Beiträge von Califax

    Die Begründung war, der Schütze haftet bei einer "Explosion :stunned: "

    Das meinte ich nicht mit "gefährlich", sondern eben, dass man nicht starten darf / disqualifiziert wird, wenn man nicht nachweisen kann, dass die Kartusche noch nicht (wieder) abgelaufen ist. Und da wird sich im Zweifel der KaRi nicht auf Diskussionen einlassen, sh. Post von Obelix

    Ich würde mal sagen, ...

    Sehr gefährlich. Eine meiner Schützinnen wurde bei der Nachkontrolle disqualifiziert, weil ihre Kartusche knapp abgelaufen war. (Zu Recht) Wenn der KaRi nach dem Datum schaut, sollte man GANZ GENAU wissen, wann geprüft wurde und wann die 10 Jahre rum sind.

    Bei Alukartuschen gibt es gar kein Nach-TÜVen.

    Die Plätze bei Bundeswehr, Polizei und Zoll sind sehr begrenzt und jeweils mit Zeitverträgen versehen. Erreichst du die vorgegebenen Ziele nicht, bist du nach Ende der Saison arbeitslos. Deshalb zwingen die Olympiastützpunkte die Kaderathleten schon früh ein Studium zu absolvieren.

    Als meine Tochter (damals C-Bundeskader Pistole) bei der Bunten Wehr mal nett nachfragte, ob es einen Weg gäbe, ein Medizinstudium (Militärmedizin, wie ihr Opa) mit einem Platz im Sportkader zu verbinden, wurde sie wieder weggeschickt. Ein Glück. das hat sie vor vielem Übel bewahrt, sie schreibt jetzt gerade ihre Doktorarbeit und wird in persönlicher Freiheit (als Beamte verpflichtet man sich, Dinge zu tun, die man sonst nicht unbedingt tun würde) sicher nicht schlechtes Geld verdienen.

    Zitat

    Und das ist das Paradox: als Amateur in die Weltspitze kommen, um dann Jahresverträge zu bekommen.

    Genau das ist das Problem. Da ist nichts mit "work-live-balance"!

    Es ist schlichtweg nicht für Deutsche attraktiv, sich den Spitzensport anzutun. In anderen Ländern ist das aber ein ein reelles Ticket, um aus der Gosse in den vermeintlichen Himmel (Olymp) aufzusteigen.

    Zitat

    ...d.h., die Spitzenschützen aus Indien/China können komplett vom Sport leben. (?)
    Haben wir letztlich als Sportsoldaten nicht ähnliche Möglichkeiten auch hier - oder gehört Schießsport nicht zu den Möglichkeiten, die die Bundeswehr speziell unterstützt?

    Um ganz oben mitsporteln zu können (in egal, welcher Disziplin, die nicht absolut exotisch ist), muss man Vollzeit für den Sport arbeiten, trainieren, Mentaltraining, Gymnastik, Elastik ... - die DDR-Spitzensportler haben zwar alle irgendeinen Beruf gelernt, aber was sie wirklich als Ausbildung hatten, war Sport, Sport, Sport und dann nochmal Sport. 7/24. Ich habe mich lange mit einem DDR-Olympia-Silbermedaillengewinner darüber unterhalten. Die haben am Tag 8x 50 min geschossen und die 10min Pause lagen sie am EKG. Er sagte, man schießt dann nur noch in Trance. Dafür durften sie dann in den Westen reisen und bekamen hin und wieder als Prämie eine elektrische Brotschneidemaschine o.ä. geschenkt. Dafür lohnte sich das harte Training!

    Grundsätzlich würde ich mal behaupten, daß es durchaus sinnvoll ist, seinen Namen sowohl auf dem Koffer, als auch auf dem Gewehr zu hinterlassen.

    Auf jedem Koffer meiner Athleten steht der Name (Panzertape und mit CD-Marker der Name drauf) - sonst würden wir wahnsinnig.

    Auf den Licht"waffen" (die sehen alle gleich aus) ist dann noch ein weiteres Namensschildchen.

    Ich gehe mal bei der Größe von RB und der Nachfrage von 500-700 Bestellungen pro Tag aus.

    ...

    Im Onlineshop klicken 500 Kunden zum gleichen Zeitpunkt auf den "Kaufen Knopf" und bezahlen mit PayPal.

    Streich mal mindestens eine Null.

    Das ist EIN Händler - und definitiv nicht der größte und die Kundenzahl (Sportschützen, Jäger) ist auch begrenzt.
    In seiner Wutmail mir gegenüber bezeichnete er sich zwar als den größten und vor allem kompetentesten Händler, was DISAG-Lichtpunkt beträfe, aber auch das glaube ich nicht wirklich.

    Tip: Kaufe was Kleines, Billiges von ihm und kündige nur die Rücksendung an ... - dann weißt du, was wir bereits live erlebt haben: Erlebniseinkauf der besonderen Art, absolut unbezahlbar. Ich verwende übrigens den Schriftverkehr im Unterricht. Hatte also auch was Gutes für mich.

    a) Ich habe sehr oft bei RB Zubehör oder MK Gewehr und Luftpistole gekauft und habe nie Probleme gehabt.

    b) Wer einfach mal bestellt um irgendwas auszutesten oder verschiedene Größen bestellt um dann das nicht passende zurückzuschicken, sollte mal sein Kaufverhalten überdenken.

    a) Solange man bei RB die Ware bestellt, die er wirklich am Lager hat und auch die richtige Ware ankommt (wahrscheinlich in 80% der Bestellungen) - dann funktioniert das. Man hat 5 Euro weniger bezahlt und alle sind glücklich.

    b) In unserem "Geschäft" sicher auch möglich aber selten. Ich kaufe NIE "auf Probe"! Insofern finde ich diese Unterstellung auch den anderen Foristi gegenüber schon als ziemlich anmaßend.

    Ich habe bei RB mehrmals bestellt und wie in a) auch die richtige Ware bekommen. Sogar mit passenden Lieferzeiten.
    Bei der letzten Bestellung hat RB NICHT das Teil versandt, das ich bestellt hatte, sondern ein ähnliches. Auf mein freundliches, wenn auch bestimmtes Schreiben bekam ich nicht etwa eine vernünftige Beratung (ja, ich hatte mir auch etwas anderes unter dem Kürzel vorgestellt) sondern einen wutschäumenden und von Tippfehlern (wahrscheinlich vor Wut) strotzende Email, die jegliche gute Kinderstube ad absurdum führte. Der Besitzer hat eine ganz, ganz kurze Zündschnur - wenn er aber so weitermacht, könnte das ggf. Zweifel an seiner persönlichen Eignung, mit Schusswaffen umzugehen, nähren. Nur meine ganz persönliche Erfahrung - ich mache mit DEM jedenfalls keine Geschäfte mehr. Und sollte er 50% Rabatt anbieten.

    Ein weitere Nachteil sind die Kosten, pro Tag 4 Euro.

    In München haben wir unsere Waffen immer mit ins Hotel genommen und mit Fahrradschlössern so gut wie unklaubar angekettet.

    In Suhl letztens - die Waffeneinlagerung in der Waffenkammer auf dem Schießgelände sowas von entspannt und schnell, SUPER! Und kostenlos.

    Nun ja, unser Verein ist - für Erwachsene - nicht gerade billig. 150 Euro Schießstand-Flatrate (nicht abwählbar, wenn man waffenrechtliche Bedürfnisse geltend machen will), 90 Euro für den Verein und zuzüglich die aktuelle Verbandabgabe(n). Da die je Verband unterschiedlich sind, schlagen wir sie einfach oben drauf - was den Vorteil hat, wenn sie steigen - nicht unser Problem. Preiswerter sind wir für Familien - 200,- € Schießstand für alle, die unter einem Dach wohnen und die 90,- nur für den ersten, jeder Weitere zahlt nur 30,- zzgl. Verbandsabgaben.

    Unverschämt billig sind wir für Kinder und Jugendliche - nur 60 Euro pro Jahr incl. Schießstandflatrate, Waffenmiete, freier Pressluft, freier Diabolos, Trainingslager und Wettkampfgebühren. Wenn dann die Eltern quieken, weil sie das Hotelzimmer in München anteilig bezahlen müssen, weiß ich auch nicht weiter.

    Heute war mal wieder "Faszination Lichtschießen" in Suhl. Leider wurde es organisatorisch, zeitlich und räumlich vom "Wettkampforientierten Lichtschießen" getrennt. Eigentlich ein Unfug in der Namensgebung, ist doch auch "Faszination Lichtschießen" ein heiß umkämpfter WettKAMPF, bei dem mit harten Bandagen gekämpft wird, wie wir heute erleben durften.

    Über das Schießen mit (Licht)Gewehr kann ich nichts sagen - ich war auch gar nicht vor Ort, aber unsere beiden Trainer-Azubis haben zusammen mit ein paar Eltern unseren Flohzirkus absolut souverän gemanagt.

    Bei "Faszination" werden neben dem aufgelegtem Schießen auch noch sportliche Wettbewerbe mit in die Wertung genommen - hier&heute: Käsebrett (Hand-Augen-Koordination), 20 Dinge merken (Konzentration), Sprint (Schnelligkeit) und auf dem Balken laufen (Gleichgewicht).

    Gewonnen hat man heute in der Klasse Lichtpistole Schüler II mit 196 Ringen von 200! (Leider nicht wir, unsere Zweitplatzierte hatte "nur" 190 Ringe geschossen und das auch mit ansonsten hervorragenden Sportergebnissen nicht die fehlenden 6 Ringe komplett wettmachen können. Herzlichen Glückwunsch an SV WALLDORF 1930 (Simon Greulich). Die übrigen Metallplätze in Schüler (m+w) LP II und III gingen an unseren Verein.

    Alle drei Podestplätze bei LiPi Schüler III gingen an uns. Somit auch eine Luftpistole im Wert von ca. 1500 Euro. Danke an den Sponsor WALTHER.

    Im der Klasse LP Schüler IV gab es nur zwei Starter - aus Hittbergen und Reichartshausen. Herzliche Grüße dahin - die machen es richtig! Der frühe Vogel fängt den Wurm.

    Was ich an "Faszination Lichtschießen" so toll finde: Neben dem Schießen (wenn auch aufgelegt, so schult das doch das saubere Zielen und Auslösen) kommen eben auch noch andere Aspekte zu tragen - sich Dinge merken (kann die heutige Jugend immer schlechter), Puzzle (Strukturen erkennen, schnell handeln), Hand-Auge-Koordination, Fitness / Geschwindigkeit (Sprint, Seilspringen), ... - alles Dinge, die in der modernen Gesellschaft immer weniger ausgeprägt werden, aber trotzdem für die körperliche und geistige Entwicklung junger Menschen definitiv sinnvoll sind.

    aber mehr wg. der fliegenden Hülsen,

    Auf unserem Stand - der Kugelfang ist mit durchdringbarem Transportgummi abgedeckt - herrscht zwingend Brillenpflicht, sobald Stahlziele beschossen werden. Zwar ist die Hauptwirkfläche der durch Stahl hart abgebremsten Projektile ziemlich 90° zum Auftreffwinkel und zwar rundrum, so kommt doch hin und wieder was zum Schützen zurück.