Hab mir den Plan auch mal angesehen.
Sehe den Sinn hinter der Kleinschrittigkeit, finde das Sitzen aber doch etwas lang. Nicht, weil es nicht sinnvoll ist, sondern weil es auf Dauer entweder langweilig wird und (wenn nicht gerade 2 Leute relativ gleichzeitig anfangen ( was wiederum für den Trainer extrem schwierig und anstrengend ist)) dem werdenden Schützen auch komisch vorkommen könnte, wenn er alleine mit nem Stuhl auf dem Stand sitzt. Kenne allerdings schießen mit Stuhl auch nicht, mein Anfang war damals direkt stehend freihändig, was rückblickend gesehen wahrscheinlich viel länger gedauert hat, da ich Fehler wieder ausbügeln müsste (und längst nicht alle behoben habe).
Und dann gibt es sicherlich noch die Gemütlichkeitsmenschen, die gar nicht wieder aufstehen wollen ![]()
Bin aber auf Berichte gespannt, interessiere mich durchaus fürs trainieren, bin aber selbst noch keine 17 und bald 4 Jahre dabei.
Wie schon vorher angemerkt würde, ist eigener Ehrgeiz aber unverzichtbar, selbst bei guten Trainingamethoden.
Was das am Anfang des threads angesprochene anfangs fehlende Gefühl für die Lage der Schüsse angeht, hat mein Trainer eine übung gefunden, um das zu trainieren:
Auf einer Tafel (Whiteboard, etc) wird eine Tabelle mit Namen der Schützen und einer Spalte für Punkte angelegt. Es wird auf Ansage geschossen und die Scheibe darf nicht geholt werden (bei Meyton Anlagen schwierig, evt Bildschirm verhängen etc) und es wird nacheinander gesagt, wo der Schuss gelandet ist. Dabei gibt es jeweils einen Punkt für hoch/tief, links/rechts und ringzahl (z.B. Eine 9 oben links). Das wird dann ein oder 2 Streifen gemacht. Wer am ende die meisten Punkte hat, gewinnt. So können auch leistungsschwächere Schützen, die noch nicht so lange dabei sind, besser mithalten und es wird bewusst darauf geachtet, wo der Schuss hingegangen ist und dabei auch ordentlich nachgehalten.
Beiträge von Arual400
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Ich war jetzt letztes Wochenende auf den Landesmeisterchaften und der NWDSB hat es so gehandhabt, dass die Startzeit auf der Startkarte Beginn der Vorbereitungs- und Probezeit war. In dieser durfte man sich einrichten, also den Anschlag aufbauen, Probeschüsse abgeben usw. Geendet haben die 15 min mit der Ansage "30 Sekunden" und schließlich "Vorbereitungs- und Probezeit stopp". Danach folgten die 60 min Wettkampfzeit. Stativ usw durfte VOR der Vorbereitungs- und Probezeit aufgebaut werden und auch Gewehre aus den Taschen geholt werden, deckt sich insgesamt also mit der Auslegung, die auch schon bei mir im Bezirk genutzt wird.
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Bei uns im Bezirk wird es so gehandhabt, dass in der Vorbereitungszeit die Probeschüsse abgegeben werden. Stände belegen, Waffen auspacken etc geschieht alles vorher auf Ansage.
Um auf die ursprüngliche Frage der Einteilung zurückzukommen, muss ich sagen, dass ich damit recht gut klar komme. Heute kam nach meinem letzten (13.) Probeschuss die 30-sekunden-ansage und ich hatte noch mal kurz Zeit mein Gewehr abzusetzen und die Wettkampfscheibe in Ruhe aufzuziehen. Der Schütze vor mir hingegen saß circa 2/3 der Zeit rum, bevor er sich eingerichtet hat. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich generell eher langsamer schieße und auch relativ lange zum Einrichten brauche. Es gab eben auch schon Tage, an denen ich mir noch die ein oder andere Minute länger gewünscht hätte, weil ich mir in meinem Stand noch nicht sehr sicher war bzw ich erst sehr wenige Schuss abgegeben hatte.
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ich kann definitiv nachvollziehen, was du beschreibst, habe ähnliches erlebt.
Ich schließe mich da den anderen an: versuche deinen Fokus auf die Technik zu legen. Wenn du aber merkst es ist schon zu spät, die Konzentration ist nichrt mehr wirklich da, setz ab.
Ich könnte in jedem Wettkampf mindestens 2-3 Ringe besser sein, wenn ich öfter absetzen würde. Mein Problem ist aber eher die Zeit, für mich ist es schwierig mit dem Druck umzugehen, als letzte noch auf dem Stand zu stehen und zu schießen und das kommt bei mir schonmal vor. -
Also ich schieße seit ich 13 bin, hätte im nachhinein aber gerne viel früher damit angefangen.
Hatte aber einen beziehungsweise inzwischen zwei tolle Trainer, die mir bis jetzt schon einiges beigebracht haben und mit denen ich echt zufrieden sein kann.
ich hoffe natürlich, dass sich an die 2,5 tollen Jahren noch viele weitere anschließen, vielleicht etwas erfolgreichere
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Ich freu mich dass jetzt alles zu klappen scheint. Hoffe du zeigst uns die Sachen auch mal wenn du sie hast.

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Wir im Verein haben aus einem Kartenspiel einfach mal alle Pik-Karten aussortiert und auf LP-Scheiben geklebt. Nicht ganz so einfach zu treffen, für geübtere schützen aber definitiv eine lustige Abwechslung, die gleich auch noch Konzentration fordert. Ich fand es ganz gut, die 'normalen' glücksscheiben mit größeren Motiven empfinde ich oft als zu einfach. Funktioniert aber leider nicht mit Herzen und rauten, das rot sieht man nicht allzu gut.
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@tina71
Hast du mal probiert den Abzug anders einzustellen?
Ansonsten würde ich sagen hilft da nur Training, insbesondere welches, dass Wettkampfsituationen beinhaltet und einen ähnlichen Druck auf dich ausübt.
Durch Nervosität hab ich auch schon einige Abzüge und damit auch Schüsse verhauen.
Außerdem hast du gesagt, du hättest zur zeit viel anderes im kopf. Mir hilft es da mich vor einem Wettkampf von allem anderem abzuschotten, Musik zu hören und mich nur auf den Wettkampf oder das umziehen zu konzentrieren, damit der Kopf nur noch mit schießen und Bewegungsabläufen gefüllt ist. -
Solche diabolos hab ich auch noch nie gefunden..mal eine unsauber verarbeitete und einmal auch eine zerdrückte, aber sowas ist mir nicht mal bei einer Munition für unter 4€ die Dose untergekommen..
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Ich hoffe du bekommst ne Antwort bzw das Problem wird gelöst

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Ich hab gehört, dass die Kleidung wirklich gut sein soll und die Kontrolle auf den DM keine Probleme machen sollte..Überlege momentan auch mir eigene Schießkleidung anzulegen, wäre deswegen sehr interressiert an einem Erfahrungsbericht o.ä. wenn du die Sachen hast. Kann dir bei deiner Frage aber leider nicht wirklich helfen. Die Sachen sollen aber sehr gut passen. Hab auf yt jemanden gesehen, der solche Sachen bestellt hat. Der Nutzer hieß glaub ich consten600.vielleicht findest du da ja Hilfe wenn du hier keine passende antwort mehr bekommst.

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Um mal auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen- ich schieße ausschließlich mit Vereinsmuni weil ich für diese als jugendschützin nichts zahlen muss (hat unser Trainer so für uns geregelt
).
Fürs Training haben wir momentan die Allermann Standard, der kann man die großen Toleranzen zum Teil allerdings schon mit bloßem Auge ansehen..
Wettkampfmuni haben wir von H&N, bin gerade nicht ganz sicher welche..die kommt aber qualitativ (und preislich) sicherlich nicht an die R10 usw. heran