Als wir das letztens ohne schlechtes Gewissen taten, wurden wir von einem anderen KaRi darauf hingewiesen, dass laut SpO die Ziele alle gleich hoch auf Normmaß aufzustellen wären.
Beiträge von Califax
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Siehe hier:
Da frage ich mich, ab denn - wenn gerade neu fürs Lichtschießen Podeste frisch erlaubt wurden - und der Unfallschutz ja bereits 2018 diesbezüglich ein Thema war - warum man denn nicht zumindest im Lichtbereich nicht einfach die Stative, auf denen die Lichtziele meistens stehen, tiefer einstellen darf? Warum kompliziert, wenn es auch einfach - und sicher ginge?
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Ist das erlaubt?
In der Sportordnung habe ich noch nichts dazu gefunden.Beim Lichtschießen ist das inzwischen (seit diesem Jahr) explizit erlaubt.
Ansonsten sind die Scheibenmitten auf +/- 140 cm hoch waagerecht vom Schützenstand aus gemessen aufzustellen/aufzuhängen. Andere Regelungen bezüglich "Podesten" gibt es nicht, sind also nicht SpO-konform.
Jedoch in der Praxis: Beim Duellschießen habe ich sowas schon gesehen, z.B. wenn aus Standgründen ohne diese Erhöhung keine 45°-Absenkung möglich gewesen wäre. Hier wurde aber streng darauf geachtet, dass die Sicherheit (auch vor dem Stolpern bei Bewegungen auf dem Podest) stets gewährleistet ist.
Fürs Training sehe ich da überhaupt keine Probleme - für den Wettkampf: Mit dem Ausrichter / den KaRis absprechen - mit Verweis auf die neue Regelung im Lichtschießen. Aber ein Anrecht darauf kann ich nicht ableiten.
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Aber deine 180 sind definitiv zu hoch angesetzt. Das ist ein psychologischer Faktor bei dir. Ich weiß Vereine die schießen die Flasche bis 120 bar und es geht auch.
Wir füllen die Flaschen bei etwa 150 Bar wieder auf knackige 200-210 Bar auf. Vor Wettkämpfen natürlich auch immer, egal, wie voll oder leer. Dazu benutze ich allerdings einen eigenen Hill-3000-Kompressor und bin nicht auf externe Anbieter angewiesen.
120 Bar sind definitiv zu wenig, da der Druckminderer bei 80-90 Bar aussteigt. Dann hat man nur noch 30 Bar zum arbeiten.
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Korrekt ist, dass die besondere Obhut durch JuBaLi- oder VÜL-Inhaber bei Druckluft nur bis 13 Jahre (ab 14 nicht mehr) erforderlich ist.
Bei dem Schießen mit den sonstigen Waffen, ist die besondere Obhut bis 15 Jahre (ab 16 nicht mehr) erforderlich. Das ist nicht korrekt wiedergegeben.Das stimmt definitiv, ist aber extrem verquast und kompliziert (da auseinander gerissen) formuliert.
Die gesamte gesetzliche Regelung zur "besonderen Aufsicht" hat ganz offensichtlich absolut nichts mit Kinder- und Jugendschutz zu tun, sonst wäre es ganz anders geregelt worden (wozu sie wirklich dient, soll jeder selbst nachdenken). Da die Regelung aber nun mal besteht, machen wir hier das Beste draus.
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...denn Man(n) hat ja sonst nichts zu tun....... in diesem Bananen...äh.....Bürokratenstaat.
Es kommt natürlich immer drauf an, was und wie es vermittelt wird. Bei uns wird u.a. vermittelt, wie man mit Lichtschießen (ja, dafür braucht man lt. Gesetz keine Jubali) Mitglieder gewinnt und zu guten Schützen macht (in Anlehnung an KITRA), alles Mögliche über Aufsichtspflicht, was bei Trainingslager und Ausfahrten gem JugSchG ... zu beachten ist.
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1. DISAG RedDot + Accurize‑Laser
Das wird funktionieren, ist aber nicht wirklich sinnvoll. Bzw. du nimmst das DISAG-Gewehrziel und stellst das auf etwa 5m, das dürfte in etwa passen.
2. Meyton PLT2
Ich habe nirgendswo gelesen, dass die Laser auch UIPM-fähig sind. PLT2 verlangt entsprechend codierte Laser.
3. Accurize
Das wird definitiv funktionieren, die haben auch, wenn ich richtig geschaut habe, eine auf 5m verkleinerte 25m-Scheibe - die passt.
BTW: Laser, die genau so aussehen wie die von Accurize, gibt es auch für weniger Geld bei Ali. Aber bislang keine Erfahrungen damit.
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Bei allen Gewehren beeinflussen sich manche Einstellungen gegenseitig. Auch das experimentieren und ausprobieren gehört dazu.
Ja - und das macht es für einen Anfänger extrem schwierig. Denn wenn ein Anfänger sagt "das fühlt sich gut an", heißt das erstmal noch gar nichts.
Aus dieser Sichtweise raus müsste er mit nem Knicklaufgewehr anfangen, da konnte man so gut wie nichts verstellen. 😉.
Das ist gar nicht mal so falsch. Mit einem einfachen Gerät lernt man erstmal die Basics - und findet dann Schritt für Schritt heraus, was einen beim Weiterkommen hemmt.
Wir haben auch erstmal mit einem einfachen Fahrrad ohne Gangschaltung das Gleichgewicht halten gelernt - oder?
Ich unterstelle mal, dass sich ein Schütze selbst mit der Materie auseinandersetzt, sich schlau macht und bei seinen Vereinskameraden fragt.
Dazu müßten die Vereinskameraden erstmal selber in der Lage sein, wirklich gute Tipps zu geben. In meinem Verein könnte das für Gewehr genau einer. Und das bin nicht ich.
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Wie würdet ihr starten, wenn ihr die Zeit zurückdrehen könntet?
Ich würde mir nie wieder als erste Pistole eine H&K USP Expert kaufen.
Sie war - nein ist - traumhaft schön, aber ich bin mit ihrem Charakter nie warm geworden.
Ich schieße sie nur noch im Anschlagschaft, da macht sie wieder Spaß bei den dynamischen Disziplinen.Kaufe nicht nach Aussehen oder weil jemand etwas toll findet - probiere VOR dem Kauf selber aus.
Sei wählerisch, sei kritisch, lass dir Zeit. Lass dir nichts aufschwatzen. -
Bei den einfacher ausgestatteten Lg's ist es so, dass DU Dich dem Gewehr irgendwie anpassen musst. Das führt unweigerlich zu Muskelanspannungen und -Verspannungen, die du nicht brauchen kannst und dir gute Ergebnisse verwehren
Die meisten Schützen können die vielen Freiheitsgrade ihrer supa-dupa-alles-ist-einstellbar-Waffen in der Regel gar nicht sinnvoll ausnutzen.
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Die plandemischen Maßnahmen hatten mir gezeigt, wie fragil die Pläne für ... Wenn man Betretungsverbote für die Sportstätten erlassen werden, muß man umdenken .... Ich mag in einer mir wirklich wichtigen Sportart (Schießen) nicht von Willkürmaßnahmen abhängen. Damit habe ich mich umentschieden.
Ja, so ging es uns auch. Die Plandemie schloss alle Sportstätten - und unsere bisherige Arbeit war extrem gefährdet. Darum suchten wir alle Schlupflöcher, um halbwegs legal unsere Arbeit = Schießsport für möglichst viele Mitglieder - weiter aufrecht zu erhalten. Das hieß zum Teil jede Woche ein neues "Hygienekonzept" zu erlassen, wir erfanden den "Vereinskader" (als Kadersportler noch sporteln konnten) usw. usf. - wir waren wendig wie eine Blindschleiche und versuchten den Eindruck einer Klapperschlange zu vermitteln.
Als rundrum absolut nichts mehr ging - auf unserem Schießstand wurde weiter geschossen. Weniger, mit mehr Aufwand, aber wir haben nur ganz kurze Zeit gar nicht geschossen. Alle sogenannten Hygienekonzepte, die ich zu verantworten hatte, waren wasserdicht. Und es funktionierte.
Man kann an verschiedenen Fronten kämpfen, das ist eben meine Art.
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Wichtig sind aber nicht die Ziele anderer Menschen, sondern die, die man sich selber setzt.
Da hilft übrigens "SMART" Ziele setzen: Die Ziele müssen Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert sein.
Mein Ziel für 2026: Wenigstens 1x in Urlaub fahren und zusätzlich wenigstens 3 Wochenenden nicht verplanen, sondern einfach mal nichts tun.
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- Wenn ich weiter auf dem Karussell mitfahren will, wo ich schon sitze, suche ich mir darauf den besten Platz und richte mich mit Umsicht und Sorgfalt ein. Notfalls erkämpfe ich mir das Gewünschte gegen das bürokratische Monster.
- Wenn ich aber flexibler bin und es einfach nur gut haben will, ... ganz alleine und ohne Verein, Verband, Sportordnung, Kampfrichter, Schutzkonzepte und Zeugen zur Einhaltung derselben auf einen Berg gehen und sich die braven Ameisen von ganz weit oben ansehen.
Ich fürchte, ich bin inflexibel und haue lieber ein paar Leute vom Karussellpferd runter.
Ameisen betrachte ich nicht so gern und wenn ja, mit einem Kochtopf voll siedenden Wassers in den Händen.
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Soweit es um eine Ergänzung der Satzung, Weisungen für Mitarbeiter und Mitglieder geht erwarte ich dass die Verbände rechtzeitig brauchbare Richtlinien zur Verfügung stellen.
Spaßvogel!
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Ob Du da den richtigen Schwarm fragst?
Welchen soll ich dann fragen anstelle der "Meisterschützen" - also die "ernsthaften Sportschützen und Trainer"?
Der Threadstarter Ludwig hat sich ja nie wieder hier gemeldet.
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Die Leute hat man schon früher gelegentlich im Verein oder Arbeitsplatz anders eingesetzt.
Wie in meinem Beispiel vom Ki-Fi-Pater - strafversetzt in die Diaspora, aber dort wieder mit Kinder- und Jugendarbeit betraut. Das darf nicht sein!
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Daß ist ja das Problem!
Ich meine es nicht gut, ich will es gut haben. Das ist ein Prozess, den man alleine nur schwer schafft.
In der Diskussion, im Ringen um das beste Ergebnis und die Nutzung der Schwarmintelligenz kann man, davon bin ich überzeugt, gute Konzepte kreieren. vielleicht sogar welche, die nicht nur ein Feigenblatt sind, sondern solche, die richtig nützlich sind.
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Nein, das zeigt nur daß es manchmal oder häufig am Basiswissen der Experten fehlt.
Wissen setzt voraus, dass es gültige Standards und Regeln gibt, die man kennen kann.
Leider gibt es diese nicht mehr auf diesem Gebiet - und das, was offiziell "gelehrt" wird, ist z.T. unmenschlich und pädagogisch kompletter Nonsense.
Nehmen wir mal das nicht ganz fiktive Beispiel einer neunjährigen Lichtschützin. Sie ist extrem ehrgeizig und für ihr Alter auch bemerkenswert gut im Umsetzen der vermittelten Technik. Die umstehenden Trainer sagten: "Die ist ja nicht aus der Ruhe zu bringen, so schön setzt sie die Technik (= Doppeltatmung) um!" - ABER sie schoss bei dem Wettkampf "nur" lauter 7er und 8er, kaum 9er und 10er. (Freihand, nicht aufgelegt!!!). Und dann noch zwei verrissene Schüsse (vor Ärger) unten tief ins Weiße.
Nach dem letzten Schuss - tief unten im Weißen - brach sie in Tränen aus, da sie ihr selbst gesetztes Ziel nicht erreicht hatte.
Was macht man da als daneben stehender Trainer? Ich erstmal nichts, ich stand 3 Meter weiter. Aber die sie direkt betreuende Trainerkollegin nahm das weinende Kind sofort in den Arm und tröstete es. Das war in dem Moment absolut richtig und wichtig! Die Eltern schickten am Abend dann noch der Kollegin eine Dankesnachricht, dass sie das Kind so gut aufgefangen hatte.
Sie hat übrigens den Wettbewerb deutlich gewonnen. Mit der Trophäe in der Hand lachte sie wieder glücklich.
Merke: Nicht jeder Körperkontakt ist gleich ein sexueller Übergriff. Menschen sind Menschen und Menschen haben Gefühle und brauchen auch die Nähe zu vertrauten Personen, gerade in emotionalen Grenzsituationen. Als Trainer müssen wir situationsbedingt das tun, was uns unser Gefühl sagt, dass es richtig ist.
Wenn es uns dann noch gelingt, das in ein "Schutzkonzept" hineinzuformulieren, dann haben wir einen weiteren Schritt getan, uns Trainer und Betreuer aus der Rolle der "ständig Verdächtigen" herauszunehmen.
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Du hast in vielen Dingen Recht, CoolMint - wenn ich jetzt weiter Beispiele gebe, wo die meisten von uns vor der staatlicher "Fürsorge" gekuscht und Kröten geschluckt haben, so dick wie Elefanten, dann wirds hier sehr politisch. Das will ich vermeiden. Ich habe mich wenigsten nicht krankspritzen lassen, das war schon schwer genug durchzustehen.
Ja, in allen Dingen werden saubere Papiere verlangt als Ersatz für sauberes Arbeiten, diese werden dann regelmäßig validiert, verifiziert, monitort, auditiert ... - siehe QM, Arbeitsschutz und Hygiene - in diesen Bereichen war und bin ich bereits mehrere Jahre tätig. Wer nicht mitmacht, wird bestraft. Entweder er bekommt keine Aufträge oder sogar Bußgelder. Was da an komplett überzogenen Forderungen steht, sieht man z.B. in einer niedergelassenen Arztpraxis, sagen wir mal HNO, die selber ihre Instrumente sterilisiert. Ohne zu operieren!
Oder was ab 2026 eine Hausarztpraxis für "Qualitätskriterien" erfüllen muss, um weiter die sogenannte "Vorhaltepauschale" (das ist die Bezahlung für die Abschreibung von teuren medizinischen Apparaten wie EKG, Spiro, Sonographie... , deren Einsatz jedoch nicht oder so gut wie nicht einzeln bezahlt sondern eben als "Pauschale" abgegolten wird) in voller Höhe zu erhalten - nichts mehr mit "freier Beruf", das war mal.
Das ist nun mal die Wirklichkeit, in der wir aktuell leben - ändern können wir das nur, in dem wir entweder in die Politik gehen oder das System komplett stürzen - aber dazu hat "der Deutsche" weder den echten Willen noch das Vermögen. Wie schon Genosse Lenin sagte: "Wenn der Deutsche auf dem Bahnhof Revolution machen will, kauft er sich vorher eine Bahnsteigkarte."
Was ist eigentlich mit „Grenzverletzung“ gemeint? Beispiele?
Antwort:
ZitatGrenzverletzungen sind Überschreitungen der körperlichen oder psychischen Grenzen anderer Menschen. Sie können aufgrund von unterschiedlichen Empfindungen von Nähe und Distanz oder durch Unkenntnis oder Nichtbeachtung von Verhaltensregeln absichtlich oder unabsichtlich entstehen.
Der Psychotherapeut John Bradshaw unterteilt Grenzüberschreitungen in fünf Kategorien: sexuell, physisch, emotional, intellektuell und spirituell .
Das kann z.B. eine "unschön formulierte" Bemerkung über körperliche Gegebenheiten eines Anderen sein, z.B.: "Du bist für diesen Sport einfach zu fett!" oder über mangelnde kognitive Fähigkeiten: "Du bist so blöd wie 100m Feldweg, du wirst das nie begreifen!" - selbst wenn diese Bemerkungen zutreffende Tatsachenbehauptungen sind. Dito Witze über Behinderte, Religionen etc. pp., insbesondere, wenn anwesende Personen dadurch herabgewürdigt werden (könnten). Weiterhin Berührungen, die nichts mit professioneller Hilfestellung zu tun haben. Etc. pp.
Wenn ich mir das so durchlese, beschleicht mich das Gefühl, daß man als Betreuer:in grundsätzlich als potentielle:r Sexualstraftäter:in gesehen wird, der / die / das / was_auch_immer gerade dabei ist, sich an ein zukünftiges Opfer heranzumachen.
Das Klima der Angst ist mittlerweile überall anzutreffen.
Ja, das betrifft aber auch alle Lehrer, Erzieher, Kindergärtner, Altenpfleger ... - überall, wo "mit Menschenmaterial gearbeitet wird".
Inwiefern gibt ein waffenrechtliches Dokument Auskunft über die Eignung zum Umgang mit Kindern?
Nichts über die EIGNUNG, nur über die ZUVERLÄSSIGKEIT. Wer eine gültige WBK hat, ist in den letzten 3 Jahren von der Waffenbehörde auf sämtliche Straftaten (und noch mehr), die im Führungszeugnis stehen würden, überprüft worden. Weiterhin ist er SACHKUNDIG im Sinne des WaffG.
Als Lehrer - und auch als Trainer bei jeder Verlängerung meiner Lizenz - habe ich zwangsweise ein Erweitertes Führungszeugnis vorzulegen, a) bei meinem Arbeitgeber und b) bei meinem (Landes-)Verband. Auch die Lizenz zur JuBaLi-Ausbildung erhielt ich nur gegen Vorlage des Erweiterten Führungszeugnisses beim Justiziar des DSB. De facto kann man gar nicht mehr als lizensierter Trainer arbeiten, wenn man den Wisch nicht regelmäßig beibringt - und der auch "sauber" ist. Das ist aktuelle Realität in Deutschland. Änderungswünsche? Siehe oben!
Ich stell mal folgende Behauptung auf. Es macht keinen Sinn solche Konzepte in kleinen Vereinen einzuführen.
Der Sinn ist - bei größeren und in Jugendarbeit aktiven Vereinen mit mehreren Trainern wie dem meinen - Sensibilisierung und Sicherheit durch klare Regeln. ("Nur so genau wie nötig!") - sowohl für die Trainer als auch für den Vorstand.
Und Fördergelder - das fängt schon mit der Trainerpauschale des Landessportbundes an und die Großgeräteförderung etc. pp. - werden demnächst an das Vorliegen eines solchen Konzeptes gekoppelt werden. Wer die nicht haben will oder sowieso nicht bekommt, ist fein raus.
Alleine die Beispiele mit dem 80jährigen der stolperte und dem Vater der seine Tochter umarmte sind doch schon ein Zeichen dafür, dass was in die falsche Richtung läuft. Langsam, aber doch.
Du hast keine Ahnung, mit was für hahnebüchenen Vorwürfen man regelmäßig als Lehrer konfrontiert wird. Ja, natürlich ist das krank. Und das Konzept ist nicht das Rezept, sondern der Krankenschein, das ist mir klar.
Würde ich freiwillig durch ein reales Minenfeld latschen? Natürlich nicht!
Werde ich mich freiwillig in meiner Freizeit einer Tätigkeit widmen, wo ich mich ständig um Zeugen umsehen muß, die mir bestätigen, daß ich kein Sexualstraftäter bin und mich so vor der existentiellen Vernichtung bewahren? Eher nicht.Zum Glück gibt es immer noch ein paar Verrückte - die, die sich einen faltenfreien Hut aufsetzen lassen und durch Minenfelder mit dem G36 rennen - und solche, die sich die Trainerjacke anziehen und versuchen, dem Nachwuchs etwas Vernünftiges vorzuleben und beizubringen.
Wenn alle Lehrer z.B. so denken würden, wäre jeden Tag überall schulfrei.
Ich bin ein Mensch für den Vertrauen und Ehrlichkeit ganz oben stehen in der Wertetabelle. Würde mir so ein Konzept zum unterschreiben vorgelegt, ich würde fragen vertraut ihr mir nicht, was soll das? Wie Coolmint schon geschrieben hat, es geht leise in Richtung Beweislastumkehr.
Dem ist so. Änderung gewünscht? Siehe oben!
UND: Den Kindern TROTZDEM vorleben, wie man vernünftig miteinander umgeht, ohne Angst, sondern mit Vertrauen. Als Vater ist mein Multiplikationsfaktor sehr eng begrenzt - als Trainer und Lehrer sehr viel höher.