Beiträge von Matze1965

    NEin,....es ist bei Luftdruck nicht zwangsläufig notwendig zu reinigen. Je nachdem mit wem man spricht heisst es alle 5000 Schuss oder gar nicht. Andere bestehen wieder darauf, dass ein Luftdrucklauf Blei aufbaut, andere wiederum zucken nur mit den Schultern.

    Meine Tochter schiesst LG Bundesliga und hat ihren Lauf noch nie geputzt....

    RWS hat beim Munitest mal nen Docht durchgezogen, weil sie kein vernünftiges Los gefunden haben das wirklich passte.

    Schliesslich ist es dann JSB geworden. Bestes Schussbild in kurzer Zeit....

    Bei Luftdruck Waffen gehe ich so weit, dass man die Läufe totputzen kann wenn man zu oft durch geht.

    Bei KK Waffen mache ich in der Regel auch nicht viel und zumindest der Gewehrlauf trifft immer noch gut.

    Anders schauts bei den größeren Kalibern aus, da die Projektile zum Teil verkupfert sind und andere Drücke herrschen. Da würde ich zumindest regelmäßig reinigen um punktuelle sich aufbauende Verunreinigungen im Lauf zu entfernen.

    Auch würde ich eher seltener genutzte Waffen mal durchziehen als täglich geschossene. Oxidschichten sind härter als Blei......

    Dann müsste mein LP Lauf bereits seit 4 jahren platt sein wenn er nur 100000 schuss hält.

    Ein sauberer gereinigter Lauf trifft nicht besser, weil sich die Oberfläche an die jeweilige Munition anpasst durch Abrieb, der sich über den Lauf verteilt und in einem Gleichgewicht hält.

    Wechsle ich die Munisorte kann/muss sich die Schicht erst mal wieder anpassen.

    Reinigen macht nur Sinn, wenn sich durch Korrodierte oder sagen wir mal... ungünstig veränderte Bleioberflächen der Muni im Lauf Ablagerungen bilden.

    Die Grünen Proppen könnten aber die scharfkantigen Felder und Züge eine Luftdruckwaffe abrunden, was ihre Wirksamkeit beeinträchtigt.

    Wer natürlich seinen Lauf immer Spiegelblank und Felder und Zügefrei haben will.... immer durch mit Scharfen Mittelchen.....

    Ich klinke mich erst mal aus.......

    der kurze Lauf macht sich nicht bemerkbar...??

    Hatte sie heut beim Händler mal in der Hand....

    Hab sie ein wenig als.... Eisenschwein.... empfunden, aber nicht wirklich unangenehm,.....

    Wie schauts mit Ersatzteilen und Magazinen aus...?

    An die Lippen vom Magazin hab ich auch schon gedacht, aber ich kenne die Waffe zu wenig als dass ich da jetzt einfach was in den Raum werfen könnte......

    Ich hab wohl gesehen, dass der ein oder andere Schützenmeister mal am Magazin rumgebogen hat, und plötzlich ging alles wieder.

    Hört doch bitte mal mit dem Kinderkrams euch gegenseitig zu Beweisen wer was Warum und wann geschrieben hat.

    Das Problem lautet doch aktuell dass Schuss 1 läuft (Handrepetiert) Schuss 2 und/oder 3 nicht automatisch danach aber alle weiteren des Tages.

    Das muss eine Ursache haben.

    Entweder in den Federn vom Magazin (warum auch immer)

    Im Verschleisszustand des Magazins (warum auch immer)

    Im Verschleisszustand von Verschlussfedern etc........

    Oder ganz einfach im Verschleiss relevanter Teile für den Hülsenwechsel. Runde Ausziekralle in Verbindung mit Mettalurgischen Effekten.......

    Runterfahren.... Oooooooohhhhhhmmmmmmmmm

    Überlegen was eine Patrone macht wenn sie nachgeladen werden will und was sie machen kann wenn sie nicht geladen werden will weil sie nicht abgeschossen werden will.

    Die Knarre hat mal Störungsfrei funktioniert, also kann es nur an der Behandlung durch den Besitzer liegen (Öl, Reinigung, Munition, fehlende Spende in den Klingelbeutel bei der sonntäglichen Messe........egal warum) oder an Verschleissteilen......

    Aus der Ferne vom PC aus ist so was immer schwer zu lösen. Denkt euch einfach in eine Patrone hinein und überlegt welchen Weg die gehen muss und warum sie den Weg verweigern könnte......

    Warum experimentiert ihr nicht ein wenig.

    Ich habe prinzipiell gute Erfahrungen mit dem Keramik Öl von Anschütz gemacht, sowohl in Bezug auf Reinigung, Versiegelung und Schmierung. Nicht geeignet ist es als Trennfett in einem Kompensator einer FP.. zB FP 60. Der Bleistaub zerschlägt die Schutzschicht und so hat die keinen Effekt.

    Aber zur Trockenschmierung von gleitenden Teilen ist das Zeugs gut. Dann hatte Tello ein geiles Zeugs .... INTERFLON Fin Super MicPol .....

    Ich hab zwar noch keine Langzeiterfahrungen, aber es scheint gut zu sein. Beginne da grad mit der Anwendung.

    Das z.B. würde ich im/am Magazin verwenden, dann für die Gleitflächen des Schlittens ....

    Also den relevanten Ecken fürs Nachladen.

    Da sollte es reichen ein bis 2 Trainings das Zeugs zu testen um in der Fehlersuche weiter zu kommen.

    Den Auszieher und die Krallen würde ich damit nicht behandeln. Das Zeugs schmiert halt gut.

    Also,....

    wenn ich das richtig verstehe wird ja der erste Schuss von Hand rein repetiert..........

    Das kann bedeuten, dass die Kraft/Geschwindigkeit des Schlittens nicht so groß ist wie bei einem Schuss.

    Wäre es möglich, dass die Auszieherkralle nicht sauber in die Hülse einrastet und somit das Auswerfen nicht sauber funktioniert ??

    Nach dem ersten Schuss hakt die Kralle dann mit mehr Wucht ein und schafft es sauber hinter den Hülsenrand.......

    Das würde zumindest die Störung zwischen schuss 1 und 2 erklären,... aber nicht falls noch eine zwischen Schuss 2 und 3 kommt,.....

    Schau doch mal,....vielleicht ist die Kralle rund, der Schlitz dort verdreckt (wird bei Gewehr auch gern beim Reinigen vergessen) oder etwas verbogen bzw. verschlissen..... An der Stelle fällt Verschleiss oder Defekt nicht so auf ....