Beiträge von meier31

    Dann ist ja noch nichts verloren und wenn vor Wochen noch anderes behauptet wurde macht das auch nichts.

    Geht es hier um Kinderbelustigung oder um erwachsene Schützen?

    Reicht die Motivation auch noch für Trainingseinheiten am Schützen ohne Waffe?

    Hansaxel Kennst du den Trainingsbuddy, bzw. die Higher Performance Schießspiele? Das ganze ist sicherlich keine Kinderbelustigung.

    Die beiden Sammlungen werden erfolgreich bis hoch zu Kaderschützen eingesetzt. Für alle Alters- und Leistungsklassen geeignet


    Gibt es konkret dazu empfehlenswerte Literatur?

    Ich kann dir die Bücher von Heinz Reinkemeier empfehlen

    Buch - Trainingsprogramm Gewehr - Hardcover (mec-shot.com)

    Im verlinkten Buch wird auch auf das Auflageschießen eingegangen.

    Auch Schießspiele sind eine gute Alternative und den Trainingsalltag abwechslungsreich zu gestalten

    Buch - Trainingsprogramm Gewehr - Hardcover (mec-shot.com)

    Trainingstipps rund ums Sportschießen I Trainingsbuddy

    Die beiden sind jetzt nicht explizit für Auflageschützen, aber sicher kann man einen Großteil adaptieren.

    Ich bin kein Auflageschütze, aber einige Dinge haben Allgemeingültigkeit.

    Wie Erzwo schon richtig beschrieben hat, ist ein erfahrener Trainer natürlich Gold wert. Wenn dieser aber nicht vorhanden ist, hat er auch schon richtig geschrieben, dass es wichtig ist, sich im Training immer auf ein Thema zu fokussieren wie z. B. Abziehen, Nachzielen, Kopfhaltung, Atmung, etc. . Diese technischen Elemente müssen konsequent trainiert werden, damit sie im Wettkampf unter Stress sitzen.

    Wer von uns hat nicht schon einen Wettkampf erlebt, in dem er gefühlt rumläuft wie eine geköpfte Henne :D. Nur was blind beherrscht wird, kann unter Stress auch sicher abgerufen werden.

    Auch sollte man im Training immer eine Komponente einbauen, die dein Stresslevel nach oben bringen, dass simuliert den Wettkampf, wo bei den Meisten der Puls ein klein wenig höher ist als im Training. Ein Finale z.B. im Training schießen ist eine gute Möglichkeit.

    Das hängt von deiner Kopfhaltung ab, die ist nicht korrekt, d.h. du schaust im Prinzip nicht gerade durch den Diopter.

    Also, Schaftbacke vom Gewehr demontieren und feststellen ob du beim zielen ohne diese ein korrektes Zielbild hast.

    Falls ja, wovon ich ausgehe, ist es am einfachsten wenn eine 2. Person die Schaftbacke während du zielst an dein Kopfhaltung einstellt.

    Falls die Form der Schafbacke oder der Verstellbereich das nicht zulässt muss diese entweder bearbeitet oder ausgetauscht werden.

    Da kann ich Königstiger nur zustimmen. Die ideale Kopfhaltung wäre eine gedachte Linie von Diopter, Auge und Ohr auf einer Höhe. Würde auch helfen, wenn du uns ein Bild deiner Kopfauflage auf der Schaftbacke zur Verfügung stellen könntest.

    Naja, der Markt ist aktuelle ziemlich leergefegt. Von daher wird der Preis nicht ins Bodenlose gefallen sein.^^

    Wenn du auf Egun vorbei schaust, wirst du bestimmt nen Anhaltspunkt finden.

    Du kannst dich ja mal an al3x wenden. Der hatte in einem anderen Beitrag an einem Scatt Interesse bekundet.

    Wie ich geschrieben habe, "eine Summierung aus vielen Kleinigkeiten". Du hast recht damit, dass ich selbst kein Monokel habe. Nichtsdestotrotz besitze ich schon ein gewisses technisches Verständnis. Bei einem Schützen von Deinem Niveau kann ich auch annehmen, dass deine Kopfauflage immer gleich ist und deine Varianzen marginal sind. Somit passt es für dich.

    Du hast auch recht, dass beispielsweise 8er mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf das Monokel zurückzuführen sind. Jetzt bin ich aber wieder bei meinem Satz vom Anfang, eine Summierung aus vielen Kleinigkeiten. Ein paar Zielbildfehler hier, ein falscher Nullpunkt da und ein Fehler im äußeren Anschlag dort und ganz schnell fehlen dir 10+ Ringe oder mehr.

    Versteh meine Meinung bitte nicht als Kritik an deiner Person. Ich finde deine Aussage nicht grundsätzlich falsch, sondern ist sie mir einfach nur zu pauschal und hat keine Allgemeingültigkeit.

    Am Monokel wird es nicht liegen. Deine Werte sind ja rein die empfohlene Grenze. Ich schieße mit mehr als -6 Dioptrien und leichter Hornhaut-Verkrümmung ein Monokel…funktioniert auch, wenn die Einstellung passen und man aufgrund des Leistungsniveaus eine hohe Wiederholungsgenauigkeit habe.

    Auch deine Problemschilderung passt nicht hierzu…ein falsch eingestelltes Monokel würde klare Sicht beim Zuelen unmöglich machen.

    Falls es keinen technischen Grund gibt, wird es letztlich am Anschlag liegen bei dem hohen Leistungsabfall

    Die Aussage ist mir zu pauschal. Wenn deine Kopfauflage immer gleich ist, dann wird das, wie in deinem Fall beschrieben, durchaus funktionieren. Meine Erfahrung zeigt aber, dass die wenigsten Schützen eine exakt gleiche Kopfauflage haben. Hab da schon die tollsten Dinger gesehen:D.

    Deshalb ist es meiner Meinung durchaus möglich, dass es einen Einfluss hat. Es schadet auf jeden Fall nicht es in Betracht zu ziehen. Denn am Ende ist es meistens nicht der eine große "Kardinalsfehler", sondern eine Summierung aus vielen Kleinigkeiten.

    Hallo Meier31,

    Sphäre -0,75 und Zylinder -0,75.

    Im Verein denke ich keinen der mir was zeigen kann. Ich werde die Woche auf alle Fälle Bilder machen und dann mal posten. Vielleicht erkennst du ob was nicht stimmt.

    Gruß Alex

    Wie unter dem Link beschrieben, ist das die Grenze. Kann funktionieren, muss aber natürlich nicht. Ich glaube nicht, dass es an Kommentaren mangeln wird, wenn du deine Bilder postest:D. Aber dann gilt auch, alles kritisch hinterfragen. Tipps auf Grundlage von Bildern können hilfreich sein, müssen aber nicht. Ein KOMPETENTER Trainer live am Schützen ist durch NCHTS zu ersetzen.

    Zitat

    Von Königstiger

    Alle ,wenn auch gutgemeinten Ratschläge, hier ist nichts anderes als "stochern im Dunkeln".

    Um das Problem zu erkennen muss jemand vor Ort sein um dieses systematisch einzugrenzen.

    Da hat Königstiger natürlich grundsätzlich recht. Wenn die entsprechend kompetente Person aber nicht vor Ort ist, sehe ich die Hilfe im Forum aber durchaus als nutzbringend an

    Mein Gewehr ist ein LG400 Alutec Expert. Schieße mit Monokel falls das hilfreich ist.


    Servus,

    Wie viele Dioptrin hast du? Bei zu hohen Werten können Zielbildfehler entstehen

    Korrekturglas am Diopter – Brillen Müller Manching (mueller-manching.de)

    Thema Ferndiagnose

    Grundsätzlich ist es natürlich schwierig ne Ferndiagnose zu stellen. Hast du die Möglichkeit, dass mal jemand mit Erfahrung über dich drüber schaut?

    Gerade bei dem Thema-Nullpunkt schleichen sich oft Fehler ein. Auch der äußere Anschlag bietet viele Potential für Fehler. Kannst du uns mal Bilder im Anschlag zur Verfügung stellen? Am besten jeweils gerade von vorne, hinten und von der Seite (Komplette inkl. Fußstellung).

    Da kann man zumindest grob erkennen, ob eklatante Fehler im Anschlag vorhanden sind.

    Guten Morgen,

    bei Veranstaltungen bei uns im Gau werden Aufgelegt Teiler mit 1,9 multipliziert. Ein fester Wert für Ringe ist mir nicht bekannt.

    Bei meinen Trainingsgruppen besteht aber auch häufig ein großer Leistungsunterschied zwischen den Schützen. Ich hab mir dafür eine Excel-Tabelle gebaut, mit der ich ein Handicap für jeden Schützen individuell einbauen kann. In deinem beschriebenen Fall, würde ich dem Schützen mit 375 Ringen pro Schuss 0,375 Ringe (0,375x40=15) gutschreiben, dass wäre die Differenz zu 390. Somit könnte man eine Finale gegeneinander schießen und alle hätten die gleiche Ausgangssituation.

    Hallo CoolMint,

    hast du es schon mal im Meyton-Forum probiert? Dort sind viele Themen schon beschrieben und es liest auch der Support vom Meyton mit.

    Meyton Forum - Foren-Übersicht


    Grüße

    Christian

    Ich sag jetzt mal, für Anfänger mit Sicherheit ein nützliches Tool, um sauber die Mitte zu finden. Da sollten sich die Probleme mit Kampfrichtern auch noch in Grenzen halten.

    Bin aber schon der Meinung, dass fortgeschrittene Schützen das selbstständig hinbekommen müssen. Zumindest wenn ihnen das Thema "Nullpunktkontrolle" sauber vermittelt wurde, sollten die seitlichen Abweichungen von selbst erkannt und entsprechend korrigiert werden.

    Klar wird sie verwendet. Man konnte sich auch 3 oder 4 Stellen anzeigen lassen, ist halt mal aufgrund von Kundenwunsch eingeführt worden und alle anderen ziehen nach. Messtechnisch aber einfach nur Blödsinn und deshalb für mich irrelevant.

    Ich stelle mal folgende Theorie auf:

    - Die Berechnung des Teilers erlogt ja in einem Koordinatensystem über den Satz des Pythagoras. Die X-Achse wäre die Ankathete und die Y-Achse wäre die Gegenkathete. Errechnet werden soll ja der direkte Abstand, also die Hypotenuse . Jetzt nehme ich mal weiter an, dass DISAG nur so genau berechnet, was der Messrahmen auch in der Lage ist aufzulösen, also max. 1/100 mm. Somit fallen die Nachkommastellen als Grundlage zur Berechnung weg.

    Somit bin ich der Meinung, dass solche Ergebnisse sehr wohl mit Ab- oder Aufrunden zu tun haben. Wird im Sinne des Schützen abgerundet, kommt es dann nun mal zu der Situation, dass ein 25,6 Teiler noch eine 10,9 ist.

    Wie oben schon erwähnt, zweifle ich die Messgenauigkeit im 1/1000 mm Bereich stark an. Die klassischen Schießstände sind starken Temperaturschwankungen unterlegen. ±20°C von Sommer nach Winter keine Seltenheit. Temperaturunterschiede von Stand zu Stand keine Seltenheit. Noch schlimmer sind die Temperaturschwankungen die definitiv auf jedem Schießstand vorherrschen. Da habe ich sogar meine Zweifel bei 1/100mm Messauflösung.