Beiträge von strobo89

    Also, ganz ehrlich: der Schaft sieht wirklich gelungen aus! Schon der des Walther gefiel, aber der des Feinwerkbau wirkt ästhetisch wesentlich gelungener und abgerundeter in sich. Würde der unter mein 8002er Anschütz passen, wäre das eine Option zum Testen... ;)

    Ist das Nussbaum? Weiß das jemand genauer?

    Hallo Forum!


    Ich habe aktuell eine Walther LG 400 Alutec Competition angeboten bekommen und möchte dies gerne weiterempfehlen.
    Allerdings - das ist so eine Art "Faible" von mir - empfehle ich allen meinen bekannten Schützen die Spannhebel ihrer Gewehre von der rechten auf die linke Seite zu versetzen.

    Bei Feinwerkbau ist mir bekannt wie es funktioniert - zumindest bei der 700er Baureihe habe ich es selbst vorgenommen.
    Bei Anschütz 9003 und 8002 kenne ich auch den Umbau.

    Wie sieht das bei genanntem Walther aus?
    Kann man das einfach so umbauen? Benötigt man dafür noch Teile von Walther extra?

    Jeder Tipp hilft mir da weiter!


    Danke im Voraus!

    Guten Morgen an alle!

    Zunächst möchte ich mal sagen, dass ich keine Diskussionen darüber anstrebe, ob und wie und wo welches Recht und Gesetz ausgelegt wird. Auslegungssache bleibt Auslegungssache. Ich sehe es ja bei uns: es wurden über Jahre hinweg nur Ausnahmegenehmigungen für Jugendliche mit dem vollenden des 11. Lebensjahres ausgestellt. Zu meiner Zeit sogar nur mit Bestätigung durch Sportarzt (sportliches Gutachten, psychologisches Gutachten). Letztgenanntes fiel zuerst weg. Dann kam ein neuer Landrat und dadurch fiel dann auch die "Altersgrenze" letztlich von 11 auf 8.
    Was ich sagen will: auch wenn man etwas aktuell schriftlich vorliegen hat, dann muss es bei unserer Politik aber keine dauerhafte Gültigkeit besitzen. Selbst wenn sich Gesetze/Rechte nicht ändern. Ein Regierungswechsel oder gar Personalwechsel reicht vollkommen aus.


    Und nun zurück zum Thema:

    Natürlich kenne ich die Vorteile einer Scatt-Anlage. Ich kenne sowohl das "alte System" mit Messrahmen als auch das neue System ohne Messrahmen. Und natürlich bringt die Scatt-Anlage allen Schützen im Verein etwas, das habe ich ja bereits gesagt. Auch den Jugendlichen und denen vielleicht sogar noch am meisten.

    Jetzt fehlt mir so ein bisschen gerade die Überleitung.

    Sarah schreibt ja, dass sie Seilzuganlagen im Verein haben. Das ist schonmal ein Aspekt, den man nicht außen vor lassen sollte. Finde ich zumindest. Bei einer Seilzuganlage hat man zwei Möglichkeiten:
    - man verbaut vorne zwischen zwei Ständen fest ein Lichtpunkt-System (also: die Zielbox).
    - man baut vorne jedes mal die Scatt-Anlage auf, damit man auch mit realen Schüssen arbeiten kann (zumindest bei denen, die dafür alt genug sind).

    Die Zielbox muss allerdings auch gegen Beschuss durch Luftgewehrmunition geschützt werden. Oder aber man hängt sie jedes mal ab. Das ist so ein Nachteil des Lichtgewehr-Systems. Egal welcher Marke. Kunststoff und die verbaute Technik hält eben keinem (Luftgewehr-) Beschuss stand.
    Oder man hat eben nach jedem (Jugend-) Training, für jeden Wettkampf oder wie auch immer den "Weg nach vorne", um die Zielbox zu demontieren.

    Bei einer Scatt-Anlage gibt es mittlerweile natürlich zwei Möglichkeiten. Man kann die Scatt-USB (Wireless) kaufen, die auch vom Kostenpunkt relativ günstig ist. Die müsste so bei rund 1300€ liegen (ich habe jetzt nicht nachgeschaut). Diese funktioniert mit einem Messrahmen und einem am Gewehr verbauten Laser. Der Messrahmen muss zum schießen vorne aufgebaut werden. Entweder man verbaut ihn feste (was dazu führt, dass man entweder a) keine realen Schüsse abgeben kann, oder aber b) man einen Stand dauerhaft nicht mehr zur Verfügung stehen hat) oder aber man baut ihn für jede einzelne Nutzung auf und danach wieder ab.
    Man hat natürlich mittlerweile auch noch die Möglichkeit, dass man eine Scatt MX02 kauft. Diese funktioniert nicht mehr mit einem Laser und einem Messrahmen, sondern funktioniert mittels Kamera im Sensor (am Gewehr). Diese Anlage hat also keine "Wege nach vorne" bei jeder Nutzung. Allerdings, und das ist jetzt meine Meinung und Erfahrung, benötigt man definitiv das scharfe Schießen für diese Anlage. Wenn man nicht scharf schießt, fallen Messfehler nicht auf. Und es kommt bei der MX02 recht häufig zu Messfehlern. Diese Fehler sind zwar nur minimal, da der Zielweg und -ablauf noch immer korrekt dargestellt werden. Aber was als Realtreffer eine 10,9 wäre kann dann auf der MX02 eine 8,9 sein beispielsweise.
    Je älter man ist und man mit solchen Fehlern umgehen kann, desto unproblematischer sehe ich es hier drinnen. Wenn aber Kinder damit umgehen sollen und sie schießen nur 8er und 9er, keine 10er (zumindest denken sie es), nunja, ich sehe es eben immer so, dass Kinder im Schießsport eher wegen des Erfolgs kommen und bleiben. Der stellt sich dann vermutlich weniger ein. Zumal die MX02 zwischendurch auch immer mal wieder eine Nachkorrektur der Trefferlage nötig hat. Diese "Ungenauigkeit" der modernsten Scatt-Anlage ist bekannt. Es gibt auch eine Software die den Realtreffer einer elektronischen Anlage mit dem der Scatt-Anlage abgleicht und diesen Fehler somit dann verhindert. Die Scatt MX02 liegt übrigens bei grob 1600€.

    Hinzu kommt - egal ob Lichtgewehr oder Scatt-Anlage - natürlich dann noch ein entsprechendes Laptop (oder Tablet).

    Was den Einsatz eines solchen Systems angeht: jeder Verein, der sich ein solches System - egal welcher Art und Marke - anschafft, der wird es auf Dauer wohl kaum verstecken vor den Jugendlichen. Das Problem ist viel mehr, dass andere Vereine nicht bzw. zu wenig "nachziehen". Bei uns im Schützenkreis existieren vier (!) Lichtgewehre. Zwei besitzt unser Verein, zwei besitzt der Schützenkreis. Wir haben unsere Gewehre 3 Jahre lang. Kein anderer Verein ist bereit zu investieren. Sie leihen sich viel eher die beiden Gewehre des Schützenkreis aus. Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass man den Jugendlichen im eigenen Verein nur Training anbieten kann, keine erste Wettkampferfahrung. Klar kann man vereinsintern Wettkämpfe haben, aber der Effekt ist niemals der gleiche.


    Es kann sein, dass jeder von uns ganz andere Ansicht zu all den Themen hat, aber wir sollten nicht versuchen Person X oder Y mit Dokumenten oder Diskussionen zu "zerfleischen" nur weil diese Person es leicht anders sieht bzw. anders kennt. Viel mehr sollten wir gerade einem Forumsmitglied bei der Suche nach einem geeigneten System für die Jugendarbeit helfen.

    Genau da liegt ja das Problem im Normalfall: eine Scatt-Anlage müsste normalerweise mit einem "Dummy-Gewehr" genutzt werden. Selbst das Kartusche entfernen macht aus einem Luftgewehr noch immer keinen anderen Gegenstand. Das ist recht dünnes Eis (meines Erachtens) und ob das zwischen Landkreis und entsprechendem Verein so kommuniziert wurde/werden würde, das wage ich zu bezweifeln.
    Das eine ist wohl eine Sache der Auslegung (Altersbeschränkung) bzw. diese kann dann per "Ausnahmegenehmigung" anders gehandhabt werden. Ausnahme eben. (Bei uns gibts die übrigens ab 8 Jahre circa.) Aber ein Luftgewehr ist und bleibt ein Luftgewehr. Ob nun Kartusche vorhanden ist oder nicht.

    Klar, ich gebe dir Recht, scherge, eine Scatt-Anlage macht natürlich immer mehr Sinn für den Verein als gesamtes betrachtet. Aber damit löst man - meines erachtens und meinem Kenntnisstand nach - nicht das Problem der Jungschützen. Und Jungschützen benötigen wir doch alle!

    Hallo Sarah!

    Sehr schön, dass du deinen/euren Vorsitzenden von Lichtgewehren überzeugen konntest. Leider sind es noch immer viel zu wenig Vereine, die Lichtgewehre effektiv und aktiv nutzen. Bei uns sieht man das immer wieder an den kreisinternen Meisterschaften - es nehmen sogut wie ausschließlich Schützen von unserem Verein teil. Kreispokal genau das gleiche. Und wieso? Weil das Geld doch lieber in das Feiern als in die Jugend investiert wird.

    Es ist immer schwierig deine Frage speziell zu beantworten. Zumal sich nicht jeder mit allen Systemen auskennt. Ich versuche aber mal ansatzweise dir zu helfen:

    - Was meinst du denn mit Bewegungsabläufen? Meinst du damit den Zielweg, etc. etc? Also ähnlich wie bei der Scatt-Anlage? Wenn ja: ich denke nicht, dass eines der Lichtgewehr-Systeme so etwas her gibt. Es hat nicht mal jeder Hersteller bisher überhaupt die Möglichkeit eines richtigen Trainings/Wettkampfes auf Ringe. Einige haben eher nur ein Art Biathlon (getroffen/nicht getroffen).

    - Die Frage, welches System einer Druckluftwaffe recht nahe kommt: Schau dir doch einfach mal die gängigen System bei Google-Bilder an (Röhm LTS/Disag Reddot/IROSA/etc etc). Dort bekommst du einen ersten Eindruck, um welche Gewehre es sich handelt. Meiner Ansicht nach ist das erste IROSA als Alu-System eher weniger für den normalen Verein geeignet. Unser Verein zumindest hat im Jugendbereich keine Alu-Gewehre (bzw. nur ein einziges). Für die Jugendarbeit nutze ich persönlich auch wesentlich lieber Universal-Gewehre (rechts-links), da sie die kostengünstigere Vereinsalternative sind.
    Wenn ihr also im Verein Holzschäftung nutzt, solltest du kein Alu-System beim Lichtgewehr anschaffen. Klar, sieht gut aus, sieht wertig aus. Aber die Umstellung von Licht- auf Luftgewehr ist dann doch eine andere.
    Schau dir einfach mal das RedDot Disag System an. Hierbei kommt ein Gewehr der Firma Feinwerkbau zum Einsatz. Es ist sehr leicht. Es hat eine Feinwerkbau-Typische Schaftkappe. Diese ist Höhenverstellbar. Die Schaftbacke ist ebenfalls verstellbar. Das Gewehr wird mit einem normalen Feinwerkbau-Diopter ausgeliefert. Schau dir einfach mal das Gewehr "Feinwerkbau 500" im Vergleich dazu an. Da kommt das Lichtgewehr dem günstigsten Luftgewehr also sehr sehr nahe. Auch vom Gewicht her.
    Das Feinwerkbau-Disag-System kannst du für Auflage- wie auch für Freihand-Schießen nutzen.
    Auch der Kostenfaktor ist nicht zu unterschätzen. Und letztlich sollte man auch bedenken / betrachten, was man selbst für eine Anlage für das Luftgewehrschießen nutzt (Seilzug oder Elektronik? Wenn Elektronik: welches Fabrikat?)

    Wenn du spezielle Fragen zu dem genannten System hast oder du Bilder möchtest: kein Problem, einfach schreiben. Ich helfe gerne weiter. Kann nur immer mal etwas Zeit in Anspruch nehmen.


    Beste Grüße

    Liebe Community!


    Ich wollte mich mal umhren, ob jemand von euch bereits Erfahrungen mit dem Schaft oder mit einzelnen Teilen von System Gemini hat?

    Unter folgendem Link gibts ein paar Zeilen sowie Bilder:

    http://rifle-maker.com/system-gemini


    Von der Kappe habe ich bislang nur gutes gehört, da sie wirklich vieles an Verstellmöglichkeiten/Einstellmöglichkeiten bietet. Allerdings hat die Kappe auch einen mehr als stolzen Preis. In München bei der DM konnte man sie bei einem Händler für 499€ erwerben.

    Mich würde sehr der (Pistolen-) Griff interessieren. Nutzt jemand von euch diesen Griff bzw. einen dieser Schäfte? Oder aber was ist eure Meinung zu dem Griff? Wenn ihr was wisst, dann schreibt ruhig mal.
    Hier noch ein Link speziell zu dem Griff: http://www.edinkillie.co.uk/ecatalog/syste…grip-p-551.html


    Beste Grüße und Danke im Voraus!

    Hallo zusammen!

    Ich kann leider nicht für eine LP explizit antworten, aber zum Thema Druckverlust Pressluftkartusche:

    Bitte niemals nach dem Training oder dem Wettkampf die Kartusche fest angeschraubt lassen!
    So bleibt nämlich immer der Druck auf den Dichtungen und dies kann zu Schäden führen.

    Ich kann als LG-Schütze die Empfehlung von Anschütz jeden nur raten! Anschütz empfiehlt für ihre Pressluftkartuschen folgendes:

    - die Kartusche um eine Umdrehung lösen
    - danach so lange spannen und "abdrücken", bis jegliche Luft und somit Druck aus dem System und von den Dichtungen runter ist (in der Regel drei bis vier Schuss)
    - hiernach kann man dann die Kartusche weiter rausschrauben


    Speziell bei dem Problem mit deiner Kartusche empfehle ich wirklich schnellstmöglich einer Überprüfung mit einer anderen Kartusche.


    Beste Grüße

    Vielen Dank schonmal für eure Antworten.

    Ich möchte - trotz eurer Anmerkungen und Bedenken - den Anschlag weiterhin verfolgen. So, wie er jetzt aufgebaut ist, wird er mittlerweile von vielen Landesverbänden (vor allem in der Jugendarbeit) eingeführt. Ich habe den Anschlag selbst auch mit einem Schützen aus einem Landeskader "gebastelt". Früher schoss ich selbst "mehr nach vorne" ausgerichtet - aber das passte zuletzt rein gar nicht mehr, egal wie sehr ich an mir un dem Anschlag arbeitete.

    Ich habe an der Stelle, wo der Ellenbogen sitzt, sogar den besten Halt - einen besseren als auf dem Knie direkt. Die Bilder täuschen übrigens ein wenig, was die genaue Stelle angeht. Es ist konform mit der SpO. Ich habe mit diesem Anschlag ja auch problemlos die DM schießen können.

    Meine Idee, dass die Hose vielleicht nicht mehr rutsch ist erstmal folgende: versuchen den Reißverschluss soweit wie möglich zu schließen. Und ja, meine Hose ist mit etwas zu groß geworden im letzten Jahr. Das nötige Kleingeld für eine Neuanschaffung fehlt jedoch (neues LG gekauft, Jacke bei der DM zum Umschneidern abgegeben, etc etc).

    Zum Thema Erhöhung: verstehe ich. Aber ich habe selbst bei meinem alten Anschlag schon mit 8mm mehr Erhöhung geschossen. Sowohl Kniend als auch Liegend. Von der Backe her ist das auch problemlos zu bewerkstelligen.


    Vielleicht habt ihr ja dennoch gute Ideen.


    Beste Grüße

    Hallo liebe Forumsmitglieder,


    ich habe mir vor kurzer Zeit einen neuen Kniendanschlag für KK "gebastelt". Konnte ihn - weil wir selbst nur einen LG-Stand haben - nur zwei Mal "trocken" testen. Vom Gefühl her ist der Anschlag echt gut. Ich bin auch wirklich sehr ruhig auf der Karte. Am Dienstag durfte ich dann zum 1. Mal mit dem neuen Anschlag auch "scharf" Schießen. Um kurz nach 8 Uhr morgens ging für mich das Probeschießen bei der DM los. Das Gefühl aus dem Trockentraining zu dem Anschlag täuschte nicht, es ist wirklich (alles) stabil und ruhig.

    Soweit sogut.

    Jetzt kommt mein Problem:

    Während des Schießens rutscht mir meine Schießhose hoch / zum Körper hin (roter Pfeil). Durch die Bewegung der Hose wandert natürlich auch mein Arm mit (grüner Pfeil) und das bewirkt, dass mein Gewehr immer tiefer kommt (blauer Pfeil).
    Ich habe derzeit selbst keinerlei Idee, wie ich diese Problematik mit der Hose abstellen könnte. Und auf Dauer will ich nicht ständig die Hose korrigieren müssen - denn durch die nicht 100%-ige Reproduzierbarkeit geht natürlich auch der ein oder andere Ring verloren.
    Ein Tipp während der DM von einem befreundeten Schützen war, dass ich mir eine Unterbekleidung kaufen soll, die gerade im Bereich des Knie mehr Grip aufweist, sodass die Schießhose nicht rutschen kann - er meinte, dass das auch mit der SpO konform wäre.

    Was meint ihr? Welche Ideen habt ihr? Wie könnte ich - ohne großen Aufwand - dieses Rutschen meiner Schießhose abstellen?

    Ich würde mich wirklich über jede Anregung freuen!


    Beste Grüße und Danke im Voraus,
    strobo89


    PS: Der Anschlag auf dem Bild ist genau so, wie ich ihn auch auf der DM geschossen habe. Er muss noch leicht optimiert werden (mehr Visierlinienerhöhung z.B.).

    Vielen Dank für den Hinweis. Ich hatte mir das Thema auch bereits angeschaut, aber aufgrund der unterschiedlichen Alter fand ich es wenig vergleichbar.

    Ich habe mittlerweile eine Verkaufspreisliste aus 2010 gefunden. Damals waren wohl 2439€ UVP.

    Zum Thema Visierung: es ist die "kleine" (günstigere) Visierung dabei (6834, wenn ich nicht irre).


    Beste Grüße

    Hallo liebe Forumsmitglieder,

    ich benötige einmal mehr eure Hilfe und es wäre schön, wenn man mir schnell helfen könnte:


    Ich bekam vor kurzem ein Anschütz 9003 Premium S2 ProGrip angeboten. Die Preisvorstellungen liegen in einem nicht genau definierten Bereich seitens der Anbieterin. Sie sagte mir nur, dass das Gewehr teilweise noch bei 2500€ gehandelt wird. Das, leider, kann ich mir nur schwerlich vorstellen.

    Was denkt ihr, was ein Anschütz 9003 Baujahr 2010 kosten kann bzw. darf?

    Ich persönlich rechne mit ca. 1800 bis 1900€.
    Liege ich damit so falsch?


    Vielen Dank und beste Grüße!

    Hat es natürlich schon. Jedoch habe ich mir bis dato noch nicht die Mühe gemacht, mich damit weiter auseinander zu setzen.
    Habe jetzt nachgeschaut, was die betreffende WBK sagt. Und die sagt April 2005.
    Das Gewehr wurde damals neu angeschafft, daher gehe ich von Baujahr 2005 aus.


    Beste Grüße

    Hallo Forumsmitglieder!


    Ich plane den Verkauf eines Feinwerkbau Kleinkalibergewehres. Es handelt sich um das Mod. 2700 Universal, sprich: Gewehr ist im Holzschaft und somit als Vereinsgewehr hervorragend geeignet.


    Ich würde von euch gerne eine realistische Einschätzung haben, was das Gewehr im Verkauf einbringen würde bzw. kann.
    Könnt ihr mir hierbei weiterhelfen?


    Noch ein paar facts zu genanntem Gewehr:
    - es ist gebraucht
    - das genaue Alter kann ich noch nachreichen, ad hoc würde ich es auf rund 6 - 7 Jahre schätzen
    - Visierung ist natürlich im Verkauf mit inbegriffen
    - Zustand und Trefferleistung sind gut, da das Gewehr nur sehr wenig genutzt wurde
    - Gewehr ist in einem gepflegten Zustand


    Ich freue mich über jede Hilfe von euch!


    Vielen Dank im Voraus!


    PS: Bei eventuellem Kaufinteresse bitte PN an mich. Bitte aber nur ernst gemeinte Anfragen und entsprechend des gültigen Waffenrechts (Stichwort: Erwerbserlaubnis / WBK) und bitte nur ernsthafte Angebote!

    Hallo!

    Unser Verein stand vor 2-3 Jahren auch vor der Sache des Lichtgewehr-Kaufs. Ich habe mir dann diverse System damals bei der DM in München mal angeschaut und erklären lassen. Vor allem Disag/Feinwerkbau mit RedDot und IROSA standen im Vordergrund. Röhm / Walther fiel leider direkt raus, da diese (zum damaligen Zeitpunkt, wie es heute ist, weiß ich nicht genau), keinen Simulator für eine Nähe zum normalen LG-Schießen mit sich brachten.

    Das System von Disag/Feinwerkbau wurde damals gerade erst vorgestellt/eingeführt. IROSA war bereits eine Weile auf dem Markt. Ich habe mir beide System nur kurz angeschaut und mal ein wenig erklären lassen.
    Persönlich denke ich, dass beide System in etwa das gleiche hergeben, sich nicht viel unterscheiden. Der große Unterschied ist jedoch der Preis (RedDot ca. 900-1000€ und IROSA rund 1800€ - jeweils ohne Computer/Laptop). Für eine IROSA-Anlage kann man also annähernd zwei Disag-Anlagen kaufen. Hinzu kommt, dass das Disag mit dem Feinwerkbau das leichtere und somit gerade im Jugendbereich bessere Gewehr hat - meiner Ansicht nach. Hinzu kommt, dass es einfach gestaltet ist und dennoch alles wichtige hat. Klar, hat das IROSA auch, aber zu einem wesentlich höheren Preis.

    Man hat sich dann letztlich für den Kauf zweier Disag-Anlagen entschieden.

    Nun kamen im vergangenen Sommer vermehrt Probleme an beiden Gewehren auf. Diese hingen mit dem Laser bzw. dem Spannen und Abziehen zusammen. Ich habe also das eine Gewehr gepackt und mit zur DM genommen. Da es sich für mich um ein Problem des Gewehrs handelte, habe ich es bei Feinwerkbau abgeben wollen. Dort erklärte ich mein Problem und man sagte mir, dass das von der Software her komme und ich bei Disag anfragen müsste. Okay, ist ja in München alles vorhanden. Bei Disag dann das Problem wieder erklärt. Sofort eine kompetente Antwort erhalten woran es liegt, dass sich der "Schuss" oftmals schon direkt nach dem Spannen löst (ohne abzuziehen) bzw., wieso viele "Schüsse" sich erst gar nicht lösen oder gar nicht im Ziel ankommen. Schlussendlich sei dies aber kein Problem der Software, sondern des Gewehrs. Man schickte mich retour zu Feinwerkbau. Dort dann sofort wiedererkannt worden. Die Erklärung von Disag abgegeben. Das Gewehr wurde dann in die Werkstatt mitgenommen und nach kurzer Zeit sagte man mir, man habe eine Idee woran es liegt - aber es liege nicht an der Sache, die Disag genannt hat. Ich sollte das Gewehr nach ein ein bis zwei Stunden wieder abholen. Als ich dann wieder bei Disag vorbei gelaufen bin, fragte mich der Chef persönlich, ob Feinwerkbau es repariert hätte. Dies musste ich verneinen, woraufhin er selbst zu Feinwerkbau ging. Kam nach 10 Minuten wieder und sagte mir, dass sie jetzt das reparieren, was er ihnen sagte.
    Das Ende war dann: sie haben dieses Problem behoben und seitdem funktionieren die Gewehre wieder einwandfrei. Übrigens war das Problem, dass die Gewehre nach vorne gespannt werden. Damit der Spannheben bei der Schussabgabe nicht nach hinten schnellen kann, wurden bei den ersten Bauserien dort Gummistopfen verbaut. Wenn man nun versehentlich nach hinten spannt, brechen diese Gummistopfen mit der Zeit. Ersetzt man diese durch einen Kunststoffstift bzw. eine Kunststoffschraube, kann es nicht mehr passieren.

    Was ich damit sagen will: Der Service bei Feinwerkbau lässt zu wünschen übrig. Sie kümmern sich zwar drum, aber sind nicht ganz unglücklich, wenn man mit dem Gewehr zu Disag geht und es dort machen lässt. Disag kennt sich gut mit seinem System und den potentiellen Fehlern aus. Allerdings hat Disag nicht das 100%ige Know-How für die Reperatur/den Umbau von Gewehren. Daher muss man meist schon beide Hersteller aufsuchen - so zumindest in München bei der DM. Wenn man das System einschickt, wird dies in der Firma vermutlich anders sein. Aber der Service bei Disag an sich ist sehr gut.

    Ich kann allen die RedDot-System nur empfehlen. Allerdings sollte man darauf achten, wenn man sich Angebote einholt, von wem man das System kauft. Von Feinwerkbau kann das System nämlich günstiger sein als von Disag bzw. andersherum. Das ist von Händler zu Händler unterschiedlich.

    Zur Genauigkeit des RedDot: Es könnte genauer sein. Aber gerade im Bereich der Jugendlichen /der Heranführung von Jugendlichen an den Schießsport (6-8Jahre) oder auch mal zu "Tag-der-offenen-Tür"-Veranstaltungen ist das System bestens geeignet. Wenn alle auf solchen Systemen Schießen, dann ist die Fehllerrate wohl auch gleich null, da kein Vergleich mit anderen Systemen bzw. normalen LG's besteht. Eine Vermischung verschiedenen Systeme oder gar mit normalen LG's sollte gut überdacht und vorher geprüft sein.

    Ein wichtiger Punkt soll noch erwähnt werden: Der Laser ist vorne in der "Laufmündung" verbaut. Dort ist dann auch die Batterie drin. Wenn diese leer ist, so muss man den Laser herausnehmen, Batterie wechseln und wieder einbauen. Jedes mal verstellt sich hierbei leider der Laser. Und die Einstellung des Lasers benötigt Fingerspitzengefühl sowie Erfahrung und meistens muss man dafür sogar mit zwei Personen sein. So sind hierzu meine Erfahrungen. Zur (groben) Einstellung des Lasers hat man vor jeweils rechts/links bzw. hoch/tief eine Madenschraube verbaut. Hier muss man dann Einstellen. Ich Empfehle eine grobe Einstellung bis man auf der "Karte", also im Ziel, ist und dann per Diopter die Feinjustierung.


    Ich hoffe, ich konnte ein wenig Helfen für die Zukunft.


    Beste Grüße

    Hallo nach längerer Zeit mal wieder!

    Meine Frage bezüglich des Diopters hat sich vor kurzem erledigt. Habe mein "altes" LG verkauft und mir nun eines von Anschütz zugelegt. Auf das neue LG habe ich dann das Diopter gebaut. Das bringt mir nun gleich zwei Vorteile:
    - natürlich Feinklick
    - die Führungsschiene des Diopters ist kürzer als die von neueren Anschütz Dioptern. Somit kann ich das Diopter weiter nach vorne bauen und komme somit wesentlich besser mit der Schießbrille zurecht.


    Vielen Dank dennoch an alle, die mir hier auf meine Fragen geantwortet haben!

    Danke für den Hinweis, frank17!

    Aufgrund einer google-Suche bin ich auch schonmal auf genaue diese Erörterung gestoßen.
    Hatte dieses Thema hier dann letztlich eröffnet, weil ich mir erhofft habe, auch Erfahrungsberichte über genanntes Diopter zu bekommen. Bei der anderen Diskussion ging es ja letztlich nicht direkt um das genannte Diopter, sondern um das 7002er. Verschiedene Personen sagten dazu, dass sie das 6804/25 selbst hätten und es mal für Liegend versuchen wollten.
    Darüber würde ich gerne mehr erfahren, daher unter anderem die Eröffnung dieses Themas.


    Beste Grüße

    Vielen Dank für die Antwort, Königstiger!

    Meine weiteren Überlegungen gingen in die ähnliche Richtung. Hatte auch gedacht, dass eventuell die Prismenschienen bei LG/KK eine unterschiedliche Höhe haben - was vermutlich auch der Fall sein wird. Natürlich habe ich auch an die Balistik gedacht. Beides kann gut möglich sein.
    Verkantung, klar, hat man natürlich auch und klar, darüber kommt die seitliche Abweichung. Wobei ich die meistens auch schon alleine durch den Wechsel der Visierlinienerhöhungen innerhalb eines Wettkampfes habe (Liegend ohne Erhöhung, Stehend und Kniend sowohl mit hoher Erhöhung als auch kleiner Erhöhung - dank neuer Sportordnung jetzt entsprechend noch mehr Umbau zwischen den einzelnen Disziplinen als vorher).

    Habe das Diopter (6804) letztlich auch genauso eingestellt/eingeschossen wie jenes von meinem KK (7002). Wenn ich die nächste Möglichkeit eines freien Training auf dem KK-Stand habe, werde ich es wohl einfach mal testen müssen.

    Zu dem Diopter: das 6804/25 sieht dem 6805 relativ ähnlich. Der einzige, mir auffallende, Unterschied ist der, dass das 6805 eine längere Führungsschiene und zwei Klemmungen an dieser hat. Beim Diopter 6804/25 hört die Führungsschiene kurz nach der Gegenlichtblende auf, die entsprechende Schiene des Diopter 6805 ist ein wenig länger. Du findest das von mir genannte Diopter im Übrigen bei Anschütz auf der Homepage in der Bedienungsanleitung des Luftgewehr Superair 2001. Dort befindet sich auf Seite 4 (bezogen auf das PDF-Dokument) zumindest ein Bild und eine kurze Erklärung. Bei Interesse kannst du dort ja mal nachschauen.


    Beste Grüße

    Nun kam ich endlich dazu, dass ich das Diopter meines KK-Gewehrs mal auf einem Luftgewehr ausprobieren konnte und möchte davon berichten:

    Zuerst möchte ich sagen, dass es nicht notwendig war eine Pistolenkarte oder ähnliches zu nutzen, da wir eine elektronische Anlage nutzen und diese über genügend Platz der Vorspannscheibe verfügt.

    Ich habe darüber nachgedacht, wie du es mir empfohlen hast, zunächst weiter unten anzuhalten. Das habe ich letztlich nicht getan - was aber wohl auch ganz gut so war. Ich montierte mein KK-Diopter (Anschütz 7002) auf mein Feinwerkbau-Luftgewehr. Als ich den 1. Schuss machte, dachte ich noch, okay, kann ein Fehler meinerseits sein oder ähnliches. Aber da am Ende alle drei Schüsse in einer Ecke lagen, konnte ich einen Fehler meinerseits ausschließen. Doch wo lagen die Schüsse? Die Schüsse lagen allesamt rechts und tief.
    Da ich vermutete, es könnte an dem Feinwerkbau und dessen Korntunnel liegen (22er Korntunnel), montierte ich das KK-Diopter anschließend auf ein Anschütz-Luftgewehr und probierte nochmals. Auch hier kam wieder das gleiche Ergebnis bzw. die gleiche Treffpunktlage bei raus.

    Müssten die Schüsse aber nicht eigentlich alle hoch liegen ( - die Links-Rechts-Richtung lasse ich jetzt mal außen vor)?

    Ein Fehler des Diopters 7002 kann ich eigentlich ausschließen. Ich dachte zuerst, dass es vielleicht (extrem) verstellt sei. Prüfte dann aber, wie die Skalierung ist. Nachdem ich sah, wo sie steht, schaute ich bei einem weiteren Anschütz-KK mit der gleichen Visierung/dem gleichen Diopter. Auch hier stand das Diopter bei in etwa der gleichen Skalierung.

    Das Trefferbild (5 Schüsse mit dem Anschütz-Luftgewehr und dem Diopter 7002) lag ca. 1,5cm rechts (verlängerte waagrechte Linie zur 10) und von diesem Punkt ausgehend 3cm tief (senkrechte Linie).

    Was ist eure Meinung?
    Wo liegt mein Fehler? Habe ich einen Denkfehler?
    Über weitere/neue Lösungsansätze würde ich mich freuen.


    Beste Grüße