Beiträge von Califax

    Eine meiner jugendlichen Schützinnen soll bei einem internationalen Wettbewerb in der Schweiz starten.
    Es fahren dort Trainer mit, jedoch niemand sonst von unserem Verein.

    Wie kommen sowohl die LuPi als auch die SpoPi juristisch sauber hin in Schweiz und wieder nach D-Land zurück?
    Für die Betreuer sind das ja Leihwaffen, wobei die SpoPi ja auf einer fremden WBK steht.
    Beantragen die Betreuer dann mit unserer WBK einen Eintrag in ihren EU Feuerwaffenpass?

    GSP.
    Sehr einfach in der Bedienung und Reinigung! Großer ersatzteilmarkt und verschießt problemlos jede Munition!

    Das kann ich nicht unterschreiben.Gerade vor 3 Tagen kam ein Schützenkollege mit einer älteren GSP zu mir, der dauernd Störungen hatte.
    Nach Zerlegung und Reinigung der Waffe manifestierte sich, daß seine GSP mit teurer "Pistol Match"-Munition nicht sauber repetiert, aber durchaus mit der billigen CCI Standard (Rifle Match hatte ich nicht mit). SEINE Waffe braucht ein kleines wenig mehr "Bumms" ...

    aus eben jenem Material einen Griff für die TOZ zu bekommen.

    Wie Gunslinger weiter oben schon geschrieben hat, ist das ganz normales Schichtholz mit einer (auch) vom Walther zu beziehenden Beschichtung.
    Du kannst also ganz einfach deinen bisherigen TOZ-Griff mit der grauen Walther-Farbe anmalen, dann hast du im Prinzip das gleiche "Material" und damit die gleiche Haptik.

    Bei den erwähnten Meldungen handelt es sich um die Meldungen an den DSB, zur Teilnahme an den Ranglisten. Die Meldehoheit obliegt den Landesverbänden zu diesen DSB-Maßnahmen.

    Genau hierbei geht es AUCH darum, wer die Zeche für den einzelnen Talent-Schützen zahlt: Startgebühr, Reisekosten, Übernachtung - für ihn und ggf. den Trainer. Ich weiß auß eigener Erfahrung, daß mein eigener Landesverband da ziemlich genau hinsieht, wer konkret zu Ranglisten gemeldet wird, weil es eben nicht wenig Geld kostet.

    Und ja, Axel - es geht im Endeffekt auch immer drum, wo die Kohle herkommt und wofür sie sinnvoll = nutzbringend eingesetzt wird. Das sehen unterschiedliche Personen naturgemäß auch häufig unterschiedlich.

    Für den Anwender ist die "Wiederholgenauigkeit" das hüpfende Komma (neben dem Aussehen)

    Schichtholz ist gegenüber massivem Holz im Vorteil, weil es sich weniger verzieht. (Verschiedene Faserrichtungen)
    Gegenüber Alu hat es den Vorteil, wärmer zu sein. Wer drauf steht, mag "Multiplex" in bunten Farben. (Ich nicht)
    Aus Alu dagegen kann man einfacher hochtechnisierte Schäfte bauen, da das Material homogener ist und man einfacher Gewinde schneiden kann.

    Aluschäfte sehen irgendwie "technischer" aus als solche aus Holz.
    Massivholzschäfte dagegen - insbesondere, wenn die Färbung und Maserung stimmt - geben der Waffe was Edles.

    Kunststoffschäfte sind in der Regel preiswert und unkaputtbar und verziehen nicht. Sehen aber oftmals billig aus.

    So hat jedes Material seine Stärken und seine Schwächen.

    Ich, der Jünger der reinen Lehre , Mitglied des meisterschuetzen.org Chat, bin der Meinung das man mit einer 300€ Waffe nicht von Schießsport reden kann. Sodern so ein Mist nur zum Rumballern nutzt.AMEN 8)

    Dich Chancen stehen gut, daß sich einer meiner Schützlinge es mit einer max.-150-Euro-KK-Pistole zur DM in München qualifizieren wird. Einhändig, natürlich. Die Guten, die Pistolen mit Zehn-oder-mehrfachem Preis schießen, natürlich auch.

    Kleiner Tip, damit wir alle unsere Waffeleisen noch ein paar Jahrzehnte behalten dürfen: Etwas weniger Arroganz den Freizeit- und Breitensportschützen gegenüber dürfte keinem wehtun. Homo homini lupus est. Sagitarius sagitarii hyaenidae est.

    Und jetzt sind wir wieder lieb zu einander, oder?

    Bist du "Linksschütze" oder Linkshänder?

    Man sollte - beim einhändigen KW-Anschlag stets die Schußhand des dominierenden / besseren Auges nehmen, wenn koordinativ möglich. Ich selbst bin Linkshänder, aber ich schieße mit rechts - weil ich mit dem linken Auge nicht ausreichend sehe. Man gewöhnt sich dran.

    Zur Blende: Es gibt Blenden, die kann man hochklappen. Dann stören sie nicht bei Arbeiten, bei denen räumliches Sehen von Voreil ist (z.B. Laden). Das nichtzielende Auge zukneifen ist zu vermeiden, da erstens eine Verspannung die Folge ist, zweitens sich die Tiefenschärfe des zielenden Auges aufgrund der Adaption an die Lichtverhältnisse verschlechtert.

    Ferndiagnose ist immer schwierig. Auf unserem Stand hätte ich die entsprechenden Testmöglichkeiten.

    "Beidhändig" - ohne Worte <X

    Wenn du beide Augen aufmachst, wirst die erkennen, daß es neben dem DSB auch noch ein paar andere (unbedeutende) Schießsportverbände gibt, in denen u.a. auch mit Druckluftwaffen wie auch mit KK-Kurzwaffen beidhändig geschossen werden darf.

    Abgesehen davon hast du wahrscheinlich noch nie eine HW45 in der Hand gehabt. Ist auch nichts für Jünger der Reinen Lehre, da voll brachiale Ketzerei mit dem Griffwinkel einer 1911er.

    Die Forderung, bei Meisterschaften nur zertifizierte Scheiben zu verwenden, ist, wie Johann schon schrieb,
    tatsächlich schon uralt. Und es war auch 'schon immer' eine durch die SpO des DSB festgeschriebene Forderung.

    Zertifiziert - ja.
    Aber bis 2015 durften es auch die Krüger-ISSF-Scheiben sein.
    Der Passus mit dem DSB-Signum ist erst mit der SpO 2016 neu hinzugekommen.

    Dann kann man das ja mal an die TK weitergeben

    Sind das nicht die, die gerade für 2016 die teureren DSB-Geier-Scheiben vorgeschrieben haben, weil die (aus der gleichen Druckmaschine gepurzelten, aber billigeren) ISSF-Scheiben jetzt "Scheiba non Grata" sind?
    Die TK hat für mich inzwischen die gleiche Reputation wie FIFA oder Formel 1: Handaufhalter.