Beiträge von WSG98

    Wichtig sind Funktion und Konstanz.

    Das stimmt!
    Bei allen Schützen die nicht an der EM,WM oder bei Olympia starten, ist die Patronen-Präzision zu vernachlässigen.
    Die SK Standard Plus läuft in meiner GSP leider nicht so gut (Hülsenfänger!), daher nutze ich RWS Pistol Match oder die Klingner Super Club.

    Ich habe das Gewehr (bzw. den Diopter :) ) erst mal auf die neue Munition eingestellt und konnte schon erkennen, das die Schussgruppen viel näher bei einander liegen.

    Im Gesamtergebnis habe ich mich so um 10 Ring verbessert, aber das wird sicherlich noch besser, da ich heute mein Schießbrillenglas nochmals verändern lassen habe.

    Ich denke jedenfalls nicht, das die ausländischen Waffenhersteller nur für den kleinen detschen Markt die Waffen extra kennzeichnen werden, sondern um solche Probleme generell auszuschließen, alle Waffen mit dem F im Füfeck versehen (jedenfalls Matchwaffen, bei denen ja mit Reisen gerechnet werden muss).

    Ich wollte noch hinzufügen, das ich auch auf Bildern von Pardini LG/LP aus dem Ausland das F im Fünfeck gesehen habe, daher ist es wohl serienmäßig (jedenfalls bei Pardini).

    Das ein "ausländisches" LG grundsätzlich die in Deutschland erforderlichen Stempel hat gehört nun wirklich nicht zum Allgemeinwissen.

    Jetzt habe ich es verstanden!
    Ich denke schon, das das LG ein F im Fünfeck hat, denn meine neue Pardini LP hat auch ein F im Fünfeck.

    Ich denke jedenfalls nicht, das die ausländischen Waffenhersteller nur für den kleinen detschen Markt die Waffen extra kennzeichnen werden, sondern um solche Probleme generell auszuschließen, alle Waffen mit dem F im Füfeck versehen (jedenfalls Matchwaffen, bei denen ja mit Reisen gerechnet werden muss).

    Und deswegen kriegst Du dann auch Ärger wenn Du mit Deiner Waffe z.B. nach Österreich möchtest weil sie nicht nur die Österreicher gerne in dem EFP eingetragen haben möchten. Im Endeffekt sollte es "mancher" Behörde doch so was von egal sein warum und wofür Du den EFP beantragst, sie hat ihn Dir auszustellen wenn Du ihn beantragst.

    Auch wenn ich nicht vorhabe mit Waffen nach Österreich zu fahren:
    Warum würde ich ohne EFP Ärger bekommen, wo Luftgewehre (selbst mit mehr als 7,5J) in Österreich frei ab 18 sind?
    Solte das falsch sein, lasse ich mich gerne belehren!

    Übrigens ist der EFP nicht generell eine Besitzerlaubnis!
    Der EFP berechtigt zur Mitnahme von eingetragenen Waffen im Schengenraum, dabei sind die Waffengesetze der betreffenden Länder zu beachten (wegen Verboten usw.). Wenn im Waffengesetz des betreffenden Landes nicht geregelt ist, das des EFP auch zum Besitz berechtigt, benötigt man eine Besitzerlaubnis des Landes! (Das kann man sogar bei Wikipedia nachlesen)

    Ich will mich darum jetzt auch nicht streiten, denn Petra Zublasing ist problemlos durch die Kontrolle gekommen und ich habe weder Flüge noch Auslandreisen mit Waffen (oder Sportgeräten :D ) vor.
    Am Ende ist es sowieso da Problem der kontrollierten Person, den dem Beamten wird egal sein, was darüber im Meisterschützenforum geschrieben wurde, den interessieren nur Paragraphen.

    Das liest sich dann doch anders als Dein komplett genehmigungsfrei!!! Oder???

    Ich habe geschrieben:


    ABER: Die Einfuhr und die Ausfuh von freien Waffen (LG/LP Schreckschuss, Vorderlader usw.) ist in Deutschland komplett genehmigungsfrei!!!!

    Und das stimmt doch auch! Beim Zoll steht:

    Bestimmte Waffen oder Munition dürfen durch volljährige Personen erlaubnisfrei verbracht oder mitgenommen werden. Dazu zählen insbesondere gemäß Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 Nr. 7 WaffG:

    • Druckluft-, Federdruckwaffen und Waffen, bei denen zum Antrieb des Geschosses kalte Treibgase verwendet werden und bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, z.B.

      • frei verkäufliche Luftgewehre sowie Softair- und Gotcha-Waffen mit einer Bewegungsenergie des Geschosses bis 7,5 Joule, die mit dem Prüfzeichen "F im Fünfeck" versehen sind
      • so genannte "DDR-Luftgewehre", die vor dem 1. Januar 1970 bzw. dem 2. April 1991 hergestellt und entsprechend den zu diesem Zeitpunkt geltenden Bestimmungen in den Handel gebracht worden sind
    • Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen, die der zugelassenen Bauart nach § 8 des Beschussgesetzes entsprechen und das Zeichen "PTB" aufweisen, einschließlich ihrer Munition
    • veränderte Langwaffen, die für Zier- oder Sammlerzwecke, zu Theateraufführungen, Film- oder Fernsehaufnahmen bestimmt sind, wenn sie entsprechend den in Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 1 Nr. 1.5 zum Waffengesetz genannten Anforderungen dauerhaft so abgeändert worden sind, dass aus ihnen nicht mehr scharf geschossen werden kann ("Salutwaffen"). Dies gilt auch für Schusswaffen für die genannten Zwecke, die nach den Vorschriften des alten Waffenrechts unbrauchbar gemacht wurden
    • einläufige Einzelladerwaffen mit Zündhütchen-, Lunten- oder Funkenzündung ("Amorces"), deren Modell vor dem 1. Januar 1871 entwickelt worden ist
    • Armbrüste
    • pyrotechnische Munition, die das Zulassungszeichen nach Anlage II Abbildung 5 zur Dritten Verordnung zum Waffengesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. September 1991 (entspricht der Abbildung 7 in Anlage II der Beschussverordnung) mit der Klassenbezeichnung PM I trägt und
    • grundsätzlich auch Harpunengeräte, bei denen zum Antrieb der Geschosse keine Munition verwendet wird

    Wo liest sich das denn anders?
    Es geht um ein Pardini LG mit F im Fünfeck also ist es eraubnisfrei!
    So steht es auch in der Anlage 2 zum Waffengesetz!

    und wenn man aus Südtirol kommt?

    Das hatte ich zwar übersehen,
    ABER: Die Einfuhr und die Ausfuh von freien Waffen (LG/LP Schreckschuss, Vorderlader usw.) ist in Deutschland komplett genehmigungsfrei!!!! (Quelle: Deutscher Zoll http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/…nahme_node.html )
    Daher benötigt sie keinen EFP, weil der Besitz ab 18 frei ist!
    Und ob eine Ausfuhrgenehmigung aus Südtirol benötigt wird oder nicht (da bin ich mir nicht sicher) ist für die deutschen Behörden sowieso belanglos!

    (Desweiteren verweigern manche Behörden die Ausstellung eines EFP mit der Begründung, das eine Druckluftwaffe keine Feuerwaffe ist und das stimmt ja auch.)

    Selbst wenn er für das Luftgewehr nach dem Europäischen Feuerwaffenpass gefragt hätte wäre es immer noch alles korrekt gewesen

    Das sehe ich anders. Der Flug ist innerdeutsch gewesen (nach Hamburg), da hätte sie selbst für ein KK keinen EWP benötigt!
    In Deutschland reicht für ein LP/LG (oder Schreckschuss usw.) das vollendete 18. Lebensjahr und für scharfe Waffen die WBK oder der Jagdschein (bei Langwaffen).

    Was soll man von dieser Sendung auch anderes erwarten? ?(

    Aber was hätte Kabel1 draus gemacht, wenn es ein KK Gewehr oder gar eine GK Kurzwaffe gewesen wäre?


    Dann hätte die "Biathletin" wahrscheinlich mit Kriegswaffen in Flugzeug gewollt!
    Oder sicherheitshalber hätte sie das SEK zum Check in gebracht :D

    Wo liegt denn die rechtliche Problematik? Ein Verein kann sowohl erlaubnispflichtige als auch freie Waffen erwerben. Natürlich gibt es da Grenzen aber bis die erreicht sind, haben Vereine viel Spielraum!


    Das ist richtig!


    Ich hatte mal ein Merkblatt vom NSSV, indem das Vereins-Bedürfnis beschrieben ist.


    Die Anzahl der erlaubnispflichtigen Waffen (LG/LP interessieren da ja nicht) nach den angebotenen Disziplinen und den Mitgliedern, die noch keine eigenen Waffen haben (weil sie noch keine 12 Monate Mitglied sind usw.).


    Wenn nun ein Verein mehrere hundert Mitglieder hat und ca. 80-90 aktive Schützen, von denen 30 keine eigene Waffe haben und der Verein genügend Disziplinen anbietet, kann ein Verein auch 50 scharfe Waffen haben, rechtlich gibt es da kein Problem (finanziell vielleicht schon) :rolleyes:

    ca. 30." bezieht sich auf die Anzahl der Jungschützen

    Auch das wäre ein Traum!
    Unser Verein hat leider (wie die anderen in der Umgebung) nur ca. 5-10 Jungschützen :(
    Im gesammten Verein sind es bei uns nicht mal mehr 30 aktive Schützen!

    ca. 30. Vereinsgewehre:

    Das wäre ein Traum!!!!

    Mein Verein hat ca. 100 Mitglider und 2xKK Gewehre und 4Pressluftgewehre und 1x Pressluft LP (und ein paar alte FWB 65 und FWB 600)
    Bei 100 Mitgliedern müsste unser verein (im Vergleich mit deinem) also 15 Gewehre haben.

    Das wäre wirklich traumhaft!!!!! Leider wird das bei uns nir Realität werden :(

    Auf der anderen Seite, was spricht dagegen, das Mitglieder, die nur bei Vereinsinternen Wettkämpfen mitmachen, mit den Waffen ihrer Vereinskollegen schießen?
    Hat sicher nicht jeder ein Teures Matchgewehr, welches man ungern fremdschießen lassen möchte.

    Ich persönlich gebe ungern meine Waffen für solche Aktionen her.
    Wenn ich weit mehr als 1000€ ausgegeben habe, habe ich dabei immer ein ungutes Gefühl.


    Ich denke, ein Jugendlicher, der den Ernst des Sportschießens verstanden hat, wird so schnell wie möglich, eine eigene Waffe anstreben.


    Das ist logisch! Aber die wenigsten Jugendlichen haben so viel Geld (auch gebraucht sind gute Sportwaffen ja keine Schnäppchen).
    Und die meisten Eltern geben auch nicht so viel Geld für ihre Kinder aus (wenn sie nicht selber im Verein sind).

    Alleine schon der Stichpunkt Führerschein: Wenn Eltern ihr Kind vor die Entscheidung LG/LP oder Führerschein stellen, werden die wenigsten sich für das Sportgerät entscheiden!(an ihrer Stelle würde ich das selber ja auch nicht machen)

    Ich für meinen Teil halte nicht viel davon, das ein Verein über alles verfügen muß, was der Waffenmarkt hergibt.

    Wir im Verein haben es wie folgt gelöst:
    Bis letztes Jahr waren wir sehr stark Seitenspanner geprägt (damit wollte keiner mehr schießen, alleine weil die ganz Jungen und die Älteren die Kraft zum Spannen nicht haben.

    Dann haben wir fast alle Seitenspanner verkauft 2 FWB 700 Basic gekauft und an der FWB Vereinsaktion teilgenommen .

    Jetzt haben wir 1x FWB P70 Junior (wir auch für das Lichtpunktschießen benutzt)
    1x FWB 700 Universal und 2x FWB 700 Basic sowie eine Walther LP 300 Club.
    Zusätzlich haben wir noch ein paar Seitenspanner (die keiner mehr benutzt :rolleyes: ) wie FWB 65 und FWB 600.

    Dann haben wir ein gutes, gebrauchtes Anschütz 1903 KK Gewehr gekauft und ein Weihrauch übernommen.
    Vorher hatten wir ein altes Walther KK aus den 60er und ein Anschütz von vor 1958 (Beschussstempel ohne Ort und Datum) :thumbdown::thumbdown::thumbdown:
    So sind wir ganz gut aufgestellt.


    Ich verstehe meinen Schützenverein halt als Sportverein. Warum für den Breitensport (ob nun Gelegenheitsschütze oder ambitionierter Freizeitsportler) kein eigenes Sportgerät genutzt werden sollte, erschließt sich mir nicht.

    Weil sich kein Mitglied, welches nur 2-3x im Jahr schießt (Königsschießen und allgemeines Preisschießen), sich für mehr als 1000€ eine Waffe kauft. So viel Geld hat (jedenfalls bei uns) niemand übrig!

    Bei Schützen, die wöchentlich Trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen, ist das natürlich was ganz anderes!

    Gegen ein/zwei LG oder LP ist ja nix einzuwenden

    Da muss man aber zwischen den Vereinen unterscheiden!

    Es gibt Vereine, da sind von 100 Mitgliedern 80 oder noch mehr aktiv und von den 80 fahren dann fast alle zur LM oder DM.
    Die aktiven Mitglieder haben dann natürlich auch fast alle eine eigene Waffe und die komplette Schießkleidung.
    Das ist der Leistungssport-Verein.

    Es gibt aber viele Vereine (auch meinen), die nicht mal mehr 100 Mitglieder haben, da sind dann noch höchsten 30 oder weniger Schützen aktiv beim Schießen dabei.

    Der Rest besteht aus älteren Schützen, die nur mal zum Preisschießen den Schießstand betreten. Man kann nicht verlangen, das diese Mitglieder eine eigene Waffe besitzen! (dann komt keiner mehr!)

    Dann gibt es ja auch noch die Jugendabteilung, von der sich 99,9% keine eigene Waffe leisten können, also braucht man je nach Größe der Jugendabteilung wieder mehr Vereinswaffen.
    Außerdem gibt es die (eigentlich ehr früher) aktiven Schützen, die alle 2-3 Wochen mal ihre alten Seitenspanner zum Leben erwecken (zum Aufgelegt-Preisschießen benutzen die aber auch die Vereins-Pressluftgewehre)

    Ein Schütze der zu Wettkämpfen möchte, wird sich früher oder später eine eigene Waffe kaufen und ein wirklich nur auf Leistungssport ausgelegter Verein braucht dann nur 1-2 LG/LP bzw. KK.
    Ein Breitensportverein wird mit der Anzahl aber nicht weit kommen!

    Ja, mit den schlecht gepflegten, alten KK Gewehren gabe ich Dir voll recht!
    Mein Verein hatte bis letztes Jahr ein Gewehr von vor 1958 (Beschußstempel ohne Datums.- und Ortsangabe),
    das wurde bestimmt noch nie richtig gereinigt. :/
    Aber alte KK Gewehre (so aus den 70er-80er Jahren) schießen oft sehr gut und sind kaum Munitionsfühlig.

    Pflege und gutem augenscheinlichen Aussehen innen Ablagerungen oder auch den Lauf betreffende Schädigungen
    - Rost
    - Mikro Abplatzungen
    - schlechte Züge und Felder

    Ich hoffe doch, das mein Lauf OK ist!
    Mein Gewehr ist ein "Ladenhüter" gewesen.
    Über eGun habe ich mein Anschütz 1907 für den halben Preis bekommen (mit Visierung). Es hat fast 10 Jahre im Waffengeschäft gestanden.
    Jetzt hat der Lauf erst 1500Schuß raus (vorher hatte ich ein Walther, welches nicht zu mir passte).

    Daher hoffe ich, das mein Lauf noch OK ist. Nur am System ist eine kleine Flugroststelle gewesen, die man (dank Waffenöl und etwas Politur) nicht mehr sieht, das beeinflusst den Lauf aber nicht.

    Ich putze den Lauf nur noch nach Anleitung alle 1000Schuß mit einer Bronzebürste, ansonsten mit Reinigungsdochten, um die Präzision nicht durch falsches Putzen negativ zu beeinflussen.

    Da der Munitionstest das tolle 11mm Schussbild hervorgebracht hat, denke ich aber, das der Lauf noch OK ist.