche anstößt. Das kannst auf Deinem Profilfoto gut sehen. Es kommen die Fingermulden, dann bei Dir der weisse Bereich mit der Kante und danach eine vertikale Rille, die das faule Fleisch der beginnenden Handfläche auf nimmt. Ist die zu tief, drückts in die Linie der Fingergelenke,.....ist sie zu flach rutscht die Hand um den Griff herum.....
Ich habe mal eine Skizze mit nummerierten Handbereichen angefertigt, aber bislang gezögert diese zu posten, weil es zu stark verführt einen Griff nach einem vermeintlich perfekten Rezept zu bearbeiten. Gerade Engagierte Anfänger beginnen dann nach jedem Fehlschuss oder Ausreisser an den Stellschrauben des Griffes zu drehen bis sie verzweifeln. Dabei haben viel Dinge ihre Ursache ganz woanders. Man kann Ringe nicht kaufen,...die muss man sich erarbeiten. Ein guter Griff ist aber ein gutes Hilfsmittel.
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Hallöle zusammen,
vor einigen Wochen erreichte mich die Frage ob ich einem Schützenbruder behilflich sein könnte mal seinen Griff an der Lupi zu überarbeiten.
Da sagte ich doch mal spontan zu. Ein kurzes "Date" auf der "deutschen" scheiterte leider, aber immerhin gabs eines am letzten Freitag bei uns im Schützenhaus.
Nachdem wir uns kurz bekannt gemacht hatten ging dann gleich in Medias Res......
Also... Probeschiessen, Überprüfen der Hand und Fingerhaltung, Abfragen was stört und natürlich eine äußerliche Betrachtung der Haltung mit einigen überraschenden Erkenntnissen.
Z. B., Dass es auch Schützen gibt, die eine Nullstellung erzwingen können, was für mich völlig neu war. So stellte er sich auf,... schaute wohin er zielt....(Nachbarscheibe) und korrigierte ganz locker ohne seine Stellung zu verändern mit dem Arm.... Nachdem das bei mir gesackt war gings erst mal daran das Korn mittig zu bekommen. Durch verdrehen des Griffes (P8X) was es zwar mittig, aber wir beschlossen den Griff neutral zu stellen, und von der Position aus weiter zu arbeiten. Somit bleibt bei eventuellen späteren Korrektuen mehr Spielraum.
Leichtes links klemmendes Korn haben wir durch Anlegen und Vertiefen der Rille vermindert, und durch auffüttern der seitlichen Handballenanlage ausgeglichen. Hierbei war es möglich die Handballenauflage von der seitlichen Anlage getrennt zu halten (Verstellbarkeit erhalten).
Danach war die Fingerlage des Mittelfingers und Ringfingers dran. Ein leichtes Auffüttern der Fingerkuppen und Korrektur später unter dem 2. Fingerglied brachte in Zusammenhang mit der Auflage über der Mittelfingerkuppe (leichter Spalt) mehr Stabilität. Nach der ganzen Prozedur zeigte sich, dass der Griff wegen der etwas "fleischigeren" Hand des Schützenkollegen begann aus der Hand zu rutschen. Als Grund fand sich die Griffbreite zwischen Zeigefinger und Daumen. Da die Hand aus verschiedenen Gründen bei ihm nicht im üblichen Maß beweglich ist haben wir das ganze behoben, indem wir dem Daumen und allem was dran hing etwas mehr Raum verschafft haben. Somit war der Halt erst mal wieder gegeben. Als letztes haben wir der Handballenauflage (die wir übrigens ca. 4 mm nach unten gestellt haben um dem Muskelpaket mehr Raum zu verschaffen) am hinteren Ende einen kleinen Keil verpasst, den wir in mehreren Schritten der Hand entsprechend ausgerundet haben. Selbstverständlich 90 Grad quer zur Laufachse wie die Sportordnung es vorgibt. Die Rundung also in Laufrichtung.
Nach gemütlichen 3 Stunden war das Werk vollbracht, und das Probeschiessen gab das gewünschte Ergebnis.Mir hats viel Spass gemacht, und bei jedem Griff lerne ich wieder was dazu. Schön war die präzise Ansage was stört, was gewünscht ist und welches Ergebnis (nicht in Ringen) erzielt werden soll. Ich denke das haben wir schön erreicht und ich wünsche allzeit Gut Schuss.
Ehrlich gesagt hatte ich leichte Bedenken überhaupt an dem Griff Hand anzulegen, nachdem ich das Schussbild der Probe gesehen habe. Aaaaber,...... warum soll man sich quälen um eine 10 zu schiessen,... es geht auch einfacher.
Viel Glück Albert.....
Matze
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Liest sich etwas anders als das was ich mal im kleinen hatte. Sobald Du den Fokus verlierst verdreht sich also quasi der Arm,.....
Was ist wenn Du Blind hoch gehst und erst nach ein paar Sekunden auf die Visierung schaust ?? Ist der Arm dann verdreht ???? Wenn dem so ist spiel nicht am Griff herum,.....
Ich habe mir an der Handballenanlage links eine kleine Mulde gefräst was bewirkt, dass ich mit der Hand mehr um den Griff herum komme und die Waffe mehr stützen kann ohne direkt die Sehnen zu belasten. Schwer zu beschreiben. Vielleicht kann ich Dir per Whats app ein paar Bilder zukommen lassen.
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Das wird eine Kombination aus Muskeltonus und eventuell einem gewissen Anteil Griffgestaltung sein. Wie die Anteile verteilt sind,.......grooooßes Fragezeichen.
Die Form des Griffes (ich meine hier nicht die Grundlagenform) kann nach und nach die Hand oder den Arm zwingen sich zu verdrehen. Ich hatte kurzzeitig einen ähnlichen Effekt, kann Dir aber die Lösung nicht wirklich präsentieren. Ich weiss auf Anhieb ohne das ganze Drama persönlich zu sehen nicht einmal wo ich da ansetzen müsste.
Ich vermute einen Zusammenhang zwischen der Hinterseite des Griffes und Deinem Handgelenk mit anhängendem Arm. Oder einfacher ausgedrückt: Die Abstützung des Griffes in Deine Handballen und die entsprechende Weiterleitung ins Handgelenk und den Arm löst eine Drehung aus. Eventuell durch einen gedrückten Nerv......
Aber.....zunächst erst mal alles Spekulation.
Hast Du auch Probleme mit einem hängenden Korn ?? Oder Korn das immer tiefer absinkt ??
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oder mal wen aufm stand fragen ob man mal kurz,....
Die wenigsten sagen nein...
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nur hörgeräte raus macht trotzdem den rest vom gehör kaputt.
Woraus wird geschlossen, dass elektronischer Gehörschutz generell verboten ist....??
Meines wissens sind sie dann zulässig wenn eine kommunikation mit Trainer etc. Nicht möglich ist, also nur der Geräuschpegel reguliert wird.
Da wurde einiges korrigiert in der ursprünglichen Formulierung.
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ich tippe drauf, dass bei Präzision der Finger nach links drückt, weil ja sooo viel zeit ist, dafür bei Duell der zeigefinger nach rechts reisst. Griffgeometrie könnte was bewirken,...bin mir aber nicht sicher und auf jeden fall Trockentraining auf ne weisse wand mal langsam und mal im 10 sekunden Takt in der typischen hektischen Art. Dabei müsste es an sich heraus kommen woran es liegt.
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Da jeder Kapselgehörschutz sich über das Hörgerät legt wird das ganze nicht funktionieren. Die Frage ist dann wofür das Hörgerät getragen wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Kapselgehörschutz zu einer Rückkopplung führt und das Hörgerät sinnlos wird.
Wie wäre es mit einem Kapselgehörschutz mit Elektronik ?? Pro Tec shooter z.B.. Je nach Hörschaden dann das Hörgerät raus und nur die Elektronik nutzen. Auch die verstärkt das Umgebungsgeräusch, dämpft aber alles schädliche.
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Bist leider etwas weit weg. Sonst würde ich mal nen Blick drauf werfen.
Schau mal über den Thread "zeigt eure bearbeiteten Griffe". Da steht so einiges drin über Griffe. Allerdings wenig über veränderungen der Neigung wenns bei der Waffe nicht geht.
Aber probier ruhig mal etwas mit Gewichten unterm Griff, oder feuchtem Küchenpapier, das Du unter einzelne Finger oder in verschiedenen Ebenen stopfst. Damit bekommst Du ein Gefühl ob eine Griffanpassung überhaupt sinnvoll ist. Manchmal ist gezieltes Training mit Hantel, Flasche oder mit Waffe vor der weissen Wand zielführender.
Aus der Ferne lässt sich da nicht so viel machen. Hilfreich wären Bilder von Deiner Hand im Griff. Beim Zielvorgang und z.B. von der Fingerlage, dem Züngel etc.....
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Ein gut gefühlt passender Griff muss nicht unbedingt wirklich passen,......
Man kann auch mit einem schlechten Griff gut schiessen, aber man benötigt einfach mehr Kraft und Energie um gute Ergebnisse zu schiessen was bedeutet, dass mit zunehmendem Alter das ganze immer anstrengender wird.
Ein Griff, der in den Grundparametern (Kornmitte, bedingt Kornhöhe) gut angepasst ist erleichtert vieles und lässt die Ergebnisse mit zunehmendem Alter nicht so stark sinken.
Ich habe kürzlich einem 340er Schützen den Griff in ein paar Parametern neu gestaltet und der Kerl schiesst seitdem mit einem Schlag mal eben (fast) 360 mit ner 5...... Dem fehlt nur noch etwas Kondition und er hat die Ergebnisse, die er vor 8 Jahren geschossen hat.
Der Griffwinkel lässt sich ganz passabel mit der Fingerlage (also den Parametern der 3 haltenden Finger (Mittelfinger, Ringfinger und dem andern Wutz)) anpassen. Es bedarf nur ein Wenig Beobachtung ob es wirklich notwendig ist. Überkompensation muss nicht sein. Eventuell ist auch eine Verschiebung des Schwerpunktes der Waffe hilfreich. Mir hat geholfen eine Zeit lang den Schwerpunkt nach hinten zu schieben. Nach einigen Wochen konnte ich die Gewichte wieder entfernen......
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Dann frage ich beim Griff noch mal ganz konkret nach:
Auch wenn sich der Griff bestimmt gut anfühlt.
Mann (oder Frau) gehe wie folgt vor:
Irgendwo hin schaun und die Waffe in den Anschlag nehmen. Die Richtung (ob Scheibe oder Wand ist egal !!!!!). Dann über die Waffe schaun und kontrollieren ob das Korn mittig in der Kimme liegt oder ob es nach rechts oder links weist. Bei den meisten Schützen klemmt das Korn links, nur bei wenigen rechts. Es soll auch einige geben, wo es auf Anhieb passt. Gut wenn man dann einen drehbaren Griff hat. Da stellt man sich das Korn einfach mittig.......
Wichtig ist, nicht mit Blick aufs Korn die Waffe hoch nehmen. Man würde sonst automatisch korrigieren.
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Soderle,.... jetzt bin ich nicht mehr unterwegs sondern kann etwas ausführlicher schreiben.
Die Kondition ist nicht der alleinige Auslöser für derart große Ausreisser. Die unvermittelt auftretenden Armbewegungen können sowohl Konditionsprobleme sein, als auch motorische Störungen durch abgeklemmte oder gereitzte Nerven, daher meine Frage nach Nacken oder Rückenproblemen.
Weiterhin kann es sein, dass die Geometrie des Griffes nach einer gewissen Zeit eine Bewegung des Armes quasi erzwingt. Kurz, eine verkrampfte oder erzwungen kräftige Haltung der Hand am Griff baut Spannungen im oder am Arm auf, die sich irgendwann einfach entladen müssen. Daher der Tip mal den Griff überprüfen zu lassen. Griffneigung, und die Fingerlage der haltenden Finger können derartige Spannungen erzeugen. Dann kommt dazu die Einstellung des Abzugs. Das Verfhältnis des Druckpunktes zum Auslösepunkt im Zusammenhang mit der Griffgeometrie bauen ebenfalls Spannungen auf.........
Eine fehlerhafte oder variierende Nullstellung führt dazu, dass der Arm ständig korrigieren muss und irgendwann bricht die Spannung der Muskeln zusammen und plöpp.....
Das Schuhwerk oder der Stand tun ihr übriges. Ich selber kämpfe gerade mit sehr weichen Sohlen. Bedeutet ständige Schwnkungen mit entsprechenden Auswirkungen.
Du wirst in kleinen Schritten alle möglichen Basics überprüfen müssen und nach und nach alles optimieren müssen.
Beginnen würde ich an Deiner Stelle mit Nullstellung, Stand und Griff. ...
Matze