Tomislav: sorry für die späte Rückmeldung, aber ich habe noch ein wenig mit den Darstellungen herumgespielt. Ich habe die Trefferverteilung schonmal wie von Dir gewünscht eingebaut, man erhält also in Deiner Beispielserie 5 Scheiben - eine komplett und dann jeweils eine pro Serie. Ich habe das ganze gleich so aufgebaut, dass auch andere Stückelungen (1er, 5er, 20er etc) möglich sind.
Pünktlich zum Wochenende dazu eine kurze (geometrische) Diskussion, die ich bereits gestern mit einem Kollegen geführt habe, als es um die Lage-Auswertung der einzelnen Schüsse ging. Hier insbesondere auch um den blauen Kreis und dessen Aussagekraft. Ich habe diesen daher erstmal weggelassen und nur ein Kreuz zur Kennzeichnung des Mittelpunkts herangezogen.
Die eigentliche Diskussion ist aber diese: gerade bei nicht digitaler Erfassung der Ergebnisse (bei manuellem Eintragen von Daten) ist eine konkrete mm-Abweichung ja nur theoretisch korrekt durchzuführen. Beispiel LG-Scheibe, 45,5mm mit 30,5mm Spiegel, der Ringabstand beträgt 2,5mm, die 10 hat einen Durchmesser von 0,5mm. Da der Abstand zwischen zwei Ringen jeweils 2,5mm beträgt, beträgt der Abstand zwischen zwei Zehnteln entsprechend 0,25mm. Damit ist natürlich die Genauigkeit der manuellen Eingabe auf diese Genauigkeit begrenzt. Angenommen eine Ringmarkierung wird genau mittig getroffen (i.e. der Mittelpunkt des Treffers ist exakt auf der äußeren Linie für diesen Ring) und wir gehen davon aus, dass es keine vertikale Abweichung gibt (also nur eine Versetzung in horizontaler Richtung), so ergäbe sich für den äußeren Rand des Treffers (Diabolo-Durchmesser von 4,5mm) ein Versatz von 2,25mm zum Mittelpunkt. Das entspräche 9 Zehnteln. Soweit sollte es passen, allerdings beschränken wir damit auch die Abweichungsberechnung auf diese 0,25mm Granularität.
Bzgl. der 10 sind die Regeln leicht anders, da die Dimensionen unterschiedlich sind. Die 10 hat einen Durchmesser von 0,5mm, also einen Radius von 0,25. Das heisst wir haben die 10 getroffen, wenn der äußere Kreis des Treffers die 0,25mm ankratzt. Auch hier wieder 10 Zehntel (10,0 bis 10,9), die sich dieses Mal aber nur auf 0,25mm verteilen, somit steigt die Genauigkeit hier auf 0,025mm.
Meine Frage ist also eigentlich nur diese: ausgehend von den beiden genannten Granularitäten: spricht irgendetwas entscheidendes (zum Beispiel ein Gedankenfehler, der jetzt auch der kurzen MIttagspause entstammen kann ;)) dagegen, feste Abweichungen für die einzelnen Ring-Zehntelwerte anzunehmen? (betrachtet dabei der äußere Umkreis des Treffers: 10,9 = 0mm Abweichung, 10,8 = 0,025mm Abweichung, 10,0 = 0,25mm Abweichung, 9,9 = 0,5mm Abweichung usw)
Zu der Frage bzgl. des Imports aus elektronischen Anlagen (Meyton, Disag, aber auch Rika Lesegeräte usw): das habe ich auf meiner Liste drauf, allerdings weichen die Systeme doch recht stark voneinander ab und sind dann natürlich auch immer recht Update anfällig. Wie Du auch schon vorschlägst, werde ich diesen Punkt etwas nach hinten schieben, aber sicherlich nicht in Vergessenheit geraten lassen!
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!