Beiträge von Matze1965

    Au maaan..... Hier schießt quasi nur eine Minderheit FT und die wenigsten bauen dafür ihre Waffen auf mehr joule um.

    Und noch weniger werden FT mit einer LP50 schiessen. Nachdem die LP 50 allerdings einen höheren Luftverbrauch hat passt deren Druckminderer nicht mehr zu den anderen Waffen die ein quasi geschlossenes System haben. Dadurch dass die LP50 ein offenes System hat wie ein Revolver geht viel Luft verloren. Somit passen die klassifizierungen der Druckminderer nicht mehr. Ob sie technisch überhaupt passen kann ich Dir auch nicht sagen weil ich LG mit nem Walther und nem Anschütz schiesse und Lupi mit einer LP10.

    Steyr LG sind nicht ganz so verbreitet..... Somit kommt fast niemand in die Versuchung zu basteln. Daher die vielen Antworten auf Deine Frage. Es weiss auf anhieb niemand. Ein Büchsenmacher könnte wissen ob die Teile mechanisch zueinander passen..... Aber ob das dann raus kommt was Du möchtest.......

    Wir sind gespannt auf Deinen Selbstversuch.

    Vereinspistole,.....

    Der junge Mann hat schon mal nach einer günstigen Einsteigerpistole gefragt vor einiger Zeit. Scheint nix draus geworden zu sein. Also wird es am Kleingeld hapern.

    Eine CO2 Pistole ist natürlich von der Handhabung (Kartusche laden und Nachschub in der Flasche ) nicht ganz unproblematisch. Möglicherweise war auch Druckluft gemeint.

    Vielleicht wäre jemand bereit dem Jungen Mann eine p8x auf Ratenzahlung anzubieten. Weihnachten ist grad rum, aber Ostern kommt noch (Sondertilgung...)

    Also ich kann leider weder P8x noch etwas anderes sinnvolles an Waffe anbieten.

    Bedenke bei Kunststoff Platten dass die auf jeden Fall die Energie der projektile absorbieren müssen oder dafür sorgen müssen dass die projektile wie bei Beton einfach runter fallen. Sauerkraut, starkes Blech ober putz sind ok. Bei Kunststoff wird es interessant. Viele luft Kugelfänge haben inzwischen prallplatten aus Kunststoff.... Im 45 grad winkel natürlich.

    Macht es euch doch einfach und macht euch Kästen oder Kanäle aus Gipskarton... Heraklit.... Die Abnehmbar sind. Hätte den Charme dass man die Verkabelung jederzeit ändern oder abnehmen kann. Die Kanäle würde ich einhaken. Oder halt nen Sockel von 5 bis 10 cm Stärke in der gewünschten Höhe. Ich persönlich finde Heraklit jetzt nicht sooo chic.... Aber es vermindert die Reflektion vom Schall lässt sich gut verarbeiten. Warum teures Plastik..?

    Wir haben dort 2 lagig Gipskarton montiert. Einlagig kann durchschlagen werden bzw. Bekommt aif der Rückseite eine Ausbuchtung. Bei 2 lagig kann die vordere so gestaltet werden dass man sie mit wenig Aufwand austauschen kann. Bisher hat bei uns regelmäßiges spachteln mit Gips Spachtel gereicht. Wichtig ist dass die Wand die Energie der Diabolos abbauen kann. Holz oder weichfaserplatten sind elastisch und werfen die projektile zurück. In den Bauvorschriften für Schießstände steht zu dem Material auch etwas. Auch zu weichfaserplatten.... Wir haben damit aber schlechte Erfahrungen gemacht. Das sauberste ist wirklich 2 lagig Gipskarton.

    Ehrlich gesagt würde ich mir eher einen Keil anfertigen und den unten mit einer unlackierten multiplexplatte aus birke oder Buche versehen. Das Risiko dass der Schaft einen nicht erkennbaren Riss hat oder eine Schwächung wäre mir zu gross. Buche ist fest und kurzfaserig. Für viele Dinge gut. Nun sind aber diese Gitter da drin was bedeutet dass Du das wirklich tragende Material abträgst und frisches Baumarkt gelagertes Material wieder drunter bastelst. Ich denke es geht aber Du hast unterm Strich sehr wenig Futter zum Verleimen und verschrauben. Alle Löcher müssen vorgebohrt werden und Spannungsfrei und Spaltfrei verleimt werden. Du brauchst also eine genaue Säge oder Fräsvorrichtung und es kann sein dass der Schaft durch die Kräfte vom Einspannen kaputt geht. Ich lasse mich gern eines besseren belehren. Gehen wird es aber mit einem Risiko dass es nix wird. Also doch Schaft für 1000 euro....

    Meiner Meinung nach nur minimal invasiv an den Schaft ran gehen anstatt OP am offenen Herzen.

    Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube dass unterm Lauf noch Aussparungen also Taschen sind, die eine Bearbeitung einschränken. Wenn dem so ist sind die zur Ballastierung gewesen... Zumindest dafür nutzbar.

    Theoretisch könntest Du den Schaft runter schneiden wobei er mehr und mehr Eigenleben entwickeln wird mit weichen Schwingungen und er kann sich leichter verziehen bei Luftfeuchte. Da könnte es mehr Sinn machen dann einen gewissen Teil des entfernten Schaftes wieder mit Schichtholz auf zu füttern. Zum einen für Gewicht und um die zulässige Breite auszunutzen.

    Auf ab und Optik,.....Phuuuu,... das ist ein recht umfangreiches Thema.

    Das Thema beginnt mit der Stärke einer Schiessbrille und ob man Kurz oder Weitsichtig ist. Dabei spielt der Flüssigkeitshaushalt (Augeninnendruck) auch mit rein. Je nach Schärfe oder Unschärfe des Ziels oder der Visierung wirkt das Objekt kleiner oder größer. Die unscharfen Ränder der Visierung oder des Ziels wabern dabei gern hin und her und gaukeln einem ein zentriertes Ziel vor, obwohl das nicht ganz passt.

    Weiter geht das Thema bei der Beleuchtung. Bei hell beleuchteten Zielen und gut beleuchtetem Raum wirken die Viesierung und das Ziel zwar scharf, aber kleiner. Das entsteht quasi durch eine Blendung des Auges und einer Überstrahlung der Ränder durch das Licht.

    Genau umgekehrt verhält es sich bei "Kerzenschein". So gemütlich ..romantisch und anheimelnd eine dunkle Beleuchtung auch sein mag. Das Ziel erscheint größer und an den Rändern gern trotzdem etwas unscharf. Das dürften Liegendschützen so lieben.....Gewehr eingestellt bei Trübem Wolkenlicht und pünktlich zum ersten Schuss kommt die Sonne raus. Schon passt die ganze Einstellerei nicht mehr.

    Hinzu kommen dann so nette Dinge wie grauer Star oder auch grünem Star. Da kommen noch ganz andere Faktoren hinzu. Der erhöhte Innendruck der das Auge verformt und die Durchblutung verändert, die getrübte Linse die sehr empfindlich gegenüber Gegenlicht oder auch Streulicht ist da sofort der Kontrast verschwindet.

    Bei Beleuchtungsthemen hilft nur ein Austesten z.B. von verschiedenen Filtern (Braun, Rot, Orange, gelb,....). Bei der Brillenstärke sollte man ruhig versuchen verschiedene Glasstärken zu testen die den Spielraum in dem man scharf sieht verändern und somit eine gewissen Anpassung erlaubt. Scharfes Zeil und unscharfe Visierung ist das schlimmste,....Visierung scharf und kein Ziel mehr auch.....In Verbindung mit der Irisblende kann man einen brauchbaren Bereich herausfinden. Achtung .... die Beleuchtung auf anderen Ständen beeinflusst auch unter Umständen die Glasstärken.

    Ich habe die Walther Fp mit dem 500er kompensator. Hier entnehme ich die Edelstahl Kegel und reinige die mit dem Skalpell. Oder einer messingbürste auf der Proxxon. Die Teile werden dann satt mit silikonfett eingerieben und wieder montiert. Die harten Ablagerungen sind Bleistaub der sich beim verlassen des laufes vom projektil her bildet. Durch die hohen Drücke und Geschwindigkeiten brennt sich das auf dem eloxierten Alu und den Edelstahlkegeln regelrecht ein. Mit keramiköl von Anschütz und silikonfett ist der Reinigungsaufwand erträglich geworden.... Sonst noch mit hoppe nr 9 abreiben und danach wieder versiegeln oder einschmaddern. Nur äußerlich.....

    Ich kenne Geräte bei denen der Winkel mit Stellschrauben am Waffenrahmen eingestellt wird, was vor und Nachteile hat, je nachdem ob der Griff schmaler oder weiter geworden ist in der Aufnahme.

    Allerdings wenn man den Winkel einmal festgelegt hat sollte es an sich möglich sein mit Ausgleichsplättchen den Winkel zu fixieren. Schwieriger wird es wenn man Griffe hat die mit einer Hülse fixiert werden. ZUm einen löst sich gern die Hülse oder die Gewinde gehen kaputt.

    Bei der Steyr sind am Rahmen 8 Stellschrauben die eingestellt werden müssen/können. Danach wird die Griffschraube gut fest angezogen und somit verändert sich da nichts mehr. ZUmindest wenn die Schrauben kein Spiel haben. Die P8 X hat wahnsinnig viel Schrauben zum Justieren des Griffes und Einstellen des Abzugs etc. . Daher die vielen Löcher im Griff, die die Griffgestaltung behindern. Aber ...Machbar ist auch das.

    Ist es nicht so dass bei der P8X Der Griff auf einer Hülse oder nem Stab verdreht werden kann ?? Dazu muss man die Stellschraube und die Gegenstellschraube bis an den gewünschten Anschlag drehen. Ist die Gegenschraube lose bekommt man keine definierte Einstellung hin.

    Moin Klaus, muss nicht unbedingt ein Materialfehler gewesen sein. Die dynamische Energie die auf die Einzelteile wirkt ist schon enorm und wenn dann etwas Spiel ist oder Stellen an denen sich etwas bewegen kann ist es nur eine Frage der Zeit dass etwas bricht oder sich anderweitig löst.

    Schön dass alles wieder funzt.

    Also wenn ich weiss dass ich mit dem Auto vor nen Baum fahre..... Dann doch lieber angeschnallt und mit Airbag als ohne alles..... Die Beule wird halt kleiner.... Jeder der in Urlaub fährt kippt sich Malaria Prophylaxe rein lässt sich gegen Tollwut... Hepatitis und was weiß ich impfen..... Aber gegen etwas wo die Wahrscheinlichkeit größer und nicht kalkulierbar ist.... Da will ich nicht geimpft werden...?

    Verstehe ich nicht. Aber vielleicht macht es den ein oder anderen an mit Schläuchen und Tropf abzuhängen und dann nicht mehr die 4 Stufen zur eigenen Wohnung hoch zu kommen.....

    Was solls.... Jeder ist seines Glückes Schmied.... Ich kenne zu viele Menschen die ihre Leistungsfähigkeit eingebüßt haben oder nicht mehr arbeitsfähig sind....

    Rente mit Rollator ist einfach geil.....

    Jaaa doch..... Wenn ich in der Irisblende keine 1,5 fache Vergrößerung habe stimmt das alles. Sobald ich ohne Vergrößerung arbeite nur mit Dioptrinausgleich kann man ringkorn mit Adlerauge und Irisblende getrennt betrachten. Wenn ich allerdings nur am Adlerauge rumspiele brauche ich ein angepasstes Ringkorn

    Mir persönlich gefällt der Abzug bei der Steyr. Also die Konstruktion. Da ist ein Federwerk für die Vorzugskraft. Dann schlägt die Mechanik am Stecher an. Da wird der Rest gezogen und dann der Stecherabzug ausgelöst. Die Konstruktion erleichtert mir das akustische und kräftemässige erreichen des Druckpunktes. Nun schiesse ich aber mit 460 g Vorzug und 60 g auslösedruck obendrauf. Die Konstruktion macht keinen Unterschied ob Druckluft ansteht oder nicht. Die Abzugswerte sind immer gleich. Bei der FWB kenne ich die Konstruktion nicht. Das eine mal wo ich mal eine testen konnte war es Ok für mich. Reine Einstellung halt.

    In den letzten Tagen gab es eine Diskussion bezüglich der Einstellung oder Verstellung des Absorbers bei der p8x. Das ist bei dem Gerät das einzige was ich von der Konstruktion nicht so gut finde. Dafür muss ich bei der Steyr allerdings die halbe Knarre zerlegen um den Absorber einzustellen. Und mit Pech fliegen einem 3 Federn um die Ohren. Allerdings das nur einmal... Danach weiss man wie es geht. Zum überprüfen des Absorbers wird der Griff bei der Steyr demontiert um zu sehen wie weit der Absorber beim Auslösen zurück springt.

    Das letzte mal habe ich vor 3 Jahren das Teil eingestellt. Danach ein 2 mal überprüft... Ohne Befund.

    Nachteil einer Irisblende mit Vergrößerung ist dass man je nach Einstellung und Diopter einen Schatten in die Optik bekommt. Der kommt dadurch dass man halt in die vergrößerte schwarze röhre schaut. Für eine Zeit ging das bei mir gut... Irgendwann nicht mehr. Ich hätte noch ein oder 2 Anbauoptiken für Gehmann da liegen. Da wird der Einschraubadapter einfach heraus geschraubt und die Optik drauf. Danach der Befestigungsadapter wieder drauf. Die Irisblenden sind alle so modular aufgebaut