Beiträge von frankyboy1960

    Hallo nochmal

    ich habe Anfang 2016 endlich jemanden gefunden der das Problem mit dm Absorber bei der 800 X kannte
    und mir auch sofort weiterhelfen konnte.
    Er erklärte mir, das die Luft aus der Luftkammerr nach dem Abzug (also Schuß) durch 2 Wege läuft zum einen
    in den Lauf um das Diabolo heraus zu treiben und zum anderen nach hinten um den Absorber nach hinten zu drücken
    um einen Ausgleichenden Druck zu erzeugen und um den sonst üblichen leichten Verzug im Lauf zu verhindern.
    Wenn also Schüsse nicht mehr gleichmäßig verlaufen oder plötzlich von den vorherigen abweichen kann es tatsächlich am Absorber liegen.

    Dieser kann sich im Vergleich zu älteren FWB Modellen bei der 800 X schon mal festellen (nach einigen 1000 Schuß)
    Dann hab ich ein Cent Stück vorn auf den Lauf gestellt und geschossen. Wenn alles ruhig bleibt fällt auch das Cent Stück nicht runter
    Ansonsten muss der Absorber neu eingestellt werden. Danach läuft wieder alles Prima für die nächsten ....tausend Schuß.
    Muss man nur wissen.

    Des weiteren, so wurde mir gesagt, ist die Absorbereinstellung auch nur für die, beim Einstellen verwendete Diabologröße (z.B. 4,50) optimal ist.
    Wird nach einem späteren Munitionstest plötzlich 4,48 ... 4,49 .... oder 4,51 mm geschossen kann es passieren das der Absorber dafür nicht mehr
    so gut passt weil die zugeführte Luftmenge sich nun ändern kann. Also wieder Prüfen ob der Absorber noch einwandfrei eingestellt ist.

    So, nun bin ich doch etwas schlauer geworden..... hoffe ich doch ....

    Schade nur das dieses Problem überhaupt auftritt bei so einem ausgereiften Gewehrsystem dürfte das eigentlich nicht passieren.


    Gruß

    Franky

    Moin zusammen,
    das Thema ist schon interessant.
    Hoffe ich habe es auch verstanden.
    Ich bin seit 1989 KFZ-lackierer Meister, darf auch Jugendliche ausbilden.
    In 1989 gab es noch kein JubaLi aber schon eine Übungsleiter oder Jugendleiter Lizenz im deutschen Sportwesen.
    Mein Meisterbrief berechtigt zur beruflichen (fachlichen) Ausbildung von Jugendlichen.
    Aber eine sportliche Ausbildung wurde mir 1990, als ich das Training einer Judogruppe leiten wollte,
    nur mit Übungsleiter Lizenz zugestanden. Also musste ich diesen Lehrgang trotzdem absolvieren.
    Nun habe ich die Schießsportleiter Lizenz bestanden mir fehlt nur noch die JubaLi.
    Der NSSV in Hannover wollte meine Meisterprüfung auch nicht als Voraussetzung anerkennen, weil diese nicht Fachbezogen (auf den Schießsport) sei.
    Also werde ich wohl den Wochenendkurs doch besuchen dürfen. Schaden kann es ja nicht, da es ja eine fachliche Fortbildung ist.
    Aber verstehen kann das wirklich keiner.

    Gruß

    Frank

    Hallo zusammen,

    ich habe nun einige 100 Schuß mit dem Tefonreiniger versehenen Luftgewehrlauf gemacht.
    Bin doch etwas enttäuscht über das Ergebnis. Eine wesentliche Verbesserung der Schußgenauigkeit beim Auflageschießen
    konnte ich nicht feststellen.
    Bei meinem Schützenkollegen der mit einer älteren FWB 700 schießt hat das wesentlich bessere Ergebnisse gebracht.

    Fazit: Man kann es verwenden im Maßen ist es wohl auch nicht Laufschädigend, aber ein Wundermittel um die Reibung zu verringern ,
    damit die Schußgeschwindigkeit und auch die Präzision zu erhöhen ist es nun auch wieder nicht.
    Es ist ein Prima Schmir und Gleitmittel für alle beweglichen Teile wie Ladehebel oder Abzug diese sind wieder sehr leichtgängig.

    Ich werde das etwas "teurere" Reinigungs und Schmiermittel" nun dem Verein zur Verfügung stellen.
    Vielleicht brauchen unsere Vereinsgewehre ja etwas Schmierung.

    Hallo Tomislav

    vielen Dank für Deine Einschätzung. Ja so etwas habe ich mir auch gedacht.
    Eine Dauerhafte Lösung kann das nicht sein. Die Reibung der Diabolos an der Laufinnenfläche
    sorgt mit der Zeit (bei Dir waren es so 30-40 Schuß) dafür, das alles wieder beim alten ist.
    Also kann man sich den Aufwand auch sparen und lieber alle 1000 Schuß gründlich Reinigen.
    Dann habe ich auch immer den gleichen Zustand der Waffe und die Trefferlage bleibt immer annähernd gleich.

    Gruß

    Frank

    Hallo zusammen,

    ich habe beim letzten Teilerschießen nicht schlecht gestaunt als mein Kollege mit 20 Schuß immer 1 oder 2 Schuß mit kleinen Teilern unter 10 dabei hatte.
    Er verwendet ein normales FWB 700 ALU Auflage hat jedoch seinen Lauf gründlich gereinigt und mir verraten das er zum Schluß seinen Wollfaden mit etwas Teflonlösung getränkt hatte
    und diesen durch den Lauf gezogen hat. Nach etwa 1 Stunde hat er dann Probeschüsse gemacht welcher wesentlich genauer trafen als die vor der Behandlung mit Teflon.
    Das Reinigen des Laufes mit den Wollfäden ging danach auch immer leichter als ohne Beschichtung und die diabolos scheinen auch leichter durch den Lauf zu flutschen.

    Ob das alles jedoch sinnvoll ist ......

    Ich wage es zu bezweifeln, da er damit vielleicht die innenliegenden Felder und Züge mit dem Teflon zuschmiert.
    Darum lässt sich der Lauf auch besser reinigen. Die Diabolos haben dann auch nicht so eine starke Reibung an den Feldern und Zügen, fliegen vielleicht etwas schneller ....
    Aber auch gleichmäßiger ????

    Ich kanns mir einfach nicht erklären.

    Vielleicht gibt es hier einen Ballistikprofi der sich damit auskennt

    Gruß

    Frank

    Hallo zusammen,
    ich habe Anfang Juni einen neuen Munitionstest durchgeführt, da meine RWS R10 eigentlich nur ein Notpaket war
    um beim anstehenden Preisschießen gut abzuschneiden.
    Nach dem Preisschießen hatte ich wieder Zeit und bin mal zu Allermann nach Bremen gefahren.
    Ich habe viel gutes über den Mun Test dort gehört. Man kann ihne selber durchführen .... die haben sehr viel Auswahl an Chargen ....
    Also die Wahrheit ist
    Es war einfach genial. Die meisten Händler schießen den Test selber ob im Beisein oder allein in Ruhe wenn die Kundschaft weg ist.
    Ich bevorzuge es dabeizusein um das Ergebnis mit zu beurteilen.
    Bei Allermann wird Dein Gewehr von einem Fachmann eingespannt und genau erklärt worauf es beim Test ankommt.
    Man sollte 5 mal auf einen Punkt schießen mit allen Chargen der einzelnen Hersteller wie JSB, RWS, H&N.
    Das waren bei mir so an die 25 Dosen die ich probiert habe in verschiedenen Größen von 4,48 - 4,51 mm je Hersteller und manche waren
    bis 4 X vorhanden in anderen Losnummern.
    Nachdem ich nun den 5er Test durchgeführt hatte suchte ich mir die 4 oder 5 besten Schußergebnisse aus, schrieb mir die Serien Nummern auf
    unabhängig vom Hersteller, oder der Größe bei denen wirklich nur ein Loch so Groß wie ein Diabolo heraus kam.
    Danach schoß ich diese 5 Sorten alle nochmals mit 10 Schuß auf die Scheiben. dabei kamen dann nur noch 3 Sorten in Frage.
    Diese habe ich dann mit einem 20 Schuß Test auf die Scheibe abgeschlossen.
    Das Ergebnis war, es gab noch 2 verdammt gute Serien bei denen das Loch nur unwesentlich Größer als der vorherige Test war. Wie gesagt bei 20 Schuß !!
    Ich konnte mich kaum entscheiden und habe dann die H&N Finale Match genommen in 4,50 mm diese Sorte habe ich bisher noch nie verwendet.
    Ich war auch immer ein RWS R10 Fan habe davon ja noch gut 6 Dosen übrig die ich weiter verwende.
    Aber beim Training Auflage sitzend Sandsack habe ich bei 20 Schuß bereits 2 Teiler unter 10 eingeheimst. Das hatte ich vorher nie.
    Auch die Serien waren erheblich besser als die mit der alten R10.

    Was ich Euch damit sagen will, es ist völlig egal womt ihr schießt. Lasst Euch nicht vom Händler irgend was aufschwatzen.
    Nur Dein Gewehr entscheidet welche Murmel damit am besten läuft. Schaltet Euere Vorurteile dabei völlig ab.

    Denn am Ende zählt nur das Ergebnis und dabei ist es doch egal ob dieses mit der RWS , einer JSB , dem Chinesen oder einer H&N geschossen wird.

    Gruß

    vom Franky

    Hallo Tomislav
    ja genau diese Tests haben es wirklic in sich.
    Ich selber habe mit diesem Gerät meine Murmeln ausgemessen und damit beim Preisschießen auf Meyton gute bis sehr gute Ergbnisse erzielt.
    Speziell die s.g. Zehner Serien klappen damit erheblich besser. Ob man mit dem Ausmessen auch zwingend kleinere Teiler schießen kann ist fraglich
    und wird auch vom Hersteller des Jokers in Frage gestellt. Aber die Abweichung vom Zentrum ist einfach geringer.
    Oder einfach ausgedrückt : Der berühmte 8. oder 9. Schuß fällt nicht mehr so weit weg vom Zentrum als bei nicht ausgemessener Mun.
    Dort kommt es erheblich häufiger zu Ausreißern als bei den vermessenen Diabolos.
    Ein Wiegen der Diabolos habe ich noch nie probiert, keine Ahnung ob da 0,01g Unterschied wirklich soviel ausmacht.
    Durch das Vermessen ist mir zumindest Aufgefallen das in einer Dose auch mal Kugeln mit etwas größerem Kopfmaß liegen die ich nicht gebrauchen kann.
    Die Ausbeute Pro 500 St. liegt etwa bei 60-70 % diese haben eine Excentrizität 0,01 mm - 0,02 mm bei mir gehabt alle anderen werden aussortiert fürs Training.

    Gruß Frank

    Hallo zusammen,

    ich lese diese Beiträge wie auch andere zum Thema Diaboloauswahl oder vermessung mit großem Interesse.
    Bei meiner Disziplin Auflageschießen sitzend kommt es auf jeden 1/100 mm an wir Schießen auf Teiler.
    Hier ist eine Munition von der Stange (unter 5,00 €) absolut unbrauchbar. Nicht weil sie ungenau schießt sondern weil die Streuung
    infolge Produktionsabweichungen einfach zu hoch ist. Hier sind keine vernünftigen Präzisionsschüsse mit gleichbleibender Abweichung möglich.
    Deshalb war ein Munitionstest unerlässlich. Zur Anwenung kam dabei nur die Profi Mun H&N FM oder RWS R10.
    Diese Munition wird danach mit dem "Joker" auf Excentrizität geprüft also die Unwucht des Kelches vermessen.
    Erst jetzt habe ich eine einigermaßen gute Munition , welche auch nach 20 Schuß noch sehr zentral schießt.
    Einige Mitstreiter gehen da noch weiter und verwenden einen ausgesuchten Lauf (von einem Ex DM oder Europameister)
    diese werden von den Waffenherstellern mit speziellen ausgesuchten Waffen ausgestattet. Nach etwa einem Jahr werden diese Waffen wieder getauscht.

    Ja und mit einem derartigen Equipment kann man natürlich auch etwas reißen.

    Aber für mich als Hobbyschützen reicht die Munition aus dem MunTest mit anschließender Vermessung das hat mir beim Preisschießen oder beim Vergleichsschießen schon sehr geholfen.

    Gruß
    Frank

    Ja Claus-Dieter ich halte es ähnlich,
    Munition nur in den Schüttelboxen also einzeln in den Bohrungen festgesetzt.
    Möglichst nie eine 500er Dose lose im Kofferraum rumtrudeln lassen.
    Das wäre ja auch nicht im Sinne des Erfinders, wenn man seine Diabolos schon ausrollt oder gar
    mit dem Joker ausgemessene Diabolos verwendet, dann braucht man keine normale Dose mitzunehmen.

    Gut der Hinweis vom Karl ist berechtgt. Wenn der Händler nur das LG in die Vorrichtung spannt
    und einem ca. 40 Dosen verschiedener Größe und verschiedene Marken Diabolos auf den Tisch stellt
    ohne einenHinweis wie vorzugehen ist welche Größe schießt man zuerst welcher Lochdurchmesser ist aktzeptabel
    und wieviel Schuß muss ich mind. machen um zu einem guten ergebnis zu kommen ......
    Auch ein prüfender Blick ob die Waffe an sich ok ist wäre sinnvoll a

    Aber dafür erheben viele Händler eine Gebühr von 6-10 Euro wenn ein Betreuer dabei steht.
    Andere nehem kein Geld für die Prüfung wenn selber geschossen wird.

    Also fragt einfach beim Händler wenn ihr noch unsicher bei einem Munitionstest seit !!

    Habt ein paar frohe Weihnachstage

    Ich denke wer den Munitionstest durchführt ist egal, wenn der Fachmann aus dem "Laden" genügend Schüsse pro Los auf die Scheibe schießt
    ist es doch egal ob man es selber macht oder er.
    Wichtig dabei ist nur nicht nur die berühmten 5 oder 7 Schuß als Entscheidungskriterium zu nehmen.
    Hierbei sollten schon mal 10-20 Schuß hintereinander erfolgen erst dann kann man guten Gewissens die Mun kaufen.
    Wohlgemerkt beim LG Munitionstest. Ob man bei der LP auch einen derart hohen aufwand betreiben muss weiss ich nicht.

    Nach dem Munitionstest rolle ich nicht aus sondern prüfe die Diabolos mit dem "Joker" erst wenn auch die Excentrität unter 0,02 mm liegt nutze ich die Kugel für
    den Wettkampf oder das Preisschießen.
    Ich bin jedenfalls von dieser Vorgehensweise überzeugt. Auch die Ergebnisse zeigen das die Schußlage nicht mehr so zerstreut ist.

    Ich schieße nur Auflage auf Teiler. Da kommt es sehr wohl auf präzision an.

    Ähm ... nochwas zu DanielBs Erläuterungen
    Ob ich nun eine Diabolodose noch auspolstere bleibt jedem selber überlassen, aber wer schon einmal in einem Video
    oder persönlich bei der Fertigung von Diabolos dabei war, der kennt den rauen Umgang mit den kleinen Murmeln.
    Diese werden von freundlichen Damen und Herren vom Laufband in ein löcheriges Sieb geschüttet, ähnlich einer übergroßen Schüttelbox.
    Dort werden die optisch schlechteren Kelche gleich aussortiert und wandern in die 2.Wahl Füllung.
    Der Rest wird komplett auf ein anderes Band gekippt !!! also alle Kugeln knallen auf und übereinander und werden dann zum Füllen in die Dosen geleitet und gewogen, keiner zählt die 500 Dinger einzeln ab.
    Da fragt man sich wirklich ob man wirklich ein Polster noch braucht.
    Aber die leicht verbeulten oder mit Kerben sollte man da schon noch herausfischen. Ob durch Austrudeln , optischer Lupenauslese oder durch Vermessung mit dem Joker
    das bleibt jedem selber überlassen. Nur das Ergebnis zählt

    Gruß

    Frank

    Hm, da bin ich mir jetzt nicht so sicher ob man da nicht Äpfel und Birnen vergleicht ?????
    Beim ausrollen prüfst Du die Rundung des Außenkegels ob dieser Kerben, Dellen oder Fehlstellen hat.
    Nur deshalb kommt es ja zu den Unterschieden beim klassischen Ausrollen auf der Glasplatte.

    Bei der Excentrizitätsmessung prüft man praktisch das gleiche aber im Innenkegel.
    Also würde ein Sauberer Innenkegel welcher eine Excentrizät unter 0,03 mm besitzt und als optimal anzusehen wäre,
    dann trotzdem herausfallen wenn man beim Ausrollen eine leichte Delle, Kerbe oder ähnliches am Außenkegel festetellen würde.
    Wenn man also beide Tests durchführt, dann wäre die Ausbeute an i.O. Diabolos deutlich unter 50 % auch bei den Premiumsorten !
    Da der Diabolo nach dem Einführen in den Lauf bereits leicht deformirt wird und nach dem Schuß noch mehr verformt wird durch die Felder und Züge im Lauf,
    frage ich mich ob man das Ausrollen dann nicht weglassen sollte. Wichtig ist doch hier das sich der Diabolo halbwegs rund dreht beim verlassen des Laufes
    und da spielt meines erachtens der Innenkelch eine wesentliche Rolle da der Luftdruck hier im Innenkelch sehr stark auf die Geschwindigkeit und Flugbahn einwirkt

    @dododogge

    Also das mit der Tüfelei betrifft nicht das Ausmessen der einzelnen Diabolos sondern das >einmalige< Einrichten des Meßfühlers im Diabolokelch.
    Wenn immer nur eine Sorte Diabolos mit gleicher Kelchgröße vermessen wird braucht der Fühler nur einmal auf leichte Vorspannung gebracht werden,
    danach muss nur in wiederholter Anzahl das Aufnahmeröhrchen für den Diabolo mit einem Prüfobjekt befüllt werden und das Aufnahmeröhrchen unter den Meßfühler eingeführt werden.
    Nach einer ich wiederhole nur einer Umdrehung (keine zig Versuche pro Diabolo) kann am Zeiger die Excentrizät abgelesen werden. Das ganze dauerte bei mir etwa 10 - 15 Sekunden.
    Ich habe festgestellt, das selbst bei dem sehr geringem Anpressdruck des Meßfühlers, dennoch eine leichte Schleifriefe am Innenkelch des Diabolos zu erkennen war.
    Wenn man nun mehrmals auf dieser Riefe hin und her gleitet verfälscht man dadurch ggf. das Meßergebnis.

    Also keine angst das Ganze ist wirklich sehr leicht zu handhaben wenn das Gerät einmal eingerichtet ist.

    Außerdem gibt es einen Super Support per Telefon durch den Hersteller !!

    Hallo zusammen,

    ja das war eine schöne Tüftelei, bis ich die richtige brauchbare Position des Meßfühlers im Diabolokegel gefunden hatte.
    Danach war es ein Routinevorgang um meine 100 Diabolos für die Schüttelbox herauszufiltern.
    Ich habe mich bemüht nur Diabolos <=0,03 mm Excentrizität zu erwischen.
    Das waren etwa 75 von 100 Stück also eigentlich eine gute Ausbeute.
    Die etwas schlechteren habe ich fürs Training einsortiert und was extrem verbeult war kam in dem Müll. Das waren aber nur 1-3 Stück von 100
    Bei meinem Test habe ich je 50 Schuß gemessene und 50 aus der großen Dose wie oben beschrieben aufgelegt auf Sandsack gemacht um eine brauchbare Reproduzierbarkeit zu schaffen.
    Bei der ausgemessenen habe ich in der Tat nicht viel mehr 10,9 er geschafft als mit der normalen Dose. In Teilern 8 Teiler unter 25 oder besser (also alles noch 10,9er)
    Bei der Munition aus der normalsen Dose waren es 6 Teiler unter 25 nur einer unter 10 aber dafür 5 >75 - 100 also 10,6 und schlechter.
    Ich denke Meine erste Einschätzung war soweit richtig. Mit der ausgemessenen Muition schießt man nicht unbedingt mehr bessere Einzelschüsse aber dafür gibt es weniger
    Ausreißer schlechter als 10,6 um es in Claus-Dieters Maßeinheit auszudrücken.
    Aber gerade bei den in unserem Kreis üblichen Preisschießen auf eine 10er Serie ist dieses wichtig das keine Schüsse schlechter als 10,8 sind ....ist schon verdammt schwer,
    mit der neuen Prüfmethode aber vielleicht eher zu erreichen. Die Einzelnen guten Teiler unter 5T fallen dann auch mal bei ab.

    So das wars fürs erste von meinem Test mit den mühsam geprüften Diabolos.

    Achso, für den Claus-Dieter noch folgendes.
    Bei meinem geschossenen Munitionstest bei Klingner hatte ich schon ein super kleines Loch , so das der Diabolokech nicht hindurchfällt. Hab ich aber nicht gemessen
    Allerdings machen die dort nur 5 oder 7 Schuß pro Los und leider haben die nicht allzuviel Auswahl dort gehabt so 10-15 Dosen verschiedener Größen von 2 Hestellern.
    Das soll bei Allermann anders sein. Erheblich mehr Auswahl und man kann dort wohl selber beschießen auch mal 10 oder 20 Schuß von einem Los.
    Das ergibt dann eine wesentlich bessere Aussagekraft was die Treffgenauigkeit angeht.


    Bis bald


    Frank

    Hallo zusammen,
    ich habe gestern das Diabolo Prüfgerät erhalten und heute auch bereits die ersten Tests damit gemacht.
    Da es sich noch um ein Gerät handelt, welches in einer geringen Stückzahl produziert wird,
    habe ich keine detailierte Anleitung dazu erhalten.
    Allerdings habe ich eine sehr ausführliche Beschreibung des Diabolo Tests per Telefon erhalten.
    Somit war es ein LEichtes das Gerät einzurichten und meine ersten 100 Diabolos auszumessen.

    Nach der ersten erfolgten Beschußprüfung auf dem Schießstand
    Disziplin sitzend Auflage auf Sandsack oder Bock konnte ich sofort feststellen, das die großen Ausreißer oben links oder unten rechts nicht mehr vorkamen. Also Teiler > 150 :thumbup:
    Allerdings waren auch nicht merklich mehr kleine Teiler unter 10 festzustellen...... Aber das liegt wohl nicht unbedingt nur an der Munition ?(

    Jetzt folgt der Dauertest

    Ich habe nur die RWS R10 Match 4,50 mm getestet welche mit meiner FWB 800 X eingeschossen wurde.

    Hallo ulange,

    ruf doch einfach dort mal an .......
    Dort wirst Du sehr kompetent beraten und erhälst sehr viele nützliche Infos und Tips zum Thema Diabolo Prüfung.
    Das Gerät beschreibt er Dir sehr gut und die Funktion, wie bei den verschiedenen Diaboloherstellern geprüft werden muss.
    Ach so die anfallenden Preise der Geräte werden Dir dann auch genannt.
    Es ist übrigens gewollt das dort keine Preise stehen. Hierbei handelt es sich um Spezial Prüfgeräte, bei denen eine Telefonische Anfrage gewollt ist.
    Nicht zuletzt um eine spätere Enttäuschung bei den online Bestellern zu vermeiden, welche sich bei dem Gerät vieleicht doch zuviel versprochen haben.
    Ich werde mir warscheinlich so ein Gerät einmal zulegen. Vielleicht kann man damit noch den letzten Teiler Rausholen :thumbup:

    Gruß de Franky

    Na da staune ich jetzt aber ..... Das ging ja verdammt schnell mit der Umsetzung des Projektes.
    Ich denke das Gerät wird noch viele Freunde im Auflage-Schießsport finden.
    Zu einem Preis unter 200 Euro, so denke ich mal lohnt sich diese Anschaffung auch.
    Wenn man bedenkt wieviele Schrott Diabolos man schon beim Ausrollen aussortiert ....
    dann kommen jetzt nochmal einige hinzu. Übrig sollten dann wirklich nur die besten Murmeln sein.

    Ich werde mich auch mal dort erkundigen wie die Lieferzeiten so sind
    Würde gern im Winter einige Tests damit durchführen.

    Gruß

    Franky

    MichaelB hat es auf den (Druck)Punkt gebracht es ist tatsächlich Geschmacksache man muss es Probieren.
    Habe es beim reinen Auflageschießen inzwischen auf Direktabzug gestellt, da ich hiermit genauer den Schußpunkt definieren kann.
    Wichtig ist hat auch hier langsam durchziehen nicht reißen dann gehen die Schüsse seitlich weg.
    Ich habe mir angewöhnt dabei den abzug ein paar mal zu streicheln *grins* und dann im richtigen Moment fester zu berühren und abzuhiehen.

    Moin zusammen speziell an unseren Tüftler Herr der Ringe,
    mich würde einmal interessieren wie weit die Entwicklung des Excentrizitätsprüfers fortgeschritten ist.
    Dieses Gerät wäre dann dieletzte Instanz um die letzten Diabolos nochmals auszusortieren.
    Bin sehr gespannt wie es hiermit weitergeht. (ich hätte selber bereits 5 interessenten dafür)

    Gruß

    Frank

    Hallo zusammen,

    gestern habe ich bei unserem Preisschießen einen Teilnehmer getroffen, welcher auf seinr FWB 800 X einen Centra Base Diopter in der 36 Click Version verbaut hat.
    Dieser Diopter wird standardmäßig in der 24 Click Version vertrieben und kann scheinbar umgebaut werden.
    Hat hierzu jemand nähere Infos wer diesen Umbau vornimmt ? oder wo man dieses Teil so erwerben kann ?
    Vor allem interessiert mich ob dieser Umbau auch etwas bringt. Zur Zeit verwende ich den 24 Click Centra Spy Long für die Auflage

    Ich würde michfreuen Ein paar Erfahrungswerte und Hinweise zu erhalten

    Gruß

    Frank