Ich denke mal die Auslösekraft etc. ist für jeden Schützen so individuell, dass man sich zwar tagelang Tipps geben kann wie es eingestellt werden sollte,... letzendlich aber jeder Schütze für sich ausprobieren muss wie er den Abzug einstellt. Ich persönlich bekomme immer wieder eine Kriese wenn mein Horst neben mir LG schiesst. Dazu muss man wissen, dass er nach Chemo etc. kein Gefühl in den Fingern hat. Da geht nur...alles ...oder nichts.....
Und je nach Beruf des Schützen und täglicher Beanspruchung der Finger ist das Empfinden und die Feinmotorik jedes Schützen unterschiedlich.
ZU den Beiträgen des Scatt logs (was ich mir nicht angeschaut habe) hätte ich noch die ein oder andere Idee.
Ich bearbeite seit 2,5 Jahren intensiv immer wieder meinen Lupi Griff und das aus folgendem Grund.
Ich bekam das hängende Korn ums verrecken nicht weg. Griff flach stellen etc. reichte alles nicht. Dann die ersten Schleif und Spachtelorgien mit einigermaßen Erfolg. Zwischendurch mal eine fremde Lupi in der Hand gehabt und wieder was entdeckt,........nächste Spachtelorgie.....
Dann ständige Schussgruppen oben rechts (Daumen)......dann unten links (Ring und kleiner Finger) ...dann ständige rutscher des Laufs nach rechts die nix mit dem Daumen zu tun haben (seitliche Anlage hinten).
Im laufe dieser veränderungen stellte ich fest, dass ein Griff der nicht passt oder angepasst ist, auf die Hand einen Druck ausübt. Hierbei gibt es neutralen Druck der sich aufhebt weil dem ein Gegendruck entgegen steht und negativer Druck, den ich zwar bewusst 3 mal neutralisieren kann, aber das nächste mal wieder nicht. Eine um den Griff verspannte Hand bringt ständig Tendenzen oder sogar Steubilder. Zum vergleich beim Liegend Schiessen die Hand die den Lauf ins Ziel drückt ....und......oh,... nur ne 8 oben,......Durch das Auslösen des Schusses wird die Reibung aufgehoben, und man schiesst übers Ziel hinaus.
Leider kann nur der Schütze selber durch beobachten heraus finden was da passiert. Dann kann er das auf den Griff, oder die Haltung etc. umsetzen.
Ist ein Thema das sich auch schwer so aus der Ferne behandeln lässt, und jeder der wiederum sagt...blödsinn...alles ganz anders kann (für sich) auch recht haben. Nun hektisch den Dremel raus zu holen und zu fräsen bis nix mehr da ist ist auch der falsche Weg. in kleinen Schritten mit gefaltetem Papier versuchen den Druck auf dem Griff umzuverteilen, Stellen die definitiv Druckstellen auf der Hand bilden sanft wegschleifen ...das geht eher. Aber da muss jeder selber entscheiden ob er sich das zutraut. Wie gesagt,...ich bin schon seit 2,5 Jahren bei dem Thema, und noch lange nicht am Ziel.