Beiträge von Paule7000

    Der lässt sich ganz einfach messen. Entweder man misst den Druckminderer direkt oder aber am System ist ne Aufnahme - da schraubt man einfach ein Manometer rein. Bei in der Höhe unregelmäßig sitzenden Treffern kann es ja dem Grunde nach nur am Druck liegen.

    @ Felix: Kann ich nachvollziehen. Ich hatte beim ersten mal auch ein flaues Gefühl im Magen. Auf der anderen Seite bin ich aber auch echt krank, wenn es um Technik geht. Ich muss einfach wissen wie so ein Teil von Innen aussieht und wie es genau funktioniert. Ich nehme (bis auf Autos und Elektronik) alles, aber wirklich alles auseinander wenn ich es bekomme. Erst dann kann ich bei dem Produkt für mich sagen: Daumen hoch oder Daumen runter.

    @ knappe: Ich wollte das gestern nicht so schreiben, aber mit den Walther DM´s gibt es seit ewigen Zeiten Probleme - und da bei euch die Probleme erst relativ spät aufgetaucht sind habt ihr noch Glück gehabt und eine perfekte Pressluftversorgung. Bei uns im Verein kenne ich keinen 300er Schützen, der ansatzweise zufrieden mit der Waffe ist. Ewig gibt es da Stress mit unregelmäßigem Systemdruck. Trotz gefilterter und absolut trockener Luft. Die Vereinswaffen von Walther stehen allesamt in der Ecke rum, genommen werden nur die Anschütz und FWB.

    Das Ding ist in meinen Augen und der vieler Bekannter einfach zu (man muss es leider so sagen) billig gebaut, das komplette System ist bis auf den Abzug von der Konstruktion her ja eher "Freizeitwaffen-Niveau" denn dem Matchbereich zuzuordnen. Klingt hart und ich will das Unternehmen in keinem Fall schlecht machen - aber die 300er ist technisch gesehen schon echt ein Fall für sich.

    Was mich mal interessieren würde: Was kostet denn wohl so eine Reparatur bei Walther? Wird da gleich der komplette DM ausgetauscht oder repariert?

    Ich würde jetzt mal pauschal auf den Druckminderer tippen. Könnte sein, dass der zu früh/unregelmäßig dicht macht. Wenn ich da nicht ganz falsch liege sind die Walther Druckminderer vom Aufbau her analog der Lane Druckminderer aufgebaut. Kann sein, dass da im Laufe der Zeit mal ein wenig Schmutz aus der Flasche mit reingeblasen wurde. Eine andere Ursache könnte ein def. Schlagventil resp. die Schlagfeder sein. Die ist soweit ich weiß bei Walther auch nur als Spiralfeder ausgeführt, kann natürlich im Laufe der Zeit auch lahm werden, des weiteren kann sich dort auch Schmutz ansammeln.

    Wenn du dir das zutraust nimm mal den DM auseinander, mach ihn sauber und schau dir die O-Ringe an. Am Regelkolben sitzen 2 O-ringe, die kannst du dann gleich mit austauschen. Beim Zerlegen die Einbaulage der Federn ()()()() oder (((()))) etc. beachten, die dürfen nicht verdreht wieder eingebaut werden - der Systemdruck stimmt hinterher sonst nicht mehr. Zu den Federn im DM: Wird das System nach dem Schießen immer unter Druck gelassen - also mit aufgeschraubter Kartusche werden auch die im Laufe der Zeit lahm, das macht sich dann durch sinkende V0 bemerkbar.

    Eine unregelmäßige V0 (wie in deinem Fall) liegt aber in aller Regel an einem nicht richtig arbeitenden DM oder einem ungleichmäßig lange geöffneten Ventil.

    Ganz wichtig wenn du das selber versuchst: Das System vorher komplett drucklos machen. Also nicht nur die Kartusche abnehmen (versteht sich von selbst) sondern auch abschlagen.

    Edit: Die Teile Nummer 73,72,85,51,35 sind interessant. Die würde ich mir zu erst ansehen....

    Mich hat mein Großvater schon mitgenommen, da konnte ich gerade laufen, ich bin quasi auf dem Stand und in der Jagd groß geworden. Naja - mit 10 Jahren durfte ich dann LG schießen, und Freitags durften die Kinder kurz mit auf den .22er Stand und sitzend aufgelegt ein paar Schuss auf der 50 Meter Bahn machen. Das war für mich damals das Größte - was geileres konnte es in meinen Augen nicht für einen 10 oder 11 jährigen jungen geben.

    Ich bin auf dem Land groß geworden, da wurde das alles damals nicht so eng gesehen. Sonntags wurde im Garten mit meinem Vater oft mit .22er Zimmerpatronen geschossen, hat damals niemanden interessiert. Naja, mit 14 wurde die Sache dann ernster, mit Anfang 20 kamen die WBK´s, ein wenig später der Jagdschein. Hab viel erlebt in der Zeit, viele interessante Menschen kennen gelernt - aber auch viele Idioten. Gerade im GK-Bereich erlebt man Geschichten, die vergisst man im Leben nicht mehr. Ist ein schöner Sport....keine Frage.

    Wenn das nur mit dem Treffen nicht immer wär. Waffe passt, Munition passt, Stand ist in Ordnung - nur treffen könnte man
    in der Tat mal besser :D

    Heute hab ich die erste ernsthafte Trainingseinheit nach meiner doch sehr langen Pause geschossen: 351 Ring. Es wird ein harter
    und steiniger Weg... ;(

    Ich schieße den Thread mal kurz wieder hoch, weil ich denke, es könnte interessant sein:

    Es gibt von Festool ein ganz ausgezeichnetes Öl, das System heißt "Surfix". Das Öl gibt es in
    verschiedenen Ausführungen, für Griffe und Schäfte ist das "Heavy Duty" perfekt. Das Öl
    ist für stark beanspruchte Holzflächen gedacht, die oft mit Schmutz und mechanischer
    Belastung in Berührung kommen.

    Ich hab da z.B. ein Treppengeländer mit geölt - sieht nach jetzt über 2 Jahren noch aus wie neu.

    Das Öl wird aufgetragen und zieht recht schnell rein. Nicht eingezogene Reste werden mit einem
    nicht fusselnden Lappen weggewischt und der Schaft/Griff wird dann gründlich abgerieben.

    Wichtig: Das Öl riecht recht unangenehm, nach ca. 14 Tagen ist der Geruch jedoch komplett
    verflogen.

    Sagen wir mal: "Ein Schlüsselerlebnis..."

    Im Rennen waren Walther, Steyr und Feinwerkbau. Walther schied nach ner Weile aus weil mir das Ding
    rein subjektiv einfach nicht zusagte. Bei der Walther hat es einfach nicht "klick" gemacht...

    Die Steyr gefällt mir nach wie vor von der Optik her wesentlich besser, von der Handhabung her waren beide Waffen für mich gleich gut.
    Auch das jeweilige Ladesystem hatte für mich keine Vor- und Nachteile, ich bin mit beiden Arten von Anfang an sehr gut zurecht gekommen.
    Anfangs dachte ich noch, dass ich gerne ne Laderinne hätte, nach den ersten 20 Schuss hab ich sie in keinster Weise mehr vermisst.

    Entschieden haben es dem Grunde nach 2 Telefonate - eins mit Steyr, eins mit Feinwerkbau.

    Feinwerkbau hat sich Zeit genommen, jede Frage bis ins kleinste Detail beantwortet und (zumindest bei mir) den Eindruck erweckt, mit "Herzblut"
    bei der Sache zu sein. Die Schwarzwälder stehen wirklich hinter ihren Produkten, sind offen und ehrlich - aber vor allem bemüht. Der Mitarbeiter
    war extrem kompetent, den konnte keine Frage auch nur im Ansatz erschüttern.

    Steyr hingegen hat mich abgebügelt. Mir freundlich und sehr reserviert vorgeschlagen, Info-Material zu übersenden (was bis jetzt nicht da ist) und
    mich auf Test´s in den einschlägigen Printmedien sowie auf zahlreiche sportliche Erfolge verwiesen. Das war es. Ein Rückruf zu div. Fragen,
    die nicht sofort beantwortet werden konnten blieb bis jetzt aus, per Mail kam auch nichts.
    Gefühlt ist der Laden damit für mich "zu weit Weg von der Basis" und scheidet damit komplett aus.

    Preislich war es mir egal, so eine Pistole ist ne langfristige Anschaffung. Da interessiert es mich nicht, ob ich bei einem ein wenig mehr Geld über
    den Tisch schiebe als bei dem anderen. Es geht mir einfach nicht nur rein ums Produkt, es geht um das Gesamtpaket - und das ist in meinen Augen bei
    Feinwerkbau besser. Beide Hersteller haben im Moment ausgezeichnete Waffen zu verdammt hohen Preisen am Start, da muss ich mir schon ein wenig
    Zeit nehmen, wenn der Kunde mit Kauf droht...

    Alles geklärt...

    Wir haben hier ne Atlas-Copco und Bauer Vertretung im nächsten Ort, die haben mich erst mal aufgeklärt:

    Norm ist: Langes Gewinde für 300, kurzes Gewinde für 200 bar. Nirgendwo steht aber geschrieben, dass eine
    300 bar Flasche auch immer mit 300 bar gefüllt werden muss.

    Es gibt jetzt 2 Lösungen: Adapter von 300 auf 200 bar, Edelstahl, TÜV zugelassen für 69,90 netto oder
    eine Gummi Dichtung, 20 mm Durchmesser, 5 mm stark und ein Loch von 2,5 mm in der Mitte. auch TÜV-
    zugelassen für 1,50 €.

    Die wird einfach ins Ventil der Flasche gesteckt und das war es.
    Auf die Flasche kommt ne Plakette, da drauf steht: "Max. 200 Bar"

    Aufgrund der unterschiedlichen Nippellänge an den Füllstationen kann die Flasche mit verbauter
    Gummidichtung nur an den 200 Bar Nippel angeschlossen werden, wird die Dichtung rausgepult
    passt auch wieder der 300 Bar Nippel.

    ich hab sie mir jetzt jedenfalls mit 200 bar aufpumpen lassen, alles dicht, alles wunderbar.

    Mal kurz eine Frage:

    Ich habe hier auf der einen Seite eine Pressluftflasche stehen. Wie ich jetzt erkennen musste ist das wohl eine 300 bar Flasche, 5 oder 6 Kilo
    Das Ding war grade beim TÜV, ich würde heute mal losfahren und sie voll machen lassen.

    Auf der anderen Seite verfügt die P 44 ja über ein 200 bar System. Der mit der Waffe gelieferte Adapter zum Befüllen der Kartuschen
    lässt sich ohne Probleme in die Aufnahme der Flasche schrauben, ist allerdings zu kurz. Bedeutet: Der hintere Dichtring
    kann nicht abdichten.

    Geplant war, die Flasche mit 200 bar aufpumpen zu lassen - aufgrund der fehlenden Abdichtung wird das mit dem Befüllen der Kartusche
    aber nix werden. Ich will mir da jetzt auch nix selber zusammenbasteln - 200 Bar sind 200 Bar, da geht mal schnell was ins Auge.

    Gibt es da irgendwelche Adapter? Oder brauch ich zwingend ne neue Flasche? Wär schade - weil die nicht einen Kratzer hat und grad mal
    frisch TÜV bekommen hat.

    Sorry - da hab ich gestern auch total falsch gelegen. Es ging bei der Aussage des Mitarbeiters von Frankonia auch um
    "Topshot" und nicht um MatchGuns. Wir kamen ins Gespräch, weil die von Topshot .308er Munition zu sehr guten
    Preisen im Angebot hatten.

    Er klärte mich dann auf, die Mun sei von S & B, Waffen wie die LG´s kämen von Walther.

    War mein Fehler, sorry....

    Danke für den Hinweis - aber Elektronik kommt mir eh nicht in die Waffe, so nett diese Neuerungen auch alle sein mögen.
    Auch wenn es heutzutage ohne Elektronik in fast keinem Sektor mehr geht, so freue ich mich doch immer wie ein kleines
    Kind, wenn es doch noch Erzeugnisse gibt, die auch ohne Elektronik perfekt funktionieren. Und eine Waffe ist für mich
    kein "Wegwerfgegenstand" wie ein Handy oder ein Fernseher. Allein der Gedanke daran, daß in meiner Waffe elektronische
    Komponenten verbaut sind würde mich kirre machen.

    Beruflich bin ich da allerdings auch ein wenig vorbelastet - ich arbeite für einen Landmaschinenhersteller. Ratet mal, welche Teile bei
    den Ausfallraten ganz weit oben stehen. Ganz bestimmt nicht die Mechanik...

    <p>Ganz sicher wird es so sein, dass alle am Markt befindlichen Match-Lupis f&uuml;r meine Anspr&uuml;che gen&uuml;gen, und bilig gekauft hab ich</p>

    <p>noch nie. Wenn das Geld f&uuml;r das, was ich haben wollte nicht reichte dann hab ich halt gewartet, bis es da war. Es wird wohl wieder eine</p>

    <p>Feinwerkbau werden...</p>

    Ein freundliches Hallo an das Forum von einem Neumitglied...

    Nach langer Zeit der Abstinenz plane ich, nun wieder mit dem Lupi-Schießen zu beginnen.
    Einen passenden Verein habe ich in meiner Nähe bereits ausfindig gemacht - jetzt fehlt
    nur noch die passende Pistole.

    Meine letzte Luftpistole war eine FWB LP 40 - mit der bin ich in der Tat recht gut
    zurecht gekommen und konnte auch ein paar sportliche Erfolge verbuchen.

    In der Zeit, in der ich mich jedoch mehr um die Jagd und ab und an ums Vorderladerschießen
    gekümmert habe, ist viel auf dem Sektor der Macht-Lupis passiert. Steyer-Sport gehört jetzt zu
    Anschütz, Hämmerli gibt es "irgendwie" nicht mehr und Walther hat gleich die LP 300 und LP
    400 im Rennen.

    Neulich war ich bei Frankonia, hab eine LP 10E, eine LP 400 sowie eine gebrauchte Tesro
    probe geschossen - alles wunderbare Pistolen. Nur: in einer knappen halben Stunde kann man
    nicht feststellen, welche einem am besten gefällt.

    Fragt man 5 verschiedene Schützen bekommt man 5 verschiedene Meinungen...

    Mir geht es nicht ums Geld, mir geht es nur darum, eine "vernünftige" Entscheidung zu treffen.
    Ich bin quasi wieder "Neueinsteiger", werde wenn überhaupt 2 mal in der Woche zum Training gehen
    und werde den Wettkamps sicherlich nicht mehr so intensiv betreiben wie noch vor 5 Jahren.

    Lohnt sich da in euren augen eine LP 10 E oder eine LP400? Oder tut es bei mir evtl. auch
    AP 40 Blance? Oder eine LP 300?

    Ich wär dankbar für eure Hilfe

    Viele Grüße

    Paule