Beiträge von salamander

    Besten Dank, alles gelesen, nicht geschockt und hoffentlich auch genug verstanden. :thumbup: Das mit der Bekleidung verkneife ich mir dieses Jahr noch, ich muss Schwerpunkte setzten und Ordonnanzgewehr ist bei mir hinter GK-Pistole und Luftpistole bei mir auf Platz 3. Ich lese mich erst mal rein und mach mich schlau, dann sehen wir schon.

    Zu der Frage was ich im GK schieße: In der Herrenaltersklasse-Klasse mit meiner 9mm CZ 75 Sport II und bisher einer geliehenen CZ 97 Sport. Der Bedürfnisantrag für die eigene .45 ist seit heute in der Post. Das war jetzt für mich Späteinsteiger meine zweite Saison und immerhin hat es in diesem Jahr für zweimal Mittelfeld bei der hessischen LM gereicht (2.53 und 2.59 je Platz 19). Da ist noch Luft bis zur DM-Qualifikation :cursing::whistling: . Das Ordonnanz-Thema werde ich für die kommende Saison auf niedriger Flamme kochen. Im Herbst beginnen Ligawettkämpfe im GK und ich wollte in das Luftpistolenthema mit etwas mehr Engagement einsteigen. Wie gesagt: Man kann nicht alles machen. 8)

    Nochmal besten Dank für die vielen guten Tipps, als nächstes wird N150 besorgt (N340 für die Pistolenmunition wird auch knapp, so was aber auch :D ), ich habe noch 500 von den schweren Sierra-Geschossen, dafür muss eine Laborierung her.

    Beste Grüße

    Stefan

    Das kann ich alles sehr gut gebrauchen, Mouchhunter! Danke! :thumbup: Die Fragen will ich natürlich nicht unbeantwortet lassen. Zunächst zu mir: Ich bin bisher reiner Kurzwaffenschütze. Die Langwaffe ist für mich komplettes Neuland. Ich habe demnach weder Ahnung vom Langwaffenschießen noch sonstige Ausrüstung und spezielle Bekleidung. Das ist für mich ein Nebenthema zur GK-Pistole, so wie die Lupi für mich auch eher Ausgleichssport ist (man kann nicht alles gleich gut machen) aber wenn es Spaß macht und ich was erreiche, werde ich das sicher ausbauen.

    Der Schwedenmauser, den ich von einem Schützenbruder übernommen habe, ist nach einem Todesfall jetzt nach zwei Stationen bei mir gelandet. Der Verein hat die Waffe gemeinschaftlich vor einem Verkauf in fremde Hände quasi "gerettet". Man wusste warum. Der Schaft ist übersät mit Meisterschaftsaufklebern bis zur DM. Dabei waren Forster Competition-Halskalibrierer und Setzmatrize, RCBS-Vollkalibrierer, ca. 900 (!) feuergeformte Hülsen, größtenteils Norma und sehr viel andere, nette Kleinigkeiten, die ich hier nicht alle aufzählen will. Die Matrizen habe ich schon zerlegt, gereinigt und dann nach den Anleitungen von Forster wieder zusammengesetzt und justiert. Ergebnis sieht gut aus.

    Von den ersten zwanzig (selbstgeladenen) Schuss habe ich zehn aufgelegt auf 100m abgegeben: Erst einen rechts oben in die Sieben gesemmelt, dann in die 9 dann die 10. Am Ende standen die Sieben, eine Acht, drei Neuner, fünf Zehner auf dem Zettel. Gewehr und Munition funktionieren! Mit den zweiten 10 Schuss habe ich mich dann mal am freihändigen Liegendanschlag versucht. Schon ein ganz anderer Schnack. Eine Fünf (örks!) eine Sieben, zweimal die Acht, fünfmal die Neun, immer schön um die Mouche herum. :whistling: Die Waffe ist keine Schönheit aber sie tut was sie soll und der Rest liegt jetzt an mir.

    Der Abzug hat etwas Vorzug, deutlichen Druckpunkt und bricht nach reichlich Gewicht schön trocken. Lange nah am maximalen Abzugsgewicht den Druck zu halten und den Schuss dann erst bei ruhigem Visierbild mit wenig restlichem Druckaufbau brechen zu lassen, kneift ganz schön im Zeigefinger, ist aber auch machbar. Wenn man das Visierbild schnell ruhig bekommt, ist es gar kein Thema. Die Visierung ist offen, die Schießbrille ist auf mich angepasst, damals schon mit dem Gedanken, sowohl für die Pistole als auch das Ordonannanzgewehr nutzbar zu sein, was auch funktioniert, verstellen muss ich sie nur immer ensprechend für den jeweiligen Anschlag.

    Im Moment brenne ich darauf, die nächsten Patronen zu laden und weiter zu machen! :D Für Tipps zur Optimierung bin ich immer dankbar. :)8o

    Viele Grüße

    Stefan

    @salamander Ich würde keine 20 grs N110 in eine normale Hülse stopfen mit 140 grs HPBT Geschoss, dass mag tausende Schuss gut gehen aber spätestens beim 1001. mal passiert irgendwas....

    ( diese Ladung ist sehr beliebt.....aber gefährlich )
    Diese Ladung ist gefährlich und ohne Gewähr!!!! Niemand sollte diese Ladung nachladen!!!!!Nicht nachmachen !!!!

    Danke für die Warnung, sie kommt rechtzeitig! Von der genannten Kombination werde ich die Finger lassen und mir für die schweren Geschosse, die ich aus "Erbschaft" und noch unbenutzt in Mengen hier liegen habe, ein langsameres Pulver aussuchen. Hast Du da eine Empfehlung? N160 oder doch lieber N150 zum 140gr Sierra Match King?

    Beste Grüße

    Stefan

    Zunächst mal habe ich vorne die Finger so weit unterfüttert, bis die vorletzten Fingerglieder im rechten Winkel zur Laufseele stehen und dann noch die Fingerspitzen so weit, bis die Finger überall angenehmen Halt finden. Glätten, Kanten beischleifen. Im hinteren Bereich habe ich die Hinterkante angehoben und einen Wulst ausgeformt, der die Handinnenfläche gut ausfüllt. Die Hand sollte überall gut anliegen. Dem nähere ich mich schrittweise an. Spannend wird noch die Daumenauflage. Da fehlt mir noch die Fantasie für die passende Ausgestaltung. Aber villeicht hat ja hier jemand eine Idee, worauf man da achten sollte... Floet.

    Ich hole den Thread als frischgebackener Eigentümer eines M96 mal wieder hoch:

    Das wird ja auch nicht gefordert. Die Regel schreibt (wie schon zuvor am 1.1.2004) eben "entspricht" und nicht "identisch ist". Es sind vier Aspekte angesprochen, die die Munition möglichst volständig erfassen wollen, und alle sind sinnvoll.
    Carcano

    Was heißt das denn jetzt eigentlich genau? Kaliber ist eindeutig. Zündung: Ein Schweizer darf nur noch mit Berdan-Zündern geschossen werden (es gibt für das Kaliber ja auch Boxer-Hülsen, nur nicht aus der Schweiz, so viel ich weiß)? Ladung: Wird die Ladung jetzt ausgewogen? Ergäbe das bei den vom Vorbild abweichenden Pulversorten überhaupt einen Sinn? Was ist dann das Vergleichsmaß mit welcher Toleranz? Füllstand der Hülse? Geschoss: Schon einfacher. Aber auch hier gilt, das damit aus meiner wahrscheinlich laienhaften Sicht unklar ist, in wie weit man vom Original abweichen darf. Reicht der Geschosstyp und Form oder hätten es die Herrschaften gern auf das Grain genau? Kann mir das jemand erklären oder ist man da als Schütze tatsächlich derart der Willkür des Verbandes ausgeliefert, wie es für mich jetzt den Anschein hat.

    Was mir beim Studium der aktuellen Sportordnung noch auffiel: " 1.7.2 Bekleidung: Schießjacken, Schießhosen, Schießhandschuhe, Schießhosen sind gestattet." Und da fehlt kein "nicht". Da bisher nicht das Tragen historisch korrekten Uniformtuchs vorgeschrieben war, finde ich diese Änderung nur konsequent auch wenn da jetzt weitere Investitionen auf mich zukommen.

    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo,

    der Griff ist vom Anfassgefühl nicht wiederzuerkennen, das eingangs beschriebene Problem ist weg. Der bei uns in Abständen vorbeischauende Landestrainer hat mir noch einige Tipps gegeben, worauf ich noch achten muss. Nach jeder Überarbeitung muss ich mich aber erst mal wieder reinfuchsen, bis meine Hand sich an das veränderte Griffgefühl angepasst hat. Das Schussbild geht immer zunächst mal auf und dann, schrittweise wieder zu. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen aber es wird. Das ich mit dem Griff im Auslieferungszustand mal glücklich war, kann ich kaum noch glauben. Anfänger eben... :D

    Beste Grüße

    Stefan

    Ich nochmal,

    der Griff ist jetzt vorne unter den Fingerspitzen mit Clou Holzpaste aufgefüttert und außerdem hinten, wo der Handballen nicht ganz auf der Griffkante auflag. Das Pistölchen liegt jetzt ganz anders in der Hand und trocken getestet habe ich eine viel bessere Kontrolle, wenn ich Druck auf den Abzug gebe. Ich teste diese Woche mal im Training, ob ich da nochmal ran muss aber fürs Erste fühlt sich das gut an. Ich habe ja zwischendurch überlegt, ob ich nicht besser gleich den L-Griff genommen hätte, da ich aber bei meinem M-Griff die Platte fast komplett hochschieben muss (schmale Hände, lange Finger) hätte das wohl auch nicht viel gebracht.

    Die Paste lässt sich gut verarbeiten und getrocknet prima schaben und schleifen.

    Nochmal Danke an Alle!

    Das Griffvolumen passt nicht zu den Fingern. Beim verstärken der Haltekraft (parallel mit dem verstärken des Abzugsdrucks) ziehen daher die Muskeln nach rechts. Du wirst unter den Spitzen der 3 Haltefinger zu wenig Material haben.
    Nimm nasses Klopapier,... modellier Dir ein paar papierkeile und teste mal wenn Du sie unter die Fingerspitzen drückst wie es dann wird.

    Mit den Fingerspitzen der freien Finger lande ich schon auf der flachen Seite des Griffs. Der Griff hat wohl anscheinend zu wenig Volumen für meine Fingerlänge. Der Abzug steht richtig. Ich überlege noch, bis Dienstag bin ich unterwegs, vielleicht mache ich dann einen Termin beim Rink, ist ja erfreulicherweise nicht so weit weg von mir.

    Nochmal Danke an alle!

    Bis hierhin schon mal vielen Dank an alle Tippgeber. Zu den Fragen:
    - Ich bin schwerpunktmäßig Großkaliberschütze, das ist meine erste eigene Luftpistole! Ja, nennt mich Anfänger. Passt schon. :)
    - Geschossen wird mit rechts, das Abkippen geht auch nach rechts. Andersherum hätte ich anhand des Schussbildes wohl auch erst mal einen Abzugsfehler vermutet.
    - Eben weil ich fehlerhafte Technik bei mir nicht ausschließen kann, möchte ich den Griff erst dann deutlich verstellen oder gar austauschen, wenn ich die Technikfehler ausgeschlossen habe. Wenn dieser Bauer nicht anständig schwimmen kann, liegt es bestimmt zuletzt an der Badehose.
    - Die Schießbrille ist auf mich eingemessen, das passt alles und den Fokus halte ich relativ problemlos auf dem Korn. Deshalb sehe ich ja auch einwandfrei, das die Hand nicht macht, was sie soll.

    Hinweis Züngel: Ich habe das Züngel wegen meiner langen Finger relativ weit nach vorn gestellt, könnte das die Ursache sein? Habe ich es übertrieben? Ich werde damit mal zuerst spielen und immer nur eine Sache gleichzeitig ändern.

    Hallo,

    meine neue Steyr Evo 10 und ich versuchen sich gerade miteinander anzufreunden, was auch bisher ganz gut klappt. Ich habe allerdings aktuell ein hartnäckiges Problem. Ich hebe die Waffe, ausatmen, erster Stopp, kurz nochmal Atmen, langsam in den Halteraum absenken und dabei den Druck auf den Abzug erhöhen und da passiert es: Das Korn wandert nach rechts und etwas nach unten. Ich könnte jetzt gegensteuern aber eigentlich war es das schon und ich kann nur noch abbrechen. Dem entsprechend liegt mein Trefferbild auch zu weit rechts und zu weit unten. Was tun? Ok: Krafttraining, Finger, Arm, Rumpf. Weniger Mimimi und mehr Muckis. Stand ist übrigens stabil, es scheint das Handgelenk zu sein.

    Jetzt die Frage: Ist es das oder sollte ich auch den Griff der LP verstellen? Flacher? Etwas kippen? Hat jemand Erfahrungen? Tendenzielle spiele ich ja eher ungern mit der Voreinstellung. Man gewöhnt sich da schnell Unsinn an.