Beiträge von Matze1965

    schiessbrillenglas und Iris rechts. wie soll ich da mit einem beidäugigen Glas guggen ohne ständig die Brille zu verstellen...??

    Linkes Auge wird die Klappe hoch geklappt und mit dem linken Auge durchs Okular gelinst.

    Machts doch nicht immer so kompliziert.

    Die 5 Schützen in der BRD die mit 50+ ohne Brille schiessen .........was wiederum bedeutet Knarre komplett weg legen etc....was ein Aufwand.....

    Jedesmal die Waffe komplett neu greifen......

    Es muss gestellt werden,...der Lauf schiesst um die Erhöhung niedriger. Ausser beide Erhöhungen haben unterschiedliche Maße, was selten der Fall ist. Bei vormontierten Erhöhungen die nur für 10 m genommen werden kann man die Diopterkorrektur bereits in die vordere oder hintere Rastung der Erhöhung einarbeiten.

    Kann ich nur bestätigen. Wenn die Motorik durch Erkältung oder geklemmte Nerven gestört ist wirds komisch.

    Das Leitbild durch die Scheibe zu wandern und dabei den Druck zu erhöhen funktioniert definitiv nicht. Hier heisst es Halteraum aufsuchen, dann Druckpunkt zügig nehmen und auslösen. Bedeutet dass man sich eine enorme Haltekraft antrainieren muss. Mit geklemmten Nerven macht das richtig Spass.....

    Wolke nach rechts...zittert das Korn,... oder landen die einfach rechts...? Ich tippe auf ne lücke oder Druckstelle im Bereich der Fingerlage. Absetzen, oder auch Trockenschüsse ist immer wieder hilfreich,...

    Keine Ahnung wer da was von Dichtung geschrieben hat, aber laut Ersatzteilzeichnung Sind Laufmantel und Lauf eine vergossene Einheit. Das Patronenlager geht durch bis zum Verschluss und ist eine Einheit mit dem Lauf. Dieser ist nur in das System gesteckt und wird mit 2 Madenschrauben am System fixiert. Diesen Dödellauf habe ich schon öfters wegen irgendwas rausnehmen dürfen und einfach so wie er war wieder eingesteckt. Und da ist nix mit Dichtung. Viel unangenehmer ist es das System Auszuschäften und die Justierplättchen falsch wieder einzusetzen. Dann schiesst das System nämlich um die Ecke und man weiss nicht warum. ZUmindest ist das bei Walther 300 und 400 so.

    Andere Hersteller mögen das anders gelöst haben.

    https://www.carl-walther.de/service/ersatz…n.html?q=lg+400

    dann nimm doch einfach die 2 oder 3 Madenschrauben am system raus, zieh den Lauf nach vorn raus und steck ihn nachher wieder in gleicher Position fest. Warum schaust nicht auf die Explosionszeichnung oder Ersatzteilskizze.....

    Ich gebe meinem Kassierer den Zahlungsbeleg (Quittung, Rechnung, Zahlungshinweis, Überweisungsnachweis auch von Paypal) und dann bekomm ich meine Knete. Sollte auch kein Thema sein, wenn eine Privatperson etwas für den Verein kauft und weil beim Verkäufer bekannt seine Adresse drauf steht.

    Da kommt ein Vermerk auf die Rechnung / Quittung wofür (wenn es nicht eh drauf steht) und dann sollte alles nachvollziehbar sein.

    Inzwischen lasse ich den Vereinsnamen mit auf den Beleg schreiben wenn es machbar ist.

    Wenn wer gegen Bargeld Büroartikel beim Aldi kauft steht auch kein Verein oder Name drauf auf der Quittung....wo ist das Problem...?? Geld gegen Ware plus Zahlungsnachweis......

    Öl und Elektronik müssen sich nicht unbedingt nicht vertragen. Aber man muss das richtige ÖL an der richtigen Stelle nutzen. An Kontakten würde ich nie Waffenöl nutzen,.....Da gibt es besseres aus der Elektronikbranche. Und Öl und Platinen kann ein Thema sein... kommt dann auf die Zusammensetzung des Öls an. Normalerweise isoliert das Öl die Elekronk zusätzlich. Bei den falschen Zusätzen oder Z.B. Hoppes nr 9 könnt ich mir vorstellen, dass die Leiterplatte oder Kontakte einfach nach und nach aufgelöst werden. Nicht umsonst nehme ich Hoppes Nr 9 gern zum Reinigen einer Waffenmündung.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass eine Stufenweise Nutzung verschiedener Schmiermittel an den richtigen Stellen keinerlei Schaden anrichtet. Zumindest habe ich meine Elektroniken auch im Schiffsmodellbaubereich nie mit Öl schrotten können. Wasser, Strom, Säuren und Laugen,....das sind die Platinenkiller.

    Nach dem ich oder während ich auf meine grüne WBK wartete überkam mich natürlich die Frage aller Fragen,…..

    Welche Sportpistole ist die optimale für mich ? Im Forum regelmäßig die Frage des Monats.

    Den ein oder anderen Thread habe ich nachgelesen und mich über die Homepage der Hersteller die Angaben der Anbieter hineingelesen.

    Einzelne Waffen kannte ich bereits wobei mich diese nicht wirklich reizten oder bei denen ich kein gutes Gefühl entwickeln konnte.

    Aussehen ist mir eh egal,…

    Funktionssicherheit, Zuverlässigkeit, Reinigung und die „spielerischen“ Möglichkeiten mit Gewichten, Griffen und vor allem die Schussruhe waren für mich Kriterien. Als Lupi-Schütze und FP-Schütze konnte ich mir nicht recht vorstellen mit einer unruhigen Waffe zu schiessen.

    GSP war mir technisch zu weit abgeschlagen. Schon ein Arbeitspferd, aber nicht so das wahre.

    SSP konnte ich mal testen, muss aber sagen…..Die erste Waffe in meinen Händen mit der ich nicht mal ein Schussbild hinbekommen habe. OK Griff und Visierung nicht an mich angepasst. Aber mir schwante, dass ich einige Wochen benötigen würde um überhaupt Schussbilder zu erzeugen die mich zufrieden stellen.

    Als endgültige Auswahl hatte ich mir ausgeguggt: Morini CM22, Pardini SP und die MG2.

    Alle 3 Waffen mit einem sehr ruhigen Schussverhalten.

    Über alle Waffen konnte ich mir diverse Videos ansehen über Schussverhalten, Reinigung etc……

    Schliesslich konnte ich einen Händler finden, der zumindest 2 Waffen auf Lager hatte. Im Vorfeld versuchte ich heraus zu finden was so Kleinigkeiten wie Magazine kosten und wie die Verfügbarkeit so ist.

    Vergleichen konnte ich zumindest die CM 22 und die MG2. Insgesamt ehrlich gesagt… für mich fast egal welche ich genommen hätte. Gewicht, Balance, Griff Handhabung…..alles entweder gleichwertig/ähnlich oder reine Übungssache.

    Entschieden habe ich mich dann endgültig für die mechanische MG2.

    Abends dann gleich die ersten paar Schuss…...3 6er und 2 7er unten rechts…..ein paar Klicks gestellt und die nächsten Schuss waren 4 10er und ne 9.

    Ich war überrascht über die Schußruhe. Da springt ja selbst meine FP mehr……

    Was ich gleich merkte war, dass ich mich doch intensiv mit der Mechanik und Funktion auseinander setzen musste. Also gleich abends zum ersten mal zerlegt und wieder zusammen gebaut.

    2 Tage später war dann mal ein ganzes Programm Präzision und Duell angesagt.

    Präzision an sich kein Problem,….bei Duell kam es wie es kommen musste.

    Natürlich mehr Stress als üblich, neues Spielzeug und nicht jeder Handgriff sitzt im Schlaf…..

    Beim Laden der Röhrenmagazine flitschte mir gleich ne Patrone durch die Gegend…. SK halt.. glitschig ohne ende…..

    Also erst mal eine Haltung finden wie ich sicher lade ohne Patronen durch die Gegend sausen zu lassen,……

    Dann erste Serie Duell,.. Kein Halteraum...also Streufeuer was mir nicht wirklich sorgen bereitet.

    Zweite Serie…..Aaaachtung….. klickerdiklicker…..eine Patrone fällt aus der Waffe…..

    Ja super…..erst mal Magazin raus,...dann feststellen,… da ist ja eine Patrone mehr raus als bei ner GSP. Röhrenmagazin halt mit ner Laderampe. Umdenken ist angesagt.

    Ganz nebenbei festgestellt, dass die Patrone im Lauf nicht raus repetiert werden kann, weil der Schlitten nicht weit genug nach hinten kann. Es können nur Hülsen raus repetiert werden, aber keine ganzen Patronen. Es fehlen einfach 4 mm.

    Auch das irgendwie auf dem Stand gelöst und nächsten Tag erst mal Pufferpatronen besorgt und abends alles komplett durchgespielt…..

    Das mit der rauspurzelnden Patrone konnte ich nicht wiederholen,…..

    Aber das Problem mit dem repetieren konnte ich lösen. Die Patrone wird ¾ bis 4/5 mit dem Schlitten gezogen, dann der Ausziehhaken ausgeklinkt … der Schlitten geht bis zum Anschlag während die Patrone nach links raus purzeln kann. Nicht mit zu viel Gewalt und Kraft und Geschwindigkeit, sonst kommt die Laderampe zu früh hoch und es verhakt sich alles.

    Nächsten Tag dann lief alles wie gewünscht. Das Austesten und Üben vom Laden und Entladen hat sich gelohnt.

    Die letzten Präzisionsserien lagen zwischen 138 und 140 Ring, damit bin ich als Spopianfänger erst mal zufrieden. Die nächsten 5 Ring werden angepeilt.

    Insgesamt habe ich den Kauf der MG2 bislang nicht bereut. Ich habe noch lange nicht das „Bastlerpotential“ der Waffe ausgenutzt und habe schon die ein oder andere Idee.

    Insgesamt eine Waffe mit der man sich anfänglich intensiv beschäftigen muss und keine Waffe die man nur aus dem Karton nimmt und dann 20 Jahre mit schiesst. Die MG2 mag es wenn man sich mit ihr und ihren kleinen Eigenheiten auseinander setzt. Sie scheint so gut wie keine Pflege oder intensive Reinigung zu wünschen, was sich aber in naher Zukunft erst zeigen wird.

    Wer nervös ist oder zu hektisch, wird die Waffe nicht mögen. Wer sie akzeptiert und mit ihr eins wird der kann damit recht glücklich werden. Es fängt beim füllen des Röhrenmagazins an. Falsch halten oder Gnöbsche drücken und die Pellets fliegen durch die Gegend.

    Etwas störend ist, dass das Magazin so lang ist. Will man den Lauf absetzen, liegt man auf dem Magazin auf. Ist aber Gewohnheitssache. Dafür habe ich auch schon eine Idee…..

    Aber: Ein Sportgerät das Spass macht und zum schnell Schiessen animiert. Immer einen Blick und ein Probeschiessen wert. Entweder man mag sie oder nimmt eh die SSP…..

    Matze