Auf ab und Optik,.....Phuuuu,... das ist ein recht umfangreiches Thema.
Das Thema beginnt mit der Stärke einer Schiessbrille und ob man Kurz oder Weitsichtig ist. Dabei spielt der Flüssigkeitshaushalt (Augeninnendruck) auch mit rein. Je nach Schärfe oder Unschärfe des Ziels oder der Visierung wirkt das Objekt kleiner oder größer. Die unscharfen Ränder der Visierung oder des Ziels wabern dabei gern hin und her und gaukeln einem ein zentriertes Ziel vor, obwohl das nicht ganz passt.
Weiter geht das Thema bei der Beleuchtung. Bei hell beleuchteten Zielen und gut beleuchtetem Raum wirken die Viesierung und das Ziel zwar scharf, aber kleiner. Das entsteht quasi durch eine Blendung des Auges und einer Überstrahlung der Ränder durch das Licht.
Genau umgekehrt verhält es sich bei "Kerzenschein". So gemütlich ..romantisch und anheimelnd eine dunkle Beleuchtung auch sein mag. Das Ziel erscheint größer und an den Rändern gern trotzdem etwas unscharf. Das dürften Liegendschützen so lieben.....Gewehr eingestellt bei Trübem Wolkenlicht und pünktlich zum ersten Schuss kommt die Sonne raus. Schon passt die ganze Einstellerei nicht mehr.
Hinzu kommen dann so nette Dinge wie grauer Star oder auch grünem Star. Da kommen noch ganz andere Faktoren hinzu. Der erhöhte Innendruck der das Auge verformt und die Durchblutung verändert, die getrübte Linse die sehr empfindlich gegenüber Gegenlicht oder auch Streulicht ist da sofort der Kontrast verschwindet.
Bei Beleuchtungsthemen hilft nur ein Austesten z.B. von verschiedenen Filtern (Braun, Rot, Orange, gelb,....). Bei der Brillenstärke sollte man ruhig versuchen verschiedene Glasstärken zu testen die den Spielraum in dem man scharf sieht verändern und somit eine gewissen Anpassung erlaubt. Scharfes Zeil und unscharfe Visierung ist das schlimmste,....Visierung scharf und kein Ziel mehr auch.....In Verbindung mit der Irisblende kann man einen brauchbaren Bereich herausfinden. Achtung .... die Beleuchtung auf anderen Ständen beeinflusst auch unter Umständen die Glasstärken.