Beiträge von DanielB

    Balkenscheibe ist mein Ziel, so wenig Abweichungen nach rechts oder links zu haben.

    Ohne Beobachtung geht es bei mir darum, nicht abgelenkt zu werden von guten Ergebnissen, um einen kleinen Streukreis zu erreichen.

    Nein, ich notiere nichts, hatte damit mal angefangen, aber störte mich nur. Wenn ich die Scheibe nach jedem Schuss zurückhole sehe ich in meinem Kopf wo der Schuss liegt, hole sie zurück und schaue, ob ich recht habe, meistens habe ich recht und mache mir Gedanken, schon nach dem Absetzten, warum der Schuss da gelandet ist.

    Ich mache Doppelatmung:

    Ich hebe die Waffe an, dass Arm und Waffe gestreckt ist, Waffengewicht schon in der Hand. Dann lege ich meinen Finger an den Abzug, atme ein und gehe hoch, über die Scheibe, atme aus, zeihe den Abzug Richtung Druckpunkt, denn ich dann an der Scheibenoberkante erreicht habe. Halte stille, atme ein, atme aus, gehe in den Halteraum und kurz vor erreichen des Halteraumes, unter dem Schwarzen, erhöhe ich den Druck auf den Abzug. Hier versuche ich zu halten und weiter sauber abzuziehen.

    Ja, das kein sein mit dem zu vielen Denken.

    Normalerweise läuft mein Training so ab: 10 bis 20 Schuss auf die weiße Scheibe für Abzugstraining, dann 10 oder 20 Schuss auf die Balkenscheibe (vertikaler Balken), anschließend 10 Schuss auf die normale Scheibe, aber ohne sie zurück zu holen, danach zwei bis dreimal 10 Schuss auf die Scheibe, wo ich nach jedem Schuss die Scheibe zurück hole, mir anschaue und mein Gefühl, wo der Schuss liegt mit dem Schuss vergleiche und mir meine Gedanken darüber mache, wieso er da gelandet ist. Wenn ich dann noch Lust habe, gehe ich hoch und mache noch einmal 10 oder 20 Schuss auf die Elektronik. Es sind dann so zwischen 60 und 80 Schuss, kommt drauf an, wie meine Lust ist und mein Arm mitmacht.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, kannst Du einen Defekt der Pistole ausschließen. Es liegt einzig an der Sensorik. Was Du mal probieren kannst: Erhöhe den Vorzugsweg. So wirst Du evtl. etwas zügiger bis an den Druckpunkt ziehen und merkst den Stopp. Wenn Du mit wenig Vorzug ganz langsam zum Druckpunkt kommst, kannst Du ihn nicht so deutlich wahrnehmen. Je unsicherer man wird, desto langsamer und vorsichtiger zieht man. Ich würde in Deinem Text "hart und schnell" gegen "mutig und zügig" tauschen und es probieren.

    Mein Vorzugsweg ist schon extrem lange, so lange, wie es dauert, bis der Arm in der Phase von oben, absenken, bis Oberkante Scheibe braucht, gehe da langsam runter und ziehe da langsam, anscheinend zu langsam. Den Vorweg noch länger machen, bring alles durcheinander. Dies hatte ich auch schon ausprobiert gehabt, funktionierte überhaupt nicht. Ich muss mutiger und zügiger den Vorweg überwinden und an den Druckpunkt gehen, so wie du es geschrieben hast.

    Griff etwas gegen den Uhrzeigersinn drehen.

    Ein müh steiler stellen.

    Abzugsschuh richtig hindrehen das Du ohne Anspannung abziehen kannst.

    Scheiß auf die 500 gr . 350 bis 360 vorzugsweg nicht zu lang . Und nun den druckpunkt erhöhen bis Du sauber mutig kommen lassen kannst.

    Bei dem Vorzugsgewicht spüre ich den Druckpunkt nicht, habe ich heute ausprobiert. Ab 320gr. auf dem Vorzug habe ich keine klare Grenze mehr von Vorzugs- zum Druckpunktgewicht. Ich habe heute 300gr. auf dem Vorzug eingestellt und den Rest, so ca. 220gr. auf den Druckpunkt und den Vorzugsweg etwas kürzer, gehe nicht mehr soweit hoch und es passt ganz gut. Wenn ich die Waffe verdrehen würde, bekomme ich ein geklemmtes Korn, dies möchte ich nicht.

    Ich werde jetzt mal bei den 300gr. auf dem Vorzug und ca. 220gr. auf dem Druckpunkt bleiben mit dem kürzeren Vorweg und am Montag noch einmal schauen. Dazu mutiger an den Abzug gehen und den Druckpunkt überwinden, hier liegt mit mein Hauptproblem. Ich hänge im Halteraum, es wackelt zu sehr und mein Finger rührt sich kein Stück. Dazu noch den unklaren Druckpunkt bisher, der tat sein übriges!

    Mich verlässt langsam der Mut und die Laune, seit ich meine Morini verkauft habe, Grund gab es hier zu lesen, wird es immer schlechter. An der Waffe liegt es nicht, wenn alles passt, ist es eine Zehn, sah man heute, fünf Schuss hintereinander, alles passte, war der Streukreis so klein, wie die Aussenzehn.

    Hallo,

    ich habe ein großes Problem, was mir meine Wettkämpfe versaut. Wenn ich den Vorzug nehme und an den Druckpunkt komme, spüre ich diesen nicht, ich spüre keinen großartigen Widerstand, es ist nur geschätzt, dass er da liegt, so ist es, für mich, in meinem Kopf, schwierig dann weiter abzuziehen, der Finger will nicht, ich halte lang, dann bricht der Schuss, bewußt und er ist in die Hose gegangen, ich rede hier von einem Verlust von 20 Ringen. Wenn ich den Vorzug nehme und dann pumpe, spüre ich den Druckpunkt, aber ist ja nicht Sinn und Zweck der Sache, dauert einfach zu lange und ist auch der falsche Weg. Ich habe auf dem Vorzug so 360gr. und auf dem Druckpunkt so ca. 170gr., zusammen etwas über 500gr. Diese Einstellung habe ich übernommen von meiner Morini CM 162, wo es sehr gut funktioniert hat. Ich habe jetzt Mal den Abzug so eingestellt, dass ich 300gr. auf dem Vorzug habe und so 220gr. auf dem Druckpunkt und es fühlt sich etwas besser an. Ich könnte auch härter den Vorzug ziehen, aber irgendwie gefällt dies mir nicht, ich mag es kontinuierlich leicht zu ziehen, nicht hart und schnell.

    Anbei ein Bild vom gestrigen Wettkampf.

    Hättet ihr da noch einen oder zwei Tips für mich?

    Ja besser ist es, denn eine Waffe zu besitzen, wo man sich nicht zu 100% sicher ist, dass sie zu 100% funktioniert, ist nichts für den Verstand bei Wettkämpfen und Meisterschaften, davon kann ich ein Lied singen, zwar nicht von Match Guns, sondern von einer anderen Firma. Eine Waffe muss von Anfang an funktionieren, ohne, dass man viel daran rumbasteln oder ausprobieren muss.

    Wie schon erwähnt, einfach schießen, die Trefferlage ist egal im Moment. Irgendwann ergeben sich Gruppen und dann kannst du drehen. Wenn die Schüsse immer wegfliegen, machst du eventuell einen Fehler am Griff oder am Abzug! Mache mal 10 Schüsse auf die weiße Scheibe, nur auf Kimm und Korn konzentrieren und dabei, im Unterbewusstsein, nicht bewusst, den Druck auf den Abzug weiter erhöhen, bis der Schuss bricht und zwei Sekunden Nachteilen, dann absetzen. Dabei wird die eventuell auffallen, ob die Mündung nicht irgendwo hin wandert, ob die Mündung in eine Ecke springt, ob die die Waffe verdrückst oder ab Abzug reißt!

    Grüße euch,

    das Schwärzen des Kornes hat etwas gebracht, es spiegelt weniger und ein wenig die Irisblende zudrehen, so was dann auch eine 93 Serie möglich, viel besser als vorher.

    Anbei vier Bilder unseres Standes, wo ihr die Lampen seht und wie sie angeordnet sind.

    Grüße euch, ich brauche mal eure Hilfe.

    Bei dem einen Schießstand bei uns sind die Lampen unterschiedlich verteilt, wie vielleicht bei anderen auch. Stehe ich auf gewissen Ständen, wo über meiner Schießbahn keine Lampen sind oder über mir, sehe ich Kimm und Korn super. Sobald ich auf einer Schießbahn stehe, wo die Lichter links und rechts davon sind, blenden sie mir so in mein Korn rein, dass ein Teil des Kornes schwarz ist, so wie es soll, mit scharfen Konturen, die andere Hälfte blendet so, dass es fast weiß erscheint und ich keine Konturen mehr sehe. Hier braucht mein Auge so lange, um es zu schaffen, Kimme und Korn zu zentrieren, wenn es überhaupt möglich ist, da der blendende Kornteil stört ohne Ende, dass dann meine Schusszeit rum ist und es dann in die Hose geht, Augen wollen nicht mehr, Abzugsfinger spürt nichts mehr. Hier komme ich auf keinen Grünen Zweig mit meinen Ergebnissen, fallen auf 340 Ringe ab, 20 oder 25 Ringe weniger als sonst. Im Keller, wo nur hinten Licht ist und vorne an der Scheibe, sehe ich meine Kimme und mein Korn perfekt, Ergebnisse liegen da so um die 360 Ringe und mehr. Ich schieße lieber in dunkleren Räumen, meine Augen mögen kein grelles Licht. Problem ist halt, hier schießen wir unsere Wettkämpfe! :sobbing:

    Was kann man dagegen machen?

    Ich will mal probieren mit dem Kornschwärzer mein Korn mehr zu schwärzen und meinen Amethyst Filter auf das Glas setzen, denke aber nicht, dass das letztere etwas hilft. Die Blende zu schließen hilft nicht viel.