Beiträge von Tobi.

    Wobei man außer der LP nicht viel Ausgaben hat. Beim LG sieht das schon anders aus.
    ISt allerdings auch relativ. Man hat zwar einmal die Anschaffungskosten, aber wenn man was ordentliches kauft und die Nutzungszeit berücksichtigt ist man mit ca. 5,- bis 10,- €/Woche schon sehr gut dabei. So gesehen sogar wirklich ein sehr billiges Hobby...

    Genau so solltest Du es machen! ;)

    Nur so nebenbei: Was Du auf den Homepages siehst, sind auch Matchwaffen, nur eben nicht unbedingt die Topmodelle! Auch ein Holzschaft ist nichts schlechtes. Neupreis: Vierstellig. Nicht mit den "Weihrauch-Spatzenflinten" zu verwechseln.

    Was meint ihr, kann man mal bei einem Verein fragen, ob man bei denen auf 10 Meter damit schießen darf, oder mache ich mich lächerlich wenn ich als Gast mit dem Teil ankomme?

    Ja machst Du Dich!

    Du hast glaube ich eine komplett falsche Vorstellung von der Sache.
    Du bekommst für 200 bis 300 € sicher nichts neues was Du dazu brauchen könntest.

    Schau Dir einfach mal in ein paar Shops die angebotenen Matchwaffen an. NICHT irgendwelche Spielsachen zum im Garten rumschießen...

    Btw. zur Ausrüßtung gehört auch noch einiges mehr als die Waffe. Allein das wird bei dem Budget schon "schwierig"...

    Habe in Vereinen bisher noch keine "Hobbygewehre" gesehen - Nur Matchwaffen.

    Würde einfach mal eine Vereinswaffe probieren und mir min. die Schießjacke nebst Handschuh selber kaufen.
    Wenn Du dann an der Sache Spaß hast, je nachdem was die Finanzsituation zuläßt. Falls es nicht für ein Topmodell reicht, fährst Du aber wahrscheinlich mit einer günstigen Gebrauchten besser, da wirklich auf Dich abgestimmt, als mit einer evtl. aktuelleren Vereinswaffe, an der jeder rumschraubt...

    Ich hab nach einer längeren Pause auch wieder mit dem Schießen angefangen. Jetzt auch mit Stativ und habe wirklich gestaunt, was das für eine Prima Sache ist. Man muß sich halt etwas an das Laden mit Links gewöhnen. Stände, an die man garnicht rankommt hatte ich noch nicht. Bei manchen ist es etwas schwierig, geht aber.
    Vereine, die ernsthaft am Sport interessiert sind, sollten Ihre Stände imo. den heutigen Anforderungen entsprechend herrichten, oder sich besser nur noch auf die Kameradschaftspflege an der Theke beschränken.

    *duckundweg*

    Kann ich auch so bestätigen!

    Da mich "nur" LG-Stehend interessiert, frage ich mich, ob es lohnt sich noch Olympisches Gewehrschießen zu kaufen.
    Eine Frage an alle, die beide Bücher gelesen haben: Geht es da beim LG weiter in die Tiefe, bzw. steht da mehr drin, als beim Gewehrschießen 2010?

    Viele Grüße
    Tobi

    Wie Frank bereits schreibt:
    1. Anschlag vernünftig einrichten (lassen).
    2. Dann das Gewehr für Deinen Anschlag anpassen.

    Nicht umgedreht. Die Zeiten, dass sich der Schütze dem Gewehr anpassen musste sind glücklicherweise rum. Heute passt man eher das Gewehr dem Schützen an.

    Das mit dem Gewicht kann man so ohne Hintergrundwissen (Wie groß bist Du, was wiegst Du?) schlecht beantworten. Insb. da das von Schütze zu Schütze ohnehin ein wenig variiert.

    Je schwerer die Waffe, desto träger.
    Kann aber auch zu schwer heben, dass wenn Du nicht genug Masse entgegensetzen kannst, Du da ziemlich verbogen dastehst...
    Muß aber auch nicht unbedingt schlecht sein. Schau Dir mal ein paar Fotos vom Anschlag von Sonja Pfeilschifter an. Steht da wie ein Fragezeichen, aber trifft...
    Wenn Du mit etwas weiter vorgeschobener Hüfte mit dem Ellbogen auf der Hüfte aufsetzen kannst, würd ich's mal probieren.
    Ich persönlich hab da leider keine Chance. Trizeps auf Latissimus; mehr geht leider nicht...

    Das nächste ist dann die Balance. Je weiter vorne der Schwerpunkt, desto träger wird dann insb. die Mündung.
    Träger heißt aber nicht nur dass die Mündung weniger wackelt, sondern auch dass wenn sie am wackeln ist, sie auch schwerer wieder zur Ruhe zu bekommen ist. 1 bis 5 cm vor der Stützhand sollen ganz gut funzen. 1 cm eher für Anfänger, 5 cm eher für Profis. Ist aber kein Datum. Gibt sicher auch andere Meinungen, bzw. Erfahrungen. Jeder ist halt individuell. Würde mal mit 3 cm anfangen und dann bisschen probieren...

    Aber das wichtigste, wie schon von Dir selber bemerkt, ist die Trainering vor Ort ordentlich zu beanspruchen. Ist immer besser als eine Ferndiagnose.

    Hab irgendwo mal gehört dass Anschütz LG garnich mehr weiterentwickeln würde...?

    Hab die FWB sozusagen "blind" gekauft. Hatte nicht die Möglichkeit die vorher auszuprobieren, bzw. dann halt auch mit der Walther zu vergleichen.
    Ausschlaggebend für die Kaufentscheidung war letztendlich der Test in der Visier. Denke aber, dass man da mit beiden nicht wirklich was falsch macht. Dabei gefällt mir die "standartmäßige" Visierlinienerhöhung bei der FWB
    ganz gut. (Wär halt nur schön gewesen, wenn auch die Schrauben dafür
    komplett wären... :rolleyes: )
    Entscheidend wird eher sein, dass man die vernünftig auf sich einstellt. Was sicher nicht auf die Schnelle perfect funzt. Da bringt es imo eher wenig, wenn man einfach mal mit einer von jemand anderes probiert.

    wie kommst du mit dem 800er von Fwb klar ?

    Naja, ohne Luft auf der Kartusche läßt die Schußleistung noch zu wünschen. :S
    So ganz fertig eingestellt hab ich sie auch noch nicht. (Fehlte eine Schraube an der Visierlinienerhöhung ;( ).
    Aber liegt schonmal sehr schön im Anschlag. Auf jedenfall Welten zur schlecht/nicht angepassten 2002 vom Verein...
    Etwas schwach (neben dem Fusch mit der fehlenden Schraube); keine Gewichte und keine weiteren Ringkorne dabei.

    Hab nach einigen Jahren gerade erst wieder angefangen.
    Als Schüler/Jugend war die Quali zur Landesmeisterschaft nicht schwer. Danach halt kein Training mehr da andere Interessen. Dann einige Jahre Eisen gestemmt; da ging mit Schießen so gut wie nix mehr. Dann irgendwann garnich mehr geschossen.
    Die Saison mit Vereinsprügel und nicht mehr Passenden Klamotten wieder angefangen. Nur rumgeärgert. Hab jetzt ein neues FWB 800 (Nebst Klamotten und Stativ) hier liegen. Falls ich irgendwann mal Luft draufbekomme (Passt nich an die Flasche vom Verein) werden Kugeln angeschossen und dann ma sehen was noch/wieder so geht.

    Die benötigte Kraft zum Auslösen läßt sich ja nach persönlichem Geschmack einstellen...
    Ob Vorabzug oder Direktabzug ist wohl auch eher eine Glaubensfrage. Vorabzug sollte nur nicht allzu lang sein.

    Klingt für mich eher als sei dein Abzugsfinger nicht richtig positioniert. Der (vorderstes Fingerteil) sollte rechtwinklich zur Laufachse stehen, dass die Kraft beim Auslösen gerade nach hinten wirkt; nicht irgendwie zur Seite verkantet.

    Naja, 16 ist ja noch kein soooo greises alter... :D

    Schwerpunkt weiter vorne, wird die Mündung eher träger. D.h. die kommt nicht so leicht ins Schwanken. Problem: wenn sie schwankt, wird sie auch nicht so schnell wieder ruhig. Massenträgheit halt...

    Wie gesagt, würde einfach mal probieren was passiert, wenn der Schwerpunkt verlagert wird. Versuch macht kulg!

    Machen das dann gleich mehrere Kunden werden sich die Händler und Hersteller mal was überlegen müssen.

    Ne "Zertifizierung" wäre doch evtl. mal eine schöne Sache...? Bei der ganzen Bürokratie käm es darauf ja auch nicht mehr an... :D
    Dann müsste bei der Kleidungskontrolle auch nur noch geprüft werden, ob unzulässige Veränderungen vorgenommen wurden...? Wobei das ja dann evtl. auch wieder die gleichen Kontrollen wie jetzt erfordern würde...? ;(

    Falls das bei den Klamotten zu aufwendig ist, evtl. die Händler zertifizieren...?
    Hab vor einigen Jahren mal vom Fachhändler ein von ihm als "Topmodell" beworbenen Handschuh gekauft. Wirklich klasse Teil. Nur leider mit Klettverschluß, der zu der Zeit gerade verboten wurde... :(
    O.k., auch meine eigene Dumm(/Unwissen)heit, aber vom Fachhändler (der sonst einen sehr guten Ruf hat) hätte ich da eine bessere Beratung erwartet...

    Aber naja, Verantwortung wird wohl beim Schützen bleiben; zwar wird das sonst ja auch selbst gefordert... :whistling: