Hallo.
Bei uns im Verein und in allen befreundeten Vereinen gibt es kaum einen Auflageschützen der mit dieser überspitzten Regelung (man nimmt einfach mal ein Mass von der Hakenkappe) kein Problem hat. Im Prinzip braucht man keine modernen Auflagegewehre mehr wie FWB 800/ 900 die eine Winkelvorstellung der Schaftkappe zulassen. Ein gerades Endstück reicht vollkommen aus. Man kann sich wieder zurück entwickeln und die Gewehre dann günstiger verkaufen. Vielleicht merken die Hersteller auch mal was denn hier geregelt wird. Und vorne weg, mir ist bewusst, dass es Leute gab, die sich nicht an die Vorgaben der bisherigen Sportordnung hielten. Nichts desto trotz ist es jetzt so in der Sportordnung verankert.
Ein kleiner Lösungsansatz. Darf ich fragen, was für eine Schießjacke Du hast? Bei vielen Jacken ist der Bereich, in dem die Schaftkappe eingesetzt, wird mit einer Art Kunstleder belegt. Das Material liefert nicht die beste Haftung. Wir haben Jacken in diesem Bereich mit einer Gummiauflage umgearbeitet. Bei einigen Jacken ist dieses Gummimaterial schon verarbeitet. (Thune, etc.) Zusammen mit einer Schaftkappe die ebenfalls mit Gummi belegt ist (Bsp. Centra Comfort) haben wir gute Ergebnisse erreicht.
Die Länge des Hinterschafts, beziehungsweise die leichte Zugkraft, die man über den Pistolengriff ausübt hat natürlich auch einen Einfluss. Dies ist aber nur begrenzt, da durch die Länge des Hinterschafts die Position des Kopfes auf der Backe beeinflusst wird. Probieren, probieren.
Sobald das schleichende Absinken des Gewehrs im Anschlag eliminiert war, ist auch die Zahl der Zielfehler, die sich einschlichen , zurückgegangen. Mit viel Training haben wir uns nun auch wieder langsam an die neue Position des Gewehrs gewöhnt und die Ergebnisse kommen langsam wieder.
Gruss