Beiträge von Califax

    allein schon weil sie zu breit sind. Max 80cm erlaubt.

    Dann eben die Coronella, ist nur 60 breit und billiger bei ansonsten gleichem Material und Dicke.


    Ich schieße im DSB nicht liegend, da mir die hier von den hiesigen Veranstaltern angebotenen (und dann auch verpflichtend zu nehmenden) Matten weder hygienisch noch physisch behagen. Ich bin kein Schwein, das gern im Dreck liegt.

    Es gibt schon richtig gute Matten die auch jenseits der 100 Euro kosten, lohnen sich aber auf Dauer jedenfalls.

    Ich habe Airex, das, was der Physiotherapeut auch nimmt.

    Ich weiß jetzt nicht, ob DSB-zugelassen, aber im BDS erfüllts die Normen.

    Und es ist ein unendlich tolles Liegen! Weich, aber fest und durch gummiartige Oberfläche extrem rutschemmend.

    Hatte ich mir zugelegt, als ich eine Verletzung am Ellenbogen hatte.

    Sind aber sauschwer.

    Soviel zum Thema: BINDEND

    Dann soll sich dieser "Rechtsstaat" einmotten lassen und ist keinen Deut besser als das Unrechtsregime der DDR. Rosinenpickerei auf höchstem Niveau.


    Was sollen wir Lehrer den jugendlichen von Normenklarheit erzählen, wenn die Juristen das alles mit Füßen treten?


    Friedrich Wilhelm I von Preußen hatte schon sehr recht mit seiner Kabinettsorder:

    Zitat

    "Wir ordnen und befehlen hiermit allen Ernstes, daß die Advocati wollene schwarze Mäntel, welche bis unter das Knie gehen, unserer Verordnung gemäß zu tragen haben, damit man die Spitzbuben schon von weitem erkennt."

    Und sich dann wundern, dass es Spinner namens "Reichbürger" gibt, die dieses Tollhaus nicht anerkennen. Ich wundere mich über gar nichts mehr.

    Califax

    grundsätzlich gebe ich dir Recht, nur hat die Sache einen Haken: Die WaffVwV ist keine Rechtsvorschrift, auf deren Einhaltung ich mich als LWB berufen kann. Sie gilt lediglich verwaltungsintern und gibt allen Beteiligten Hinweise zur Auslegung bestimmter Probleme bzw. Formulierungen, die im Zweifelsfall hinzugezogen werden können. wie z.B. das VG Köln dieses gemacht hat.

    Es ist eine Vorschrift, die für die Verwaltung BINDEND ist (eine Vorschrift, keine Empfehlung!). Im Falle z.B. der Gebühren für anlaßlose Kontrollen schlampig (Vorsatz?) formuliert. Aber absolut bindend, wo sie klar ist. Wenn sich Gerichte nicht daran halten, ist das in meinen nichtjuristischen Augen Rechtsbeugung gem. §339 StGB und der direkte Weg weg vom Rechtsstaat.

    Das Gericht geht hier von einer Bescheinigung des Vereins aus. angelehnt an Ziffer 4.4 der WaffVwV.

    Für die Bedürfnisüberprüfung nach Satz 3 gelten nicht die
    Voraussetzungen bei der Ersterteilung. Für Mitglieder eines
    Vereins, die einem anerkannten Schießsportverband angehö-
    ren, genügt es bei der Überprüfung des Fortbestehens des Bedürfnisses
    nach § 4 Absatz 4, dass die fortbestehende schieß-
    sportliche Aktivität und die Mitgliedschaft im Verband durch
    geeignete Nachweise, z. B. durch eine Bescheinigung des Vereins
    oder durch Vorlage eines Schießbuchs bestätigt wird, dass
    der Sportschütze weiterhin schießsportlich aktiv und dem anerkannten
    Verband als Mitglied gemeldet ist. Bei Jägern kann
    das Fortbestehen des Bedürfnisses grundsätzlich bei einem gelösten
    Jagdschein unterstellt werden.
    Die schießsportliche Aktivität orientiert sich für diejenigen,
    die das Waffenkontingent überschreiten an § 14 Absatz 3.
    Anknüpfungspunkt für die Feststellung eines fortbestehenden
    Bedürfnisses ist damit eine gewisse Teilnahmehäufigkeit, die
    den Schluss zulässt, dass sich der Sportschütze aktiv am
    Schießsport beteiligt. Die unterschiedlichen Verbandsregeln
    und Wettkampforganisationsformen lassen es nicht zu, eine
    konkrete Mindestzahl festzulegen.


    Diesen Passus sollte jeder Legalwaffenbesitzer wenn schon nicht auswendig kennen, doch wissen, wo man ihn im Fall der Fälle finden kann.

    Es muss mir jetzt nicht gefallen, aber es ändert nichts an der Tatsache dass die Mehrzahl der Schützen mittlerweile nicht WBK Besitzer ist.

    Das mag bundesweit so sein - wahrscheinlich besitzen / fassen an die wenigsten der "Schützen" überhaupt eine Waffe an außer einem Holzgewehr mit Rose im "Lauf" ... oder einem Handböller ... - in meiner kleinen Welt sieht das aber absolut konträr aus:


    Die Mehrzahl unsere erwachsenen Neumitglieder wollen definitiv keine Luft, sondern GK schießen.

    Es gibt natürlich auch die, die Druckluft und KK vorrangig betreiben, aber in der Minderzahl. Ca. 6% in meinem Verein.

    Der sportlich-olympische Gedanke wird nur von wenigen aktiv verfolgt, inclusive Jugend etwas weniger als 10% bei einem Jugendanteil von ziemlich genau 25%.

    Dann gibt es aber auch die Traditionalisten, die im Vollwichs ihre Doppelflinte meist nur zum Salutschießen nutzen.

    Wir sind eine bunte Truppe.

    Kann von Euch eigentlich jemand auf der Basis dass die Zukunft innerhalb des DSB/ISSF, denn darum scheint es Wilhelm zu gehen, nicht mehr bei den Feuerwaffen liegt, arbeiten?

    Karl, da sprichst du einen wichtigen Punkt an.


    Wenn Ersatzdisziplinen das Wesentliche verdrängen und nicht nur ergänzen bzw. unterstützen, dann ist das absolut nicht das, wofür ich und meine Arbeit stehen.


    Nur verstehe ich unter dem "Wesentlichen" wohl etwas anderes als andere. Ich persönlich - und da kann ich nur für mich sprechen - sehe als das Wesentliche das Schießen mit heißen Gasen.


    Ich sehe auch die Einführung der "neuen Disziplinen" (LP5 Mehrkampf, LP5 Standard) deshalb mit gemischten Gefühlen. Als Einführungsdisziplinen ok, für preiswertes Training ok - aber mit "richtigen Waffen" ist es doch was anderes. Vergleiche aus dem echten Leben neben dem Schießsport verkneife ich mir.

    Außerdem hab ich noch nicht rausgefunden, wie man einen Druckpunkt unter 100 Gr. bekommt. Das geht bei meiner und einer zweiten (Testwaffe) definitv nicht.

    Früher war ich auch der Meinung, dass es günstig wäre, einen sehr geringen Druckpunkt zu haben. Lieber ein paar mehr Gramm Vorzugsgewicht.


    Dann wurde ich vom Leuten, die wesentlich mehr Ahnung als ich haben, eines Besseren belehrt: Ein Abzug muß auch "beherrschbar" sein - wie viel Gramm das sind, ist natürlich individuell verschieden. Aber ein Druckpunkt sollte noch wirklich fühlbar stehen.

    Und unterscheiden sich darin wie von 0,5J Airsoft? Also, außer in den Anschaffungskosten?

    Nenne mir nur eine < 0,5 Joule Airsoft-Kurzwaffe, die was taugt - und die kaufe ich. Ich habe in den Schei** inzwischen weit mehr als 100, eher 500 Euros versenkt und bekam nur China- oder noch Schlimmerschrott, der a - nicht trifft (Anforderung: Auf 5 Meter auf eine LP-Scheibe die 9), b - einen Abzug wie vom Bauernhof / Schweinestall hat (Spielzeug halt!!) und c - nach spätestens 1/2 Jahr komplett kaputt ist.


    Dieses billige Zeugs macht einfach keinen Spaß. Dagegen sind die gasbetriebenen SA von z.B. Tokyo Marui - die kosten auch was, sind aber jeden Cent wert - einfach unvergleichbar. Z.B. für Airsoft-IPSC (wie das jetzt auch immer heißt).