Beiträge von Califax

    Die Richtigkeit dieser Gleichung kann jeder an den aktuellen Inzidenzen ablesen. Bei deutlich höherer Inzidenz als letztes Jahr liegen weniger auf Intensivstation. Bei noch höherer Impfquote wären es noch weniger.

    Falsch. Äpfel und Birnen werden hier verglichen. Mit jeder (erfolgreichen) Mutation wird Corona (wie jedes Virus) zwar infektiöser, aber bezogen auf den Verlauf harmloser. Denn genau das ist Fortschritt in der Evolution eines Keimes.

    Ansonsten könntest du auch eine kausale Abhängigkeit der Höllentemperatur mit der Kirchenbesuchsquote konstruieren.

    Das absolut Einzige, was hier wissenschaftlich gesichert ist: Eine Impfpflicht wird die Aktienkurse einiger Unternehmen nachhaltig unterstützen. Qui bono?

    Und ich möchte nochmals betonen: Ich bin kein Impfgegner, mein Heft ist diesbezüglich voll und gehe jährlich zur Grippeschutzimpfung.
    Da kann Genosse Wegi rumschwurbeln, wie er will.

    Du musst auch mal an die Umwelt denken. Was glaubst du, was das für (Plastik-)Müllberge ergibt, wenn ...

    Seit Corona ist das vollkommen Wumpe.

    Jeden Morgen 7:45 produzieren wir mehrere Müllsäcke mit den Resten der täglichen Tests. Das ist das Opfer, das wir dem Coronagott zu bringen haben. Geht alles in den Restmüll.

    Die weggeworfenen Masken (eigentlich Plastikmüll, real Restmüll) gar nicht eingerechnet.

    Und dann die ökologisch korrekt hergestellten Holzlöffel und -gabeln, die natürlich wegen der Hygiene einzeln in Plastefolie verpackt werden.

    Ich kann nicht mehr, wer da nicht irre wird, ist schon vorher verrückt gewesen.

    Geh zum Händler des geringsten Mißtrauens (und mit einem Teststand) und teste verschiedene Sorten mit eingespannter Pistole. Dann bist du sicher.

    Für Otto/Ottilie Normalo: Ganz normale Diabolos eines seriösen Herstellers, z.B. RWS: Die grünen ("Basic") sind gut, die orangenen ("Club") einen Tick besser, die gelben "Meisterkugeln" sehr gut - aber das kann - real - aus jeder Waffe etwas anders aussehen.

    Parallax

    Ich bin entsetzt, was diese Situation mit dir gemacht hat.

    Eigentlich muß man mit ihnen Mitleid haben - wenn sie nicht meine Gesundheit grob fahrlässig bis vorsätzlich eklatant gefährden würden.

    Das musst du mir jetzt mal ganz genau erklären, wie jemand, der nicht gegen Corona (aber sonst gegen so ziemlich jeden Scheiß) geimpft ist, DEINE Gesundheit gefährdet. Bei einem Virus, das aktuell offensichtlich zwar hochansteckend, aber ansonsten keine so schweren Verläufe verursacht (der sog. Delta-Variante), wie das ursprüngliche Virus (Alpha-Variante), als es diese Impfung noch nicht gab.

    Ich verstehe, dass du verärgert und ängstlich bist. Hast die drei Impfungen brav über dich ergehen lassen, lagst vielleicht ein paar Tage krank darnieder in der Hoffnung, dass du jetzt "durch" bist: "Impfen mach frei" - haben sie dir versprochen - und dieses Versprechen gebrochen.

    Nicht die Ungeimpften, die, die u.a. Angst vor ungetesteter Gentechnik im Körper haben, haben dich betrogen. Nein, das waren die Politiker, denen du vertraut hast. Z.B. unsere Regierung. und vor allem die, die damit sehr, sehr viel Geld verdienen und das nicht wieder verlieren wollen - die Aktionäre.

    Also lass bitte deinen Frust nicht an den Falschen raus. Lass nicht andere für dich denken. Danke.

    PS: Lies einfach mal die original Artikel in seriösen Publikationen wie z.B. "The Lancet" und dem "European Journal of Epidemiology" (alles online und kostenlos! - und für Nicht-Englisch-Versteher mit Google-Übersetzer) - und nicht nur den Mist, den unterbelichtete Journalisten tagtäglich veröffentlichen.

    Und die Unverbesserlichen tragen jetzt eben die Konsequenzen ihres Tuns. Das freut mich, denn ich liebe Konsequenz.


    Des Geseier von wegen "Spaltung der Gesellschaft" kann ich nicht mehr hören. Jeder von denen hats in der Hand.

    Solidarität ist offensichtlich ein Fremdwort.

    Boah ey. Was für starke Worte. Erinnert mich irgendwie an irgendeine Rede in irgendeinem Sportpalast.

    OK, Polemik mal zurückdrehen, Fakten finden:

    Selbst das RKI ist inzwischen von der Aussage, dass die Ungeimpften die Pandemie tragen, zurückgewichen.
    Das RKI vertritt inzwischen die Meinung, dass auch "vollständig Geimpfte" das Virus weiterverbreiten können, da der impfschutz bereits wesentlich früher stark nachlässt, als man vor ein paar Monaten noch dachte.

    Ja, die sächsische Gesundheitsministerin Köpping behauptete, die Inzidenz der Ungeimpften läge über 1700, die der Geimpfen bei knapp über 60. Woher sie diese Daten hat, verrät sie nicht. Ich weiß (d,h. aus direkter Quelle), dass solche Daten zumindest von sächsischen Gesundheitsämtern überhaupt nicht erhoben werden. Ist also glatt gelogen. Faktencheck nicht bestanden, Frau Staatsministerin!

    Da ich über "mehrere Ecken (gleichzeitig)" mit dem Gesundheitswesen verbandelt bin, glaube ich auch eher die Aussagen derer, die in den Krankenhäusern arbeiten, als den sogenannten "offiziellen Zahlen": Die mir persönlich bekannten Pflegekräfte berichten von sehr vielen gem. aktueller Verordnungslage "vollständig geimpften Personen" sowohl auf den normalen Stationen als auch den ITS. "Geboosterte" jedoch relativ selten.

    Patienten (mir persönlich bekannt), die mit negativem Test aber schlechter Prognose (Anm: Es gibt auch noch andere Krankheiten!) ins lokale Krankenhaus eingeliefert wurden, verstarben an "Corona induzierter Pneumonie" - und nicht an der tödlichen Krankheit, wegen der sie eingeliefert wurden. Was für ein Zufall!

    Dafür sind - wie gesagt, ich bin mittendrin im Gesundheitswesen - die Zahl der Impfkomplikationen (zumindest der zeitliche Zusammenhang) verblüffend hoch. Schwangere verlieren ihre ungeborenen Babys. Thrombosen. Schlaganfälle. Und das sind noch lange nicht die Langzeitwirkungen.

    Zitat


    Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Alena Buyx, hofft, dass sich Joshua Kimmich doch noch für eine Corona-Impfung entscheidet. Der deutsche Fußball-Nationalspieler des FC Bayern München, der seine bisherige Ablehnung mit fehlenden Langzeitstudien begründete, sei "einer Falschinformation aufgesessen. - 25.10.2021

    Mehrere Mitglieder des Ethikrates, so Frau (Dr.) Buyx als auch der kath. Theologe Andreas Lob-Hüdepohl behaupten, dass es keine Langzeit-Nebenwirkungen gäbe, da man ja schon so viele geimpft hätte. - LANGZEIT ... äh. ... wie lange wird geimpft? Seit knapp einem Jahr? Von Langzeitfolgen spricht man nach 3 bis 5 Jahren! Was lügen die also zusammen?

    Die Impfungen mögen wirken. Aber

    1) sie wirken nicht wie versprochen

    2) sie haben nachweislich mehr Kurzzeit-Nebenwirkungen als die sonstigen Impfungen

    3) Langzeitnebenwirkungen können noch gar nicht bekannt sein

    Wer sich für ein solches großangelegtes Pharmaexperiment zur Verfügung stellen will, hat meine Hochachtung.

    Wer dafür zu feige ist, mein Verständnis.

    Wer eine Impfplicht mit einem experimentellen Medikament mit offensichtlich mangelhafter Hauptwirkung fordert, ist ein Verbrecher,

    Was haben unsere Verbände gemacht ??


    NIX !


    Oder habe ich da was übersehen ?

    Man zieht sich gern zurück auf "wir sind doch politisch neutral".

    Dieses Gespräch hatte ich übrigens auch im ganz kleinen Rahmen mit einigen unserer Mitglieder, die sich über die politischen Äußerungen anderer Mitglieder (nicht des Vorstandes!) aufregten. Und dann zogen genau die vom Leder zu einem ganz anderen politischen Thema, wo ich mir im Stillen dachte "Holla, die Waldfee!".

    Vielleicht sollte man, auch wenn man sich als 2politisch neutral" betrachtet, doch kritisch mit den Aussagen der politischen Parteien, die unseren speziellen Sport betreffen, auch deutlich und öffentlich auseinandersetzen.

    Ich habe 1989/90 für ein besseres Deutschland gekämpft, auch mit dem Risiko, eingesperrt zu werden - und nicht im westdeutschen Kuschelknast. Ich fühle mich heute so, als ob ich am Ende doch verloren habe.

    Warum hast Du das dann nicht auch geschrieben?

    Weil ich - offensichtlich im falschen Glauben - von der Intelligenz der Leser ausgegangen bin.


    Als Pistolenschütze brauch ich das ganze Geraffel nicht.

    So ist es. Da ist übrigens die elastische Sport- oder Jogginghose („Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“ - Karl Lagerfeld) eher kontraproduktiv, da man ja den Arm der Nichtschießhand möglichst fest fixieren können sollte. Dafür ist eine Jeans mit ihrem starken Stoff einfach unschlagbar gut geeignet.

    Ansonsten gehen mit die Kommentare von wegi und Karl am Bobbes vorbei, da ich auf Leistung und das Weiterleben unseres Sports stehe - und nicht auf falsche politische Korrektheit.

    Ich finde es schade, daß du dir herausnimmst, andere User als "unbedarfte Dummschwätzer" zu titulieren.

    Die Lesekompetenz ist in den letzten 30 Jahren kontinuierlich gesunken.

    Wo habe ich geschrieben, dass ich mit "Dummschwätzer" die Foristi meinte?

    Nochmal zum mitmeißeln: Ich meinte diejenigen, die sich in publikumswirksamen Medienprodukten über das Aussehen von Schützen aufregen: Journalisten und andere Lügner.

    @HdR: Danke, diese Ausführung war sehr hilfreich! Gern mehr davon.

    Von Wegi:

    Zitat


    Freue ich mich schon wenn der DSB sich endlich mal an die ISSF anpasst.

    Aha, ein ÖSTERREICHER möchte Einfluss auf eine deutschen Verband haben. Hatten wir schon mal, war nicht wirklich prickelnd.

    Back to topic: Ich finde es schade, dass ein Thread, der mit Technik-Bildern begann, gnadenlos auf "Was darf unbedarften Dummschwätzern auf Schießwettbewerben an Kleidung optisch zugemutet werden" reduziert worden ist.

    Mich würden nämlich wirklich vernünftige Infos zum Thema Aufgelegtschießen (KW) interessieren.

    DM des BDS, oder DM beim DSB?

    DSB, München natürlich. Nicht Philli.

    Könntest Du den Mitgliedern vermitteln das das Eingangseinkommen eines Kaderangehörigen über dem Durchschnittseinkommen liegt.

    @Karl: Es geht nicht darum "mit irgendeinem Sport" Geld zu verdienen, das ist was für "IQ unter 100". (Nicht umsonst haben die Absolventen der Sportschulen einen bestimmten Ruf, der nicht immer gerechtfertigt ist - ich kenne auch einen solchen, der aktuell sich als Neurochirurg recht erfolgreich durchs Leben hangelt - der treibt aber auch nur noch maximal Breitensport).

    Und ja, das Einkommen eines Spitzenathleten sollte DEUTLICH über dem der breiten - und trägen - Masse liegen.

    Was wäre für Dich als Besoldungsgrundlage angemessen, General aufwärts?

    Aber mindestens!

    In anderen Bundesländern gehen die normalen Streifenhörnchen mit 3 Silberpickeln auf die Straße - und die können in der Regel kein Scheunentor mit ihrer Dienstwaffe sauber treffen.

    Meine Tochter war im Bundeskader und leider eben auch eine Abiturientin mit einer ganz kleinen Zahl hinter dem Eins-Komma.
    Für sie war damit der Spitzensport gestorben, im zivilen Leben wird sie das Mehrfache von dem verdienen, was selbst die Olympiakader von ihrem Dienstherrn bekommen.
    Studieren und Leistungssport? Oh nein! Das ham wa nich und det kriegn wir och nich mehr rein!

    Stell Dir vor, die Mehrzahl der Leute in diesen Organen müssen damit ihr Berufsleben lang auskommen.

    Selbst gewählt. Es muß ja auch Menschen geben, die ins Kloster gehen.

    Dass in der DDR wie auch früher in anderen Staaten vieles besser war habe auch ich schon gehört

    Nicht von mir. Nur war es damals wesentlich billiger für den Staat, Kader für den Leistungsspot zu begeistern. Heute, wo es uns wirtschaftlich wesentlich besser geht als damals in der DDR, reichen aber trockene Brotkrümel nicht mehr als Motivation aus. Um es mit den Worten eines Vereinskameraden zu sagen: "Wer mit Bananen bezahlt, bekommt als Arbeitskräfte Affen."

    Was wir brauchen, sind Leute, die auch Leistung bringen wollen und nicht den Hund, den man auf die Jagd tragen muss.

    Volle Zustimmung!

    Allerdings warum soll sich ein junger Mensch für schießsportliche Lorbeeren wirklich quälen?

    Zu Honnerckers Zeit gab es für Spitzensportler kurzen Hafturlaub im Westen und bei Erfolg sogar eine Kaffeemaschine von AKA Electrica.
    Dafür lohnte es sich, 8 Stunden am Tag 5 Tage die Woche Munition zu vernichten, mit kurzen Aufenthalten bei Doc zum Messen der Vitalwerte.

    Alles Sachen, mit denen man heute keinen Hund mehr aus der Hütte locken kann.

    Und die tollen Möglichkeiten, bei den bewaffneten Organen unserer demokratischen Volksrepublik in den Sportfördergruppen unterzukommen, ist ehrlich gesagt auch extrem armselig. Bei uns in Sachsen z.B. geht das nur im Mittleren, nicht im Gehoben Dienst. (Darum ist Christian Reitz auch kein Sachse mehr).

    Unser Sport wird zwangsläufig in die olympische Bedeutungslosigkeit abdriften, auch wenn wir uns dem Trend mit breiter Brust entgegenstellen. Was habe ich jedes Mal eine Kampf mit unserer Behörde, mal wieder eine Ausnahmegenehmigung für ein U12-Kind zu erlangen: "Ausnahmen müssen Ausnahmen bleiben!" --> Wir, verdammt nochmal, sind bereits die Ausnahme! (Und meine Behörde ist eigentlich sehr kulant).

    Wir haben in unserem Jugendbereich:

    - AP20 und AP20 Pro

    - AP40

    - Steyr LP 2 / 10 / 10evo / LP 50

    - FWB P8X

    - Walther LP 300

    - Pardini (weiß jetzt nicht die Modellbezeichnungen)

    Teilweise Vereinseigentum, teilweise mein Privateigentum, teilw. Eigentum der Schützen

    Vorteil: Man rostet als Trainer nicht ein, denn man muss alle Waffen und ihre Besonderheiten kennen.
    Nachteil: Man wird dabei wahnsinnig und Griffe tauschen geht immer nur sehr beschränkt; für Steyr habe ich da inzwischen einen ganzen Beutel zusammen.

    Die AP20 tut genau das, was sie für diesen Preis tun soll: Sie schießt und trifft.
    Mit der AP20 (Plastegriff!) kommen meine Nachwuchsschützen sicher zur DM und auch bei den Meisterschützen recht weit nach vorne (Silber).

    Ein großer Vorteil ist, dass man den Plaste&Elaste-Griff von rechts auf links umbauen kann - in weniger als 3 Minuten.

    Bei Pardini muss der Ladedapter immer mit Schraubenschlüssel an der Flasche angebrummt werden. Furchtbar!
    FWB - ist IMHO immer eine Spur "zu fein". Ja, sind tolle, teure und absolut schöne Waffen.
    Walther LP300 - das ewige Zittern, ob man durch die Abzugskontrolle kommt....

    Darum ist eine gute gebrauchte Steyr immer meine erste Wahl.

    Ist viel wertiger, hat den besseren Abzug - und ich habe einen Sack voll Griffe - leider bisher keinen für Linksschützen - die kriegen eine AP20.