Beiträge von Matze1965

    10.9 Anfragen und neue Dichtungen schicken lassen. 2 - 3 Stück. Hat sich wahrscheinlich im Betrieb abgerollt und wurde dann gequetscht. Ist etwas fummelig die Dichtungen raus und rein zu bekommen. Mit etwas Geduld geht das aber. Steyr hat die Dichtung nicht in der Kartusche sondern auf dem Gewindeadapter der Pistole. Ist von der Handhabung einfacher. Aber auch die Dichtung geht mal flöten. Leicht fetten hilft dagegen.

    Ansonsten die Dichtung raus fummeln und ausmessen. Ich meine die gibts auch im Zubehör für Walther. Sonst den technischen Handel mal kontaktieren und da besorgen.

    In den Lauf kommt nix öliges,.....ansonsten auf gleitende Teile nen Tröpfchen und großzügig verteilen. Dann so viel wie möglich von dem Öl weg wischen.

    Meine MG 2 wird immer trocken gewischt und fängt nach 20 30 Schuss das Ölen an. Kommt von der Munition, die leicht geölt und gefettet ist. Zu viel Öl kann auch dazu führen, dass durch die Drücke im Ölpolster Material ausgewaschen wird. Da ist dann weniger halt mehr. Ölfilm so dünn wie möglich halten.

    Bei der MG 2 oder MG 2e kann der Schlagbolzen nicht durch Fett oder Öl blockiert werden, da er trocken im Schlitten hängt und nur von einem kleinen Stift gesichert wird gegen heraus fallen. Quasi wie ein Meißel in der Hand beim Stemmen von Steinen oder Beton. Andere Konstruktionen haben lange Blechstäbe oder Stangen mit Führungen. Da kann sich natürlich zu viel Öl oder Fett nachteilig auswirken.

    Bei der Tube verändern jegwelche Ablagerungen das Strömungsverhalten der Treibgase um das Projektil herum. Somit ist es von Vorteil dafür zu sorgen, dass keine Verwirbelungen oder ungleiche Strömungsverhältnisse entstehen. Durch die hohen Geschwindigkeiten wirken sich auch kleine Unregelmäßigkeiten auf der Innenoberfläche der Tube auf die Trefferlage aus.

    Durch die Tube verändert sich nicht der Lauf an sich, sondern "nur" das Schwingverhalten des Laufes. Somit kann es gut oder schlecht sein mit dem Zusatzgewicht Tube zu schiessen. Statisch betrachtet ohne die Laufschwingungen ändert sich nichts,... dynamisch gesehen schon.

    Ich halte es für Sinnvoll mal 10 eingespannte Schüsse mit und 10 ohne Tube zu machen. Nur dann siehst Du den Unterschied. Nicht selten stimmen Theorie und Praxis nicht überein. Es kann aber auch viel Pech mit spielen, so dass die Muni plötzlich nicht passt.

    Probieren.....

    Die Theorie besagt, dass Abzugsbewegung, Abzugsachse und Laufachse in einer Linie liegen sollen. Das hat den Hintergrund, dass man keinerlei seitliche Drehmomente oder Bewegungen in den Schussablauf bekommt. Je nach Fingergeometrie oder Gesamtgeometrie der Hand sind allerdings auch individuelle eigene Positionen des Züngels möglich, bei denen sich alle sich aufbauenden Bewegungen und Kräfte aufheben. Züngel rechts bedeutet in der Regel Rechtsschüsse,....Züngel links Linksschüsse, Züngel zu weit vorn Linksschüsse, Züngel zu weit hinten Rechtsschüsse.

    So weit die Theorie. Das gilt nämlich nur wenn die Handposition, Fingerlage und alle anderen Einflüsse durch entsprechende Maßnahmen (Griffgestaltung, Gewichte, Griffneigung, Griffdrehung, und was sonst alles noch möglich ist) auf neutral gestellt sind.

    Trotzdem können individuelle Vorlieben oder "Zwangsbewegungen" es sinnvoll machen das Züngel nach links oder rechts auszuschwenken. Auch die Fingerlänge spielt hier eine Rolle.

    Für die LP 10 bietet sich bei kurzen Fingern entweder der gerade Putter oder der schräge Putter an. Hierbei kann konstruktionsbedingt die Züngelvorderkante weiter nach hinten gestellt werden. Die schräge Oberfläche des neueren schrägen Putters ermöglicht individuelle Einstellungen die durch kein schwenkbares oder drehbares Züngel erreicht werden können, obwohl die Einstellmöglichkeiten begrenzt sind.

    Bei der LP 10 hat sich der schräge Putter (bis auf wenige Ausnahmen) bewährt, bei anderen Waffen mal ja,...mal nein. Bei der LP 10 oder auch EVO kommt der Abzugsfinger von recht weit oben im gegensatz zu anderen Waffen. Das begünstigt den Einsatz des schrägen Putters.

    Einfach mal probieren wenn es den Putter für eure Waffen gibt.

    Tja,... da wird Dir jeder etwas anderes empfehlen. Das geht vom Direktabzug mit wenig gramm bis auf Druckpunkt mit 100 gramm und mehr. Da ist Deine persönliche Note gefordert. Ich kenne Schützen die viel Abzug haben und welche die wenig Abzug haben,.....

    Wonach steht Dir denn der Sinn ???

    Ausprobieren und so einstellen, dass der Abzug sicher hält ...auch beim Ablegen oder auflegen. Nicht dass der Schuss los geht beim Hantieren.

    Wenn die Montage vorn und oder hinten unterschiedliche Höhen bzw. Innendurchmesser hat wird das neue ZF einfach schief montiert. Da reichen wenige mm..... Ich würde mal kontrollieren ob die Durchmesser des neuen und alten ZF exakt gleich sind.....

    Behelfsmäßig könnte man eine dünne Einlage aus Papier unterlegen und damit schaun ob man in die richtige Richtung kommt.

    Hi Albert,

    die Vo zu testen ist der erste und zunächst beste Weg.... die Vo meiner Lupi schwankt in der Regel um plus minus 3 m/s. Bei schlechter Munition können die Schwankungen natürlich höher sein, da die beschleunigte Masse eine andere ist und somit das Ergebnis. Aber auch bei nicht eingeschossener Muni sollte die Abweichung nicht außergewöhnlich groß sein. Auffällig wäre, wenn bei einer Serie von 30 Schuss die Vo bei einigen Schüssen extrem aus der Kehr wäre. Hoch oder Tiefschüsse nach langer Nutzungspause des Gerätes "kann" auf oxidierten Abrieb im System (Absorber....... ) hin weisen, eventuell wurde aber nur der Effekt einer spröde werdenden Dichtung verstärkt.

    Will Dir jetzt nicht direkt Angst machen, da die neueren Geräte da an sich recht unempfindlich sind.

    Eine Überprüfung der Vo schadet aber definitiv nie und schliesst schon mal den ein oder anderen Fehler aus, so dass man weiter schaun kann ob sich Fehler eingeschliffen haben oder ein schleichender Defekt vorliegt.

    Hmmmm,.....tiefschüsse können auch mit zu viel Duck auf dem kleinen Finger einher gehen. Dabei senk sich im Schuss durch den kleinen finger die gesamte waffe ab. Gleiches gilt für links unten,... Falsche Fingerlage oder einen Griff der ungleichmäßig umfasst wird...schon haben wir den Salat......

    Zu viel in eine Schussbild zu interpretieren ist genauso Kontraproduktiv wie zu wenig.

    Eine genauere Betrachtung von aussen und eine Begutachtung der Hand im Griff machen mehr sinn als über die 5 Möglichkeiten von Tiefschüssen zu sinnieren. Ich mache gern Griffe,...aber dann sollten mehr Daten da sein. Ich hab mir übrigens die Schussbilder nicht angeschaut.....trotzdem hat niemand recht oder unrecht. Alles mögliche Ursachen.

    Die Klemmvorichtung geht an den Schaft ?? Oder wird ausgeschäftet und das system auf die Klemmvorrichtung geschraubt ? Holme z.B. hat in Erding einen Block auf dem Systemadapter eingespannt werden. Dazu wird der Schaft abgeschraubt, die Adapter da drauf und das ganze dann auf den Block. Der Lauf schwingt also dort komplett frei, das Gesamtsystem ist in Laufrichtung starr. Klingner in Hannover spannt am Schaft ein.

    In der Regel trifft man mit derartigen Waffen alles mögliche aber nicht das was man treffen möchte. Das geht eher nach dem Zufallsprinzip. Wer für 3 Monate Spass haben möchte und dann kein Problem damit hat das Teil dann für die nächsten 20 Jahre in der Schublade verschwinden zu lassen ... für den ist das genau das richtige.

    Es mag sein, dass die Eigenpräzision gaaaar nicht soooo übel ist, allerdings sind alle Komponenten nicht auf Treffsicherheit getrimmt sondern auf Spaß mit dem Gießkannenprinzip. Abzug, Verarbeitung etc. lassen einfach keine Wiederholbaren Treffer zu. Ich habe als geübter Lupi Schütze nicht mal die Scheibe getroffen und durfte hinterher die Wand auf dem Stand Spachteln.......Der Kugelfang oder die Prallwand sollten schon ca. 100 x 100 cm haben !!!!! Ansonsten reichen selbst für schlechte Lupi Schützen 20 x 20 cm......

    Da der Virus eine "Fetthülle" hat sollte es reichen die Schäfte und großen Flächen mit einem Küchen Fettreiniger einzusprühen und abzureiben. Ansonsten nach meinem Verständnis mit Waffenölen abreiben. Alles mit Desinfektionsmittel zu bearbeiten fördert nur die Korrosion und ist nicht unbedingt zielführend. Zu viel Desinfektion zerstört die Schutzmechanismen der Haut und fördert dann andere Infektionen. Auf Kleidung hält sich das Virus nicht so lang. Kritischer sind glatte Oberflächen. Da hält es sich länger.

    Grundsätzlich ist alles hilfreich was Fett entfernt.