Beiträge von gm1981

    Schönen guten Abend,

    soeben lief die Sendung Quer im BR. Hat der BSSB keine anderen Probleme, als sich über die Wurst-/und Brezenkönige aufzuregen und sich um ein "Verbot" zu bemühen?

    Aber Zielübungen im Sitzungssaal machen... ist wohl nicht ganz Sportordnungskonform, dort steht nämlich folgendes "Zielübungen und das Laden der Waffe sind nur auf dem Schießstand erlaubt und zwar mit der Mündung in Richtung Kugelfang."

    Kümmert euch besser um die Belange und Probleme in den Vereinen, Gauen und Bezirken.

    Schönen guten Abend.

    Wir haben vor 3 Jahren einen ähnlichen Koffer aus Holz von unserem Mitglied machen lassen der Schreiner ist.
    Vorteil ist ganz klar, das die Glieder und Taler samt Fassungen geschützt sind. Nachteil ist, dass unserer sehr sperrig und schwer ist. Da wir seit 50 Jahren eine Kette haben, ist diese schon relativ "lang", daher ist der Koffer auch sehr hoch...

    Da hast du richtig gehört, für die Mitglieder im BSSB wird nur beim Erstverein die Beiträge eingefordert.

    Wir standen im Sommer vor den selben Fragen, da wir einige Interessierte im Verein hatten.

    Zuerst muß jeder der Böllerschütze werden will, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung anfordern, das dauert relativ lange und kostet auch richtig Geld, ist von Landratsamt zu Landratsamt unterschiedlich, zwischen 70€ und 150€ ist alles möglich.

    Dann muß ein Böllerlehrgang besucht werden, dauert in der Regel einen ganzen Tag, dort wird alles wichtige wie sicherheitsrelevante Geschichten und auch rechtliche Sachen vermittelt. Im Anschluß folgt eine theoretische und eine praktische Prüfung. Je mehr man schießen möchte, umso mehr Fragen sind zu beantworten, Hand/-Schaftböller, Kanone und/oder Standböller sind möglich. Die Gebühr für den Lehrgang kostete bei uns zwischen 100 und 130€.

    Nach bestandener Prüfung, zu welcher auch ein Vertreter des Gewerbeaufsichtsamts anwesend war, erhält man einen Fachkundenachweis/Zeugnis, mit diesem kann dann ein Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis gem. §27 Sprengstoffgesetz beim Landratsamt anfordern, zusammen mit einem Bedürfnisnachweis (vom Verein ausgestellt) und einem Versicherungsnachweis. Diese Erlaubnis kostete bei uns dann wieder 130€ und ist 5 Jahre gültig und muß rechtzeitig verlängert werden. Erst mit Erhalt dieser Erlaubnis kann man sich dann Böllerpulver kaufen, dort steht auch drinnen, wieviel (meist 20kg in 5 Jahren) man wie lagern darf. Den Böller selbst, kann man sich auch ohne alles kaufen, mit sämtlichen Zubehör was man dann noch alles dazu braucht, sollte man schon um die 1000€ aufwärts rechnen, nach oben sind keine Grenzen gesetzt.
    Neben den Böller selbst, braucht man eine Böllertasche, Anzündhütchen, Ladestock, Holzhammer, Pistonschlüssel, Böllerpulver und Gehörschutz. Der Böller muß alle 5 Jahre zum Beschuss gebracht werden.
    Eine Böllergruppe braucht auch einen Böllerkommandanten, früher Schußmeister, welcher nicht im Besitz der Erlaubnis nach §27 sein muß. Jedes Schießen muß von diesem bei der Gemeinde/Stadt und der Polizei gemeldet werden, mind. 48 Std. vorher. Auch dürfen die Anlässe nicht willkürlich sein, mehr Infos dazu sind auf der BSSB-Seite unter Traditon bei den Böllerschützen zu finden.
    Ich hoffe es war nicht zu viel Information von mir, bei Fragen dürft ihr Euch gerne an mich wenden. Sollte ich etwas falsches geschrieben haben, bitte auch Bescheid geben. So war es zumindest bei uns in Bayern...

    Hallo zusammen,

    wir haben seit knapp 2 Jahren den SAM-Trainer für unsere Jüngsten, aber auch unsere Erwachsenen zur Selbstkontrolle im Einsatz.
    Wir benutzen es für die Jüngeren an einem Anschütz Compressed Air 2002 (junior), es reagiert mit dem Trockentraining einwandfrei.

    Nun meine Frage, hat es jemand im Einsatz an einem Gewehr ohne Kartusche, bzw. ohne Trockentraining.

    Unser Problem ist, mit dem Anschütz schießen noch 3 andere "scharf", heißt solange am SAM-Trainer trainiert wird, können die anderen nicht scharf schießen,
    auch alle anderen Kartuschen-Gewehre sind scharf im Einsatz.

    Wir haben "nur" noch ein paar ganz alte Gewehre, einen Knicker und ein paar mit Spannhebel (Anschütz 2002 Air Rifle), den aber mit Sicherheit von den Jungen keiner geladen bekommt...

    Gebrauchte Gewehre sind zur Zeit nur schwer und nicht gerade günstig zu erhalten.

    Vielleicht hat einer von Euch einen Tipp das Problem gelöst zu bekommen?

    Besten Dank.

    Hallo Oli,

    ich würde es auch wie Ploimer schreibt machen.
    Vorschießen eines Einzelnen ist nicht Regelkonform, dazu gibt es Ersatzleute in jeder Mannschaft,
    diese Diskussion hatten wir auch erst vor kurzem...

    Gruß gm1981

    Sicher und verbindlich kann dir das nur der Rundenwettkampfleiter oder Gausportleiter sagen...
    (Viele machen es in eigenem Ermessen, eine Sportordnung kann auch Auslegungssache sein.)
    Alles andere ist nur Vermutungen unsrerseits...