Schätzelein,....
Du hättest Dir wenigstens die Finger vorher mal waschen oder Maniküren können........
Also meine Feststellung ist, dass ein Seriengriff oder auch ein Rink-Seriengriff nur in den seltensten Fällen wirklich zum Schützen passt. Logischerweise sucht der gemeine Schütze sich den Griff entweder über die Handbreite aus, oder über das Volumen in Verbindung mit der Handbreite.
Hat man Glück passt das Serienteil gerade zufällig halbwegs zur Waffe und es wird gekauft. Passt ein anderer Griff an der nicht zum Schützen passenden Waffe recht gut, wird auch gekauft,... dann nach kurzer Zeit wieder verkauft.
An manchem Seriengriff brauchts 10 Minuten Nacharbeit und er passt,... an anderem Maßgriff ists nach 3 h immer noch nicht OK.
So lange es keine Software gibt, die den 3 D Drucker so steuert, dass man Änderungswünsche oder Modifikationen direkt eingeben kann ist auch die Sache mit dem Drucken von Griffen nur eine Zwischenstufe zum Handgemachten Griff.
Eine Anpassung von einem Griff setze ich inzwischen mit ca. 3 h an und würde mit den Änderungen im Programm und dem Ausdrucken etc. bestimmt 8 h benötigen. Das was ich per Auge mal eben überpolieren kann muss komplett neu gedruckt werden. Geht bstimmt nicht in 10 Minuten wie die Aushärtezeit des Spachtels.
Und warum sollte ich nen Griff der fertig ist in Plastik drucken lassen ?? Dann doch besser in Holz kopieren.
Ich würde den Vorteil des Druckens beim Hersteller sehen, der bei der Auslieferung eventuell den Griff nach Vorgaben oder Wünschen des Kunden drucken könnte. Somit hätte der Kunde etwas weniger Nacharbeit beim Anpassen......
Aber ehrlich gesagt.... das ganze überzeugt mich noch nicht.....auch wenn es die ein oder andere Option öffnet....
Matze