Und so träumt jeder die Realität die er sich wünscht.
Wer träumt, der sündigt nicht.
Im Übrigen ist die Realität in deinem Heimatdorf eine andere als in meinem Dorf.
Califax engagiert sich um den Interessierten den Schiesssport und den sicheren Umgang mit den Sportgeräten zu zeigen.
In der Tat.
Gerade die jüngeren interessieren sich z.B. für BDS.
Nun ja -teils-teils. Ich habe auch sportlich engagierte Trainingskinder, die lieber beim DSB bleiben und denen die vielen Disziplinen des BDS zu unübersichtlich sind. Es gibt nicht eine richtige Antwort, die für jeden zutrifft. Ich sehe das vollkommen wertneutral: Hauptsache, es macht so viel Spaß und Freude, dass man dabei bleibt, auch wenn sich die persönlichen Verhältnisse ändern.
Ein gleich starker oder stärkerer Verband neben dem DSB würde vieles leichter machen.
Starke Verbände sind gut - aber auch eine gewisse Gefahr. Macht macht korrupt. Oder dumm.
(man schaue mal, was gerade in der Berliner Geschäftsstelle des BDS abgegangen ist - und beim inzwischen umbenannten FWR)
BDS ist eher eine Erscheinung der Großstädte bzw. Ballungsgebiete. Auf dem Land kennt man es weniger.
Ist das im Goldenen Westen so? Im Wilden Osten ist es regional unterschiedlich. Aber es sollte mich nicht wundern, wenn es langjährige Sportschützen gibt, die, wenn man sie nach ihrem Verband fragt, erstmal auf ihren Ausweis schauen müssen.
Wir sind hier auf dem Land - und in meiner Region halten sich DSB und BDS so ziemlich die Waage. Ehrlich gesagt: Wo es DSU, BDMP oder Reservistenvereine hier gibt, weiß ich nicht. Man lebt doch sehr in seinen eigenen Blasen.
nur ignoriert er die Tatsache das die Feuerwaffen in den letzten Jahrzehnten im sportlichen Schießen unter der ISSF über die wir hier reden abgenommen hat.
Upps - ich ignoriere. Nein, tue ich nicht.
Ja, die ISSF - eigentlich das IOC - favorisiert Waffen und Disziplinen, die sich gut vermarkten lassen. Da geht es weniger um Sport, mehr um Kommerz. Isso. Kannste glauben. Genau wie beim Fußball - die sind keinen Deut besser.
Je kleiner und schwächer die Kaliber sind, um so eher und billiger kann man einen publikumsfähigen Stand bauen.
Aber die Leistungssportler, die durch Schießen ihr Einkommen erzielen (weil die bei den Bewaffneten Organen unserer Republik angestellt sind) kann man an wenigen Händen abzählen. Die Masse der Sportschützen sind Freizeitschützen. Mehr oder weniger wettkampforientiert.
Ein Herr Sprave hat in einem anderen Forum offen gesagt, dass er als Unternehmer vom rigiden Waffengesetz der Bundesrepublik profitiert. Ja, das tun auch wir als Verein. Die Pflichten, die man hat, um eigene private (in Deutschland) erlaubnispflichtige Waffen besitzen und benutzen zu dürfen, spielen uns - und den Verbänden in die Hände. Wäre das nicht so, würde man sich flexibel umorientieren. Da es aber heute so ist, kann und sollte man das Beste aus der Situation machen.
Ich persönlich würde den Schießsport aufgeben, wenn Lichtpunkt und Kalte Gase das einzig noch Erlaubte wäre.
Obwohl ich beides heute fördere, trainiere. Darin sehe ich übrigens keinen Widerspruch: Roller und Fahrrad sind toll. Aber ich möchte auch gern motorisiert reisen.