Beiträge von NordWest

    Der NWDSB hat seit dem letztem Jahr über 10% seiner Mitglieder verloren.
    Mehr als 14.000.
    Jetzt müssen natürlich die Beiträge angepasst werden.
    Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Kündigungswelle anhält.
    Gebaut wird erstmal nichts mehr.

    Interessant ist zumindest, das hier schon alle von einer Nachfolge ausgehen. Ob nun neuer Verband oder neuer Vorstand an den alen glaubt niemand mehr. Schon mal ein Punkt auf den wir uns einigen können ;)
    Was die Personalien angeht..
    Jürgen hat, so weit weiss ich das, schon einmal die angebotene Mitarbeit im NWDSB abgelehnt. Daher stellt sich die Frage nicht. Was den NSV betrifft, Carcano hat die Satzungsrechtlichen Gründe erklärt.
    Was die Diskussion erklärt, ist doch wohl die Tatsache, dass Erzwo vor nicht alzu langer Zeit (ich glaube im Forum gibt es schon etwas, ich weiss aber nicht mehr wo ) Kadertrainer in Bhv. werden wollte. Jürgen hat das abgelehnt, vor allem wegen der 16.000 Euro Aufwandsentschädigung, die Erzwo gefordert hat. Für einen Bezirkstrainer auch in meinen Augen etwas, na sagen wir, happig.
    Also eine persönliche Fehde. Erzwo sollte sich im Bereich Bhv. und Jürgen zurückhalten. Bleiben wir also bei der Sache.

    Morgen werden zwei Präsidiumsmitglieder erst garnicht kommen (oder nach diesem post doch?)
    Der Rest hat in einer Geheimsitzung gestern besprochen, ob sie zurücktreten. Heute Abend eine weitere Krisensitzung. Morgen wissen wir mehr.

    Jetzt kommt es erst einmal darauf, ob es einer "neuen" Führungsriege gelänge, das Vertrauen der Bezirke und Vereine und einzelnen Mitglieder zurückzugewinnen und einige Ausgetretene zurückzuführen. Ich denke, es bestünde jedenfalls eine gute Chance dafür.

    Ein neuer "Schattenvorstand" steht ja schon bereit. Ein Mitglied des erweiterten Präsidiums bereitet schon seit geraumer Zeit eine Übernahme des Vorstandes vor. Hinter den Kulissen werden schon Mehrheiten für morgen gesucht. Ob aber der NWDSB weitergeführt, oder nach einer Planinsolvenz ohne LLZ wieder von vorn angefangen wird ist noch offen. In jedem Fall werden einige Köpfe rollen.

    Das mit der SSG ist doch nur ein Nebenschauplatz.
    Es gibt immer möglichkeiten seine aktiven Schützen auszulagern, es gibt da recht kreative Lösungen.
    Es geht doch darum, dass Mitglier ihrem Verband nicht vetrauen.
    Und es geht darum, dass ein Verband mit Druck versucht seine Miglieder zu halten.
    Das funktioniert nicht.
    Und nicht wenige hoffen am Samstag auf ein Ende mit Schrecken.
    Ein krankes Tier erlöst man, so dann bitte Samstag den Fangschuß setzen. Sonst leidet das Schützenwesen in Nds unnötig weiter.
    Besser also Tabula rasa und Neuanfang. Dann könnte es noch was werden.

    gab es doch alles schon mal. Ich weiss gar nicht wie man so schnell vergessen kann.
    Als vor ca. 25 Jahren die Verbandsbeiträge eine höhere Steigung als die der Vereine erreichte, überlegten sich in Os EL die Vereine die weitere Strategie.
    Es gab Kreise mit Beitragsanpassungen nach oben (auf Kosten der Inaktiven und der Mitgliederstatisik), Kreise die in den Vereinen die Passiven outgesourcet haben (Förder-Traditionssvereine, dafür brauchts nicht mal n e.v.) und Vereine die gingen und SSGs hinterließen.
    Ein Beispiel ist der Kreis Lingen in Os. Der Kreis hat weniger Mitglieder als der Stadtverein. Schützenfeste gibt es nur noch ausserhalb des Kreises.

    Die Aufnahme der SSGs war nie vom NWDSB vorgesehen (die Intention der Satzungsergänzungen sind nicht wirklich subtil), die Argumentation (was können wir, die wir einen neuen Verein gegründet haben, denn dafür, dass unser ehm. gekündigt hat?)der SSgs geht gegen die Monopolstellung des DOSB.
    Der bekommt Staatsgelder. Der kann nicht aus persönlichem Empfinden ablehnen. Seine Mitglieder demhingehend auch nicht.
    Aber ( Carcano) ich bin kein Advokat.

    Die Gesamtpräsidiumsitzung wurde durch die Übergabe der Verfügung gestört. Eine Stellungnahme deswegen gab es aber nicht.
    Beschlossen wurde auch nichts. Mit einem Euro Erhöhung kommt man nicht mehr aus. Einen Beschluss kann es aber nicht geben, da den Bezirken anderes erzählt wurde und sie dahingehende Beschlüsse gefasst haben.
    Also back to the roots: Beschlossen werden soll:
    Eine Beitragserhöhung von einem Euro.
    Die Vorziehung von 1,5 Sonderbeitrag.

    Der Haken:
    Die Bank fordert keine Sonderumlagevorziehung, sondern einen Sonderbeitrag. Will man ihr einfach nicht sagen. In ein paar Jahren wird niemand mehr die verlängerung um drei Jahre bemängeln, so das Kalkühl.
    Die Erhöhung von einem Euro reicht nur für dieses Jahr. Im nächsten Jahr kommt dann die nächste Erhöhung. Gesagt wurde schon Freitag eine Höhe von 2 Euro sei notwendig.
    Man rechnet nun mit 10.000 Austritten. Die Umlage DSB ist nicht geklärt.

    Also wieder wie immer. Beschiss, Verdummung der Mitglieder und pure Arroganz gegen die Basis.
    Die Probeabstimmung ergab im Übrigen 50:50
    Die Privatdarlehen sind nicht in ausreichender Höhe da.