Beiträge von Matze1965

    Da stimme ich Dir im prinzip zu, dass eine leichte Schräge nur wenig Halt gibt. Eine schmale Hand profitiert eher als Wurstfinger. Eine Ausrundung würde eh mehr bringen als eine nach innen geneigte Schräge.

    Warten wir doch mal ab was da als Regelverschlimmbesserung kommt.....

    Ich widme mich jetzt erst mal meinem Handschuhgriff.

    Ok... Wo ist jetzt die vertikale des Griffes..? Ich kann die gedachte vertikale Linie durch Abtragen und Auftragen von Material beeinflussen. Die Lage zur Waffe ist dann wiederum bedingt variabel. Es gibt keinen reellen Bezug ausser dass da 90 grad angegeben sind. Aber 90 grad zu Griffachse die ich wenn ich frech bin mit ein oder 2 Stellschrauben links und oder rechts am Griff beeinflussen kann. Zur Waffe gibt es überhaupt keinen Bezug um eine vergleichbare Vorgabe zu machen. Somit könnte ich eine Auflagemulde mit bis zu geschätzt 15 grad erstellen. Ob das sinnvoll ist mag mal dahingestellt sein. Kommt mir irgendwie vor wie ein Navi das nur sagt: irgendwann rechts im 90 grad winkel abbiegen. Aber wo und wann? Was nutzt mir das Navi dann..?

    Wo steht das, dass die Griffachse so festgelegt wird? Ich könnte mit entsprechend Spachtelauftrag an unschädlichen Punkten die Griffachse oder Griffneigung messtechnisch manipulieren. So lange der Griff mit Waffe in den 50 mm hohen Prüfkasten passt wäre das legitim. Und..... Da die Giffe meist an der Handballenauflage ihre größte Breite haben ist da recht viel Spielraum um die Griffachse in die gewünschte Richtung zu bringen. Ziel der Sportordnung ist es eine Art Handschuhgriff wie bei 50 m Pistole erlaubt zu vermeiden. Weiterhin gibt es Waffen mit Kugelkopfverstellung des Griffes. Das passt dann nicht unbedingt alles zusammen. Durch entsprechende Einstellungen und Bearbeitung des Griffes könnte ich eine art Griffschale erstellen. Die Schale wäre vielleicht nicht sehr stark ausgeprägt, aber gut wirksam um mehr Stabilität zu bekommen. Bis vor einigen Jahren mag die Sportordnung ja ausgereicht haben, inzwischen haben die Hersteller einiges konstruiert was nicht mehr zu den alten Vorgaben passt. Andererseits.... Gibt es Vergleiche wie hoch der Vorteil einer nach innen geneigten Handkantenauflage ist..?

    Ich habe die FP 60 von walther hämmerli.... Da gibt es 2 Gründe für unkontrollierte Schüsse. Der eine wäre der Stecherhebel. Wenn man den schnalzen lässt kann es sein dass der Stecher gleich wieder aushakt und auslöst. Der andere ist die Klinkenüberschneidung. Da verstellt sich alle paar tausend schuss eine stellschraube für den Abstand zwischen auslösewippe und Stecherhebel. Alternativ gibt es eine direkte Stellschraube für die Klinkenüberschneidung. Bei der hämmerli 150 war der Stecher mal verdreckt so dass er nicht einhaken konnte.

    Was macht die Morini wenn sie auf dem kopf steht..? Pufferpatrone laden und checken.

    Meine FP sind alle mechanisch.... Ob ein Teil der Einstellungen auf ein e Modell übertragbar sind weiss ich nicht.

    Da wirst Du einen Wunderlauf haben. Es gibt 3 Möglichkeiten. Nr 1 könnte der Schaft und die Bettung sein. Ungleichmäßige Verhältnisse die sich mit der Schussbelastung verändern durch reibungswärme oder eine schiefe Bettung. Nr 2 das System selber. Toleranzen und Reibungswärme...... Nr. 3 der Lauf selber. Viele Läufe benötigen 2 bis 5 Schuss um... Warm... Zu werden. Bedeutet dass durch die ersten Schüsse Eigenspannungen aus dem Fertigungsprozess gelöst werden. In wenigen Fällen können Schmiede oder Gussfehler vorliegen die sich mit zunehmender Schussbelastung erst zeigen oder entwickeln. Hierbei gibt es Ungleichmäßige Strukturen im Stahlgefüge wie holzverwachsungen in Holzstäben. Feuchte oder Wärme lassen dann die Stäbe krumm werden. Beim Lauf halt die ständigen Druckwechsel.

    Im Prinzip kannst du nur ein Paar Versuche fahren und verifizieren ob es systemhülse, schaft oder Lauf sind. Mir sind vereinzelt gewehre bekannt für die keine Munition gefunden werden konnte weil ab einer gewissen Anzahl von Schüssen sich das Schussbild teilweise unkontrolliert geöffnet hatte. Du könntest eventuell das System bei Anschütz überprüfen lassen oder einem Büchsenmacher der sich für seinen Beruf auch interessiert..... Viel Spaß.... Matze

    Viele Waagen können genullt werden... z.B. indem man den Ein oder Ausschaltknopf länger drückt, oder es gibt eine zusätzliche Taste.

    Das Teil hat doch bestimmt eine Bedienungsanleitung auf Chinesisch ?? Dann sollte es kein Problem sein das richtige Kapitel zu finden...... :coffee:

    Nein im Ernst. Es sollte eine Routine geben das Gerät zu nullen.

    Die Schrauben an der Steyr erlauben nur eine Anpassung der Griffneigung und in begrenztem Umfang eine Drehung. Es kann natürlich sein dass die Waffenaufnahme in einem leicht anderen Neigungswinkel eingearbeitet ist und somit ein tauschen ohne weitere Einstellungen nicht sinnvoll ist. Derartige Hinweise gab es im letzten Fall noch nicht dass die Griffneigung das Problem wäre. Hätte allerdings schon Auswirkungen.

    Trier,... na super,......gleich ums Eck,....

    Bis zum 1.4. hatte ich ne Baustelle in Frankfurt,... nun bin ich in Mönchengladbach. Hätten uns sonst treffen können.

    Oder Du machst nen Wochenendtripp ins Weserbergland bei Hameln,......

    Theoretisch wäre No Limits der Bernd etwas näher bei Dir.

    Die Konsistenz vom Borma ist ...gefüllt... also wie weicher Kuchenteig, aber doch halbwegs fest. An sich wie Prestolit Spachtel.

    Also hilfreich wäre ein Bild von hinten wenn das Korn mittig steht. Dann wird sich zwischen Hand und Griff ein Spalt auf tun.

    Der müsste auf jeden Fall gefüllt werden. Allerdings beginne ich im Gegensatz zu Bernd gern vorn bei der Fingerlage um auch kurze Finger an den Griff zu bekommen. Fange ich hinten an kann es sein dass die Finger zu kurz werden. Kommt immer drauf an.

    An sich müsste ich die komplette Abwicklung der Hand auf dem Griff nachvollziehen können. Man kann auch durch das Einschleifen einer oder der Rille das Korn nach rechts bekommen. Das ist leider individuell und hängt von der geometrie des Griffes und der geometrie der Hand ab.

    Hallöle,

    mich würde eher der Unterschied vom original Griff zum Rink Griff interessieren. Der Rink ist einer von der Stange ?? Oder ein Maßgriff ??

    In letzter Zeit hatte ich öfters Maßgriffe zu bearbeiten die nicht gepasst haben.

    Auf Anhieb kann ich Dir jetzt keinen direkten Tipp geben, die Bilder geben es nicht so her was zu ändern wäre.

    Aus welcher Ecke kommst Du ??

    Zum Bearbeiten der Griffe nutze ich Borma 2 K. Hat sich soweit bewährt, sowohl von der Farbe, Konsistenz als auch Verarbeitungszeit und Möglichkeit.

    Linkskorn bedeutet dass am Handballen links ein Telefonbuch rein müsste. Dann muss man gleich schauen wie sich das auf die Fingerlage etc. auswirkt. Das lässt sich meist nicht so voraussehen. Das müsste man wirklich sehen und austesten. Wohin gehen die Ausreisser ??

    Es geht,.... haben wir auch umgebaut. Aber ich kann mich nicht mehr erinnern. Wenn es eine MEC wird beachte dass Du dringend einen Transportschutz für den unteren Flügel benötigst und beim Spannen ebenso eine Technik dass der nicht verbogen oder verstellt wird.

    Wenn ich am WE wieder zu Hause bin und dran denke könnte ich Nachschaun.

    Aber zurück zum Thema mit den leichten oder schweren Pellets.

    Dass der "Test" der oben beschrieben war ein völlig subjektiver Handtest war ist mir durchaus bewusst. Ob sich der gleiche Test heute und jetzt so mit dem gleichen Ergebnis reproduzieren lässt ist also fraglich. Dennoch hat er mir soweit gezeigt was ich an mir selber auch beobachtet habe dass es nicht nur das Kriterium der eingeschossenen Muni gibt. Die nutzt einem freihand nämlich gar nix solange das Gesamtsystem nicht zusammen spielt. Die perfekte Charge mit 4,5 mm Loch in loch..... Aber keine Ringe... Wie kann das sein...? Woher kommt das subjektive Empfinden dass man mit bestimmten Waffen nix trifft..? Ich persönlich bekomme mit einer Lp 400 oder lp 500 auch mit angepasstem Griff kein Schussbild hin. Warum..? Lp 10 von steyr und ab geht die Luci.

    Trotz perfekter Technik beider Hersteller passt eine Walther einfach nicht zu mir. Wir bilden einfach kein System sondern sind 2 Einzelsysteme in paralleluniversen. Daniel hat mit der CM200 in kürzester Zeit ein Schussbild erzeugt an dem er mit der p8x 2 jahre gearbeitet hat. Scheint also gut zu passen die knarre. Dass auch muni einen subjektiven Einfluss auf das Ergebnis hat mit allen kriterien von Gewicht und Vo halte ich für unbestritten. Natürlich kann man jetzt rumargumentieren wenn man die Muni eingespannt noch mal vergleicht was besser geht oder schlechter läuft. Gewicht und resultierende Vo sind Kompfortfaktoren. Technisch gesehen völlig Banane.... Da gilt nur Abweichung Vo und Streukreis. Solange die Vo konstant ist bekomme ich mit irgend einer Charge auch nen guten Streukreis. Da aber der persönliche Komfort nicht gegeben ist nutzt einem das gar nichts. Aber ich werde das Reich der Mythen und Elfen nicht weiter befeuern.

    No limits hat es mal den persönlichen Schießstil genannt..... Da fällt so was drunter.

    Du hast nur die Möglichkeit das Material (Holz, Metall, Plastik....) zu wählen und diesem Material eine Oberfläche zu geben (Punzierung, Aufrauhen,....) Die Verwendung von "Rutschhemmenden" Materialien ist nicht zulässig, wobei ich noch keine Definition ab wann was rutschhemmend gilt gesehen habe.

    Vorsichtig wäre ich mit Tape, Grifftape, Gummilappen (z.B. Schulterbelag von Jacken).

    Überlege mal wenn die Auflageschützen alle Gummilappen unter ihren Holzkeilen hätten.

    Mit einem homogenen Material (Plastik, Holz, Metall ...) gibt es keine Probleme mit der Sportordnung. Wenn sich das aber klebrig anfühlt wärest Du schnell im Fokus eines Kampfrichters.