Beiträge von HaJoxyz

    Mit dem aktuellen Schuss habe ich in aller Regel kein Problem. Ich nehme ihn noch nicht einmal wahr, obwohl er eigentlich im Blickfeld ist. Ich bin auf das Zielbild fixiert.
    Aber.
    Ich stimme Breechee im zweiten Absatz zu.
    Auch ich rechne leider mit, weil ich bei den folgenden Tätigkeiten das Ergebnis registriere und leider, wirklich leider hoch rechne. Damit bin ich abgelenkt und schieße unkonzentriert.
    Meine Ergebnisse werden dann besser, wenn der erste Satz so schwach ist, dass ich mir über eine Platzierung kaum noch Gedanken machen muss.
    Derzeit beteilige ich mich an dem Nachfolgewettbewerb für das Stammschießen. Ich habe den Eindruck, dass es mir hilft. Zumindest hat es dazu geführt, dass ich das mögliche Endergebnis nicht permanent, eigentlich gar nicht mitrechne.
    Gruß
    Joachim

    Hallo Miracle,
    würde es Dir die Arbeit erleichtern, wenn wir die Ergebnisse in einer bestimmten Reihenfolge oder einem Raster melden?
    Wenn ja, dann solltest Du es vorgeben?

    Hier sind meine Ergebnisse für Juni 2014:
    LG-Auflage: 10.06.: 100/104,6---98/103,5---93/103,2---297/311,3
    LuPi-Auflage: 30.05.: 94---93---94/281 (dabei 2x8)
    KK 50m - Auflage: 04.05.: 97---93---97/287 (dabei 1x8)
    KK 50m – ZFAuflage: 18.06.: 98---98---95/291 (eine kleinere Vergrößerung ist manchmal mehr)
    LuPi: 24.06.: 83---82---84---85/334 (3x6, ohne geht es wohl nicht)
    Herzliche Grüße
    Joachim

    Ich stimme der Interpretation von Scherge und Marcel zu.
    Es ist eine Frage des Schießrhythmus.
    Der Schuss ist weg, aber das Nachhalten, das bewusste Innehalten nach dem Schuss verhindert das zu frühe Auflösen des Inneren Anschlages, man vermeidet dadurch Fehlschüsse und stellt zudem sicher, dass man den eben abgegebenen Schuss, die Einzelschritte noch einmal gedanklich Revue passieren lässt und für den Folgeschuss auswertet.
    Ich habe den Monitor zumeist irgendwo im Blickfeld, nehme ihn aber kaum oder gar nicht wahr. Meist ist es ja auch so, dass man ohne Blick auf den Monitor weiß, wo der Schuss liegt.
    Bewusstes Nachhalten ist ein Schlüssel zum Erfolg. Leider eben nur einer.
    Gruß
    Joachim

    Hallo Scherge,
    ich mache ungern Werbung für einen Anbieter, diesmal aber doch eine Ausnahme.
    Das mit Abstand günstigste und wie finde beste Angebot gibt es bei Sutter. Alu Waffenkoffer in großzügiger Abmessung für 69€ incl Versand.
    Drei Schichten Schaumstoff, die mittlere in länglichen senkrechten Blöcken, ca 1x1x5 cm.
    Gruß
    Joachim

    Hallo zusammen,
    zunächst herzlichen Dank für die Tips, Hinweise und das Montagebild.
    Ich werde es ausprobieren und über den Erfolg berichten.
    Zu Konrads Beitrag und dem Abstandsproblem habe ich vor ein paar Tagen einen Bericht gelesen, in dem empfohlen wurde an der Schaftbacke den Abstand mit einem Tapestreifen zu markieren.
    Leider kann ich die Quelle nicht wieder finden. In diesem Bericht mit einer Schemaskizze, wurden auch zu den Abständen Auge:Brillenglas:Diopter Angaben gemacht.
    Gruß
    Joachim

    Hallo Frank,
    danke für die prompte und wie bei Dir üblich, fundierte Antwort.
    Die Quelle Müller-Manching und die Unterlagen sind mir bekannt und hatte ich sie bereits ausgewertet. Gleichwohl will ich es mit Brillenvorsätzen versuchen.
    Wie so oft ist das Problem vielschichtig.
    Ich schieße Auflagedisziplinen.
    Meine „Sehschwäche“ ist gering, etwas mehr als 0,5 Dioptrien. Ich bin kein versierter Brillenträger, außer als Folge einer altersgemäßen Weitsichtigkeit regelmäßiger Lesebrillenträger.
    Hier sitzt die Brille eher auf der Nasenspitze. Das ist für mich der gewohnte Sitz.
    Eine auf der Nasenwurzel gelagerte Schießbrille empfinde ich durchgehend als störend, es lenkt mich geradezu ab.
    Hinzu kommt, dass ich drei Waffen nutze und jede Waffe einen anderen Schaft hat. Selbst wenn ich versuche die Schäfte hinsichtlich Einblick, genutzte Schaftlänge und Visiererhöhungen, in den Abmessungen einander anzugleichen, sind die Abweichungen erheblich.
    Für jede Waffe habe ich eine darauf abgestimmte Brille. Davon zwei Knoblochbrillen. LG schieße ich mit der Varga-Brille und komme damit bestens zurecht.
    Grundsätzlich habe ich alle Visierungen mit kombinierten Iris-, Farb - und Polaristionsfiltern, Duplex- und Duplex-Iris ausgerüstet.
    Technisch fehlt es an nichts.
    Um nun auf Deine Antwort wieder im Detail einzugehen, auch ich verwende 23 mm Glashalter, die ich sowohl als gerade und als gekröpfte probiert habe.
    Dennoch habe ich den Eindruck, dass der Einblick in die KK-Diopter nicht passt. Ich habe den Eindruck ohne Brille besser zu sehen als mit. Obwohl ich mit dem passenden Brillenglas und die Blende vor dem nichtzielenden Auge hochklappe, merkbar besser sehen kann.
    Von den Brillenvorsätzen verspreche ich mir, dass zumindest das Brillenglas genau ausgerichtet vor der Diopter-Iris platziert ist und ich durch die Kombination, Diopter-Iris+Duplex-Iris+Ringkorn dazu gezwungen werde, einen stets gleichen Anschlag einzunehmen.
    Einen wichtigen Hinweis hast Du aber noch gegeben und eigentlich hätte ich darauf auch alleine kommen müssen.
    Ich verwende keinen Justiertrichter, habe für 23mm nicht einmal einen!
    Das ist eine grobe Unterlassung, zumal ich erst in den letzten Tagen die Erfahrung gemacht habe, dass sich die Ausrichtung mit einem Justiertrichter unmittelbar auf das Schießergebnis auswirkt.
    Ich schieße LuPi Auflage. Auch hier in den Fernwettbewerben. Wie alles bei mir, eher unter ferner liefen.
    Bei dem letzten Schießen habe ich nicht nur die Schießbrille, sondern auch die Auflage mit aufgelegter Schießbrille und eingesetztem Justiertrichter eingerichtet. Nach meinem Eindruck habe ich deutlich besser gesehen und tatsächlich auch geschossen. 281 Ring (davon 2x8 ) schon für Juni, sind für mich persönliche Bestleistung.
    Also, ich werde mir einen Justiertrichter 23mm beschaffen und ich werde den Sitz meiner Brillen miteinander vergleichen, insbesondere was den Abstand Auge:Brillenglas angeht.
    Danke für den Tip!
    Herzliche Grüße
    Joachim

    Ein wenig erinnert mich die Situation an das "Frühstück bei Stefanie".
    Was gibt Neues?
    Auch ich habe mir einen Brillenvorsatz/Monoframe von AHG bestellt, denn mit meiner Schießbrille (Knobloch) komme ich zumindest am KK nicht zurecht.
    Mit der Varga am LG dagegen weitaus besser. Aber auch hier will ich mich auf den Vorsatz umstellen.
    Nun noch mal:
    Was gibt Neues?

    Hallo Frank, hallo wolperdinger,
    mit einem Adlerauge am Diopter habe ich keine tiefgehenden Erfahrungen, bzw. Erfahrungen aus einer Erprobung, die mich das Ganze vergessen ließen.
    Was ich nutze ist aber ein Adlerauge im Korntunnel.
    Habe ich zunächst die Vergrößerung 1,3 genutzt, dann nutze ich jetzt durchgängig 1,5.
    Ich bin SenB, sehe gut, muss aber korrigieren.
    Die Sichtverhältnisse bei der Nutzung eines Adlerauges verändern sich. Nicht nur weil der Spiegel vergrößert wird, sondern auch weil sich der Lichtanteil verringert. Damit meine ich, dass bei gleicher Zielgröße und unverändertem Lichtanteil im Ziel - ich gebe ihn einmal mit 100% an - durch die Vergrößerung im Korntunnel - hier wird ja ein nur noch Ausschnitt des vorherigen Bildes sichtbar - sich der Lichtanteil/die Helligkeit bei der Wahrnehmung des Zieles im Maß der Vergrößerung verringert.
    Dies führt dazu, dass der ursprünglich schwarze Spiegel nunmehr eher anthrazit (sehr dunkles grau) wahrgenommen wird.
    Der Kontrast heller Zielhintergrund:Spiegel hat abgenommen. Dies erschwert das präzise Anrichten.
    Wenn ich mich nicht vertan habe – bitte nicht in Gelächter ausbrechen wenn das Ergebnis bzw. der Findungsweg nicht gänzlich richtig ist – dann ergeben sich folgende Werte:
    Korntunnel M 18, sichtbarer Ringkorndurchmesser (für max. Fläche des Lichteinfallfläche) im Korntunnel 15mm.
    Daraus ergibt sich eine max. Fläche von 7,5x7,5x3,14 = 176,6 mm2 für den Lichteinfall 100%.
    Durch die Vergrößerung verringert sich der Lichtanteil um das Vergrößerungsmaß.
    176,6(1:1,5 Vergrößerungsmaß) = 176,6x0,67= 118,3. Also, auch das ist keine Überraschung, der Lichteinfall verringert sich um ein Drittel.
    Unabhängig vom Versuch eines Rechenganges, das können andere im Forum sicher besser, stimmt die Tendenz.
    Helligkeitsverluste führen immer zu einer Kontrastschwäche.
    Dies lässt sich aber kompensieren und geschieht am besten durch eine Irisdiopterscheibe, kombiniert mit einem Farb- und Polarisationsfilter.
    Damit lässt sich die verlorene Helligkeit zwar nicht wiederereichen, aber die Kontraste lassen sich so wieder verbessern und dies gilt auch dann, wenn kein Adlerauge genutzt wird.
    Für wolperdinger gehe ich davon aus, dass sich seine Sichtprobleme auf diese Art lösen lassen.
    Gruß
    Joachim

    Hallo Miracle,
    Hier sind meine Ergebnisse für Mai 2014:
    LG-Auflage: 02.05.: 99/104,2 --- 99/104 ,1 --- 99/103,0---297/311,3
    LuPi-Auflage: 21.05.: 93 --- 92 --- 92/277
    KK 50m - Auflage: 26.05.: 94---96---95/285
    KK 50m – ZF: 26.05.: 95---96---96/287

    Gern würde ich noch in den Wettbewerb LuPi einsteigen:
    Nachgeschossen für April:
    LuPi: 27.05.: 85 --- 82 ---82---84/333
    Für Mai:
    27.05.: 82---81---84—82/329
    Herzliche Grüße
    Joachim

    Hallo Miracle,
    irgendjemand muss ja beginnen und ich hoffe, dass ich den richtigen Übermittlungsweg nutze:
    Hier sind meine Ergebnisse für April 2014:
    LG-Auflage: 02.04.: 99/104,1 --- 99/102,6 --- 100/103,8---298/310,5
    LuPi-Auflage: 28.04.: 93 --- 89 --- 93/275
    KK 50m - Auflage: 09.04.: 97---95---97/289
    KK 50m – ZF: 23.04.: 95---93---97/285
    Herzliche Grüße
    Joachim

    Hallo Wegi,
    ich war im Urlaub.
    Zu den Temperaturunterschieden, die waren durchgängig so im Bereich ca.20°, Waffe, Luft und Munition.
    Die Ablagen waren für mich eindeutig auf fehlerhafte Montage zurück zu führen.
    Zu dem Munitionstest.
    Es hat länger gedauert als ich dachte und fehlt mir auch immer etwas die Zeit. Ich habe jetzt aber 5 Lose der KK-Munition meines Vertrauens (auch das war nicht ganz einfach) aus den letzten ca. 4 Jahren, die ich möglichst bald unter "definierten" Testbedingungen verschießen will. Die Bedingungen stelle ich vorher noch einmal zur Diskussion.
    Gruß
    Joachim

    Hallo Mitch,
    wenn ich den Sitz des Colimators geprüft hätte, dann hätte ich die zu geringe Befestigung wohl festgestellt.
    Vermutlich war auch der zurückliegenden Zeit der Colimator nicht fest, denn meine Ergebnisse waren schwach.
    Heute habe ich den Collimator neu angezogen und das Duplex ausgerichtet.
    Ich bin garade vom KK-Schießen zurück. Die 289 Ringe sind für mich ein gutes Ergebnis.
    Gruß
    Joachim

    Hallo Scherge,
    es richtig, dass sich die technischen Möglichkeiten entwickelt haben, aber deshalb sind die bisher genutzten oder früher genutzten Ringkörner etc. nicht unbrauchbar geworden. Ich hatte ein Walther 300XT, dies war ausgerüstet mit verstellbarem Rinkorn und Adlerauge. Den Polarisationsfilter konnte ich nicht mehr einschrauben. Denn dann 62 mm sind eben 2mm zu lang.
    Also von daher empfinde ich die Reglung als gut, werden doch nicht alle Schützen gezwungen auf neuestes Gerät umzusteigen.