Beiträge von K1300

    Hallo Jens!

    Ich habe mir gerade mein erstes eigenes LG zugelegt und stand im Prinzip vor den gleichen Fragen wie Du.

    Als erstes: das LG muss Dir "passen". Nicht jedes System fühlt sich bei jedem Schützen gleich an. Hab ich am eigenen Leib erlebt.

    Gebraucht oder neu? Nach ein paar Wochen Beobachtungen im Netz hab ich mich für "neu" entschlossen. Der Preis war ca. 200 - 500 ,- Euro mehr als die angebotenen gebrauchten LG´s. Da sind dann aber auch viele bei gewesen, die knapp oder mehr als 10 Jahre alt waren. Wenn man dann keine Möglichkeit hat, das LG in Augenschein zu nehmen ist ein Kauf eher unsicher. Fragen die mich dabei beschäftigt haben: wie ist der Schütze mit dem LG umgegangen, war es mal bei einer Wartung, wie lange ist die Kartusche noch zugelassen, auf welchem Niveau wurde mit dem LG geschossen (1x pro Woche oder 3 x pro Woche plus Wettkämpfe, wären also pro Jahr entweder 3.000 Schuss oder ca. 9.000 Schuss), sind die Einstellschrauben noch in Ordnung etc.

    Wenn Du ein Anbauteil besonders toll findest (wie diese Schaftkappe), dann prüfe, od sie an das von Dir bevorzugte Modell passt und kauf sie dann ggf. gebraucht. Aber eigentlich kannst Du bei einem Neukauf auch direkt beim Händler die Grundausstattung des Gewehrs gegen hochwertigere Teile austauschen.

    Ich bin mit der Ausstattung meines LG soweit zufrieden. Es kommt demnächst nur noch eine verstellbare Iris mit Farbfiltern dazu.


    Preislich ist es ganz Deine Entscheidung. Mit dem Walther Anatomic liegst Du doch schon fast bei 3.000 Euro, oder? Da musst Du Dir nur überlegen, wieviel Dir Dein Hobby wert ist und vor wem Du das ggf. rechtfertigen musst (Finanzminister im Haus).

    Noch ein Hinweis von mir: seit ich mit dem neuen LG schieße (1xpro Woche) schwanken die Ergebnisse ziemlich stark. Kommt sicher daher, dass ich das LG immer wieder in Kleinigkeiten neu einstelle. Also mein Vorhaben bis zum Ende des Jahres konstant 360 Ringe zu erzielen habe ich erstmal abgelegt. Es ist schon eine Umstellung mit dem neuen LG.


    High-End Voodoo ist wieder sehr individuell...der eine Schütze findet ein Gewehr mit Alu-Schaft für übertrieben, der nächste Schütze sagt, es geht beim elktronischen Abzug los. Also musst Du auch hier die für Dich geltende Grenze selbst herausfinden.
    Ich glaube nicht, dass man sagen kann: mit nem Alu-Gewehr schißt Du grundsätzlich 15 Ringe mehr...mit ner verstellbaren Iris kriegst Du 5 Ringe mehr...mit E-Abzug kriegst Du 7 Ringe mehr. Dazu ist das Schießen leider zu individuell. Ich bin sicher, dass ich mit dem Ferrari von Sebastian Vettel nicht annähernd so schnell fahren kann wie er. Der Mensch muss halt auch irgendwie üben und sich verbessern, damit er die Vorteile der Technik wirklich nutzen kann.


    Viel Spaß bei der Suche und willkommen im Forum!


    Und zum Schluss fällt mir noch ein: schau Dir das Thema "Wiedereinstieg nach 25 Jahren" hier im Forum mal an. Da sind ein paar Tipps, die Dich auch interessieren könnten.

    Ich habe mein Anschütz 8002 S2 online bestellt, aber vorher beim Händler angerufen wegen der Lieferzeit. Mittwoch abend online bezahlt, Montag mittag kam das Paket.

    Wie oben schon beschrieben: wenn Du die Möglichkeit hast, storniere den Auftrag wenn ein anderer Händler Dir einen sicheren Liefertermin zusagt.

    Trotz allem Ärger: Viel Spaß und gut Schuß mit dem neuen LG (wenn´s denn angekommen ist)!!!

    Hallo und willkommen im Forum 1974!

    Bin genau wie Du Wiedereinsteiger nach ca. 20 Jahren und hatte die gleichen Fragen / Probleme.

    Zu Deiner Frage nach den Handschuhen: die ohne Finger sind zur besseren Bedienbarkeit des Luftgewehrs während des Schießens entwickelt worden. Sie machen absolut Sinn (bzw. sind unerlässlich), wenn man mit einer Pressluftwaffe schießt (also kein Gewehr mit Seitenspanner). Bei Pressluftgewehren kannst Du das Gewehr zwischen den Schüssen in der Schulter belassen und das Gewehr mit links laden, Korrekturen am Diopter vornehmen, Scheibenstreifen weiterziehen etc. Die rechte Hand bleibt die ganze Zeit am Griff. So veränderst Du nicht andauernd Deinen Anschlag.
    Für diese Technik brauchst Du natürlich noch eine geeignete Gewehrablage. Ich habe anfangs einfach die Vorrichtung zum Aufgelegt-Schießen ca. 5 cm unter meinem Gewehr im Freihand-Anschlag eingestellt. So brauchte ich das Gewehr zwischen den Schüssen immer nur 5 cm nach unten sacken lassen und hatte eine bequeme Auflage.


    Zur Jacke: ich habe mir einfach für den Anfang ein günstiges Modell rausgesucht (in meiner Größe gabs auch nicht viel Auswahl) und bin damit zufrieden. Schuhe habe ich glücklicherweise gebraucht (kaum benutzt) bekommen.

    @ WSG: da hat sich ein Lesefehler eingeschlichen. Oder ich hätte es deutlicher trennen müssen.

    Zur Klärung: mein Zitat " ca. 30." bezieht sich auf die Anzahl der Jungschützen. Nach dem Punkt hinter der 30 steht " Vereinsgewehre: " und dahinter die Aufzählung der Gewehre. Es handelt sich also um 7 LG´s und nicht um 30.

    Ich geb mir Mühe in Zukunft deutlicher zu schreiben / zu trennen.


    Die Welt- und Rechtsfremdheit in diesem Thread ist wirklich erschreckend.

    Entschuldige bitte, aber solche Aussagen sind wenig hilfreich. Entweder eine Erklärung dazuliefern damit der normale Schütze auch was damit anfangen kann, oder sich das Tippen ganz verkneifen.

    Natürlich erwarte ich von meinem Verein nicht, dass er mir ein LG exklusiv zur Verfügung stellt. Deshalb habe ich ja in meinem letzten Beitrag "mein Gewehr" imm in Anführungszeichen gesetzt. Vielleicht war das aber auch nicht deutlich genug.

    Ich habe ja seit ich in dem Verein bin damit gelebt, immer mal wieder das von mir bevorzugte Vereinsgewehr auf mich neu einstellen zu müssen. Bei diversen Schießabenden habe ich dann auch Wartezeiten in Kauf genommen, da andere Schützen mit dem von mir bevorzugten Vereinsgewehr den 30´er Satz für die Schützenschnur oder den 10´er Satz für die "Wurstscheibe" (wöchentliches Preisschießen LG Auflage, bester Teiler) geschossen haben.
    Und wenn die sportliche Leitung darauf achten würde, dass dieses bewusste Gewehr mit zu den Rundenwettkämpfen kommt, würde ich da auch immer noch mit schießen. Leider ist es den Verantwortlichen aber egal. Also ziehe ich für mich die Konsequenz daraus ... eigenes Gewehr.

    Zum weiteren Verständnis: unser Verein hat ca. 200 Mitglieder. Schützen (40 - 65 Jahre alt) die relativ regelmäßig an dem wöchentlichen Schießabend teilnehmen ca. 15; Schützen (66 - 80) ca. 10; Damen ca. 20; Jugend ca. 30. Vereinsgewehre: 7 Walther LG 300 (teilweise XT) Holzschaft; 2 DISAG Lichtpunkt, 2 KK (hatte ich noch nicht in der Hand).

    Zwei Schützen schießen Auflage mit eigenem Gewehr bis LM. Alle anderen schießen aus Spaß für die Schützenschnur an der Uniform und nehmen an KM teil.

    Wenn ich mir eure Beiträge weiter oben anschaue, kann ich meinen Verein also getrost in die Kategorie "traditionell und nicht sportlich orientiert" einstufen. Daher war es eben auch sinnvoll sich für ein eigenes Gewehr zu entscheiden. Mein Anspruch oder Ehrgeiz ist halt größer als der meiner Vereinskollegen.


    Eine Verpflichtung des Vereins für den Sportbetrieb Waffen kostenlos zur Verfügung zu stellen, sehe ich gar nicht. Da gibt es aus meiner Sicht keinen Unterschied zwischen Breiten- und Leistungssport.

    Würde sich mein Verein auf diese Position berufen, dann hätten wir in Kürze noch ca. 70 bis 80 Mitglieder. So muss eben jeder schauen, welche Bedürfnisse er befriedigen muss und kann.


    Ich erwarte von meinen neuen Vereinsmitgliedern, dass sie sich nach einer gewissen Orientierungsphase eigene Sportgeräte anschaffen.

    Da sind wir dann beim Thema der Kosten. Klar, wenn ich Fußball spiele kauf ich mir auch meine Fußballschuhe. Aber gerade beim Schießsport kommt das mit den Relationen nicht so hin. Wenn ich regelmäßig 1 x in der Woche zum Schießen gehe und hoffe, dass ich einen guten Teiler schieße um nen Schinken oder ne Wurst mit nach Hause zu nehmen, dann kauf ich mir kein Sportgerät für 1000,- € + X.


    Ich wäre auch gern in nem Verein, wo man zum "Training" geht, bei dem auch ein Übungsleiter, erfahrener Schütze oder sogar Trainer ist, der einem weiter hilft. Das alles gibts bei uns nicht. Dafür viele sehr nette Leute für geselliges Beisammensein vor und nach dem Schießen.

    Hallo Niesie!
    So, der März ist vorbei und wir fragen uns alle, wie die Saison bis jetzt bei Dir gelaufen ist. Gibst Du uns ein Update?


    Mein Update kommt ungefragt!

    Ich habe mir jetzt aus Frust ein eigenes LG angeschafft. Habe mich seit September letzten Jahres mit den Einstellungen an meinem bevorzugten Vereinsgewehr (LG300 Universal) beschäftig und meiner Ansicht nach auch das Beste rausgeholt. Nebenbei habe ich Vereinskollegen (auch Betreuern der Jungschützen) so meine Erfahrungen weitergegeben. Und siehe da: "mein" Vereinsgewehr war regelmäßig verstellt. Hier und da fielen meine Anmerkungen also auf fruchtbaren Boden...leider nicht für mich, da der Aufwand, das Gewehr auf mich wieder einzustellen langsam nervte. Das Fass lief dann über, als ich zu einem Rundenwettkampf kam und "mein" Gewehr trotz vorheriger Absprache nicht da war. Musste also mit einem anderen Gewehr schießen, das ich in der Kürze der Zeit natürlich nicht ordentlich eingestellt habe. Dazu kam noch, dass ich zum ersten Mal auf ner elektronischen Anlage geschossen habe.
    Hatte den ganzen Wettkampf über nen dicken Hals und deshalb nur 336 geschossen. Eigentlich sind sonst 350 drin. Zwei Wochen später beim Rundenwettkampf auf eigenem Stand waren es dann wieder 353 (am Abend vorher das Gewehr nochmal ordentlich eingestellt).

    Jetzt habe ich mir ein Anschütz 8002 S2 zugelegt und gestern Abend einfach mal ne 40´er Serie geschossen und dabei das Gewehr weiter auf mich eingestellt. Kamen immerhin 332 Ringe bei raus. Damit bin ich erstmal zufrieden. Ich versuche mir vorzunehmen, dass ich in den nächsten vier Monaten nicht auf die Ergebnisse achte, sondern darauf das Gewehr richtig gut auf mich einzustellen. Die entsprechenden Ringzahlen kommen dann sicher wieder.

    Leider muss ich nach wie vor alles alleine machen, da in meinem Verein kein Trainer oder Übungsleiter ist. Bei den Damen gibt es mittlerwile ein paar Freihand-Schützinnen. Die sind aber Anfänger und können mir nicht weiterhelfen. Mit ein bisschen Glück kann ich mich in Zukunft bei den Übungsabenden der Jungschützen und Damen einschleichen. Dann kann ich wenigstens alle 14 Tage 2x in der Woche trainieren...

    Eine Große Unterstützung ist allerdings "Luftgewehrschießen 2010". Ein tolles Buch!

    Das wars erstmal wieder von mir. Jetzt seid Ihr wieder dran!

    Grüße aus dem Norden!

    Ich habe meiner Tochter (10 Jahre alt) "Ich lerne Sportschießen" geschenkt. Das ist wirklich für Kinder / Jugendliche geschrieben, die den ersten Kontakt mit dem Schießsport haben. Nur Grundzüge, die am Anfang aber auch ausreichend sind. Dazu braucht es aber auch immer jemanden der auf dem Stand Anleitungen gibt.

    Für mich habe ich "die Bibel" von MEC besorgt (Luftgewehrschießen 2010) und bin begeistert.

    Hi Leute!

    Auf der Suche nach brauchbarem Anschauungsmaterial bei YouTube bin ich auf eine französische DVD gestoßen. Hier mal der YouTube-Link: [media]http://www.youtube.com/watch?v=_VIm0j50-W8[/media]

    Da mein Schulfranzösisch extremst eingerostet ist wäre es natürlich klasse, wenn es soetwas auch für den deutschen Markt gäbe. Habt ihr da eventuell einen Tipp?

    Schulungsfilme für Trainerausbildung oder ähnliches wären ja auch hilfreich. Vielleicht kann man sich soetwas dann für den Verein (also speziell die Jugendabteilung) anschaffen. Haben die Landesverbände oder der DSB sowas "auf Lager"?

    Kurzes Update meinerseits in diesem Thema.

    Ich habe die Gummistiefel gegen ein paar Aldi-Turnschuhe ausgetauscht...

    Wegen Krankheit konnte ich vier Wochen lang nicht schießen. Habe diese Zeit trotzdem genutzt und hier fleißig gelesen und mir vor allem eine Jacke und einen Handschuh gekauft. Die Jacke ist das günstigste Modell von Gehmann. Als Einstieg sollte das reichen dachte ich mir, vor allem weil in meiner Größe absolut nichts gebrauchtes auf dem Markt ist. Der Handschuh ist eine offene Variante, da ich gern so viel wie möglich mit der linken Hand machen möchte und dadurch möglichts wenig Bewegung / Unruhe zwischen den Schüssen erreichen möchte. Den Handschuh konnte ich leider noch nicht ausprobieren, da der erste zu klein war (trotz Maßanleitung auf der Homepage des Lieferanten).
    Die Jacke ist bis jetzt 2 x zum EInsatz gekommen. Letzte Woche habe ich nur 20 Schuß geschossen, da ich nach vier Wochen Pause und mit "Rücken" und leichtem Tennisarm langsam anfangen wollte. Sind 168 geworden und ich war trotz des "neuen Schießgefühls" sehr zufrieden. Diese Woche habe ich nunn 40 Schuß mit der neuen Jacke gewagt und bin bei 350 angekommen!

    Ich bin schon erstaunt, wieviel Sicherheit / Ruhe die Jacke mir gibt. Mal sehen wie es in den nächsten Wochen weitergeht. Die Motivation ist in jedem Fall da!

    Playstation


    Zu welcher Live-Musik Veranstaltung lokaler/regionaler Bands geht ihr eher: Coverband oder eine mit eigenen Songs?


    Und wenn ich das noch erwähnen darf: die Antwort auf die Frage vom 6. November 2013 muß natürlich Metallica heißen!!!!!

    Besten Dank an alle für die Antworten! 100-Meter-Lauf mit Gummistiefeln...sehr netter Vergleich!

    Ich werde auf jeden Fall erstmal versuchen aus den Verinsgewehren einen Favoriten für mich herauszusuchen. Es sind zwar, soweit ich das bis jetzt gesehen habe, alles Modelle mit der gleichen Bezeichnung (Walther XT300), allerdings in unterschiedlichen Ausführungen. Die normalen (helles Holz, lackiert), eines mit hellem Holz das aber nicht lackiert ist und demzufolge schon "billiger" aussieht, eines in Grau-brauner Optik. Auch die Abzüge sind unterschiedlich. Vor allem die Länge des Weges zum Druckpunkt und das Abzugsgewicht. Unterschiede sind auch am Korn (mit waagerechten Hilfslinien oder ohne, Größe des "Kornkreises").
    Bisher habe ich mich mit Einstellungen am Gewehr (außer der Schaftkappe) noch nicht beschäftigt. Da es Vereinsgewehre sind gehe ich da auch nicht einfach so dabei. Ich muß mich da selber erstmal schlau machen, denn ich denke, dass die Funktionsträger im Verein wenn überhaupt nur rudimentäres Wissen haben.
    Das Angebot mit den Fotos von meinem Stand finde ich sehr interessant. Da komme ich bestimmt drauf zurück.

    Morgen Abend ist wieder "Training". Danach gibt es bestimmt wieder ein paar Fragen, mit denen ich euch hier "belästigen" kann!

    Bis dann!!

    PS: Die Aktivierung des alten Themas hat ja bestens geklappt!!!!

    Da ich ziemlich neu im Forum bin durchsuche ich auch ältere Beiträge und bin nun hier gelandet. Vielleicht lässt sich dieses Thema ja nochmal wiederbeleben.

    Erste Frage: Nisie, hat sich durch regelmäßiges Training etwas an Deinen Ergebnissen geändert?


    So, jetzt zurück zu mir. Ich habe mit 16 angefangen (LG). Habe mit zwei Kumpels im Verein in einer Mannschaft geschossen. Meine Ergebnisse lagen zwischen 330 und 345. An Ausrüstung hatte ich nur eine Jacke (verinseigen und ziemlich alt) u. nen Handschuh. Geschossen wurde mit einem Vereinsgewehr (nicht immer mit dem selben). Mit Angfang 20 dann aufgehört und nur noch bei vereinsinternen Schießen KK-Auflage mitgemacht.

    Jetzt mit 40 bin ich in einen anderen Verein und beginne wieder mit dem Schießen. "Training" ist 1x in der Woche. Bin der einzige Lg-Schütze, der freihand schießt. Alle Anderen Auflage, da sie das entsprechende Alter haben. Anleitung gibt es überhaupt nicht. Ich schieße so, wie ich es früher gezeigt bekommen habe und versuche durch das Forum bzw. Videos im Netzt Anregungen und Hilfestellungen zu bekommen. Aktuelle Ausrüstung: Handschuh (vom Verein), Gewehr (Walther XT 300, Holzschaft, aber nahezu an jedem Trainningsabend ein anderes) und sonst nix. Dank meiner Statur (1,91 und nicht unbedingt unterernährt) hat der Verein keine Jacke in meiner Größe.
    Im Dezember 2013 habe ich zu ersten Mal seit 20 Jahren wieder geschossen, seitdem aber nahezu jede Woche. Die ersten Ergebnisse lagen zwischen 285 und 300. Die letzten Drei Wochen waren 311, 324, 312.

    Ich bin gespannt wie es weitergeht.

    Zweite Frage: wie sehr würde sich eine ordentliche Ausrüstung (Jacke, Schuhe) auf die Ergebnisse auswirken?

    Für mein "Training" in den nächsten Wochen nehme ich mir vor, die Abläufe beim Zielen und die Technik am Abzug zu verbessern.

    Bin gespannt auf eure Antwortten!

    Ich bin mit 16 Jahren zum Schießen gekommen. In unserem Ort ging es damals nicht früher. Nix mit Sondergenehmigungen oder Lichtpunktschießen oder so. Meine Tochter (10 Jahre alt) hat es da besser, sie ist seit einem guten Jahr im Verein und hat Spaß am Lichtpunktschießen.

    Mein Eintritt in den Verein war eher aus geselligen Gründen. Allerdings hat mich das Schießen sehr schnell fasziniert. Leider gab es in unserem Verein keine Trainer, so dass wir uns alles ziemlich allein mühsam erarbeiten mussten. Ein Tipps gab es dann rund um die ersten Wettkämpfe. Die Möglichkeiten, die das Internet heute bietet, gab es damals ja noch nicht.

    Nach langer Pause vom sportlichen Schießen (ca. 18 Jahre) habe ich jetzt vor zwei Monaten wieder in einem neuen Verein mit dem Schießen begonnen. Auch hier gibt es keinen Trainer, und wenn man nicht um Hilfe bettelt, wird man auch in Ruhe gelassen. Das finde ich etwas schade, aber ich versuche jetzt die nötigen INfos selbst zusammen zu tragen. Meine Frau hat auch mit dem Schießen begonnen und so habe ich gleich ein Versuchskaninchen, an dem ich meine Theorien ausprobieren kann.

    Mal sehen, wie es so weitergeht.

    Ich schieße bis jetzt noch ohne Gehörschutz...bin aber schon am Planen und Vorauswahl treffen.

    Unser LG-Stand ist sehr hellhörig und da sollte auf jeden Fall ein Schutz getragen werden. Das werde ich demnächst auch der Jugendabteilung mal "flüstern".


    Da ich auch Motorradfahrer und Musiker bin, habe ich mich auch schon mal nach angepasstem Gehörschutz erkundigt. Auf einer Motorradmesse war ein Hörgeräteakustiker, der einen individuellen "In-Ear-Schutz" für ca. 180,- Euro angeboten hat. Da war der Abdruck, die beiden "Stöpsel" und ein paar dB-Filter mit dabei. Die Filter sind austauschbar und in allen möglichen Dämpfungsstufen zu bekommen. Dazu sollte man natürlich wissen, vor welchen Frequenzen man sich schützen will. Für das Schießen wäre es also wichtig zu unterscheiden, welche Frequenzen beim KK- bzw-Lg-Schießen auftreten. Dann muss man schauen, ob ein Filter diese Frequenzen abdeckt, oder ob man zwei unterschiedliche Filter benötigt.
    Normalerweise ist es dann so, dass die gesprochenen Sprache eine andere Frequenz hat (also im Vergleich zum Musizieren und Motorradfahren, laut Aussage des Hörgeräteakustikers) und sie deshalb fast in normaler Lautstärke zu hören ist. Das würde das Problem der "überhörten Ansagen" auf dem Schießstand ja verschwinden lassen.