Beiträge von Califax

    Dieses Silvester ist das letzte, bei dem noch im regulären Handel Bleigießsets angeboten werden (nämlich noch die Restbestände).

    Die Presse überschlägt sich mit reißerischen Artikel über die Gefährlichkeit den Umgangs mit Blei im Allgemeinen sowie des Bleigießens im Speziellen:

    Welt24

    MDR

    Angeblich seien ab 2018 alle Produkte mit mehr als 0,3% Bleianteil aus dem Handel zu nehmen.

    Gegen Bleimunition - insbesondere bei der Jagd - wettert die EU ja auch schon seit Jahren, z.T. auch erfolgreich.

    Wenn das so stimmt - Gute Nacht, Schießsport!

    BTW:

    Ich habe den Verdacht, dass bei Meyton "Mehrkampf" (wo ein komplett falscher Text hinterlegt ist und auch das falsche Programm, nämlich das von SpoPi) auch die Scheibengröße für PRÄZISION von der üblichen Scheibe abweicht.

    Ein Schuß deutlich im Weißen wurde als 7 gewertet, obwohl er eigentlich eine 6 hätte sein müssen. Bei denen im "Loch" (Spiegel) hat man ja keine Handhabe zum Vergleich.

    Auch ist die Scheibendarstellung auf dem Tablett anders als bei LP20/40/60.

    Wir sind da mit Meyton im Klärungsprozess.

    BTW2:

    Wir haben heute ein paar wenige Original Krüger-Meyton-Duellscheiben bekommen, Werde die mit denen für die Zuganlage (Krüger verkleinerte Duellscheibe) mal vergleichen. wir hatten beim letzten Training diese für die Meytons vergewohltätigt - aber auch hier anscheinend bessere Ergebnisse berechnet bekommen, als die Scheiben selbst anzeigten.

    Da sehe ich für die nächste DM noch topfschwarz.

    Bei der OSP kommt dann noch hinzu dass sie halt mal wesentlich mehr Training als die Massenwaffe Sportpistole braucht, teurer ist und natürlich auch fünf Stände braucht was die Trainingszeiten oder Standkapazitäten bei vielen Vereinen einfach nicht hergeben.

    Das ist ein echtes Problem.

    Ich blockiere allerdings für unser OSP-Training bei uns nur 3 von 5 Ständen, benötige dafür aber mindestens 1/2 Stunde Aufbau- plus 15 Minuten Abbauzeit, da wir im Feuerwaffenbereich nur über Zuganlagen (ohne Dreh) verfügen. Also Leisten an den Zugscheibenträgern anzwingen, alles ausmessen, in Waage bringen, Scheiben hängen, Ampelanlage aufbauen etc. ...

    Um bei OSP was zu reißen, ist auch sehr, sehr viel Munition erforderlich. 3 Päckchen Murmeln sind pro Training und Schütze Minimum, auch, wenn viel Anschuss trainiert wird.

    In der gleichen Zeit bei weniger mentalem Aufwand trainiere ich wesentlich mehr SpoPi- oder LP-Schützen auf ähnlichem Niveau als 1-2 OSP-Schützen.

    Aber OSP ist goil....

    Mich wahrscheinlich.

    @horch: Erstens ist es nach meiner Erfahrung zumindest für mich eine selten dumme Idee, selbst mitzuschießen, wenn ich gleichzeitig herumtrainere,

    zweitens schieße ich sämtliche Wettkämpfe in meinem anderen Verband, von dem ich auch meine Bedürfnisse habe.

    NOCH nicht.

    Ich hoffe, Steyr ändert das, aber da es erstens keinerlei Konkurrenz mehr gibt und zweitens die Produktion offensichtlich komplett ausgelastet ist, hat das Unternehmen keinen wirklichen (ökonomischen) Anreiz, da eine Verbesserung herbeizuführen.

    Zur Zeit kann man bei MLPs (abgesehen von Restposten anderer Hersteller) nur zwischen Steyr, Steyr und Steyr (*) entscheiden.

    Wobei ich noch nicht rausbekommen habe, wie sich die 3. Variante von den anderen beiden unterscheidet.


    (*) lang, kurz & compact), sowie ganz neu RF (in lang und compact), aber was da bei RF anders ist, ist aus den offiziellen Unterlagen für mich nicht ersichtlich.

    Der Haken ist bei den mir bekannten Versionen, dass die 4-Sekunden-Serie technisch nicht möglich ist. Ist vielleicht bei RF anders.

    Carcano, du schreibst in Rätseln.

    Der 3. Satz ist: "Die Siegerehrung ist Teil des Wettkampfs. "

    Was ist dabei der Punkt? Und warum ist er "eindeutig rechtswidrig"?
    (Du bist Jurist, ich nicht!)

    Abgesehen davon gilt das sowieso nur für die Bogenleute, nicht für die "Knallschützen" wie uns.

    Trifft man mit dem Ding nach ein paar Schuss überhaupt noch was?

    Sicher. Für Sportschützen, die nicht vor dem Match erst mal 10 Mags per Dauerfeuer zum Niederhalten der Taliban (die das Aufhängen der Scheibe verhindern wollten) verschießen müssen, dürfte die Eigenpräzision der Waffe in der Regel ausreichen. Auch bis zum letzten Wertungsschuß.

    Ist zwar keine KK-Matchbüchse, aber das ist ein AR15 auch nicht. Selbstlader eben.

    Bei deinem Kommentar: Hast du überhaupt schon mal eine richtige Selbstladebüchse geschossen; ich meine nicht so eine Bullpup-Krücke wie das AUG?

    Oh Mann, regt euch doch lieber darüber auf, dass wir nun dank $!"%&$&§&%"// sauteure Tresore kaufen müssen - OHNE SICHERHEITSZUGEWINN - die in mancher Mietwohnung einfach durch die Decke brechen.

    Soll doch jeder selbst entscheiden, ob er abgelaufene Kartuschen verwendet oder eben nicht verwenden kann, weil er Wettkämpfe bestreitet, die abgelaufene Kartuschen verbieten.

    Fakt ist, dass eine abgelaufene Kartusche für den Nutzer den gleichen Wert hat wie ein abgelaufenes Lebensmittel. Für manche "ab in den Müll", andere werden satt davon. Manche bekomme davon Bauchweh.

    Das ist (noch, aber zusehends immer weniger) ein freies Land, in dem jeder für sich und sein Tun verantwortlich ist (bzw. sein sollte).

    Und es gibt dermaßen viele sinnlose oder sinnarme "Sicherheitsvorschriften". Warum soll z.B. "Medizinischer Sauerstoff" nach 2 Jahren in der verkorkten Flasche schlecht werden? Muss aber ausgetauscht werden, sonst geht der Doktor in den Bau. Etc. pp. Im Privaten kann man mehr "machen", sobald was "gewerblich" oder "sportlich" oder gar "amtlich" wird, wird es eben teurer.

    Und, Axel, würdest du z.B. Medikamente zu dir nehmen, die mehrere Jahre abgelaufen sind? Nein? Ich machs. Manchmal. Aber nur privat und nur mit mir. Anderen würde ich die nicht geben, auch wenn ich ziemlich sicher bin, daß die sich nicht chemisch verändert haben (sonst würde ich die ja nicht selber fressen). Aber Geld würde ich für die auf keinen Fall bezahlen. Du kannst das anders machen. Wie gesagt, ein freies Land ...