Herr der Ringe ist wohl einer der komptentesten Schützen und Spezialist den wir hier im Forum haben.
Und das bezweifelt auch niemand - mir inklusive.
Ich zieh den Hut vor Beiträgen wie "KK-Munition, Gedankenspiele"
Herr der Ringe ist wohl einer der komptentesten Schützen und Spezialist den wir hier im Forum haben.
Und das bezweifelt auch niemand - mir inklusive.
Ich zieh den Hut vor Beiträgen wie "KK-Munition, Gedankenspiele"
Und was war an den Ausführungen von HDR unsachlich oder vom Klang her nicht richtig?
Mit dieser Ausführung bist Du wahrscheinlich auf dem besten Weg, einen weiteren Sachkundigen zu vergraulen.
Er hat jetzt nicht einfach eingeworfen, dass das Schwachsinn ist, sondern hat seinen Standpunkt erklärt. Das ist der Unterschied.
Wenn jemand nicht mal diskutieren kann, ohne sich gleich beleidigt zu fühlen, dann gehört derjenige einfach in kein Forum. Jeder fühlt sich hier gleich persönlich angegriffen oder gibt unnötige Bemerkungen ab. Dabei sollte man meinen, dass da erwachsene Menschen hinter dem Bildschirm sitzen.
Zitat von dododoggieJedenfalls hinkt Deine Ausführung gewaltig.
In der Gebrauchsanweisung stand auch, sollte keine Munition unterschiedlicher Geschwindigkeit vorhanden sein, sollte man einzelne Lose nehmen und jeweils 5 Serien schießen. Zudem sollte die Waffe auch eingespannt sein.
Wörtlich:
Diese Abstimmungsmethode sollte mit einem Rückstoß-Prüfstand durchgeführt werden.
Wo genau hinkt sie denn?
In der Gebrauchsanweisung steht das nicht ganz. Die Waffe soll unbedingt zurückfedern können und nicht fest eingespannt sein. Das ist mit einer Anlage wie sie für Munitionstests verwendet wird, bei der die Waffe zurückfedern kann möglich, aber auch aus dem Anschlag oder von einer festen Auflage aus möglich.
Originalkommentar von Starik:
"Shoot from a solid rest,which the rifle can recoil back,or from position,if you are high level shooter."
Quelle: http://tec-hro.de/schiesssport/d…arbon-tube.html
"This method of tuning should be conducted using a recoiling test-bench, shooting normally from the shoulder, or from a shooting bench rest." Quelle: http://www.starikshooting.com/starik-carbon-tube/tuning/
Zitat von dodoggieHat bestimmt fast jeder Schütze, und Ahnung, wie ein Munitionstest durchgeführt wird muss man einfach voraus setzen. Dazu die Frage, wo bekommt er die Munition her?
Mit drei Losen und der Tube benötigt man sehr viel Glück um an ein Schussbild von etwa 10 mm zu kommen.
Muss man davon Ahnung haben? Welcher Schütze testet seine Munition selbst? Die Munition bekommt er in der Regel vom Händler.
Wer redet von 3 Losen und einem Schussbild von 10 mm? Ich kann mich nicht erinnern von konkreten Zahlen gesprochen zu haben, nur von einer Verbesserung.
Zitat von dodoggieUnd ich gehe davon aus, das diese Schützen Ahnung von der Materie hatten und zudem einen Stamm von Wissenden hinter sich.
Die haben sicher Ahnung von der Materie,aber wieso sollten sie es denn anders machen. Tatsächlich ist es nicht immer so, dass die Kaderschützen immer "einen Stamm von Wissenden" hinter sich haben. Petar Gorsa hat sich das zum Beispiel selbst erarbeitet.
Fakt ist, dass wir es einfach nicht sicher wissen wie genau das denn bei der Weltspitze läuft, deshalb will ich mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen
halt halt halt, ich habe nie behauptet das eine Laufverlängerung mit Barreltuner keinen Sinn macht. Im Gegenteil ein gewichtsmäßig veränderter Lauf sollte immer neu abgestimmt werden.
Jedenfalls von der Methode/Herangehensweise über zwei verschiedene Munitionssortten mit unterschiedlicher Vo eine Abstimmung über die gleiche Trefferlage vorzunehmen davon halte ich nichts. Das ist zwar eine Möglichkeit, für mich bleibt es ein fauler Kompromiss. Jede Munitionssorte hat ihre eigene Charakteristik. Wenn schwingungstechnisch abstimmen dann immer speziell auf die Vo der verwendeten Munitionssorte.
Grob gesagt, ein Zusatzgewicht verlangsamt/spreizt die Grundschwingung/Frequenz, der Optimale Zeitraum der Schwingungsumkehr wird etwas vergrößert. Die Oberwellen werden etwas gedämpft. Das Verschieben des Zusatzgewichts/Gewichtsverlagerung verschiebt die Amplitude/Phasenlage.
Nicht umsonst wurden in neuster Zeit einige Tubes ohne verstellbares Zusatzgewicht wieder vom Markt genommen. Entweder es hat (zufälligerweise) funktioniert oder eben nicht. Oder wie anfangs der 70er als viele das Laufgewicht von B. Klingner monierten und wieder abmontierten.
So das klingt doch schon wesentlich sachlicher und besser!
Du sagst ja selbst "es ist eine Möglichkeit" die die Laufschwingung zu verändern. Ob das jetzt wirklich so optimal ist oder nicht, kann ich nicht beantworten. Guy Starik wird sich dabei sicher was gedacht haben, wenn er das Einstellen anhand von 2 unterschiedlich schnellen Munitionen so angibt.
Jedoch kann ich sagen:
Wer hat denn die Ausrüstung zu solchen Messungen wie du sie machst und vor allem das know how? Ich kenne niemanden im Schießsport. Die Methode von Guy Starik kann allerdings fast jeder Schütze selbst ausführen und damit das Schwingungsverhalten seines Laufes vielleicht nicht optimieren, aber dennoch verbessern! Das wird den meisten ja schon reichen.
Ich werde auch mal berichten, wenn ich für mein Gewehr mit der Starik Tube Munition teste!
Dadurch, dass der Schütze selbst die Tube einstellen kann, spart man sicher auch Geld ein. Das Einstellen anhand der Messung der Laufschwingung ist weit aus aufwendiger und ich denke nicht, dass jemand das in Massenabfertigung kostenlos macht.
Einzuwerfen ist auch noch, dass viele Topschützen auf Weltklasse-Niveau die Starik Tube benutzen und ich geh schwer davon aus, dass sie die Tube auf nach Stariks Verfahren eingestellt haben.
Zitat von Herr der RingeStimmt mit dem Barreltuner geht es einzig und allein darum, bei einer Gewichtsveränderung wie zB. durch den Einsatz einer Tube die veränderten Schwingungsverhältnisse abzustimmen. Zweierlei Munition mit unterschiedlicher Geschoßgeschwindigkeit hat in den allermeisten Fällen eine unterschiedliche Abgangsamplitude bzw. Abgangswinkel.
Bei Munitions- bzw. Vo-bedingter hoher Trefferlage dreht man einfach am Diopter.
Genau DA liegt euer Denkfehler.
Das Ziel ist es den Streukreis zu verkleinern. Da hat Königstiger völlig recht.
Allerdings ist es eben deshalb sinnvoll anhand von 2 Munitionssorten mit unterschiedlicher V0 den Barrel Tuner einzustellen, damit die sogenannte "positive Kompensation entsteht". Dazu will ich jetzt nicht weiter ausschwenken, da man das alles auf Guy Stariks Internetseite und in Foren wie targettalk nachlesen kann.
Innerhalb einer Munitionscharge wird nie jedes Geschoss mit exakt der gleichen Geschwindigkeit den Lauf verlassen und ihr könnt euch ja mal ausrechnen wie viel tiefer ein Geschoss mit 1 m/s weniger auf der Scheibe einschlägt. Herr der Ringe sollte dazu ja auf jeden Fall fähig sein, nach seinen eindrucksvollen Gedankenspielen.
Nun wenn man den Punkt der positiven Kompensation des Barrel Tuners gefunden hat, schlagen die schnelleren und langsamen Geschosse auf der selben Höhe ein! Soweit ich weiß weicht die Geschwindigkeit schon ein Paar m/s ab, aber korrigiert mich wenn ich da falsch liege.
Auf jeden Fall wird dadurch dann der Streukreis der Munition kleiner, da die Munition in der Höhe weniger streut.
Und das ist ja genau das was man erreichen will.
Die 2 Chargen mit unterschiedlicher Munition sind ja nur dazu da um den Punkt der Positiven Kompensation zu finden. Denn da SIEHT man den Höhenunterschied deutlich. Das ist nicht der Fall, wenn die Geschwindigkeit und damit die Höhe nur geringfügig Abweicht.
Das erleichtert nur das Einstellen des Barrel Tuners!
Wenn man sich Schussbilder von Gewehren anschaut, sind diese vor allem mit billiger Munition Oval. Das kommt daher, dass billige Munition in der Regel höhere Geschwindigkeitsunterschiede innerhalb des selben Loses hat, als eine hochwertige Munition. Die Konstanz zeichnet eine hochwertige Munition ja aus.
Es gibt auch genug wissenschaftliche Belege dafür und Herr der Ringe beschäftigt sich ja auch viel mit dem wissenschaftlichen Aspekt im Schießsport.
Alles anzeigenAlso zu mir:
- Ich bin Ende Januar 20 geworden
- Schieße seit ca. 5 1/2 Jahren
- Meine Ringzahlen liegen aktuell konstant bei 365, Bestleistung bei 375 (alles ohne die neuen Schießsachen)
- Habe vor 2 Wochen meine erste Schießhose, sowie eine Maßgeschneiderte Jacke geliefert bekommen
- Dem Schießsport wollte ich eigentlich noch lange erhalten bleiben (Macht mir sehr viel Spaß)
- Habe letztes Wochenende meine Standaufsicht, sowie Waffensachkunde bestanden und werde mit einem Freund zum Ende dieses Jahres das Jugendtraining übernehmen (Jubali wird dieses Jahr noch gemacht)
Ok sehr schön, na dann weiterhin gut Schuss!
Luftgewehr 3 Stellung fällt ja dann weg. Noch eine off-topic Frage, wie sieht es mit KK aus?
Dein Ergebnis wird sich durch die neuen Sachen auf jeden Fall um 5-10 Ringe verbessern! Neue und vor allem maßgeschneiderte Sachen bewirken echt wunder, so gings mir auch als ich meine ersten Maßsachen bekommen hab. Ich empfehle dir die nächsten Wochen wirklich intensiv zu trainieren, also 2-3 mal die Woche an die 100 Schuss. Dadurch tragen sich die Sachen schneller ein, denn am Anfang sind sie ja teilweise noch steifer als nach Regelwerk erlaubt und ihre "finale" Form erhalten sie dann auch erst noch, da sie sich ja noch an deinen Körper anpassen.
Hört sich alles sehr gut an, die Standaufsichtenschulung ist auch für einen selbst praktisch, da man damit alleine trainieren kann und sich selbst beaufsichtigen kann - solange man ALLEIN auf dem Stand ist.
Bei dir lohnt sich ein modernes LG im Alu-Schaft schon denke ich. Vom Streukreis her sind sie eigentlich alle gleich. Ein modernes Pressluftgewehr sollte beim Munitionstest Loch in Loch schießen, sodass man danach ein Diabolo ins Loch stecken kann und dieses hängen bleibt. Alles andere heißt weitersuchen.
Schlussendlich ist es mehr eine Glaubensfrage und wie du damit zurecht kommst.
Gesagt wurde ja schon, dass die Walther LGs von Haus aus sehr leicht sind. In deinem Alter kann man normal schon die 5,5 kg Maximalgewicht halten und das empfehle ich auch. Dadurch hat das LG eine höhere Massenträgheit und es muss mehr Kraft aufgebracht werden, damit das Gewehr in Bewegung versetzt wird. Mit dem Schwerpunkt musst du dann noch ein bisschen experimentieren. Hier gilt die Faustformel "ca 1 cm vor der Stützhand", wobei das bei dem Auflegen des Gewehrs auf der komplett flachen Hand nicht funktioniert.
Ich hab rausgefunden, dass schon ein geringes Gewicht von z.B 30 Gramm an der Mündung wahre Wunder bewirkt, denn die Mündung wird dadurch schon deutlich träger. Das musst du wie gesagt mal ausprobieren. Am einfachsten geht das mit Felgenauswuchtgewichten, die kann man bei Amazon, o. ä. bestellen, wenn ihr die nicht eh schon im Verein habt. Aber Vorsicht! Die Dinger kleben echt verdammt gut! Also erst genau ausprobieren wohin damit, bevor man sie aufklebt.
Zuletzt gibt es auch noch die Möglichkeit ein System einfach in einen anderen Schaft einzubauen. Beim LG geht das allerdings nur begrenzt. MEC bietet da z.B Schäfte an. Da mir die Schäfte von Walther nicht gefallen haben, ist mein Walther System jetzt in einem Tec-Hro Schaft verbaut (Siehe Thread "Neues Walther KK 500").
mfG Markus,
Ich bin übrigens 19 ![]()
Walther hat im letzten halben bis dreiviertlen Jahr brutale Lieferschwierigkeiten. Das soll aber auch anderen Firmen so gehen, meinte mein Händler..
Soll an den Zulieferern liegen, die nicht hinne machen.
Bei Walther speziell hakt es an den Alu Schäften, da sie mit der Produktion nicht nachkommen.
Larsson Jetzt ist es vermutlich schon zu spät, aber hast du mal auf egun.de nach Druckluftwaffen geschaut? Dort werden eigentlich immer neuwertige Luftgewehre sowie etwas ältere Modelle verkauft. Da spart man sich oft mal an die 1000 €.
Ein Feinwerkbau 700 steht dem 800 System in Sachen Präzision eigentlich in nichts nach. Der einzige große Unterschied ist der Schaft, der auch fast gleich ist.
Bei Walther ist es das selbe! Es schießen immer noch viele Schützen ihr LG 300XT.
Was für Ergebnisse schießt du denn überhaupt und wie lange bist du schon dabei?
Ich kenne viel zu viele Schützen im Jugendbereich, die mit einem Gewehr für den Spitzenbereich schießen und dann ihre 340-360 rauswürgen.. Dazu braucht man kein Gewehr für 2500 € aufwärts.
Genug Leute kaufen sich auch erst so eine teure Ausrüstung und verlieren dann nach ein Paar Jahren die Lust.. Also ich möchte nicht 4000 € unbenutzt im Schrank stehen haben (Gewehr + Zubehört + Schießkleidung)..
Ach interessant wäre auch dein Alter und ob du Luftgewehr 3 Stellung schießen möchtest, das kann man ja nur bis 16 Jahre.
Walther hat da denke ich nichts spezielles angegeben.
Mein Händler meinte, dass ich einfach immer davor mal durchziehen soll und direkt danach halt und das reicht.
Nach dem ersten mal schießen kann man das aber nicht mehr machen oder?
Bei gehämmerten Läufen scheint das mehr zu sein, schneller zu passieren, als bei Knopf gezogenen Läufen, so mein Eindruck. Ich kann es vergleichen, da ich auch noch andere KK habe, die Knopf gezogene Läufe haben.
Woher weiß man wie die Läufe gefertigt sind? und wie macht Walther die Läufe?
Von Lilja gibt es ein Video wie ein Lauf aussehen sollte, sehr interessant. Einfach mal suchen "Lilja BoreScope Video" . Ist zwar GK aber trotzdem interessant.
Hab ich mir grade mal angesehen, sieht echt interessant aus und man sieht die von dir beschriebenen Punkte relativ gut!
zur Tube generell ist zu sagen, daß immer gereingt werden muss, die Tube als auch die Mündung. An der Mündung setzt sich Schmauch und anderes ab, es verbackt regelrecht mit dem Laufstahl und geht oft durch reinigen nicht mehr richtig sauber. Bei Anschütz Kurz-Läufen kam es häufiger vor, daß die
Laufmündung so stark in Mitleidenschaft genommen wurden, das man diese tiefer setzen musste
es können sich nicht nur Schmauch Reste absetzen, auch Kondenswasser kann sich zwischen Tube und Lauf bilden. Das habe ich bei mir schon öfter beobachtet wenn ich die Tube abschraube um sie zu reinigen.
Nun gut, meine Tube ist aus Aluminium, bei der KK500 sieht es mir eher nach Carbon aus, aber ich würde da keine Experimente machen und das Ding regelmäßig nach dem Schießen ab bauen und putzen
Ok, dann mach ich sie einfach jedes mal vorm Gewehr einpacken sauber. Mit der Bürste is das ne Sache von ner Minute und die reist es echt nicht raus!
Den Dreck an der Mündung hab ich auch schon bemerkt, den wische ich einfach immer mit einem Öligen Lappen runter und schau, dass nichts hängen bleibt.
Das Problem mit dem Kondenswasser sollte ich nicht haben, da ich die Tube eh jedes mal zum transportieren abnehme und den Lauf habe ich drunter gut mit einem richtigem Fett eingeschmiert. Mit Tube ist das Gewehr bis zum abnehmbaren Teil des Hinterschafts über 120 cm lang und passt in keinen normalen Koffer..
Die Tube hat innen noch eine dünne Metallschicht, zumindest zieht es danach aus.
@OldGunner
Ich hab vorhin nochmal genau nachgeschaut. Das neure Mittel das ich jetzt von meinem Vater benutze, ist auf Keramik Basis und ohne Silikon und PTFE. Hab jetzt bloß schon wieder den Namen vergessen..
In den USA ... ja ja ich weiß die können es und die sind uns immer einen Schritt voraus.:-) Dort wird viel darüber diskutiert, das geht von KK (Rimfire) bis Großkaliber. Es heißt dort Barrel Break-in, einfach einmal googeln und nicht überrascht sein es ist sehr viel zu lesen oder zu schauen. Weniger für KK, meist für GK
Ich bin auch immermal auf englischen Foren unterwegs, sehr interessant das stimmt.
Ich kenn den Begriff "Breaking In" eines Laufes aber nur vom Einschießen eines neuen Laufes.
Wo wir grade schon bei dem Thema sind. Braucht es das wirklich? Da empfehlen ja viele am Anfang nach jedem Schuss zu putzen und dann nach jedem 3,5 usw und dann ist der Lauf fertig für den normalen Betrieb.
Bisher war ich der Meinung dass man bei einem gereinigten Gewehr Ölschüsse abgibt um den Lauf von Rückständen zu befreien, so wie ich Deine Schilderung verstehe bleibt der Lauf geschmiert wobei die Gleitfähigkeit durch das Teflon mit steigender Schusszahl ja abnehmen muss was sich dann doch auf Trefferleistung auswirken könnte.
Das mit den Ölschüssen höre ich jetzt zum ersten mal.. Ob das von Rückständen befreit, kann ich mir nicht vorstellen.
Wie schon gesagt, ich ziehe den Lauf vor dem schießen einmal trocken durch. Damit ist das Öl dann aus dem Lauf raus. Das braucht man ja beim Schießen im Lauf auch nicht. Die PTFE Teilchen bleiben, wie von OldGunner sehr schön beschrieben, im Lauf und machen ihn glatter. Demnach sollte sich damit ja auch die Präzision erhöhen.
. Auf jeden Fall wird im Lauf eines KK Gewehres, bzw in allen Läufen, kleine Abplatzungen
(Errosion) im Laufe der Zeit passieren. Das ist so und es läßt sich nicht verhindern. Dem kommt das PTFE oder andere ... ich sage einmal füllende Stoffe, entgegen.
Man kann das Ausfüllen mit PTFE sehr gut sehen, wenn man mit einem Endoskop einen Lauf begutachtet. Man wird dort die gefüllten Microstrukturen besser sehen, es sind klitzekleine Pünktchen. Sehen so aus, als wenn der Lauf nicht sauber wäre, aber das sind die gefüllten Microerrosionen die mit der Zeit kommen, w.o.
beschrieben. Diese reflektieren das Licht, als weiße Pünktchen.
Jedenfalls habe ich mich durch alle durchgekämpft und ich kann sagen, das ein anderes nicht PTFE haltiges Produkt in meinem Lauf besser ist.
Was für "füllende Stoffe" gibt es denn noch? Ich kannte bis jetzt nur Teflon.
In der Erfahrung stehe ich dir um einiges nach, hab ja auch einige Jährchen weniger auf dem Buckel.. ![]()
Warum verwendest Du da teflonhaltiges Öl?
Das wurde in den vorigen Beiträgen zu diesem Thema schon mal erläutert.
Kurz:
Die Teflonmoleküle fügen sich in die "Poren" im inneren des Laufs ein und schützen ihn damit.
Denn der Lauf ist mit dem Mikroskop betrachtet, wie fast jede Oberfläche, uneben. Der Kunstoff Polytetrafluorethylen kurz: PTFE, so heißt das Molekül richtig, ist sehr reaktionsträge und hat einen geringen Reibungskoeffizient. "PTFE ist ein hochteilkristalliner Kunststoff, der beim Erwärmen – in der Regel – nicht schmelzbar-flüssig, sondern nur gummiartig weich wird. PTFE ist extrem unpolar, daher haftfeindlich (antiadhäsiv) und kaum benetzbar. Sehr groß ist sein Temperaturanwendungsbereich. Die elektrischen Isoliereigenschaften sowie die chemische und Witterungsbeständigkeit sind ausgezeichnet. PTFE ist nahezu unbrennbar."
"PTFE besitzt niedrige Festigkeit, Steifigkeit und Härte, aber gute Schlagzähigkeit. Ausgeprägt ist sein antiadhäsives Verhalten, d. h. auf seiner Oberfläche haften andere, auch klebrige Stoffe nicht und es wird von Flüssigkeiten nicht benetzt. PTFE besitzt ausgezeichnete Gleiteigenschaften. Die Verschleißfestigkeit ist dagegen mäßig, kann aber durch Füllstoffzusätze, wie Graphit- oder Bronzepulver, verbessert werden. Zudem neigt es zum Kriechen.
Seine Einsatzgrenzen liegen von -200 bis 250 °C Dauertemperatur, kurzfristig bis 300 °C; Kristallitschmelzpunkt 327 °C. Beim Erhitzen über 400 °C tritt Zersetzung unter Bildung gesundheitsschädlicher Dämpfe ein. PTFE ist undurchsichtig weiß, in dünner Schicht durchscheinend."
Das sind 2 Beschreibungen der Eigenschaften aus Google.
Klingt doch alles sehr praktisch für das Laufinnere! Im Lauf kann sich nichts festsetzen und Feuchtigkeit dringt auch nicht durch. Die Gleitfähigkeit ist auch erhöht.
Der letzte Teil klingt allerdings etwas bedenklich, da 400°C im Lauf schnell erreicht sind..
Nachdem ich von scherge hier her geleitet wurde, greife ich das alte Thema mal auf.
Hat vielleicht auch noch irgendwer eine Ahnung aus welchem Stahl ein Lauf gefertigt wird bzw. welche Rauheit er in Auslieferungszustand besitzt?
Das ist schwer zu beantworten, da die Läufe wenn man sie bekommt normalerweise schon "benutzt" sind. Sprich Beschusszeichen, Tests des Herstellers, usw.Ich kann jetzt nur von meinem KK500 sprechen. Der Lauf war innen vor dem ersten schießen nicht blank. Es hat ausgesehen wie ganz viele feine Kratzer und Unebenheiten, diese sind jetzt nach dem ersten Training weg und der Lauf ist spiegelglatt!
Mein Anschütz 1813 hab ich immer wie folgend geputzt:
Direkt nach dem Schießen, wenn ich nicht gleich zu Hause bin (bei der Meisterschaft) der Einfachheit halber mit einer Putzschnur, Docht und ein wenig Öl (WD40, o.ä) 3 mal durchgezogen und jedes mal den Docht verschoben, sodass man die Rückstände nicht nochmal durchzieht.
Daheim dann gründlich mit dem Putzstock, Weg und Öl, bzw jeden Monat oder je nach Schussanzahl mit einem richtigen Laufreiniger von Tetra Gun. Das dann 2-3 mal durchziehen. Neues Werg 1-2 mal trocken durchschieben und zum Schluss noch einmal mit ein Paar Tropfen teflonhaltigem Öl.
Je nach Schussbelastung monatlich oder seltener, wenn ich halt merke, dass der Verschluss nicht mehr so leicht läuft, reinige ich den Verschluss, die Lademulde und vor allem vorne den Übergang zum Patronenlager. Dazu benutze ich wieder ein Öl einer Zahnbürste, einem nicht faserndem Tuch und einem feinen Schraubenzieher der mit dem Tuch umwickelt wird (Damit man vorne in die Ecken kommt, dort lagert sich viel Schmutz an). Zum Schluss wird der Verschluss wieder rundum mit einem richtigem Fett eingeschmiert und einige male "repetiert", damit sich das Fett verteilt.
Außerdem wische ich den Lauf und die Metallteile immer mit einem leicht öligen Lappen ab um Korrosion zu vermeiden. Wichtig: Vor dem Schießen wird der Lauf immer trocken mit einer Putzschnur und Docht durchgezogen und auf Sauberkeit kontrolliert! Bei größeren Rückständen, kann sich der Lauf ausbeulen und ist somit zerstört! Damit entferne ich auch noch das vom Putzen vorhandene Öl.
Wenn ich länger nicht schieße, dann lasse ich Öl in den Lauf laufen, bis genug darin ist, dass es unten raus läuft.
Bei meinem KK500 werde ich das so weiter führen.
Außer, dass ich mir noch nicht sicher bin wie oft ich die Tube reinigen sollte. Ist jedes mal nötig oder reicht die Herstellerangabe von alle 500-1000 Schuss?
Ich würde sie dann innen auch trocken lassen und nicht mit Öl behandeln.
Von gar nicht Putzen halte ich nichts, da die Pulverrückstände, wie in diesem Beitrag genannt, mit dem Lauf reagieren und oder Rückstände bilden und somit die Präzision mildern. Von Bürsten halte ich auch nicht viel, da ich meine KK-Läufe mit Putzstock oder Docht immer absolut blank bekommen habe.
Wie das beim Grosskaliber mit Geschossmantel ist, kann ich nicht beurteilen.
Übertreiben muss man es dann auch nicht.
Mein Luftgewehr putze ich z.B nie und es schießt Loch in Loch. Beim Munitionstest kann man danach das Diablo ins Loch "hängen", da es nicht durch fällt. Das Blei "schmiert" ja schließlich den Lauf. Überschüssiges Blei fliegt einfach immer vorne mit raus.
Es dauert da auch relativ lange (angeblich bis zu 50 Schuss) bis das LG wieder so präzise ist, da der Bleimantel erst wieder aufgebaut werden muss.
Mein Anschütz hat 1-2 Schuss gebraucht bis es wieder normal geschossen hat. Die Bleischmierung funktioniert hier ja auch wie beim LG. Allerdings sind da eben noch die Pulverreste, die auf jeden Fall aus dem Lauf müssen!
Lies Dir mal diesen Beitrag hier durch, sowas liest man häufiger bei den Läufen mit kurzen Systemen, die ja auch nur ne Tube zur Verlängerung auf dem lauf drauf haben.
werde ich machen!
wir schweifen ab ! Es geht hier immer noch um die KK 500 oder ?
Das Putzen im allgemeinen ist schon in andern Themen Blogs beschrieben.
Du hast recht! Ich werde in dem von Scherge verlinkten Beitrag einen Kommentar dazu schreiben.
Ne Bürste für eine Tube bekommst Du auch schwer in einen Lauf rein, wobei ich jetzt noch mal nachgeschaut habe und ich selber als Bürsten 2 unterschiedliche Kunststoffbürsten habe.
Oh man ich hab beim Schreiben mal wieder die Hälfte von meiner ursprünglichen Idee vergessen..
Ich wollte damit ausdrücken, dass ich nichts von Metall auf Metall beim Reinigen halte, da man das Material nur zerkratzt.
Kunststoff reicht da völlig!
Hmmm...das halte ich aber für sehr gewagt, eine Tube erst nach 500-1000 Schüssen zu reinigen. Das liest sich auch nicht so, als ob die 500 Schuss an an einem Tag geschossen werden. Du schreibst es ja so schön..."da dann die Rückstände eingetrocknet sind!" Ich kenne es nur so, dass Verlängerungen schon sehr allergisch auf Verschmutzungen reagieren und regelmäßig von den Schützen nach dem Schießen gereinigt werden. Nach 100-150 Schuss kommen bei mir schon einige Krümel beim Reinigen aus der Tube raus.
So gibt es zumindest der Hersteller an. Ein normales Training für 3 Stellung sind bei mir so 50-60 Schuss pro Stellung, je nachdem wie viel Zeit ich hab mach ich dann bis zu 2 Stellungen bei einem Training.
Ich hab gestern das erste mal geschossen und es hat sich schon einige Klumpen angesammelt. Ich werde das mal weiterhin beobachten und schauen ob es was ausmacht. Irgendwann soll sich das denke ich negativ aufs Schussbild auswirken..
@dododogge
Die Seite streikt gerade und lässt mich deinen Kommentar leider nicht zitieren..
Nun ja. Mir war durchaus bewusst, dass das nicht so ganz reibungslos verlaufen wird. Vor allem nicht im Schießsport, wo sowieso die Stückzahlen für eine richtige Massenproduktion wie in anderen Bereichen fehlen.
Die Probleme mit dem Schaft sind schon gelöst und alles funktioniert, allerdings wird das sicher das letzte Produkt von Tec Hro sein, das ich kaufe. Bin mit dem Leiter nicht mehr so gut gestellt, aber genaueres möchte ich hier nicht erzählen.
Ich habe auch seit neuestem eine Tube und habe das Korn erstmal ganz nach vorn geschoben, mal schauen, ob es da bleiben wird.
Bei Liegend ist das auch sinnvoll, da man viel weniger wackelt. Außerdem bringt das den Schwerpunkt nochmal weiter zur Mündung und erhöht damit so deren Trägheit. Allerdings erhöht auch schon wenig Gewicht vorne den Druck auf die Stützhand enorm.
Was für eine Tube hast du?
Wenn du keine mit einem eingebautem Tuner wie meine hast, empfiehlt sich ein Klemmgewicht auf der Nutschiene. Sollte so 50-100 g haben und damit kannst du dann auch wieder die Schwingung des Laufs beeinflussen. Einfach mal ganz hinten an der Mündung anfangen und dann Zentimeterweise nach vorne Schieben. Das bewirkt manchmal wahre Wunder.
Wie lang ist die Tube denn insgesamt und womit putzt Du die von innen, ganz normal mit ner Messingbürste? Hab da keine Erfahrung mit Carbontubes.
Die Tube ist ca. 32 cm lang. Geputzt wird sie alle 500-1000 Schuss mit einer Kunststoffbürste, wer hätte es gedacht, von Tec Hro
Das immer vor dem Schießen, da dann die Rückstände eingetrocknet sind!
Messingbürsten haben meiner Meinung in einem Lauf nichts verloren, sämtliche Pulverreste und Bleirückstände bekommt man mit einem Docht oder besser mit einem Putzstock und einem gutem Laufreiniger raus. Auch wenn Messing deutlich weicher als der Laufstahl ist, möchte ich da Metall auf Metall vermeiden. Vor allem wegen der empfindlichen Mündung!
Die Tube ist äußerlich aus Carbon, innen ist noch eine Schicht aus Metall, vermute ich. Kann bei Gelegenheit ein Bild machen, falls gewünscht.
Was hast du da für ein rotes Züngel an der Waffe?
Das ist der originale Züngel, der bei der E Ausführung dabei ist. Ist eigentlich der selbe wie der normale Züngel von Walther, nur eben in Rot als besonderes Gimmick . Passt auch schon zum rot am Schaft, nur hab ich Depp vergessen den Tuner von der Tube in Rot zu nehmen..
Und gibt es einen bestimmten Grund, warum du die Visierlänge der Tube nicht komplett ausnutzt?
Einen bestimmten Grund eigentlich nicht nein
Hab mir das aktuell mehr von anderen Schützen abgeguckt. Allerdings soll man ja das wackeln mehr sehen usw wenn man die volle Länge ausnutzt, was bei einem eher unruhigem Anschlag eher Kontraproduktiv ist. Außerdem ist das so ca. die selbe Länge wie bei meinem alten Gewehr.
Wenn ich Zeit hab, werd ich damit allerdings mal noch experimentieren!
Da würde ich aber mal dringend bei MEC anrufen, oder eine E-Mail schreiben. Die längste Wartezeit war mal 1 Woche. Und selbst dafür haben Sie sich damals entschuldigt :O
Ich hab das alle über nen Händler bestellt und der hat sich sowieso gewundert, denn seine große Lieferung hat auch über einen Monat gedauert.. Der war jetzt aber mal zum IWK unten und hat das denke ich direkt am Stand abgeklärt.
Sobald Ich Munition testen lasse, werde ich die Ergebnisse hier reinstellen!
Mein KK500 im Tec Hro Schaft ist nun endlich Einsatsbereit! Somit besitze ich zur Zeit den einzigen Schaft dieser Art in Links.
Liegend:
Stehend:
Habe heute das erste mal damit geschossen. Kniend, nach kurzem Einstellen, auf Anhieb 185 trotz zweier 8 geschossen. Das Schussbild war sehr gut, als es dann gepasst hat, waren die Zehner wirklich direkt nebeneinander. 2 x 10,9 und eine 10,8 waren auch dabei.
Die Tube hat mir schon ein Paar irritierte Blicke verschafft, als ich mein KK ausgepackt habe ![]()
Es hat allerdings einige Probleme gegeben was den Schaft anging.. Manche Sachen passen einfach nicht richtig. Der Griff ist VIEL zu weit hinten und wir mussten erst basteln, damit man damit normal schießen könnte. Außerdem ist er Massiv und kein Schichtholz, sowie nur sehr grob gefertigt.
Außerdem war der Adapter für das KK500 zu flach und man konnte den Verschluss nicht ausbauen.. Das konnten wir mit Gummi-Ringen zwischen Schaft und Adapter beheben.
Brutal war auch, dass viele Gewinde noch total verdreckt von der Fertigung waren und alle Teile wirklich staubtrocken waren. Ich musste alles erstmal zerlegen und fetten.. Der zweite Hinterschaft rastet trotzdem noch nicht richtig in die Halterung ein.
Zu der Verteidigung von Tec-Hro:
Der Schaft wurde komplett unter Zeitdruck gebaut, da einige Komplikationen und Verzögerungen den eigentlichen Termin der Fertigstellung um Monate nach hinten raus geschoben haben und ich aber mit einer pünktlichen Lieferung gerechnet habe..
Die Ideen von ihnen sind echt top und oft auch sehr gut gelungen. Allerdings scheitert es oftmals an Details und anderen Dingen, die bei großen Firmen einfach nicht passsieren. Ich hab nun auch schon zwei Dinge von Tec Hro gehabt, die einfach falsch zusammengebaut waren.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden, da es jetzt endlich schussfertig ist.
Seit bald 2 Monaten warte ich auch auf meine Visierung von MEC/ Centra, sowie ein Paar weitere Bauteile..
Ich persönlich benutze ganz einfache Ohropax, die reichen eigentlich völlig aus. Damit schieße ich auch KK Gewehr, auch in der Halle mit mehreren KK Schützen gleichzeitig. Die dämpfen das schon gut genug ab, auch für mein junges und sensibles Gehör. (Ich finde Musik in der Disco teilweise schon wirklich als unangenehm und könnte nie direkt vor den Boxen stehen, da mir mit der Zeit die Ohren weh tuen, nur so als Vergleich)
Außerdem finde ich den festen Kunststoff und die abgestufte Form wie bei den "Surefire Gehörschutz Sonic Plus" nach 20-30 Minuten als störend bis sehr unangenehm und danach schmerzen meine Ohren auch ein wenig, auch wenn ich sie nicht weit rein stecke und sie dann auch nicht mehr viel Lautstärke dämpfen. Das ist also nicht förderlich für die Konzentration..
hallo Meisterschützen,
Hat schon mal jemand an so einem freiem Training teilgenommen? Zur Deutschen Meisterschaft kann man das ja am Wochenende vor den Olympischen Disziplinen freiwillig in Anspruch nehmen.
Ich weiß zwar schon länger, dass es das gibt, habe aber noch nie teilgenommen. Mich würde einfach mal interessieren wie das dann abläuft.
Kann man da dann einfach zur Trainingszeit (letztes Jahr 10-16 Uhr) kommen, seine Sachen auspacken und loslegen? Oder muss man sich vorher anmelden?
In der nächsten Saison würde ich das nämlich gerne machen, da ich sowieso einen Tag vorher anreise. Die Waffen- und Bekleidungskontrolle ist dank der "netten" Herrschaften dort immer sehr angenehm. Erklärt wird dazu vorab ja auch nicht viel.. Bei meiner ersten Deutschen Meisterschaft wurde ich da echt ordentlich ins kalte Wasser geschmissen, bzw eher mein Vater. Der musste nämlich kurz vor Start noch einmal los um ein Namensschild für mich auszudrucken, das hatte uns nämlich auch niemand gesagt.. ![]()