Beiträge von Califax

    Kann dem Händler, der verschiedene Sportgeräte mehrerer Marken verkauft, zugetraut werden, daß er den Service zu gleichen Kosten, in der gleichen Qualität und in der gleichen Zeit durchführt wie der Hersteller?

    Waffencenter Gotha mach das vor - die reparieren alles, für das es sonst keinen Support mehr gibt. Gut, zu vernünftigen Preisen und auch in angemessener Zeit. Wir haben da vor ein paar Jahren alle unsere LP65 (u.ä.) generalüberholen lassen. Eine hatte danach etwas gezickt, wieder hingeschickt, kam ohne Probleme nach einer Woche wieder nach Hause. Es geht also.

    Alle deutschen (und österreichischen) Hersteller von Druckluft-Sportwaffen haben aktuell mit Personalmangel und damit verbundenen Lieferzeiten zu kämpfen. Die Mitarbeiter, die die Waffen zusammenbauen, sind in der Regel die gleichen, die den Service machen können.

    (Ich hatte mich erst dieses WE mit einer leitenden Mitarbeiterin von Feinwerkbau genau über dieses Thema unterhalten).

    Ich kann mir nur vorstellen, dass Walther auf diese Weise versucht, wenigstens ein klein wenig des Services auf die Händler abzuwälzen, wie es ja z.B. im Automobilhandel üblich ist. Oder bringt irgendwer seinen VW nach Wolfsburg oder seinen Opel nach Rüsselsheim zur Durchsicht oder Reparatur?

    Daher immer mein Rat an Neumitglieder: Vertieft das, was ihr in der Sachkunde lernt, in Eigenregie, indem ihr selbst den Gesetzestext incl. Verordnung und Verwaltungsvorschrift lest.

    Das nützt allerdings wenig, wenn die Lesenden keine Verstehenden sind.

    Bezüglich des letzten Klopses, den die innenministerialen Volljuristen (wahrscheinlich voll = komplett straff durch gewohnheitsmäßige Incorporation von C2H5OH) verzapft haben, nämlich dem Text nach fast alle bisher freien Druckluftwaffen erlaubnispflichtig zu machen: Da haben selbst Sportschützen, die von sich behaupten, promovierter Informatiker zu sein, behauptet, das wäre Quatsch. (Natürlich ist es Quatsch, aber nicht wegen des Textes, sondern wegen des erklärten Willens des Gesetzgebers). Gesetze lesen und verstehen ist nun mal nicht jedem gegeben, selbst Doktoren in MINT-Fächern nicht. Was mich am aktuellen Bildungssystem weiter zweifeln lässt.

    Ich weis nicht woher das kommt.

    Der Deutsche interpretiert sehr gerne in Gesetze und Verordnungen rein, was er "für Vernünftig" hält.

    Wir müssen hier allerdings auch ein paar Unterschiede machen, in welchem Verband man sich gerade schießtechnisch befindet.

    Im DSB sind - beim Wettkampf - volle Magazine verboten, meist darf auf Anweisung das eine ausgepackte Magazin auch nur mit 5 Schuss geladen werden. Laden heißt hier also: Leeres Magazin befüllen und Waffe danach schussbereit machen.

    Beim BDS (und sicher auch in anderen eher dynamischen Verbänden) wird es sogar gern gesehen, wenn man mit 10 bereits entsprechend gefüllten Magazinen auf den Stand begibt und die auch alle auspackt - das spart nämlich Zeit. Beim BDS ist die Vorbereitungszeit nämlich in der Regel viel knapper und dadurch hektischer als beim DSB.

    "Getrennt" bedeutet, wie oben MiGoe vollkommen richtig schrieb, einfach außerhalb der Waffe.
    Wahrscheinlich auch nicht in an der Waffe angebrachten Magazintaschen, wie sie z.B. bei Jägern beliebt sind - wobei das wieder MEINE Interpretation ist, die man sicher auch anders sehen kann.

    Ich würde keinen Cent in die Rähm investieren....sondern versuchen die bei eGun zu verkaufen....

    Sie ist eine mehrschüssige Luftpistole - ja, natürlich nicht zu vergleichen mit den aktuellen Modellen, die aber inzwischen weit mehr als 2000,- kosten.

    Man kann sie - gerade wegen ihres eher rustikalen Abzugs - gut als Billig-Trainingswaffe für Sportpistole einsetzen --> entsprechende Disziplin: Mehrkrampf.