Das sehe ich anders. Im Kapitel "Festlegungen Gewehr" steht unter 1.0.3.6.3.3 etwas u.a. zum Vorderschaft. Ich habe die Seite jetzt gerade nicht zur Verfügung, aber dort ist festgelegt, dass der Vorderschaft nicht mit rutschhemmenden Materialien belegt sein darf. Das schließt einen wie auch immer geschaffenen Gummibelag m.E. aus.
Gruß
HaJo
Beiträge von HaJoxyz
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Hallo Freunde,
wenn das Stammschießens in eine neue Form von Fernwettbewerben überführt wird, dann halte ich es für einen guten Weg und bin sicher, dass dadurch zusätzliche Teilnehmer und Mitglieder gebunden werden.
Ganz wichtig sehe ich dann die Zusammenfassung der Wettbewerbe in einen separaten Forenbereich, weil die Wettbewerbe dort besser wahrgenommen und übersichtlicher gegliedert werden können.
Ich halte es auch für gut, wenn man dort dann einen zentralen allgemein gültigen Wettbewerbsbereich pflegt, der sich weitestgehend an der Sportordnung orientiert und daneben einen zweiten zulässt, in dem „Sonderwettbewerbe“ wie die von Dibow genannten „Räuber Hotzenplotz Schießen, immer auf die 10 Schießen“ etc., geführt werden könnten.
Mir ist vor allem der an der Sportordnung orientierte Bereich wichtig, weil dort Leistungen besser einzuordnen sind und wir uns dort immer auf ein Regelwerk stützen könnten.Ich sehe auch noch ein grundsätzliches Problem wenn es zu einer großen Anzahl verschiedener Wettbewerbe käme, die sich abseits der Sportordnungsdefinitionen entwickeln.
Es müsste in jedem Fall sicher gestellt werden, dass diese Wettbewerbe nur Übungen enthalten, deren Übungsanteile ausnahmslos in den von den Ordnungsbehörden genehmigten Sportordnungen enthalten sind. Wer ist dafür in einem Internetforum verantwortlich?
Mit Wettbewerben in denen man sich auf die SpO beruft, tut man sich da wesentlich leichter.
Was die Namensgebung betrifft, könnte er ja auch „Meisterschützen-Fernwettkämpfe“ heißen. Ich bin damit nicht sehr kreativ und vermutlich gibt es deutlich bessere Bezeichnungen. Ich habe den genannten Namen von FritzHer entliehen.
Gruß
HaJo -
Moin!
was im Moment geschieht, ist eine Art Brainstorming, in dem alle möglichen Überlegungen genannt werden können und auch sollen, damit sie dann in ein neues Konzept einfließen können.
Am Beispiel von reinersierra ist es u.U. auch eine Möglichkeit, dass man in den Fällen, in denen einer/m TeilnehmerIn nur in einem engen Zeitfenster die Ausübung von Disziplinen möglich ist, zugesteht, diese Übungen vor- oder nachzuschießen.
Im Falle des Nachschießens wäre es nur erforderlich, dies bereits bei der Anmeldung für eine Disziplin anzugeben, damit nicht wegen des angenommenen Zeitverzuges die Ergebnisse unberücksichtigt bleiben.
Für den Fall des Vorschießens sollte es dann aber so sein, dass die Ergebnisse dann erst im betreffenden Monat gemeldet werden, dammit allen die Spannung erhalten bleibt.
Wegen der Besonderheiten vor Ort oder im Verein, sollen niemandem Nachteile entstehen.
Je mehr Sonderfälle jetzt in der Vorbereitung aufgezeigt werden, umso praktikabler und ausgewogener wird das spätere Ergebnis als Regelwerk für einen Fernwettkampf sein. Wobei meiner Meinung nach, dass Regelwerk kurz aber prägnant und einfach zu handhaben sein muss.
Was die Politiker immer gern wollen aber nicht schaffen, die Steuerproblematik auf einem Bierdeckel zu regeln, dass sollte uns auf der Rückseite eines Einzeldeckels LG für den Fernwettkampf gelingen.
Gruß
HaJo -
Egal wie, Hauptsache der Wettbewerb bleibt erhalten, das Vorgehen ist bgestimmt und die bisher gemachten Erfahrungen gehen nicht verloren.
Gruß
HaJo -
Hallo Freunde der Stammschützen,
es gibt einige organisatorische Voraussetzungen, die in kurzer Zeit geschaffen und umgesetzt werden müssen, damit bereits ab Januar mit den Wettkämpfen begonnen werden kann.
Wobei Meldungen aller Art in einer Übergangsphase durchaus auch später berücksichtigt werden können.
Da ich erst kurze Zeit zu den Mitgliedern gehöre will ich mich nicht aufdrängen, aber eben einbringen, stelle alles zur Diskussion und wäre auch nicht „traurig“ wenn alles verworfen würde, außer, die „Stammschützen“ würden aufgegeben.
Eine grundsätzliche Entscheidung für die „Stammschützen“ halte ich für sehr wichtig, weil sie insgesamt teamfördernd ist.
Wer sich daran beteiligt, ist häufiger im Forum und bringt sich auch mit fachlichen Beiträgen ein.
Wenn sich die Disziplinen durch Erweiterung verändern, können neue Mitglieder allein dadurch angesprochen und gewonnen werden. So ändert sich durch ein größeres Angebot an Disziplinen nicht nur die Zahl der Mitglieder insgesamt, sondern auch die fachliche Kompetenz im Forum.Nun habe ich folgende grobe Vorschläge/Überlegungen:
- Es muss eine effektive Organisationsstruktur mit enger Spitze und breiter Arbeitsebene erarbeitet werden. D.h. am Beispiel des „Achters“, einer hat das Ganze in der Hand und viele rudern. Nicht umgekehrt.
- Zunächst die personelle Gliederung in der "Spitze". Es wird jemand gebraucht, der viel Erfahrung mit dem Forum hat, anerkannt ist und möglichst auch schon in der Vergangenheit in das Stammschießen eingebunden war. Der bei Bedarf Entscheidungen herbeiführen, oder auch selbst treffen kann. Also kann dies eigentlich nur Dibow sein. Ihm zur Seite als Unterstützung und ständiger Vertreter, ein weiteres im Forum anerkanntes Mitglied.
- Dann diejenigen in der Arbeitsebene, die quasi als Staffelleiter oder Steuerköpfe für einen Teilbereich der Disziplinen Anmeldungen und Meldungen der "Wettkämpferinnen" entgegennehmen, in die Tabellen einarbeiten und die in besonderen Fällen die Leitung beteiligen, um eine Entscheidung herbei zu führen. Auch die Staffelleiter benötigen einen ständigen Vertreter. Einer von beiden sollte sich mit der Technik gut auskennen. Die Bereiche sind analog zur Sportordnung abzugrenzen.
- Nun ist noch festzulegen, wer für welchen Bereich die Zuständigkeit/Verantwortung übernimmt. Zweckmäßigerweise sollte dies jemand sein, der in diesen Disziplinen zu Hause ist. Für die Auflagewettbewerbe, für alle (LG; KK; LuPi), würde ich es übernehmen. Ich bin aber eher fleißig – kann eintippen und aufnehmen - und weniger Computerfreak. Wer würde es zusammen mit mir machen?
- Wer würde in anderen Bereichen die Aufgabe übernehmen?
- Wer entwickelt für alle eine einheitliche Ergebnismaske?
- Im ersten Jahr des reformierten Schießens sollten wir vereinfachte Abläufe vorgeben, ohne Bewährtes über Bord zu werfen. Z.B. sollen 12 Ergebnisse, eines je Monat gemeldet werden können, aber nur die 9 besten Ergebnisse gehen in die Jahreswertung. Die Rangfolge wird durch die Ringzahl ermittelt, bei gleicher Ringzahl entscheidet die im Schnitt bessere Platzierungsziffer in den Monaten, in denen die Kontrahenten beide am Schießen beteiligt waren.
- Zum Bewährten gehörte bisher gegenseitiges Vertrauen in die gemeldeten Ergebnisse und deshalb bleibt es genauso.Grundsätzlich sollten die Ergebnisse offizieller Wettbewerbe in die Wertung eingehen. Vereins-, Kreismeisterschaften, Rundenwettkämpfe etc. Allein mit diesen Ergebnissen würden schon fast die Hälfte der Monate belegt sein.
- Die Meldung der Ergebnisse ist eine Bringschuld an den "Staffelleiter", damit dieser nicht ständig hinterher laufen muss. Verspätete Meldungen werden nicht mehr berücksichtigt. Der späteste Termin könnte z.B. der 3. Tag des Folgemonats sein.
- Es sollten nur solche Disziplinen berücksichtigt werden, in denen sich mindestens 3 Teilnehmer angemeldet haben. Wer Interesse an einem Wettbewerb hat, kann auch selbst mit der Werbung von neuen Teilnehmern zur Stärkung des Ganzen beitragen.
- Eine Wertung in Altersklassen erfolgt im ersten Jahr nicht und könnte bei ausreichender Beteiligung für folgende Jahre geprüft werden.
- Was ist nun noch zu tun? Es ist das Format für die Übersichten zu erarbeiten und die personelle Struktur ist zu füllen.
- An der Bezeichnung „Stammschützen“ sollte festgehalten werden. Es ist ein eingeführter Begriff, zwar weiß ich nicht aus welcher Überlegung heraus er entwickelt wurde, aber ich sehe auch nicht die Notwendigkeit daran etwas zu ändern.
- Die Stammschützen sollten in einer eigenen Rubrik im Forum erfasst werden
Das Ganze habe ich auf meinem Tablett geschrieben, mit allen Hindernissen die so ein Gerät für mich bereit hält.
Ach ja, alles sind nur grobe Überlegungen!
Gruß
HaJo -
Hallo Dibow,
wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
Für die Stammschützen in bisheriger Form, war ich zu spät.
Für eine veränderte Form der Wettkämpfe bin ich ich insofern rechtzeitig, weil ich gern mitwirken möchte eine Struktur aufzubauen, wenn dies denn möglich ist.
Ohne Deine Arbeit aus eigenem Erleben bewerten zu können bitte ich Dich, der Aufgabe auch weiterhin zur Verfügung zu stehen. Du hast sowohl fachliche aber vor allem auch persönliche Kompetenz nachgewiesen und bist für einen geordneten Übergang unverzichtbar.
Für den gesamten Bereich halte ich es auch für wünschenwert, wenn dem Ganzen eine übersichtliche Struktur erhalten bleibt. Wildwuchs sowohl in der Anlage von Wettbewerben und auch in der Namensgebung erschweren alles, sowohl die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse, deren Vergleichbarkeit und vor allem einen Anspruch auf Qualität.
Ich schließe mich dem Dank von Frank an und verbinde ihn mit der Bitte, den Stammschützen als aktives Mitglied in der Organisation erhalten zu bleiben, bis Du "verzichtbar" geworden bist und aus einer eher ehrenden Position sehen kannst, was aus Deinem Pflegekind geworden ist.
In Kürze werde ich einen Vorschlag als Rohentwurf machen.
Herzliche Grüße
HaJo -
Auch ich bin gern bereit in der Organisation zu unterstützen. Aufnahme und Einpflegen von Ergebnissen ist für mich kein Problem.
Zumindest scheitert es nicht am Willen und die Technik müsste erlernbar sein. -
Hallo
ich muss mich im Sinne von wegi korrigieren.
Die Mündungshöhe, bzw. die Differenz Iris Diopter/ Ringkorn zur Rohrmittellinie muss, wenn sie sauber berücksichtigt werden soll, von dem was ich "Blickhöhe" nannte, abgezogen werden.
Damit sieht die veränderte Rechnung für einen Schützen mit der "Blickhöhe" 1,80 m, wenn die Ringkorn:Rohrmittelliniendifferenz 3 cm (Annahme) beträgt, folgendermaßen aus:Bei der Entfernung von nur 10 m ergibt sich korrigiert daraus:
102 cm (Höhendifferenz) : 50 (Höhendifferenz bezogen auf einen Meter) x 40 (Entfernungsabnahme in m)= 81,6 cm daraus folgt, dass die "individuelle Sollhöhe" für einen Schützen mit der Blickhöhe 180 cm = gerundet 82 cm höher ist, womit die "individuelle Sollhöhe" 1,57 m beträgt.
So ist dann auch die von wegi angeführte Mündungshöhe berücksichtigt.
Der Rechengang an sich ist aber richtig.
Gruß
HaJo -
Hallo Flohloh,
danke!
Du hast ein wenig mein Weltbild erschüttert oder zumindest in Frage gestellt!
Ich nahm sicher an, dass sich die Leistungsdaten der Munition verschiedener Lose nicht ändern würden, sondern eben immer gleich bleiben.
Deine Angabe, dass die elay team deines Loses mit einer V0 von 1054 (fps) angegeben sind, entspricht nicht dem Munitionsstammblatt des Herstellers, wonach nicht nur die elay team, sondern auch allen anderen Sortierungen (club, target etc.) mit 1085 fps (feet p sec) (bzw. mit 331 mps - Meter p Sec) angegeben sind.
Dies würde in der Konsequenz bedeuten, dass Munition der gleichen Sortierung und Qualität bei verschiedenen Losnummern auch unterschiedliche ballistische Kurven beschreibt. Das hätte auf die Bewertung des ges. Komplexes "Testschießen", erheblichen Einfluss.Ehe ich nun meine Position verändere bitte ich andere Mitglieder, soweit sie elay Sortierungen nutzen, auf ihren Verpackungen die V0 abzulesen und an mich weiter zugeben.
Ich werde dann die Ergebnisse in einer Tabelle zusammen fassen und sie allen zur Bewertung zur Verfügung zu stellen.
Gruß
HaJo -
Hallo wegi,
die Mündungshöhe des Gewehres kann man, so meine ich, vernachlässigen. Sie ist gleich der Höhe der Blickhöhe, abzüglich der real am Gewehr abzunehmenden Durchblickhöhe am Ringkorn, bzw Diopter von der Rohrmittellinie aus. Zu berücksichtigen wäre u.U. auch die Rohrerhöhung für die unterschiedlichen Zielenfernungen. Aber das meine ich, kann ebenfalls vernachlässigt werden.
Was den Winkel angeht, habe ich Dich nicht verstanden. Denn der Winkel in Grad ist - bezogen auf den jeweiligen Schützen - immer gleich. Es verändert sich nur die absolute Höhe in cm.
Was die Scheibenhöhe beim Heimstand betrifft hast du recht, sie muss ermittelt werden. Ich meine allerdings, dass es günstiger ist sich an einem "Musterstand" zu orientieren, Z.B. einem Stand, auf dem auch höhere Meisterschaften ausgetragen werden, denn dann hätte man diesen Winkel/diese Körperhaltung speziell trainiert.
Gruß
HaJo -
Ich kenne das System Scatt nur ungefähr aber rechnerisch müsste die Erhöhung einfach zu ermitteln sein.
Denn die Höhendifferenz ist ein Winkelmaß.
Wenn also die Sollhöhe bei 50 m = 0,75m beträgt, dann ist der Rechengang wie folgt zu lösen.
Vorüberlegungen:- Je geringer die Zielentfernung ist, umso höher ist die "individuelle Sollhöhe" umgerechnet auf die "individuelle" Entfernung um den selben Winkel einzuhalten, denn um den geht es (oder habe ich da etwas missverstanden?).
- Die "individuelle Sollhöhe" ist abhängig von der Blickhöhe des Schützen. Die Blickhöhe, (Höhe der Augen bei Auslösen eines Schusses) ist bei körperlich kleineren Schützen niedriger als bei größeren. Demzufolge ist die zu einzuhaltende "individuelle Sollhöhe" bei kleineren Schützen niedriger als bei größeren.
Frage: Ein Schütze ist 180 cm groß, wie groß ist dann die "individuelle Sollhöhe" auf 10 oder 8 m?
Mit Mathematik habe ich nicht viel am Hut, aber die nun folgende Überlegung ist richtig, vieleicht kann dies ja jemand in eine Formel packen.Entscheidend ist die Differenz von der Sollhöhe auf 50 m zur Blickhöhe des Schützen und die "Abnahme der Zielentfernung". Also um wie viel ist die Zielentfernung geringer.
An unserem Beispiel sind dies 1,05 m und 40 m geringere Zielentfernung und wir wissen, dass wir "Aufsatteln" müssen.
Bei der Entfernung von nur 10 m ergibt sich daraus:
105 cm (Höhendifferenz) : 50 (Höhendifferenz bezogen auf einen Meter) x 40 (Entfernungsabnahme in m)= 84 cm daraus folgt, dass die "individuelle Sollhöhe" für einen Schützen mit der Blickhöhe 180 cm = 84 cm höher ist, womit die "individuelle Sollhöhe" 1,59 m beträgt.
Auf die Entfernung von nur 8m wären dies: 105:50x42= 88,2 ca höher, womit die gerundete "individuelle Sollhöhe" 1,63 m ist.Und nun noch für die Schützenschwester, mit der Blickhöhe von 155 cm und einer "individuellen Zielentfernung" von 12m.
80 cm Höhendifferenz : 50 x 38 (Entfernungsabnahme in m)= 60,8, unsere zierliche Schützenschwester hat somit die "individuelle Sollhöhe" bei 12 m von gerundet 1,36 m.
So, nun hoffe ich, dass ich mich nicht verrechnet und mich verständlich ausgedrückt habe.
Gruß
HaJo -
Nun habe ich eine Bitte, welche Werte stehen für das Los, das Du gerade nutzt auf der Verpackung und welche Sorte ist es?
Gruß
HaJo -
Hallo Flohloh,
danke für die Antwort.
Sind es tatsächlich Abweichungen für die Losnummer? Denn das würde ja wirklich bedeuten, dass der Hersteller von Los zu Los einräumt seine eigenen Vorgaben nicht zu halten. Ich glaube eher, dass es die Angaben der Standardgeschwindigkeiten sind, die bei (ich habe jetzt nicht noch einmal in die Übersicht gesehen) bei Club, Team und Match gleich sind.
Interessant sind dabei die Werte für die Angaben V0/50m und 100m lauten die Werte für elay: 331/303/285 mps. Die Werte für RWS R 50 lauten dagegen: 330/294/271mps. Das ist deshalb interessant, weil beide Sorten sich in der Geschossflugbahn recht deutlich voneinander unterscheiden. Mir fehlt jetzt die Zeit, aber die die Erörterung dieses Aspektes ist sicher sehr interessant.
Gruß
HaJo -
Bisher habe ich das Stammschießen aus der Distanz gesehen, fand es interessant und für den Trainingsplan über das Jahr gesehen, als hilfreich und unterstützend.
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Danke für den Hinweis!
Wie finde ich die Daten von eley? Auf der Homepage habe ich lediglich die Daten für die V0/50/100 gefunden.
Wobei mir dabei aufgefallen ist, dass die Geschwindigkeiten vergleichsweise hoch sind und weniger abfallen.
Gruß
HaJo -
Hallo,
wir hatten dies im Rahmen eines Tages der "Offenen Tür" vorgesehen, um dann doch wieder davon Abstand zu nehmen.
Zunächst ist zu unterscheiden, ob sich das Angebot an Kinder bis 12 Jahre oder Jugendliche 13 - 15 Jahre richtet.
Bleiben wir bei den Kindern.
Ganz abgesehen davon, dass die Entscheidung und Genehmigung in die Hand der Ordnungsbehörden der kreisfreien Städte und Landkreise gelegt ist und diese das Genehmigungsverfahren sehr unterschiedlich handhaben, ist es eine Auflage, die wohl kaum zu erfüllen ist.
Denn selbst bei solchen Veranstaltungen muss der Nachweis erbracht werden, dass die teil nehmenden Kinder über die körperliche und geistige Reife verfügen um mit "altersgerechten" Waffen (LG) umzugehen. Eigentlich könnten diesen Nachweis nur die anwesenden Eltern auf Nachfrage erbringen.
Der Schießstand muss in einem uneingeschränkt vorschriftsmäßigen Zustand sein - also wie immer - und die Aufsichtspersonen müssen die entsprechenden Qualifikationen besitzen.
Letztlich kommt aber ohnehin wohl nur ein entschärftes Auflageschießen in Frage, denn Ladetätigkeiten durch Kinder sind verboten und freie Anschläge sind nicht zulässig, nur so eine Art Feinzielen und Auslösen. Aber das kann man nachlesen.
Die Anträge sind formlos zu stellen, Gebühren würde ich nachfragen, denn die Gebührenordnungen weichen von Genehmigungsbehörde zu Behörde ab. Wie ich überhaupt mit dem Fachdienst Ordnung wegen dieses Vorhabens zunächst Verbindung aufnehmen würde.
Wir haben davon Abstand genommen und uns mit Lichtpunkt beholfen, denn damit kann man fast alles und weitestgehend frei gestalten.
Gruß
HaJo -
Hallo Frank, Hallo Wollvieh,
da habt ihr natürlich recht!
Ich habe zwei Sachverhalte nicht getrennt oder nicht ausreichend differenziert.
Soweit es um die Betrachtung der Scheibengröße geht, also der der winkelbedingten Zunahme durch größere Entfernung, sind die Angaben zutreffend.
Soweit es um die Aussage zu einem realen Schuss geht, ist sie mit der Einschränkung zutreffend, dass der Drall das Geschoss nicht nur stabilisiert, sondern die Flugbahn durch Reibung an der Umgebungsluft auch verändert.
Ich weiß nicht, in welchem Umfang/Maß sich die Flugbahn durch den Drall bei KK oder auch LG tatsächlich verändert.
Die Abweichung gibt es aber und ich habe sie auch regelmäßig mit anderen Waffen ermittelt. Dies geschieht, indem das Rohr über die Rohrmittellinie/Seelenachse auf die Mitte eines Zieles gerichtet und mit einem Aufsatz (höher als das Ziel angerichtet) abgefeuert wird. Bei mit Rechtsdrall stabilisierten Geschossen, ist der Treffpunkt immer rechts.
Beim Schießen mit KK/LG ist diese Abweichung unerheblich, weil wir sie immer durch die Einstellungen am Diopter ausgleichen und weil wir immer nur auf eine Entfernung schießen (entweder z.B. KK 50 oder 100m). Würden wir mit der gleichen Einstellung am Diopter wechselnde Ziele auf unterschiedliche Entfernungen treffen, dann müssten wir den Haltepunkt verlegen. Einerseits in der Höhe (je nach Entfernung höher oder tiefer) und wegen des Rechstdralls (nach rechts bei geringerer Entfernung und nach links bei weiterer Entfernung).Bezogen auf das eigentliche Thema gehe ich davon aus, dass die Abweichung zu vernachlässigen ist, weil auch verschiedene "Kräfte" wirken. Mit zunehmender Flugdauer nimmt der Drall durch Reibung ab, weil sich die Umdrehungszahl verringert. Andererseits nimmt auch die Geschwindigkeit ab, wodurch bei längerer Flugzeit mehr Umdrehungen auf der Strecke bis zum Ziel möglich sind.
Man könnte jetzt annehmen, dass Ganze sei jetzt eine philosophische Betrachtung und für das Schießen nutzlos. Ich sehe das etwas anders, weil durch die Erörterung einzelner Aspekte auch das Verständnis für alles was mit dem Schießen zusammenhängt vertieft wird und über diesen Weg auch zu besseren Leistungen führen kann.
Wobei mir dann noch eines einfällt. Weil dem - wie eben ausgeführt - so ist, kommt der Oberflächenqualität der Geschosse höchste Bedeutung zu.
Gruß
HaJo -
Das ist richtig!
Gruß
HaJo -
Ich zitiere Frank 17:
"Ich möchte lernen, nur dann abzuziehen, wenn alles stimmt."
Dem ist an sich nichts hinzuzufügen, außer dem Wort endlich! -
Hallo,
eben habe ich die Beiträge Stammschießen angesehen. Die Idee und den Wettbewerb finde ich wirklich klasse, fand ich auch sachon vorher.
Gern würde ich mich im nächsten Jahr 2014 beteiligen. Ich bin auch sicher, dass es mich weiter bringen würde, weil ich dadurch mehr Wettkampferlebnisse und Wettkampferfahrung sammeln könnte.
Ich schieße allerdings nur Auflage und zuverlässig nur 290 Ringe, oft auch mehr als 295, aber fast nie 300.
Wenn ich mit diesem Leistungsbild dabei sein kann, dann möchte ich mich hiermit anmelden.
Gruß
HaJo