Beiträge von Matze1965

    Zu eins:

    links trainieren mit Gewicht oder Waffe dient dazu den Bewegungsapparat auszugleichen. Einseitige Belastung kann zu Rückenproblemen führen.

    zu zwei:

    Du wirst um eine Schießbrille bzw. mindestens Irisblende für das zielende Auge nicht umhin kommen.......egal wieviel Du mit den Augen trainierst. Die Murmeln härten aus und dann geht nix mehr. Von Weichspüler oder Weichmacher fürs Auge hab ich noch nix gehört.....

    Ich habe die Befürchtung dass so nach und nach die Geschäftspraktik des ein oder anderen Herstellers öffentlich gemacht wird........=O:/

    Aber etwas Wahrheit ist auch dran. was sich nicht verkaufen lässt oder ne Macke hat wird hübsch verpackt.....

    Verpackungsdesign ist ja günstiger ein zu kaufen als eine vernünftige Konstruktion, die fatalerweise sogar auf die Bedürfnisse des Kunden eingehen könnte.....

    Damit würde man die Werbeabteilung ja ihrer Aufgabe entheben.........

    ich hab sie nicht oben, sondern als geteilte Stellringe um den Lauf,....ähnlich Laufgewichten vom LG. Die FP 60 hat keinen konischen Lauf, daher geht das.

    Ein FP A Schütze hat sich eine Gewichtsbrücke oberhalb des Laufes gebaut. Durch die Auflage hat er natürlich kein Problem mit dem Gewicht.

    Er hatte erst reichlich Stellringe auf dem Lauf platziert und trotzdem ein Hochschlagen. Seine letzte Aussage die ich im ohr habe lautete, dass es mit den Gewichten überm lauf ruhiger war. Ob er es immer noch so hat,......keine Ahnung.....

    Der leichtere Verschluss bewegt sich schneller und je nach Massenverteilung springt dann auch nix. Wichtig ist, dass die Kugel aus dem Lauf ist bevor sich der Lauf nach oben oder unten bewegt.....

    Wenn viel Masse über dem Lauf angeordnet ist springt die Waffe auch weniger, da der Impuls nach hinten ausweicht und nicht nach oben.

    z.B. liegt meine FP mit Laufgewichten deutlich ruhiger als mit den drunter gehängten.....

    die stäbchen müssen nur trocken und frei gleiten. Beim Hochschlag und Rückstoß werden die Stäbe oder Gewichte gegen die Federn gedrückt und die Federn drücken gegen die Laufspitze die somit in der Bewegung daran gehindert wird nach oben zu schlagen, während die Gewichte auf Grund ihrer Massenträgheit versuchen an Ort und stelle zu bleiben. Geniale Überlegung . Die Weichheit und Länge der Federn in Verbindung mit den Gewichten und dem durch die Munition ausgelösten Impuls ergeben eine Kräftesituation bei der die verwendete Munition einen großen Anteil am Ergebnis haben wird. Passen Impuls und Federn nicht zusammen kann es komisch werden. Das Konstruktionsergebnis sollte sein, dass die Kugel den Lauf verlassen hat wenn die Federn und Gewichte zurück schlagen.Die Zeit, bzw. Geschwindigkeit und Charakteristik der Munition hat einen wesentlichen Anteil am Ergebnis. So ist die Frage wie oft federn getauscht werden sollten, und ob es verschiedene Sätze Federn und oder Gewichte gibt......

    Mein Druckregler an der LP 10 wurde auch schon mal getauscht. Allerdings habe nicht ich das festgestellt dass er undicht ist, sondern der Steyr Service. Bei 20000 bis 25000 Schuss im Jahr finde ich es auch normal, dass mal was kaputt geht. Wichtig ist halt, dass es nur beim Service auffällt und nicht im Wettkampf.....

    Ist mir schon klar. es geht um Monocle beim ZF. Damit würde ich aber die Brennweite oder Vergrößerung des ZF verändern und wäre so nicht mehr Regelkonform. Eine Brille hat zwar unter Umständen den gleichen Effekt, ist aber baulich nicht mit dem ZF verbunden. Also bleibt das ZF Regelkonform. Die Brille "hilft ja nur beim Durchblick...".....

    Schätzelein,....

    Du hättest Dir wenigstens die Finger vorher mal waschen oder Maniküren können........

    Also meine Feststellung ist, dass ein Seriengriff oder auch ein Rink-Seriengriff nur in den seltensten Fällen wirklich zum Schützen passt. Logischerweise sucht der gemeine Schütze sich den Griff entweder über die Handbreite aus, oder über das Volumen in Verbindung mit der Handbreite.

    Hat man Glück passt das Serienteil gerade zufällig halbwegs zur Waffe und es wird gekauft. Passt ein anderer Griff an der nicht zum Schützen passenden Waffe recht gut, wird auch gekauft,... dann nach kurzer Zeit wieder verkauft.

    An manchem Seriengriff brauchts 10 Minuten Nacharbeit und er passt,... an anderem Maßgriff ists nach 3 h immer noch nicht OK.

    So lange es keine Software gibt, die den 3 D Drucker so steuert, dass man Änderungswünsche oder Modifikationen direkt eingeben kann ist auch die Sache mit dem Drucken von Griffen nur eine Zwischenstufe zum Handgemachten Griff.

    Eine Anpassung von einem Griff setze ich inzwischen mit ca. 3 h an und würde mit den Änderungen im Programm und dem Ausdrucken etc. bestimmt 8 h benötigen. Das was ich per Auge mal eben überpolieren kann muss komplett neu gedruckt werden. Geht bstimmt nicht in 10 Minuten wie die Aushärtezeit des Spachtels.

    Und warum sollte ich nen Griff der fertig ist in Plastik drucken lassen ?? Dann doch besser in Holz kopieren.

    Ich würde den Vorteil des Druckens beim Hersteller sehen, der bei der Auslieferung eventuell den Griff nach Vorgaben oder Wünschen des Kunden drucken könnte. Somit hätte der Kunde etwas weniger Nacharbeit beim Anpassen......

    Aber ehrlich gesagt.... das ganze überzeugt mich noch nicht.....auch wenn es die ein oder andere Option öffnet....

    Matze

    Wenn Du Dir einen Gefallen tun möchtest wählst Du zwischen der Steyr EVO oder der FWB P8x

    Steyr Griff ist überhaupt kein Problem. Nimm den, der Deiner Größe entspricht und komm vorbei..... in 3 h spätestens passt auch der Steyr Griff. Egal ob vom Rink als Basis oder der originale. Was stimmt ist, dass die Steyr Kopflastiger ist als die P8X.

    Letztens konnte ich mal 3 Schuss mit der P8X machen und fand das Gefühl gar nicht schlecht. Nicht so Kopflastig, soweit guter Abzug, schönes Verhalten beim Schuss. Halte ich für unproblematisch...

    Zur LP 500:

    Der Lauf ist bestimmt gut. Das Absorberverhalten nicht gaaanz so (ist aber Gewohnheit..). Vom Abzug bin ich nur vom Lesen schon enttäuscht. Vorzugsgewicht kann nicht in sinnvolle Bereiche (um die 400 g) gestellt werden. Der erste der den elektronischen Abzug hatte, stellte fest, dass der erst auslöst wenn man den Abzug los lässt.

    Das Manko der LP 500 wird wie seit langem bei Walther der Abzug sein. Und der bestimmt einen großteil der Ringzahl.

    Ich halte sie (ohne damit geschossen zu haben) für unausgereift. Bestimmt in Teilen eine gute Waffe, aber ..... willst Du der Tester für Walther sein ??

    Ich selber schiesse steyr, liebäugle aber durchaus mit der FWB als Nachfolger......

    Schleifen......

    Also die Hand war halt zart/dünn und knochig, zusätzlich noch früher mal gebrochen gewesen (also um einiges empfindlicher als üblich).

    Das Problem war, dass der kleinste Griff noch zu groß schien. In der Handbreite stimmte das auch mit der Größe. Da half es einfach die Handkante um einige mm runter zu stellen, dann gleichmäßig mit einer leichten Rundung Spachtel auf zu ziehen und hart werden zu lassen. Somit war die "Größe" schon mal gelöst. Durch das herunter stellen der Auflage blieb ein gewisser Spielraum zum späteren verstellen.

    Dann blieb noch das Problem mit dem Volumen. Das Korn war mal links mal rechts, was bedeutete, dass der Griff nicht regelmäßig und gleichmäßig umfasst wurde, sondern mal so und mal so. Ich kümmerte mich also erst mal um die ungefähre Fingerlage und eine ungefähr sinnvolle Abzugsposition der Hand, indem ich festlegte wo die Rille in den Griff kam. Hierbei stellte sich heraus, dass die Handfläche auf viel zu viel Volumen auflag. Von diesem Buckel habe ich so viel entfernt wie es sinnvoll ging. Damit war das Korn schon annähernd da wo es hin musste. Die endgültige Anlage der Rille mit Spachtelmasse und die zugehörige Korrektur an der hinteren seitlichen Anlage hat das Korn in die Mitte gebracht, wie es sein soll. Somit blieb nur noch die Fingerlage leicht anzupassen, und der Griff war fertig. Da die Gute allerdings noch nicht lange geschossen hatte, machte eine weitere Anpassung noch keinen Sinn, da es nicht um Feintuning ging, sondern um das grundsätzliche Einstellen des Griffes um ein sinnvolles Training überhaupt zu ermöglichen. Schützen, die schon lange schießen können oft genau Ansagen was ihre Probleme sind und es gibt Wege ihnen zu helfen. Gelegenheitsschützen haben es da schwieriger, weil ihnen die Auswirkungen nicht so klar sind wenn man bestimmte Dinge am Griff ändert.