Hier sind auch mal zwei Statements aus der Presse, die der Däne Steffen Olsen abgegeben hat:
"There are pros and cons. The fact that there are points is really good because even though you shoot a bad shot you can still come back and win the next couple of points. But the two minutes of preparation is a bit too short and five shots from each of us to decide the event is too few."
("Es gibt Pros und Contras. Der Fakt, dass dort Punkte verteilt werden ist sehr gut, weil selbst wenn man einen schlechten Schuss macht, kann man wieder zurück komen und die nächsten paar Punkte gewonnen. Aber die zwei Minuten Vorbereitungszeit sind ein wenig zu kurz und fünf Schüsse von jedem von uns, um den Wettbewerb zu entscheiden, ist zu wenig."
[Fußnote 1]
"Air rifle really isn't my event and that combined with nerves," said Olsen. "Everything was moving – I was just lucky they hit the targets."
("Luftgewehr ist wirklich nicht mein Wettbewerb und das (steht) in Verbindung mit den Nerven [...] Alles war sich am Bewegen, ich war einfach nur glücklich, dass sie die Ziele getroffen haben")
[Fußnote 2]
Ich kann Olsen verstehen, dass die Vorbereitungszeit sehr knapp ist. Auch dürfen hier ja keine Probeschüsse gemacht werden (Final-Matches). Das zweite Zitat aber - nach meiner Interpretation bzw. Ansicht - entkräftet den Punkt ein wenig. Denn wenn ich insgesamt ein Problem mit meinen Nerven während eines Finals habe, dann spielt es auch nur eine untergeordnete Rolle, ob ich 1, 2 oder 10 Minuten für Vorbereitung habe. Ich kenne das selbst auch ein wenig von mir.
Dass es Punkte für diese einzelnen Duelle gibt, hier muss ich Olsen absolut zustimmen, ist sehr gut gelöst. Das erklärt Olsen auch ganz treffend.
[Fußnote 1] http://www.sportsmole.co.uk/shooting/denma…hed_229647.html (zuletzt aufgerufen: 27.06.2015)
[Fußnote 2] http://azertag.az/en/xeber/Italy…le_event-866187 (zuletzt aufgerufen: 27.06.2015)