Beiträge von Califax
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Ich glaube, ich habe ein Phantombild von Karl:
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Schau in den Bescheid für das CZ-WS. Gilt nur dann, wenn...
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Ich hätte mich auch sehr über einen Bescheid gefreut, der ein KK-WS für AR15-Clone für das sportliche Schießen erlaubt und nicht explizit einen IMHO ergonomisch wichtigen Schubschaft explizit ausschließt.
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Eindeutig positiv!
(Wenn ich auch die Waffe für abgrundtief häßlich halte)
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Sogar hier wurde schon eingesehen dass nicht jeder Kämpfer der mit Herzblut für den Waffenbesitz als Bürgerrecht positiv für den Sport ist.
Aber du? -
Unser Verein wird wieder teilnehmen, wir werden wieder enormes Interesse auf dem GK Stand haben und die künftigen Schützen werden wieder wegbleiben wenn sie erfahren dass bei uns die Munition selbst bezahlt werden muss.
Du bist der Karl auch vom Sportschützenforum?
Dann wundert mich das gar nicht. Man muß nicht "Tschaka!!!" rufen, um positives Denken zu vermitteln. Aber Dein rein destruktives, negatives Herangehen ist nicht wirklich hilfreich, neue begeisterte Sportschützen zu generieren.Wir in unserem Verein vermitteln Interessenten Freude und Vielfalt am Schützensport. Na klar, auch unser Marketing ist nur mit Wasser gekocht (was mich manchmal zum kochen bringt). Aber wir machen etwas - und haben Erfolg (= Neuanmeldungen). Jeder Nichtschütze, der zum Sportschützen konvertiert, sichert uns Legalwaffenbesitzern unseren Besitz.
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Dickerer Lauf = weniger Schwingungen.
Da die Schwingungen von der Quelle (Patronenlager) schneller an der Mündung sind, als das abgefeuerte Geschoß, ist das schon für die Präzision relevant.
Weiterhin kann ein dicker Lauf mehr Wärme aufnehmen, bis es zu Hitzeflimmern kommt (ok, bei KK nicht ganz so wichtig wie bei GK-Patronen). -
Sporttag im Schützenverein Burgstädt – informative Herausforderung für Gymnasiasten
Am Donnerstag, dem 11. Juli 2013 war Sporttag im größten sächsischen Gymnasium, dem Gymnasium Burgstädt. Unser Sportschützenverein wurde angefragt, ob Schießen im Rahmen dieses Tages möglich wäre. Wir waren positiv überrascht und sagten „ja“. Wir waren jedoch noch skeptisch, wie viele Schüler sich überhaupt melden würden.
Nach einem Vorgespräch mit der verantwortlichen Sportlehrerin, Frau ****, richtete sich unser Angebot wegen der restriktiven Alterserfordernissen des Waffengesetzes an die Klassenstufen 7 bis 11. Gespannt warteten wir auf die Zahl der Anmeldungen. Die Schüler hatten die Wahl zwischen mehr als 13 interessanten Sportarten wie Reiten, Bowling, Badminton, Tanzen, Vierfelderball etc. - und 31 Schüler entschieden sich für Schießsport. Diese wollten alle an einem Vormittag zwischen 8 und 13 Uhr schießen. So viele Druckluftstände haben wir ja gar nicht! Und so viele können wir ja auch nicht gleichzeitig kompetent betreuen und im Auge behalten, denn es darf ja keinesfalls etwas passieren. Also waren Ideen gefragt. Mit Begeisterung machten wir uns ans Überlegen und Organisieren. Nur Luftpistole und Luftgewehr schießen ging also nicht. So überlegten wir uns, wie wir so viele Schüler gehändelt bekommen, so daß auch ein positiver Eindruck bleibt. Was macht außer Schießen noch Spaß und zeigt gleichzeitig die Breite des Sportschießens?
Doch zuerst mußte den gesetzlichen Erfordernissen genüge getan werden. Für alle Interessenten erstellten wir Formulare für die Schießgenehmigung durch beide Erziehungsberechtigte aus. Als unser Vereinsfotograf dann noch Fotos schießen kommen wollte, folgte noch eine Einverständniserklärung für das Schießen und Veröffentlichen von Fotos durch die Eltern.
Dann kamen sie - 31 Gymnasiasten in 2 Gruppen geteilt, um für je 2 ½ Stunden ihren Sporttag im Schützenhaus am Taurastein zu verbringen.
Zuerst galt es, die Genehmigungen zu kontrollieren und gleich vorbereitete Namensaufkleber mit auszuteilen. Und es war wie immer – sie kamen, wie sie wollten und nicht, wie eingeteilt. So hatten wie plötzlich 18 statt der geplanten 16 Schüler und mußten noch schnell die Anzahl der vorbereiteten Luftpistolen und Luftgewehre aufstocken. Zum Glück hatten wir noch B-Reserven, die aktiviert werden konnten.
In der Begrüßungsrunde fragten wir die Gymnasiasten, warum sie sich für Sportschießen und nicht für die anderen ebenfalls interessanten Angebote entschieden haben? „Weil ich schon mal Luftgewehr geschossen habe!“, „Weil es noch die beste der zur Auswahl stehenden Sportarten war.“, „Weil ich anderen Sport immer machen kann, schießen aber nicht!“ – das waren einige der Antworten der Anwesenden. Und welche Erwartungen brachten sie mit? Von „ich will bloß mal schießen“ bis zu „keine“ war die Spannbreite.
Zunächst bekamen die Schülerinnen und Schüler in einem Vortrag von Hrn. ***** einige Grundlagen des Sportschießens und des Waffenrechtes vermittelt. Mit was für Waffen schießen Sportschützen? Welche Verbände gibt es? Darf ich eine Softairpistole aus Tschechien mitbringen? Wer darf wo, was und ab wann schießen? Was muss man beim Schießen mit dem Luftgewehr und der Luftpistole beachten?
Sie waren auffällig diszipliniert und zum Teil mit überraschend gutem Vorwissen. Ihr neu gewonnenes Wissen konnten die Gymnasiasten im anschließenden Wissensquiz beweisen. Da sahen sie dann nicht mehr alle ganz so gut aus. Und wie weit eine Gewehrmündung wackeln darf, damit man auf 10 m immer noch die nur 0,5mm große „10“ anreißt, das war leider eine anscheinend unlösbare Rechenaufgabe.
Danach ging es aufgeteilt in kleinere Gruppen praktisch weiter. Es warteten Aufgaben an 9 verschiedenen Stationen auf sie. Schießen mit Luftgewehr und Luftpistole, Action Air IPSC ausprobieren sowie Reaktionsvermögen und Körperbeherrschung waren zu testen.
Nach einem Probetraining galt es, sowohl mit Luftgewehr als auch mit Luftpistole 10 Schüsse so präzise wie möglich auf der Scheibe zu platzieren. Dabei wollten wir ja Erfolgserblebnisse schaffen und deshalb wurde Luftgewehr auf eine größere Zimmerstutzenscheibe und Luftpistole 2-händig geschossen. Wir waren überrascht, wie konzentriert und diszipliniert die Gymnasiasten waren. Wir hatten keine Verstöße gegen die Sicherheit – das beeindruckte uns Trainer und Betreuer. Die Trefferbilder waren sehr verschieden – von nur 0 bis 2 Treffern von 10 Schüssen auf der LP-Scheiben bis zu auf Anhieb 79 Ringen war alles dabei.
Für viele Schüler war „Action Air IPSC“ das absolute Highlight mit dem größten Spaßfaktor:. Die Aufgabe war, mit einer Gas-Blowback Softair und nur zehn Kugeln „im Tank“ acht an unterschiedlichen Positionen auf unserem GK-Kurzwaffenstand aufgehängten Pendelziele zum Tanzen zu bringen. Manche mußten aufgrund von Fehlschüsse dann das letzte Ziel mit der Pistolenmündung anstubsen, um die Übung doch noch fehlerfrei, also ohne Strafzeitzugabe, abzuschließen. Es zeigte sich auch die unterschiedliche Cleverness der jungen Sportler: Die meisten rannten von Box zu Box, um die Ziele gerade zu beschießen; einige wenige liefen gleich in mittlere Positionen und beschossen von dort alle innerhalb 45° erreichbaren Pendel und hatten so weniger Stellungswechsel, was sich in wesentlich kürzeren Parcourszeiten widerspiegelte. Mädchen wie Jungen hatten einen Riesenspaß daran und wollten gern nochmal durch, um ihre Zeiten zu verbessern. Alle Schüler und auch die Lehrerin waren begeistert und kaum wieder vom Stand zu bekommen!
Auch die Aufgaben, in denen es um Körperbeherrschung ging, waren eine echte Herausforderung: Eine Kugel in einem Wackelbrett nur durch Bewegungen des darauf stehenden Körpers durch ein Labyrinth zu bringen, war nicht einfach und für einige binnen 3 Minuten nicht machbar. Auf einem Wackelkissen stehend einen Laser im schwarzen Bereich einer LP-Zielscheibe auf ca. 4 m Abstand zu halten, erwies sich ebenfalls als sehr schwierig: Zwischen nur einer Sekunde und über 2 Minuten schwankten die gestoppten Zeiten.
Die nächste Frage – „Wie tief fällt ein plötzlich zwischen den Händen von einem anderen plötzlich losgelassener Stab, bevor man ihn fängt?“ Die reale Antwort: 10 cm bis 46 cm - hier war ein gutes Reaktionsvermögen gefragt.
Dosen mit nur 3g Gewichtsunterschied nach Gewicht zu sortieren hatte es auch in sich. Das schaffte kaum einer der Gymnasiasten. Kraft sowie Körperspannung waren beim Stabilitätstest (Muskelspannungs-Stabilitätsübungen, wie wir sie vom Thüringer Schützenbund kennengelernt haben) wichtige Voraussetzung zum Bestehen.
So vielseitige Fähigkeiten werden im Schießsport gebraucht und so vielfältig kann er sein – das hätte keiner der Teilnehmer vorher gedacht. Spaß hat es gemacht und einige wollten wiederkommen und fragten uns noch während des Schießens, wann wir wieder hier anzutreffen sind.
Wir Trainer entdeckten viele Talente auf den verschiedenen Gebieten. Einige dieser Talente hätten wir gern in unserer Trainingsgruppe.
Als die letzten Schüler unser Schützenhaus verlassen hatten, werteten wir gleich alle Wettbewerbe nach Altersklassen aus. Wir druckten noch am gleichen Tag die insgesamt ca. 100 Urkunden, da schon am nächsten Tag die Zeugnisübergabe war – als letzte Gelegenheit vor den Sommerferien, die Urkunden austeilen zu lassen.
Die vielversprechendsten von ihnen erhielten neben Urkunden auch Einladungen zum kostenlosen Schnuppertraining.
Wir hoffen, dass wir diese talentierten Teilnehmer und alle, denen es Lust auf mehr gemacht hat in unserem Training später wiedersehn. Schön wäre es, wenn sie dann demnächst unsere Schüler- bzw. Jugendmannschaft ergänzen und damit den sächsischen Leistungskader vervollständigen. Dann hätte dieser Sporttag nicht nur Spaß gemacht. Er wäre auch ein echter Erfolg für den sächsischen Schießsport!
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Ich dachte, dass ich nur Waffen ausleihen darf, welche auch in meiner WBK eingetragen sind.
Dann bräuchtest du sie normalerweise nicht ausleihen...Die entspr. Muni darfst du natürlich auch haben, solange die geliehene Waffe bei dir ist. Allerdings wirst du die kaum vom Händler kaufen können, weil die das nicht machen wollen.
Leihschein für max. 1 monat beiderseits ausfüllen - und das ist alles.
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159, sind ja nicht wirklich viel Geld dafür.
Kannst damit (plus Sandsack oder Zweibein) 50 m Benchrestschießen (BDS) betreiben.
Wie groß ist der Streukreis aufglegt vom Sandsack?Ansonsten kann die Qualität preiswerter Chinabüchsen von obergrottig bis passabel schwanken. Wenn man großes Glück hat, sogar bis zu gut oder sehr gut (ausgesprochen selten).
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@ Dingo: Danke! Genau sowas! (OK, das mit der Anzahl der Diziplinen werde ich Verfechter gelebter Schützenökumene eher weglassen, da mir dann die Zahl doch zu hoch sein wird, um sie herauszufinden, habe selbst letztes Jahr 39 Diszis - incl. Wertungsklassen - auf Landesebene geschossen).
Das mit dem Biathlon und der Klopapierrolle ist übrigens spitzenklasse - das kann man sich gut vorstellen!
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Das Komplizierte bei den vielen Lehrgängen und Lizenzen ist, daß der "Jugendleiter" ein Lehrgang des DSB (http://www.dsb.de/bildung/ausbildungen/ )ist, der "Jugendmaster" jedoch von der Schützenjugend definiert wird. Von der Sache her ("kennt..., weiß..., kann...") klingt beides recht identisch.
Meiner Meinung nach sollte man die Ausbildungen straffen und zusammenlegen. So verstehe ich z.B. nicht, daß man neben dem Trainer auch noch die JuBaLi extra ablegen muß, obwohl der JuBaLi-Lehrgangsinhalt beim Trainer C Breitensport schon includiert ist. Und zwei sehr ähnliche und damit konkurrierende Jugenddingsbumslehrgänge, die keine zusätzliche Berechtigung für irgendwas bringen (denn JuBLi muß ja extra abgelegt werden) braucht meiner Meinung nach auch kein Mensch. Einer davon, der die Teilnehmer befähigt, Feuer in den Herzen des Nachwuchs zu entzünden, genügt vollkommen!
Wichtiger finde ich, Schützen dazu zu bringen, überhaupt sinnvolle und interessante Jugend- und Nachwuchsarbeit zu machen.
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In Kürze rücken im Rahmen des "Sporttages" unseres örtlichen Gymnasiums zwei Gruppen Kinder / Jugendliche (Klassenstufen 7 und aufwärts) á 16 Schüler bei uns auf dem Schießstand an. Immerhin 32 Schüler, die sich gegen Bowlen, Reiten, Klettern, Fußball und was weiß ich noch für Sportschießen entschieden haben! Daß es so viele werden, hätten wir nicht erwartet. (Meine Tochter hat sich für Reiten eingeschrieben, Schießen kann sie jeden Tag, wenn sie will).
Die Gruppen teilen wir in 8+8. Wir werden der einen 8er Gruppe das Schießen mit Luftgewehr (4 Stände) und Luftpistole (4 Stände) zeigen (letzteres aber erstmal beidhändig nach BDS-Sportordnung, da sonst die Frustration zu groß sein wird). Krönender Abschluß ist dabei ein Vergleichsschießen, das später in der Schule von der Sportlehrerin ausgewertet werden soll.
Diejeweils anderen 8 Schüler, die nicht schießen, bekommen im Gastraum Übungen auf, wie z.B. auf dem Wackelbrett stehen und eine Kugel im Wackelbrett durch ein Labyrinth rollen lassen, Stabilisierungsübungen (Spannung der Rücken- Becke- und Schultermuskeln), Reaktionsübungen (fallenden Gegenstand auffangen), Sensibilitätsübungen (Dosen unterschiedlichen Gewichts mit Abstufung jew. 3 Gramm in die richtige Reihenfolge sortieren)....
So – und jetzt zum Titel des Threads: Ich habe vor, die Kinder einen kleinen Test mit multiple choice über Themen, die wir ihnen vorher mündlich vermittelt haben, schreiben zu lassen.
Z.B. in der Art: „Warum haben viele Läufe von Waffen spiralförmige Erhebungen und Vertiefungen?“
Und „Wie nenn man diese?“Was kann für die Altersgruppe 13 bis 18 interessant sein? Nicht über-, aber auch nicht unterfordernd?
Was meint Ihr? -
Um "Jugendmaster" werden zu können, ist die JuBaLi eine Voraussetzung.
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ich würde daher davon ausgehen, daß Sie auf der Suche nach einer sportlichen Disziplin ist, die das Luftgewehr sinnvoll ergänzt.
Ich schieße von Steinschloß bis Pump- und Selbstladeflinte, von KK-Pistole bis AR15, statisch und dynamisch - und ich finde, das ergänzt sich hervorragend!Die Idee mit Speed (übrigens auch Fallplatte, z.B. nach BDS-Reglement) finde ich gut. Hätte ich auch drauf kommen sollen. Mea culpa.
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2012 wurden die Richtlinien komplett geändert:
Schießstätten - Deutscher Schützenbund e.V. -
Eine richtige Disziplin gibt es nicht, du könntest höchstens auf einen auf halbe Größe runterkopierten KK-Spiegel üben.
Das dürfte auf jeden Fall was bringen, aber Wettkämpfe werden dann auf 50m ausgetragen. -
imgrunde: Das war mir schon klar, daß dein Beitrag scherzhaft gemeint war. In meinem vollständigen Post wäre das auch rausgekommen, aber ich hatte dann keine Lust, nochmal eine halbe Seite zu tippen, darum Telegrammstil.
Fakt ist, daß verletzend wirkende Fallen vor Gericht gar nicht gut ankommen. Auch Stacheldraht ist recht zweischneidig, aber nach den mir zugänglichen Quellen grundsätzlich erlaubt (der Schießstand liegt ja sicher nicht im Wohngebiet, wo mit spielenden Kindern zu rechnen ist).
reinhold: Was ist an zusätzlichen sperren – wie z.B. Stacheldraht – oder Videoüberwachung – wenn auf Warntafel darauf hingewiesen wird, nicht konstruktiv? Also bitte…
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