Beiträge von Califax

    Wir hatten das mal als KK Anlage stehen, das war am Anfang eine tolle Sache für die die immer schon da waren, wurde aber Recht schnell langweilig.

    ... weil es im DSB dafür keine Wettbewerbe (mehr) dafür gibt.

    Mehrschüssige LP auf Fallscheiben - ähnlich dem Reglement (olympisch) Schnellfeuer - war damals der Hit. Die Kids haben sich um die wenigen mLPs gekoppt, die wir damals hatten.

    Seit "Mehrkampf" und Standard" das abgelöst haben, ist die Motivation deutlich niedriger.

    Wir schießen aber auch (ab 14) im BDS mit Pistole, Revolver, Selbstlade- und Unterhebelbüchse wettkampfmäßig auf Fallscheiben, da ist das mit dem Lichtgewehr ein guter Einstieg.

    Sprichst du vom Gewehr? Für Pistole keineswegs.

    Ich spreche von Pistole. Ja, ich hatte mal einen jungen Schützen, der mit jeder Waffe nach wenigen Minuten ausgezeichnet traf. Ein Naturtalent, wie ich nie wieder eines gesehen hatte. Leider ist er weggezogen und schießt nicht mehr.

    Das normal talentierte Kind braucht viel Zeit, richtig gut zu werden. Bei einigen gehts schneller, bei einigen langsamer. Wobei ich die Langsamen gar nicht schlecht finde, denn sie müssen sich ihre Erfolge erarbeiten, was am Ende den echten Erfolg bringt.

    (Christian Reitz war damals in seiner Jugendgruppe durchaus nicht der Talentierteste, aber der zäheste, der fleißigste, Seine damaligen Kameraden nerven heute Autofahrer mit Radargeräten. Christian wurde Olympiasieger)

    Wir fangen so früh wie möglich an, dann kann das Kind bis es 13 ist (12 am 1. Januar) noch mehrere Jahre in der Schülerklasse punkten. Erste Hürde (nach in der Regel 1-2 Jahren Training schaffen das unsere Kids): Teilnahme an der DM. Zweites Ziel: Drittelmedaille. Drittes Ziel: Treppchen in München.

    Und ja, ich habe da so einen Flausenkopp, der erst mit 14 bei uns Mitglied geworden ist. Ich hätte nie geglaubt, dass er es schafft, mit der Sportpistole das Limit (des Vorjahres) zu knacken. Aber er hat sich zur LM echt gut geschlagen und alles umgesetzt, was wir ihm beigebracht haben. Wenn das Limit nicht deutlich steigt, ist er mit dabei. Aber Drittelmedaille wird definitiv nicht.

    Btw - neue Wege:

    In Suhl hat Anschütz das Biathlon-Lasersystem aufgebaut gehabt. Dauernd lagen ein paar Kids und knipsten da die 5 Lichter mit wachsender Begeisterung an. Das war richtig toll!

    Abgesehen davon, dass die (nicht vorhandene) Werbung so grottig war, dass ich erst zu Hause gegoogelt habe, was das eigentlich war:

    Anschütz LaserPower IV System.

    Meine Frau hat mich beauftragt, so ein Set (Gewehr+Ziel+Fernbedienung+Netzteil) zu kaufen. Das ist eine echte Attraktion bei unseren Werbeveranstaltungen wie z.B. dem Stadtadvent - der uns letztes Jahr ein paar neue Minischützen beschert hat.

    Reaktive Ziele sind einfach toll. Und die Biathlonanlage müßte eigentlich laut Beschreibung auch mit den Disag-Pistolen funktionieren.

    konnten sich vier Menschen gleich irren?

    Definitiv: JA.

    Man kauft IMMER die Waffe mit dem größeren Kaliber (hier .32) und einem Wechselsystem im kleineren oder gleichen Kaliber (.22). Das beantragt man so und macht das dem SB klar bzw. berät sich vor dem Kauf mit ihm. Wenn der Verkäufer ein Idiot ist, kauft man nicht beim Idioten. Ganz einfach.

    Später würde sie gerne mal eine Schmeisser BA15 haben und ggf. auch auf Wettkämpfen gehen.

    Warum ein AR15-Clon, der als Repetierer gebaut wird? Warum nicht gleich ein vernünftigen Halbautomaten - wenns AR15-Optik sein soll, Tippmann M4-22 oder, noch preiswerter, aber gut: Ruger 10/22 ohne AR-Optik. Wobei es die auch als Option gibt, wenn ch mich nicht irre.

    Mit dem Repetierter kann sie nur Präzision schießen - mit dem Selbstlader auch die spaßigeren Disziplinen wie z.B. Fallscheibe.

    Aber zurück zur Frage: "Wie geht das":

    Haben die Vorposter alle schon geschrieben: Suche einen Verein, der auch vernünftige Jugendarbeit macht. Und lass dich dort beraten, was sie anbieten und was sie können. Dann werde auch du dort Mitglied, dann hast du die Zeit rum, Waffen selber kaufen zu dürfen, wenns Töchterlein 14 und KK-mündig wird. Wenn noch die mutti mit einsteigt, verdoppelt sich die Anzahl der erwerbbaren Waffen, ggf. sogar mit Rabatt (gibts bei meinem Verein für Familien).

    Wo wohnt ihr?


    PS: Ich schrieb oben:

    Zitat

    Suche einen Verein, der auch vernünftige Jugendarbeit macht.

    Und das ist wahrscheinlich das größte Problem: Es gibt eine nicht geringe Anzahl von DSB-Vereinen, die hervorragende Jugendarbeit machen. Aber bei denen fliegst du in der Regel kurz nach der Erwähnung des Wortes "Schmeißer" raus, wenn sie überhaupt wissen, wovon du redest.

    Und die Jugendarbeit der anderen, dynamischen Verbände ist - bis auf Ausnahmen - maximal ein Feigenblatt, weils der Gesetzgeber so ins WaffG geschrieben hat. Die Lösung könnte ein DSB-Verein mit BDS- /BDMP-/DSU- ...-Gruppe sein.

    Für den regelrechten DSB-Leistungssport dürfte sie mit 12 Jahren bereits fast zu alt sein, wenn sie nicht sehr viel Talent mitbringt. Unsere guten Schützen fangen in der Regel mit 9 Jahren mit dem Schießen an, wir trainieren inzwischen auch Erst- und Zweitklässler (mit Laser"waffen" und viel Bewegungsspielen). Dann haben sie viel Zeit, in der Schülerklasse zu wachsen.

    schon 80 Jahre vorher vorausgesagt.

    Nun, er wusste, dass sich Geschichte wiederholt und kannte das Wartburgfest anno 1817.

    Daß Du mich hier im Zusammenhang zitieren musst, versteht auch nicht jeder, macht aber nichts.

    Soll ich es denjenigen, die es nicht verstehen, erklären? Ich glaube, das bringt nur sehr wenig, so schlecht, wie ich immer erkläre.

    Wenn Düsseldorf für Sachsen zuständig ist nehme ich meinen unsachlichen Beitrag zurück.

    Es ist ein bundesweites Problem, dass die vier Gewalten und das Volk unter der Vokabel "Demokratie" höchst unterschiedliche Sachen verstehen. Ich komme eben aus einer Demokratischen Republik, die gar nicht demokratisch war und über sich selbst sagte, eine Diktatur des Proletariats zu sein.

    Vielleicht sollte man sich darauf einigen, dass FDGO das ist, was das Bundesverfassungsgericht 1952 i.V.m. dem bestätigenden Urteil aus dem Jahre 1956 feststellte - nämlich:

    Zitat

    Im Gegensatz zum totalen Staat stellt die fdGO also den Schutz von Freiheit und Gleichheit des Individuums ins Zentrum staatlichen Strebens. Zur fdGO gehören nach dem BVerfG mindestens grundlegende Prinzipien wie Achtung von Grund- und Menschenrechten, Volkssouveränität, Gewaltenteilung, Verantwortlichkeit und Gesetzesbindung der Exekutive, Unabhängigkeit der Gerichte, Mehrparteiensystem sowie Chancengleichheit der politischen Parteien.

    Quelle: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lex…e-grundordnung/

    Alles Sachen, die zu Corona-Zeiten von deutschen Landes- und den beiden Bundesregierungen mit Füßen getreten wurde. Das möchte ich nie wieder erleben.

    Das ist aber nicht Sachsen oder Thüringen, wo anders stehen aber die Kameraden hinter ihnen.

    Du findest das z.B. in diesem Forum und ich lebe in Sachsen und der AfD-Mensch, der jetzt entwaffnet wurde und den ich persönlich aus meinem Verein kenne, auch. Was soll also dieses rumgeningele?

    Über die Bedeutung dieser einzelnen Konstruktionen streiten sich die Gelehrten.

    Das sehe ich genau so. Man kann sogar mit einer AP20 herausragende Ergebnisse erzielen, da habe ich eine Schützin am Start.

    Allerdings als der Absorber der LP10 meiner Tochter defekt war, hat sie das durchaus im Schuss bemerkt. Es macht das Treffen doch etwas einfacher, das ganze teure Schnickschnackzeugs! (Die Reparatur war ganz einfach dank der technischen Unterstützung durch den Steyr-Kundendienst - Video plus kostenlose Ersatzteile.)

    Btw: sind gerade zurück von "Faszination Lichtschießen" in Suhl.
    Samstag: "Faszination" = aufgelegtes Schießen + Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Koordination und Konzentration.
    Sonntag: "Wettkampforientiert" = exakte Nachbildung der Schülerwettbewerbe Luftgewehr bzw. Luftpistole 10m.

    Letztes Jahr hatten wir im zweiten Teil 3 von 3 Luftpistolen "Walther LP 500" gewonnen, weil in der Altersklasse Sch II alle drei Treppchenplätze durch unsere Schützinnen und Schützen belegt waren. Das schien ein Trauma bei den Veranstaltern (DSJ) ausgelöst zu haben, so dass man dieses Jahr ein neues Reglement ersann:

    1. Pistole / 1. Gewehr am ersten Tag für Sieger/in Sch II. Die Pistole ging zu uns. (Wir hatten Plätze 1, 2, 3, 4 und 6)

    Die 2. Pistole wurde am Samstag verlost, damit nicht nur die guten zum Zuge kommen. Das Los fiel auf unsere Schützin. Aber nach guter Thüringischer Tradition wurden Wahlen, die nicht genehm sind, wiederholt: "Da dieser Verein schon eine LP gewonnen hat ..." - Das Mädchen hat übrigens danach die Nacht drauf nicht mehr schlafen können und am nächsten Tag, bei Freihand, "versagt" (es liefen bittere Tränen). Hätte man nicht vor der Ziehung die "unberechtigten Starter" aus dem Lostopf nehmen können? Kann man so mit 11-12 jährigen Kindern umgehen?

    Zweiter Tag, neuer Wettkampf (dachten wir): Wettkampforientiertes Lichtschießen, also Freihand. Die Plätze 1 bis 4 gingen an uns. Die Pistole bekam Platz 5 aus Bayern.

    Das hat schon was ziemlich Sozialistisches an sich, wo Leistung nicht belohnt wird, sondern überhaupt mitmachen.

    Ich verstehe ja, dass die DSJ ihre wertvollen Preise "gerecht" verteilen wollte - aber irgendwie fühlt es sich wie .... an.
    Insbesondere unsere hochmotivierten Kinder waren geknickt.

    Es ist ja nicht so, dass wir ein riesen Verein mit hauptamtlichen Trainern wären. Wir - meine Frau und ich - haben vor etwa 12 Jahren fast bei Null angefangen, Kinder- und Jugendarbeit Stück für Stück aufgebaut und haben ein echtes Problem, unsere Nachwuchsschützen mit Pistolen zu versorgen. Wir kaufen die sogar privat von unserem Geld (wenn sie nur endlich geliefert würden!!!) und stellen sie den Kids kostenlos zur Verfügung. Insofern schmerzt es um so mehr, wie unsere Arbeit und unsere Erfolge mit Füßen getreten werden.

    Ja, in der DSB Pistolen-Lichtwelt scheint unser Verein alles zu dominieren. Aber was hält andere Vereine davon ab, genau so gute Arbeit abzuliefern? Wir beide Trainer haben noch nebenbei unseren je gut 50 Stunden-Erwerbsjob am Hals.

    Solange es nicht justiziabel ist darfst Du alles sagen was Du denkst.

    Und das stimmt inzwischen nicht mehr.

    Man kann zur AfD stehen, wie man will (ich mag sie auch nicht besonders) - aber man knipst gerade in Thüringen und Sachsen den LWB, die sich für diese zugelassene Partei, die hier um die 30% Wählerstimmen bekommt, die WBK. Nicht, weil sie irgendwas "justiziables" getan oder gesagt haben, sondern weil sie die demokratischen Rechte jedes Bürgers dieser Republik einfach wahrnehmen: Demonstrieren, Demonstrationen organisieren und sich zur Wahl stellen.

    oder mit den Worten des Schlächters Idi Amin:

    Ich verwende die TAC-22 mit meiner Tippmann M4-22 in erster Linie zum Fallplattenschießen.
    Sie (die Charge, die ich auch in größerer Menge gekauft habe) hatte auch auf 50m aus genau meiner Waffe den besten Streukreis von den Patronen, die bei mir im Schrank lagern - abgesehen von Eley, die ich nicht durch einen Selbstlader delaboriere, bei dem Preis. Und auch keine Störungen.

    Wie immer bei Langwaffen: Das Los muss mit der speziellen Waffe harmonisieren. Kurzwaffen sind da wesentlich weniger zickig.

    Im 'Osten' mag das ein bisschen anders sein, aber der 'Westen' war immer Gewehrland.

    Ich kann da nur spekulieren - denn in der DDR gab es praktisch nur Luftgewehre (frei in der SpoWa zu kaufen), aber Luftpistolen waren nicht mal Bückware. Man erzählte sich, die Genossen hätte panische angst vor jeder Art Waffe, die man gut unter dem Mantel verstecken könne.

    Vielleicht wollten die Ossis darum eher aufholen? Aber Gewehr ist im traditionellen DSB-Verein auch in Neufünfland häufig die verbreitetste Waffen.

    Da ich mich m "ernsthaften Schützenwesen", also den in erster Linie olympischen Disziplinen bis 5,6 mm, hauptsächlich im Pistolenbereich unterwegs bin, kriege ich auch nur am Rande mit, was bei den Gewehrtrainern so läuft. Aber ehrlich gesagt ... eigentlich interessiert es mich nicht. Und die interessieren sich nicht wirklich für uns - Ausnahmen (z.B. P. F. aus D) bestätigen die Regel.


    Btw / OT: Genossen & Schweine:

    Im Feudalismus wurden die Schweine gefressen.
    Im Kapitalismus werden die Schweine gegessen.
    Im Sozialismus werden die Schweine Genossen.