Hallo Konrad,
auch mich haben Deine Werte veranlasst zu prüfen, ob ichdenn mit zu weiten Ringkornwerten schieße.
Es war schon interessant. Gleich am ersten Tag habe ichdamit wirklich gut geschossen, so dass ich mich fragte, warum ich darauf nichtschon von selbst gekommen sei.
Leider waren die Ergebnisse an den Folgetagen nicht mehr soberauschend und ohne bewusst weiter zu stellen, bin ich dann doch wieder beiden gewohnten, etwas weiteren Werten gelandet.
Beim Schießen ist die Tagesform eben ganz wesentlich für dasabrufbare Leistungsvermögen und die ist bei mir leider sehr schwankend.
Gruß
Joachim
Beiträge von HaJoxyz
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Hallo Konrad,
die Werte die ich angab, hatte ich aus der Erinnerung angegeben und sie waren leider falsch. Gerade eben habe ich einmal nachgesehen.
Ich bin aber sicher, dass die heute Morgen abgelesenen Werte etwas anders sind als die, die ich vor ein paar Tagen verwandt habe, denn ich stelle bei jedem Schießen die Werte neu ein und versuche so die unterschiedlichen Lichtverhältnisse der verschiedenen Schießanlagen (ich bin Mitglied in 3 Vereinen) zu kompensieren.Auch ich verwende ein 0,5er Adlerauge. Allerdings habe ich die größeren Durchmesser bei LG: 5,3 +/-. Bei KK 50 m liege ich bei 4,8 +/-. Wobei ich letztes Jahr noch 4,5+/- hatte. Bei KK 100 m ist es dann noch ein bis zwei Zehntel kleiner als bei 50 m.
Die heute abgelesenen Werte sind für LG 6,0, bei KK 50m 5,1 und für KK 100m sicher kleiner als 5,1, aber das schieße ich erst wieder am Wochenende.
Interessant ist, dass ich bei beiden Waffen einen deutlich größeren Lichtkreis zwischen Spiegel und Ringkorn wähle.
Ich habe den Eindruck, dass der etwas größere Abstand das zielende Auge weniger belastet. Andererseits erhebt sich die Frage, ob ein kleiner Lichtkreis/rand genaueres Zielen und damit bessere Treffergebnisse ermöglicht.
Gruß
Joachim -
Zwischenzeitlich ist im Thread ja eine Menge passiert.
OldGunner hatte gefragt, ob ich mit Adlerauge schießenwürde.Ja, das tue ich.
Vergrößerung 0,5, vorher hatte ich 0,3 verwandt und nutze esauch jetzt hin und wieder.
Begründung, das Adlerauge vergrößert zwar das Ziel, aber esnimmt zugleich Schärfe im Kontrast, weil der Lichteinfall auf der abgedeckten Zielflächedurch das Adlerauge auf eine vergrößerte Fläche projiziert wird. Dadurch wird dervorher schwarze Spiegel in einen eher (sehr) dunkelgrauen Spiegel gewandelt.Die Größe des Ringkorns ist unterschiedlich (ich verwendeverstellbare Ringkorne), abhängig von der Scheibenart und Zielentfernung.
Ich verändere es auch in Abhängigkeit zu denLichtverhältnissen. Bei schwachem Licht eher etwas weiter, bei grellem Lichteher geringer.
Als Anhalt bei KK 50m im Bereich 5,6 +/- und bei LG 4,8 +/-.Ich hoffe, dass dies stimmt, denn ich kann es momentan nicht an den Waffen ablesen.Ganz wichtig ist aber, und das haben meine Optikerindes Vertrauens und ich zunächst nicht berücksichtigt, dass das Adlerauge aucheine Linse ist, die den Strahlengang ebenfalls verändert.
Also nur dieHornhautverkrümmung ausmessen zu lassen und dann das daraus abgeleitete Brillenglaszu verwenden, reicht nicht.Deshalb ist es unerlässlich, Waffe als komplettes System beiSchießstandverhältnissen zu testen.
Beispielhaft habe ich dies bei Klingner Bremervörde undHannover erlebt. Aber ganz sicher leisten dies auch andere dem Schießsportverbundene Optiker, vielleicht sogar als Sportschützen.
Für die verspätete Antwort bitte ich um Nachsicht.
Herzliche Grüße
Joachim -
Selbst wenn ich mich hiermit selbst zitiere, aber der Artikel ist es wert. War es zumindest für mich.
Artikel DSZ_Schiessablauf_Zielen2.pdf von Mario Gonsierowski
Zwar habe ich zwischenzeitlich festgestellt, dass die Waffe immer noch nicht allein schießt, aber ich sehe zumindest deutlich besser. Ganz eindeutig.
Kausal dafür ist der veränderte Abstand Auge-Glas-Iris.
Warum der Hersteller lediglich ein Haltestäbchen für Diopter ohne verstellbare Iris und Filter anbietet, das kann ich nicht nachvollziehen.Im Übrigen hat OldGunner gute Ansätze gegeben, wie sich das Problem oder die einzelnen Teilprobleme lösen lassen.
Ich habe drei Knoblochbrillen, bin aber dennoch beim Monoframe gelandet weil ich das Gefühl habe, mit allen drei Waffen (leider auch mit etwas unterschiedlichen Schäften) damit gleich gute Sichtergebnisse zu erreichen. Mit den Brillen war das vorher anders.
OldGunner hat es schon geschrieben.
Ohne Hilfe eines versierten Optikers, am besten mit Zugang zum Schießstand, ist das Problem kaum zu lösen.
Man zahlt dann Lehrgeld und das im doppelten Sinne.
Joachim -
Liebe Sportfreundinnen und Freunde,
der Februar ist ausgewertet, diesmal einen Tag früher und es sind wieder herausragende Einzelergebnisse erzielt worden.
Neben vielen anderen sind es die 375 LuPi von Gunslinger, die 392 LG von MarcelF, während man an die 300er von dododogge, Minimag und Wettkampfsau bei LG Auflage fast schon gewöhnt ist.
Nicht zu vergessen sind aber die individuellen persönlichen Leistungen und Bestleistungen!
Allen einen herzlichen Glückwunsch!Was mich aber besonders freut ist der Umstand, dass die Freude über gute Leistungen allgemein und neidlos geteilt wird.
Nun ist schon der zweite Monat ausgewertet und wie so oft fehlen einige der möglichen Ergebnisse. Aber was noch nicht ist, das kann ja noch kommen.
Denn nach unseren „Regeln“ können Ergebnisse bis zu zwei Monate nachgeliefert werden.
Damit wird auch deutlich, dass sich Jede/r aus der Meisterschützenfamilie noch beteiligen kann, ohne dass ein Ergebnis in der Endabrechnung fehlt.
Wer sich informieren möchte, kann dies über den ersten Beitrag im Thread tun.
Anmelden und Freude am Wettkampf sind die einzigen Voraussetzungen.
Konkurrenz belebt den Wettkampf.Wie immer bitte ich darum, die Übersichten auf Fehler und Mängel zu überprüfen.
Irgendetwas ist leider fast immer, von daher wirft mich kaum etwas um.Minimag bitte ich darum zu prüfen, ob ich die Ergebnisse richtig zugeordnet habe, denn in der ersten Meldung waren die Januarergebnisse zum Teil noch offen.
Herzliche Grüße und sportlich erfolgreiche Vorfrühlingstage wünscht Euch
Joachim -
...und hier ist dann auch noch mein LG-Auflageergebnis.
100/99/100/299---105,4/104,2/105,7/315,3.Da ich auch noch mit leider mäßigem Erfolg LuPi-Auflage schieße, auch hier das Ergebnis
72/69/75/276.
Joachim -
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen mit der Bastelei aufzuhören und endlich einmal die Einstellungen an den Waffen als das Optimum zu akzeptieren.
Aber dann habe ich den Artikel DSZ_Schiessablauf_Zielen2.pdf von Mario Gonsierowski gelesen und über meine Montage noch einmal ernsthaft und kritisch nachgedacht.
Meine Montage besteht aus Monocle-Diopter verstellbare Iris/Filter- Duplex und Duplex Iris- Ringkorn.
Also das volle nach der SpO zulässige Programm.Montiert hatte ich zum Schluss entsprechend dem Beitrag von Lauki (30.05.2014).
Diese Montage entsprach aber nicht dem o.a. Artikel.
Der Abstand Auge : Diopter war minimal.
Dafür gab es aber nur einen Grund.
Das mitgelieferte Material (ich nenne es die „Montagestab“) ließ keinen größeren Abstand zwischen dem Monocleglas und der Diopteriris zu.
Für eine Waffe ohne verstellbare Iris/Filtersatz, würde der Abstand ca. 4-5 cm betragen, mit der der Ausstattung aber nur gerade 5 mm.Also habe ich mir einen längeren Montagestab angefertigt. Der Durchmesser des Originals beträgt 2,7 mm. Als Ersatz habe ich schließlich einen Montagestab aus hochfestem „Federstahl“ im Durchmesser 2,5mm angefertigt. (Ich bügele zu Hause durchaus auch selbst, aber vermutlich wird meine Frau es zuerst bemerken, dass der federnde Halter an unserem Bügelbrett nun nicht mehr aufzufinden ist. Ich meine den Halter, an den das Zuführungskabel für das Bügeleisen eingelegt werden kann.) Aus diesem Draht/Federstahl habe ich meinenneuen Montagestab gefertigt.
Und das Ergebnis?Ein völlig neues Gefühl beim Schießen mit LG-Auflage.
Ich schieße selten 300 Ringe (Ringwertung). Vielleicht 2- 4mal im Jahr bei mehr als 50 wettkampfgleichen Trainingssätzen. Die Ursache waren zumeist Haltepunktfehler, die ich nicht einmal bemerkt habe. Ich hatte immer ein in alle Richtungen streuendes Trefferbild um die 10,9.
Mit der Veränderung, ich habe nun einen Abstand,Auge : Monocleglas von ca. 1,5 cm, Monocleglas : Diopteriris von ca. 4 cm.
Das Ergebnis ist eindeutig. Die Streuung ist nun viel geringer, wenn ich nun nicht treffe, dann weiß ich zumeist woran es lag, denn ich sehe viel besser und stelle Differenzen im Moment der Schussabgabe fest.Ergebnis in Zahlen, nach einer ganzen Serie 10er Streifen, durchgängig 100 und einzelne 99er.
Dann einen „Probewettkampf“ bei dem ich mich so unter Druck setzte, dass ich die letzten Schüsse kaum auslösen mochte und dennoch 300 erreichte.Nach kurzer Pause habe ich dann den Stammwettkampf geschossen. 100/99/100/299---105,4/104,2/105,7/315,3.
Für meine Verhältnisse ein super Ergebnis und nach meiner Bewertung allein auf den veränderten Abstand Monocleglas : Diopteriris zurückzuführen. Da ich am KK den gleichen Rüststand habe, habe ich den nun ebenfalls angepasst.
Vielleicht kann ich mit meiner Schilderung jemandem bei einer Problemlösung helfen.
JoachimPS: Den Beitrag habe ich schon vor knapp zwei Wochen geschrieben. Nun kann ich auch bei KK kann geradezu eine Leistungsexplosion feststellen!
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Da ich am kommenden Sonnabend nicht dazu kommen werde unsere aktualisierte Jahreswertung zu bearbeiten, will ich sie diesmal bereits am Freitag (4. des Monats) abschließen.
Ergebnisse, die mich bis 13:00 Uhr am Freitag erreichen kann ich noch berücksichtigen.
Später eingehende Ergebnisse nehme ich dann in der folgenden Wertungsübersicht auf.Mein Ergebnis KK ZF für Februar.
290 Ringe sind für mich die Schallgrenze.
Von daher muss ich zufrieden sein.
Mit der Streuung darf ich mich aber nicht zufrieden geben und das Schwächeln im 3. Satz ist sicher darauf zurückzuführen, dass ich mich mehr mit dem voraussichtlichen Ergebnis als mit dem aktuellen Tun beschäftige.98 99 95 292 102,4 103,8 101,7 307,9
Joachim -
Eigentlich war ich gut drauf!
Den ganzen Tag an der frischen Luft und abends zum Schießen. Stammschießen KK-Auflage.
Das Trefferbild war indifferent, die saubere 10 wechselt sich mit der ordentlichen 9, der dürftigen 10 oder noch Schlimmeren ab.
Immer wieder kommt es vor, dass ich im Moment der Schussabgabe den Haltepunkt verlasse.
Erst zu Hause und in der Nachbereitung wird mir klar, dass das Holzhacken am Vormittag doch nicht die optimale Vorbereitung auf den Wettkampf war.
So komme ich nur auf 94/97/96//287------98,2/101,5/99,8/299,5.
Joachim -
Heute habe ich einen LG Streifen mit 10 Spiegeln beschossen.
Zunächst je Spiegel 1 Schuss ausgeteste LG Diabolo und dann je Spiegel 1 Schuss LP Diabolo nachgeschossen.
Abweichungen der beiden Schüsse zueinander in der Höhe habe ich nicht feststellen können.
Ein Test aus einer eingespannten brächte ein zuverlässigeres Ergebnis, aber die Unterschiede wären auch dann sicher nur marginal.
Von daher folge ich Herberts Empfehlung.
Joachim.
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Bis hierher schon mal vielen Dank.
Was mich aber stutzig macht ist der Umstand, dass sich die möglichen und auch wahrscheinlichen Vorteile bei LuPi sich auch bei LG auswirken müssten. -
Eine Frage für Experten!
Meine LuPi-Munition geht zu Ende.Diabolo speziell für Luftpistolen sind rd. 10% leichter alssolche für LG.
Durch das leichtere Gewicht bleibt die Flugbahn des Geschosses gestreckter. Mögliche Luftdruckunterschiede von Schuss zu Schuss, während desBeschleunigungsvorganges im Lauf, wirken sich weniger aus.
Warum sind es nun aber unterschiedliche Geschossgewichte?
Im Forum wurde die Frage bisher nicht explizit erörtert.Macht es überhaupt Sinn LuPi-Diabolo zu kaufen?
Danke für die Antworten!
Joachim -
Daran liegt es ganz sicher nicht.
Es ist ein waffentechnischer Fehler. -
Das 1. Werk des Jahres ist vollbracht!
Wie immer bitte ich darum, die Übersichten auf Fehler und Mängel zu überprüfen.
Irgendetwas ist leider immer, von daher wirft mich kaum etwas um.
Ich gebe mir zwar Mühe, aber der Teufel steckt eben im Detail.Einzelne Ergebnisse fehlen, können ja aber nach unseren „Regeln“ bis zu zwei Monate nachgeliefert werden.
Damit wird auch deutlich, dass sich Jede/r aus der Meisterschützenfamilie noch beteiligen kann, ohne dass ein Ergebnis in der Endabrechnung fehlt. Wer sich informieren möchte, kann dies über den ersten Beitrag im Thread tun.
Anmelden und Freude am Wettkampf sind die einzigen Voraussetzungen. Konkurrenz belebt den Wettkampf.
Es gibt keine schwachen Ergebnisse!
Aber es ist ein Zeichen von Stärke sich an seinen Ergebnissen zu messen und daran zu arbeiten, sie möglichst über die Saison zu steigern.
Das dies gelingt, das wünsche ich allen TeilnehmerInnen.Bei allen möchte ich mich für die Glückwünsche zum Enkelkind und den Zuspruch bedanken.
Herzliche Grüße
Joachim -
Es ist immer ärgerlich, wenn man sich selbst antwortet und korrigieren muss, aber gestern habe ich mich zweimal vertan.
Die Ergebnisse waren nicht für Januar, sondern schon für Februar und in der Addition muss es nicht 105,6, sondern natürlich 305,6 heißen.Nachzutragen habe ich aber noch meine Ergebnisse LuPi und LG Auflage.
LuPi – Auflage, 93/89/92//274, da habe ich noch Potential wenn ich denn die Siebener vermeiden könnte.
LG-Auflage, 105,6/104,5/104,8/314,9/-/ 99/99/100//298. Für mich ein starkes Ergebnis, allerdings war ich wegen des RuWeKa voll im Training.
Joachim -
Der letzte Monat ist zwar noch nicht fertig ausgewertet, aber auch ich habe schon erste Ergebnisse für den Januar.
Nach jedem Trainingsabend werte ich das Schießen für mich aus.
Was war, woran lag es und was gilt als allgemeine Feststellung über den Tag hinaus. Weil ich das seit Jahren so mache, habe ich viele Erfahrungen zusammengetragen und kann nachvollziehen, warum ich z.B. die eine oder andere Waffenbeinstellung zurückgenommen oder auch vorgenommen habe.
Dadurch habe ich u.a. auch einen reichen Fundus über die Lichtverhältnisse oder sonstigen Bedingungen auf den Ständen in unserer Region.
Meine Feststellungen für den gestrigen Tag habe ich einmal beigefügt, nicht um mich wichtig zu machen, sondern weil ich weiß, dass nur eine sorgfältige Nachbereitung mittel- bis langfristig zu einer Verbesserung führt. Zugeben will ich auch, dass ich nicht in jedem Fall so ausführlich nachbereite und bewerte. Aber der gestrige Tag war etwas Besonderes.
Geschossen habe ich zeitgleich mit einer sehr talentierten Schützenschwester. Sie schießt erst seit ein paar Jahren, hat ein gutes Auge und ruht quasi in sich selbst. Man kann von ihr lernen.
Ihr geht es an diesem Tag wie mir. Nach dem 4. Deckel sprechen wir miteinander. Auch sie schießt in der Folge schwächer.
Schlussendlich habe ich die etwas höhere Zehntelwertung, sie aber einen Ring mehr.
Gruß
Joachim
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Wie immer in den letzten Monaten schieße ich nur KK, mit/ohne ZF und wie im Januar, will ich bereits heute Wertungen schießen.
Nach kurzer Zeit komme ich mit KK sehr gut zurecht. Ich beachte alles was ich mir vorgenommen habe und bin bereits nach dem zweiten Deckel Probe in der Wertung.
Die Schüsse liegen gut, nach dem 4. Deckel lasse ich mich ablenken und schieße die beiden letzten schwach. Es hätte, eigentlich musste es eine neue persönliche Bestleistung werden. Schade!
Danach schieße ich noch 4 weitere Deckel um zu prüfen woran es lag.
Es wird daran liegen, dass der Innere Anschlag, der mentale Einstellung nicht mehr gestimmt hat. Die Deckel 1 und 2 beim Nachschießen bestätigen das schwache Bild der letzten Wettkampfdeckel. Ein kurzes Innehalten von kaum länger als 2 Minuten und die Konzentration auf den Handlungsablauf, bringen mich dann wieder auf die Spur. Die beiden folgenden Deckel mit 50 und 48 Ringen lassen mich dies vermuten.
Nach kurzer Pause und dem Umbau des Standes schieße ich ZF.
Auch hier will ich die Wertung schießen. Zunächst zwei Probedeckel. Die Trefferlage ist indifferent, der nachgesetzte 3. Deckel ist mit 48 i.O.. Aber gleich der 2. Schuss in der Wertung bringt eine Gnadenneun. Eigentlich geht es so weiter. Es sind aber andere Fehler als beim vorherigen Schießen. Waren es vorher Zielfehler, weil das Ziel nicht scharf aufgefasst wurde, sind es jetzt zumeist Abzugsfehler.
Vielleicht spielen die eher niedrigen Temperaturen von ca. 4°+ auch eine Rolle. Glaube ich aber eher nicht, denn nach einer Auszeit mit dem Motto „reiß dich zusammen“, schieße ich 49 und 50 Ringe! Konzentration ist alles!99 100 93 292 KK AL 102,0 103,3 100,3 105,6 96 96 99 291 ZF AL -
Ich bitte um Entschuldigungweil ich erst jetzt wieder melde.
Ich bin nun Opa!
Ein paar Wochen früher alsgeplant.
Das Ereignis hat meinen Schwerpunkt in der letzten Woche eindeutigverlagert und ich habe das Forum vernachlässigt.Wer noch Ergebnisse fürJanuar hat, kann sie noch bis zum Freitagmorgen (10:00 Uhr) einstellen. Danach fasseich die Januarergebnisse zusammen.
Joachim -
An einem prominenten Beispiel möchte ich alte und schon mehrfach abgehandelte technische Fragestellungen erneut behandeln und erörtern lassen. Denn selbst wenn schon alle, zumindest fast alle technischen Fragen im Forum genannt und erläutert wurden, ist eine neu angeregte Diskussionsrunde weitaus interessanter, als eine weit zurückliegende ohne die Möglichkeit sich noch selbst einzubringen.
Mein Beispiel ist das G 36. Eine Standardwaffe der Bundeswehr, die nach „Mängeln“ aus der Nutzung genommen werden soll.Das G 36 ist deshalb gut geeignet, weil sich fast alle, zumindest sehr viele Aspekte in der Diskussion um das G 36 technisch auch auf unsere Sportwaffen übertragen lassen.
Etliche im Forum werden das G 36 als Nachfolgewaffe des G 3 in der Bundeswehr kennen.
Aber auch wenn man die Waffe nie in der Hand gehabt hat lässt sich nachvollziehen, dass das G 36 zu Unrecht einen schlechten Ruf hat und zu Unrecht in nahezu jeder Satiresendung des vergangenen Jahres als ein Beispiel für Fehlplanungen herhalten musste.
Denn das G 36 ist in seiner Auslegung ein Produkt, das in Leistungsbeschreibungen gefordert wurde und in Versuchen die Tauglichkeit bestätigte.
Dabei waren wegen teils divergierender Forderungen immer wieder Kompromisse einzugehen.
Aber auch die waren während der Erprobung längst bekannt und gegeneinander abgewogen.Auch hierfür ein Beispiel:
Die Durchschlagsleistung/die Wirkung im Ziel ist für Sportschützen – abgesehen von Trapp und Skeet – uninteressant.
Je größer das Kaliber und je höher die Geschossgeschwindigkeit, desto größer ist das mögliche Geschossgewicht und die erreichbare Wirkung u.a. durch kinetische Energie beim Auftreffen im Ziel. Hier ist militärisch hohe Wirkung gewünscht!
Dies steht aber im Gegensatz zur Forderung, ein möglichst leichtes Waffengewicht für abgesessene SoldatenInnen zu erreichen.
Denn die Waffe, nebst Munition muss im Einsatz neben anderen Ausrüstungsgegenständen, Schutzausrüstungen, Helmen, Masken, Fernmeldemittel etc. mitgeführt und getragen werden. Allein die Schutzweste ist mit 13-18 kg nicht zu unterschätzen.
Also wird ein Kompromiss gefunden, der diese und viele andere Forderungen (Wirkung im Ziel/Zielspektrum : Systemgewicht), gegeneinander abwägt und gewichtet.
Allerdings, aber das ist beim G 36 gar nicht das Problem, können sich die Forderungen an ein Einsatzmittel verändern, wenn sich das Aufgabenspektrum verändert hat. Das hat es aber nicht.Für uns ist dies egal, denn für unsere Diskussion kommt es nur darauf an herauszuarbeiten, warum schießt die Waffe weniger treffsicher als eine Sportwaffe, was wissen wir darüber aus veröffentlichter Kritik und was lässt sich daraus für den Sportbetrieb ableiten?
Joachim -
Nun habe ich auch meine ersten Ergebnisse 2016.
Mit beiden bin ich was die Ringzahl angeht sehr zufrieden, was die Zehntelwertung betrifft muss ich es sein, denn ich habe mit meiner Trainingsmunition geschossen (Preis per 100 Stk.ca. 7,50 €). Streuung außen 22mm.
Da müsste das Ergebnis mit der Wettkampfmunition (Preis per 100 Stk ca. 14 €) um einiges höher ausfallen. Streukreise dort, beide Waffen mit einem Los, 12 mm Anschütz Mod 54 und Anschütz 1907 14mm außen.So überwiegen die schwachen Zehner und mit einer 10,1 lässt sich eine 9,1 kaum kompensieren.
KK Auflage 50
97 97 97 291 99,1 99,4 100,9 299,4
KK Auflage ZF 50 m96 97 96 289 99,4 99,4 100 299,2
Gruß
Joachim -
ich finde schon,das der Verein ein Auge drauf haben sollte
das ist richtig, aber die Verantwortlichen müssen sich an belastbaren Fakten orientieren.
Eines ist in jedem Fall die regelmäßige Teilnahme am sportlichen Schießen, allerdings, wie schon ausgeführt, nur hinsichtlich des Bedürfnisses und sicher auch in den Fällen, in denen die mangelnde Zuverlässigkeit eines Mitgliedes offenbar geworden ist. Sei es durch belegbare Verstöße gegen die Nutzungs- und Sicherheitsbestimmungen, offensichtliche und belegbare mangelnde Steuerungsfähigkeit oder durch ebenfalls nachweisbare verbale Äußerungen, die auf mangelnde Selbstkontrolle und/oder Steuerungsfähigkeit hinweisen.
Ein Besuch beim Arzt oder die ein paar Monate ausbleibende Teilnahme am Schießsport sind sicher keine Kriterien und würden in den meisten Fällen auch nicht als ernsthaft registriert. Hin und wieder ein kühles Getränk mehr als gut zu konsumieren kann auch kein Kriterium sein, denn sonst hätten wir vermutlich ein echtes Problem.
Richtig ist aber, schon der freundschaftliche Zusammenhalt der Schützinnen untereinander muss uns dazu anhalten, fürsorglich auf unsre MitsportlerInnen zu achten.