Beiträge von NordWest

    Gehen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft tatsächlich auf eine Anzeige der Commerzbank zurück?
    Ich habe gehört, diese will im Falle eines Konkurses auch die persönliche Haftung der Präsidiumsmitglieder ausschöpfen. Das wäre im Falle von Satzungsverstößen möglich.
    Daher wohl auch der Rücktritt des Jugendleiters.
    Einige Vorgänge, wie die Einstellung des Bauleiters, waren wohl nicht durch Beschlüsse des Gesamt Präsidiums sbgrdeckt.

    Neues aus Bassum:
    Im Zuge der Anzeige wegen Unregelmäßigkeiten im Haushalt ist heute der Jugendleiter aus dem Präsidium zurückgetreten.
    Ausserdem wurden der Bauleiter und der Hausmeister entlassen, beide wurden aus dem Bauhaushalt bezaht. Der ist wohl nicht mehr gedeckt, seit der Kreditantrag abgelehnt wurde.

    Ausserdem ist bestätigt, dass der Kreis Iburg mit 4000 Schützen den Verband verlässt, möglicherweise in Richtung WSB.
    Das, und natürlich andere Austritte wie Twistringen (700), wird die Finanzlage weiter in Schieflage bringen.
    Da jetzt Staatsanwaltschaft und Finazamt in Bassum prüfen ist ein Konkurs im nächsten Jahr noch wahrscheinlicher.

    Die Versicherung stellt das allerkleinste Problem dar.
    Man bekommt Komplettversicherungsschutz für ca. 85-95 cent je Mitglied bei verschiedensten Anbietern.
    Bei diesem Thema spielen sich die Verbände künstlich hoch.

    Ein klärendes Gespräch mit eurem Sachbearbeiter der zuständigen Waffenbehörde würde zumindest die heutige Rechtsauslegung der Behörde widerspiegeln.

    Aber ehrlich gesagt finde ich es schäbig, den Verbandsbeitrag einsparen zu wollen.

    Warum ist es schäbig einen Verbandsbeitrag einzusparen?
    Wenn die Mitglieder eines Vereines keine Vorteile in der Mitgliedschaft sehen, ist es ihr gutes Recht zu kündigen. So wie jedes einzelne Mitglied auch den Verein verlassen kann.
    Und wenn, wie im Fall des NWDSB, auch noch irgendwelche Unregelmäßigkeiten auftauchen, es nur noch schlechte Presse gibt, warum sollten die Mitglieder eines mehrheitlichen Traditonsvereines dies weiterhin unterstützen.
    Ein Verband/Verein ist kein Selbstzweck, hat es keinen Nutzen ihm anzugehören darf man ihn doch wohl verlassen.
    Allerdings ist diese Entwicklung für die Sportschützen und das Schützenwesen insgesamt negativ. Wenn nur noch aktive Sportschützen dem DSB angehören ist er in der heutigen Form nicht mehr finanzierbar. Zumindest die Landesverbände nicht, in denen es viele Traditionsshchützen gibt, wie im BSSB, NWDSB, WSB usw.
    Die Mitgliederzahlen werden sich dann wohl denen in den neuen Bundesländern anpassen.

    Suum cuique, um mal einem alten Motto unseres Schützenwesens gerecht zu werden.
    Nun, NSV, ich habe also mit meinen Beiträgen den NWDSB in die derzeitige Situation gebracht?
    Jenun, ausser polemischen Anschuldigungen kommt von dir wohl nichts.
    Ich sage hier meine Meinung und erwarte von jedem, der andere hat, mir zu widersprechen. Immerhin der Sinn eines Forums.
    Also, was sagst du denn zur Handlungsweise des NWDSB, und was denkst du denn, was kommen wird?

    Der NWDSB ist wahrscheinlich schon längst tot, er hat wohl nur nicht genau zugehört.
    Es muss also einen neuen, niedersachsenweiten Landesverband geben. Ein Schritt der vor ein paar Jahren wohl den für die Sportschützen besten Ansatz dargestellt hätte.
    Nunmehr gibt es weitergedachte Lösungsansätze. Die meisten Vereine stehen mit ca. 5-10% Leistungsschützen (ab LM) hauptsächlich im Bereich Kreis/Bezirk. Gäbe es nun die Möglichkeit über einen anderen (neuen) anerkannten Sportschützenverband die waffenrechtlichen Bedenken auszuräumen, können innerhalb des Verbandes alle für die Vereine wichtigen Dinge geregelt werden. D.h. Rundenwettkämpfe, Meisterschaften, Ausbildung und regionale Traditionen, etc.
    Alle Schüzen die DM und ähnliches schießen, verbleiben in einem Verein, der den DSB nicht verlässt, irgendeine SSG z.B.
    Als Beispiel sei hier der Sauerländer Schützenbund genannt. Über 100.000 Mitglieder, Kooperationsvertrag mit dem WSB seit den 60er Jahren.
    Sollte dieses Konzept ankommen und schule machen, ist das nicht nur das Ende des NWDSB.
    Wenn Vereine Geld sparen können und trotzdem für ihre Schützen kaum Nachteile entstehen (Start für "fremden" Verein ist kaum relevant), wird man sich ausrechnen können wo der Zug hinfährt.
    Das Hemd ist dir näher als die Weste.

    Der NWDSB hat dem organisierten deutschem Schützenwesen und vor allem den Sportschützen einen Bärendienst erwiesen.

    Im Bezirk Hoya scheint mittlerweile auch vieles auseinander zu brechen. Immerhin der Bezirk in dem das LLZ steht und der doch dadurch die meisten Vorteile hätte. Es hieß ja immer, dass viele Vereine das LLZ mitnutzen wollten.
    Einer der größten Vereine, Twistringen, ist mit 700 Mitgliedern ausgetreten. (http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepho…en-3208612.html)
    In Bremerhaven macht man sich Gedanken über einen neuen Dachverband (http://www.nordsee-zeitung.de/region/cuxland…rid,970484.html), gleiche Tendenzen gibt es in Osnabrück - Emsland.
    Die Finanzlage des NWDSB scheint so schlecht zu sein, dass es neben dem aktuellen Baustopp nun auch erste Entlassungen geben soll.
    Wenn es nicht im nächsten Jahr eine weitere Beitragsanpassung gibt, kann man wohl von einem Konkurs in 2014 ausgehen.
    Abzuwarten bleiben die Auswirkungen der Strafanzeige gegen den NWDSB, (http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepho…ge-3206841.html) ob diese Sinn macht ist fraglich, aber vieleicht ist der NWDSB nun ja gezwungen alle Daten auf den Tisch zu legen. Hierauf darf man gespannt sein.

    Das man gerade jetzt auf Unregelmäßigkeiten stößt und diese auch noch über die Medien breittritt, ist doch nur ein Versuch von den Finanzierungsproblemen des LLZ abzulenken. Ehrenamtlich arbeitenden Menschen nun auch noch mit strafrechtlichen Konsequenzen zu drohen, anstatt intern offene Fragen zu klären zeugt wieder einmal von der üblichen Vorgehensweise des NWDSB.
    Man will unliebsame Kritiker mundtot machen und von den Schwierigkeiten in Bassum ablenken.
    Und diese sind nicht unerheblich. Das Dach der Haupthalle (Asbestdach) leckt mitlerweile, Sanierungen sind notwendig, der gebrauchte Kredit der Commerzbank ist abgelehnt, der Bau kann so nicht weitergeführt werden.
    Außerdem wurde vom Präsidenten zugesagt die Vorziehung des Sonderbeitrages von der Vergabe des Kredites abhängig zu machen. Allerdings sind so die laufenden Ausgaben kaum zu bewältigen, der Sonderbeitrag wird wahrscheinlich dennoch eingezogen. Diesen Wortbruch versucht man nun zu vertuschen.
    Wenn die Mitgliedermeldungen in den kommenden Wochen eintreffen wird der Haushalt überarbeitet werden müssen. Nach allem was man hört sind die Austritte nicht unerheblich.
    Den genauen Zeitpunkt der Zahlungsunfähigkeit des NWDSB kann man dann errechnen, eine reguläre Beitragserhöhung ist dann unumgänglich.

    Ich muss mich korrigieren.
    Ich habe gerade erfahren, dass das Rücktrittsgesuch des Sportleiters wieder zurückgezogen wurde. Er will nicht, dass dieses als Schuldeingestädnis gesehen wird.
    Nun wird man wohl auf die Abstimmung im Gesamtpräsidium warten müssen.

    Mal als Antwort auf deine Frage Wilhelm:
    Der gewünschte Kredit wird nicht gewährt, und mir als Bankmitarbeiter wäre es auch schleierhaft wie das gehen sollte....
    Das Dach leckt und muss saniert werden (und natürlich entsorgt etc.)
    Eine Beitragserhöhung ist laut Kruse doch sowieso fällig. Du kennst den Haushalt.

    Ja, ich hatte auch gedacht, dass wenigstens NordWest sich mal äussern würde...... Aber ihm scheint es die Sprache verschlagen zu haben.


    Kaum verschlagen...
    manchmal sind Komentare halt überflüssig.
    Wenn ich hier aber schon Vergleiche mit Hitler lese wird mir fast schlecht.
    Ein Grund sich hier nicht mehr zu äussern.
    Hier verschlägt mir wirklich die Sprache...

    Der NWDSB hat den Kredit nicht bekommen. Zumindest vorerst nicht, die Bank will die Vergabe weiter prüfen. Man will wohl erst abwarten wie die Entwicklung in Verband weitergeht.
    In Bassum will man sich nun evtl. Geld bei Privatpersonen leihen. Ein entsprechender Vorschlag wurde bereits in der Präsidiumssitzung gemacht. Wie das genau aussehen soll und in wieweit Sicherheiten geboten werden ist mir allerdings nicht klar.
    Fakt ist zumindest, dass das Geld knapp wird. Auch ein Schützenkreis in Hoya denkt nun über Austritt nach.

    Der Niedergang des NWDSB setzt sich fort. Während in OS die Kreise wenigstens gewisse Planungen haben zersetzen sich die anderen Bezirke.
    Sogar im Bezirk Hoya, immerhin Sitz des LLZ, sind mittlerweile über 1000 Mitglieder ausgetreten.
    Das organisierte Schützenwesen im Bereich NWDSB könnte einen erheblichen Schaden erleiden, wenn das NWSB Präsidium nicht rasch handelt, interessant wäre das Ergebnis der Sitzung des DSB heute abend, in dem ja über den Sachverhalt beraten wird.

    Wie ich aus DSB Kreisen gehört habe macht man sich in Wiesbaden mitlerweile Gedanken über ein Austrittsszenario von Osnabrück .
    Die Geschäftsstelle dort hat sich bereits mit dem OEGB in Verbindung gesetzt. Was genau als Alternative gehandelt wird ist mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt.

    Richtig NSV, demokratisch oder satzungslegtim war die Veranstaltung.
    Das ist es ja auch gar nicht was Wilhelm oder ich ansprechen. Die polemische Art, die ja auch teilweise in Zeitungsberichten niederschlägt, will ich hier gar nicht kommentieren.
    Punkt ist: der NWDSB hat seine Finanzierung.
    Was aber in der Luft hängt: Diese Finanzierung passt höchstens bis zur nächsten Mitgliedermeldung.
    Was passiert denn bei einem größeren Mitgliederschwund?
    Es ist doch völlig irrelevant einen Mehrheitsbeschluss zu fassen, wenn danach die Minderheit geht...
    Ein Verein oder Verband hat immer einen Zweck. Wenn ein Mitglied diesen nicht mehr teilt ist es nur rechtens die Organisation zu verlassen. Darauf gründet doch unsere Vereinsfreiheit.
    Man kann das Gefühl haben der NWDSB betrachtet sich als Selbstzweck. Soetwas ist noch nie gut gegangen.
    Die Abstimmung war doch wohl nur ein Phyrrussieg.