Beiträge von DanielB

    Servus,

    das könnte damit zusammen hängen, dass ich den Finger ab und zu zu früh vom Abzug genommen habe, mein Finger zu verkrampft am Abzug war oder der Schuss zu früh gebrochen ist, als ich noch am runtergehen war!

    Die nächste Zeit ist Abzugstraining angesagt.

    Im großen und ganzen ist das Gefühl mit der Morini besser als wie mit der Steyr und eine 95er Serie habe ich in meinen letzten Jahren noch nie geschossen gehabt und heute kam es drauf an, ob wir absteigen aus der Oberliga oder nicht!

    Guten Morgen,

    da gebe ich dir recht.

    Ich sage auch immer wieder, so viele Waffen testen wie es nur möglich ist. Ich hatte schon früher mit der Morini CM 162 ab und zu trainiert, wenn sie mein Trainer so im 1995 mitgebracht hatte. 2001 gab es halt nichts von Walther und Feinwerkbau, was mich angesprochen hat und die Morini kam nicht in Frage, da sie einen elektronischen Abzug hat und mich einer mal bei der LP 90 im Stich gelassen hatte, so wurde es die Steyr LP10. Die LP 10 ist ja auch nicht so für kurze Finger gemacht und bei der LP10E liegt der Abzug noch mal 5mm weiter vorne, obwohl es doch recht gut funktionierte mit meinen kurzen Fingern.

    Denn das, was einem persönlich am besten liegt, muss anderen nicht passen und auch wenn es technisch perfekt ist, muss es einem nicht liegen! Lach

    Guten Morgen,

    ich empfinde es genau anders rum! :D Wenn ich bei der Morini denke, oh Gott, der Schuss ist weg, da ich ruppig abgezogen habe, ist es noch eine Neun, bei der Steyr eine Acht oder Sieben.

    Für mich liegt die Morini ruhiger in der Hand als die Steyr, wobei die Morini auch besser ausgewogen ist als die Morini, der Schwerpunkt ist näher am Abzug als bei der Steyr, wegen ich bei der Steyr ca. 50gr. an den Griff geklebt habe, um den Schwerpunkt nach hinten zu verlagern.

    Aber hier ist im Moment doch etwas Euphorie dabei, erst einmal abwarten im Wettkampf oder auf einer Meisterschaft, wie es sich da gibt! ;)

    Nabend,

    wenn man verreist fällt es nicht so gravierend aus wie bei der Steyr, auch ist der Abzug einfach im Vergleich zu mechanischen Steyr um einiges besser, wenn der Vorweg genommen wurde und man am Druckpunkt liegt, bricht der Schuss klar und sauber, was bei der Steyr bei gleicher Einstellung von Vorweg, Vorzugskraft und Druckpunktkraft nicht so ist. Ich habe am Abzug nicht viel verstellt nach dem Kauf, nur die Vorzugskraft ein wenig runter, da ich das Abzugszügel nach hinten gestellt hatte. Jetzt sind so ca. 360gr auf der Vorzugskraft und der Rest von ca. 150gr. auf dem Druckpunkt. Auch liegt sie mit dem originalem Griff schon sehr gut in der Hand, was auch vier weitere Schützen heute so empfanden im Vergleich zur Walther LP 400, 300XT und Pardini. Für mich persönlich ist der Griffwinkel perfekt und meine Kimme und mein Korn liegen gestrichen auf einer Achse.

    Ich bin völlig zufrieden, die Zeit wird es zeigen, ob es so bleibt! Lach

    Guten Abend,

    heute mal wieder schießen gewesen.

    Das lustige ist, es sitzt alles perfekt, der Schuss bricht und der Diabolo fliegt in die Acht und ich merke nicht warum. Bei genauerem überlegen passiert es nur, wenn ich zu lange halte und nicht gleichmäßig abziehe, dann fliegt er weg, die Hand liegt gut dabei im Griff und die Finger drücken mit einem gleichmäßigem Druck, nicht zu fest, an den Griff.

    Dafür habe ich ein anderes Problem an mir entdeckt, ein anatomisches Problem.

    Vor ca. einem halben Jahr habe ich meinen Stand von 100% steil zu leicht offen. Beim Einrichten habe ich schon Probleme, dass der Arm nicht so mittig auf die Scheibe geht wie vorher und wenn es dann passt kommt später eine Überraschung. Auch wenn der Arm passt, in meinen Augen und vom Gefühl her, liegen dann auf einmal meine Schüsse alle rechts, auch auf der weißen Scheibe liegen meine Schüsse alle rechts, obwohl ich mittig anhalte, was vorher nicht war. Dann hebe ich den Arm an, richte ihn aus und gehe auf die Scheibe unter das Schwarze und halte länger, so wie beim Schießen und was sehe ich da, der Arm wandert ganz langsam nach rechts, das passiert auch, wenn ich länger die Augen zu mache. Nun stelle ich mich steil hin, so wie früher, richte mich ein und setzte dann den linken Fuß in richtig offene Stellung, der Arm geht dann schön nach rechst weg und wenn ich ihn Richtung Scheibe drehe, geht er sofort wieder weg. Wenn ich mich Einrichte im leicht offenem Stand, stehe ich doch weit weg von der Zuganlage und schieße schräg, anders geht es nicht, sonst zieht mein Arm automatisch nach rechts weg. Tja, 24 Jahren Schießen im steilen Stand hat wohl die eine oder andere Sehne oder den einen oder anderen Muskel etwas verändert! Ich versuche es mal steil mit ein wenig Richtung offen, nicht viel!

    Kann ich eigentlich ohne Bedenken die Abzugszunge verdrehen Richtung meinem Finger, so dass mein Finger besser anliegt?