Beiträge von ottokar

    Ist ziemlich wurscht. In der Visier sind in den Tests manchmal Diagramme, die die Anfangsgeschwindigkeit über die Anzahl der Schüsse auftragen. Dass ergibt bei den meisten Geräten eine mehr oder weniger waagerechte Linie bis kurz vor Ende.

    Wenn du mit der Handpumpe öfter mal nachfüllst ist es nicht so anstrengend :)

    DAV kann sich schon lohnen, wenn ihr öfter in die Berge fahrt zum Urlaub. Soweit ich das aus meinem Bekanntenkreis höre, stehen da weniger die Klettertouren im Vordergrund als vielmehr der kleine Preisnachlass in Hotelerie und Gastronomie des DAV.

    Wenn wir so ein Abo für die Ostsee hätten ... 8)

    Dennoch hoffe ich nur auf einen Corona-Knick mit anschließender Erholung, wenn der Sportbetrieb wieder richtig losgeht. Ich mag nicht wahrhaben, dass die unteren Altersgrenzen letztendlich ihre Funktion als Dämpfer der Mitgliederentwicklung entfalten.

    @Chugen

    Schade. Im Forum mitlesen kannst du auch ohne Mitgliedschaft, aber Fragen stellen ist halt nicht. Denk doch nochmal drüber nach 😉

    Manche Mitglieder hier pflegen tatsächlich eine harsche Wortwahl, aber sollte das der Grund für eine Abmeldung sein? Wichtiger wäre die Frage, ob du aus dem Forum als Mitglied einen größeren Nutzen für deine sportliche Entwicklung ziehen könntest als nur als Gast.

    Für die "Aufregerthemen" versuche ich meist DFTT. Klappt leider nicht immer :) Letztendlich sind auch die streitlustig vorgetragenen Argumente nur Diskussionsbeiträge.

    @Karl Die Diskussion ist natürlich theoretischer Natur, lohnt aber gerade deshalb keinen Streit. Darum ging es mir.

    Im für uns relevanten Gewichtsbereich der Diabolos zwischen 0,45 bis 0,53g liegen bei konstanter E0=7,5J die theoretisch erreichbaren Anfangsgeschwindigkeiten zwischen 168 bis 182m/s.

    Nach der Formel für E_kin aus dem Physikunterricht verhalten sich Masse und Geschwindigkeit bei konstanter Energie im für uns relevanten Bereich umgekehrt proportional zueinander. Tribologische Effekte und Einflüsse, die sich aus den physikalischen Eigenschaften der Bleigeschosse ableiten, können in diesem schmalen Bereich vernachlässigt werden.

    Und, um den Bezug zum Thema herzustellen und dem TE zu helfen: in der Tabelle stehen die zu erwartenden v0 Messergebnisse für Geschossgewichte zwischen 0,53-0,33g. Das spart Rätselraten um die Einhaltung der 7,5J Grenze am Messgerät😉

    Es ist bei mir schon einige Jahrzehnte her, aber sollte die Gleichung nach v umgestellt nicht lauten:

    v=√(2*E_kin/m) ?

    Bei angenommenen Werten E_kin=7,5J und m=0,00053kg ergibt sich für v=168,23m/s.

    Nehmen wir nun ein 10x geringeres Geschossgewicht m=0,000053kg an, so erhalten wir eine Anfangsgeschwindigkeit von v=532m/s.

    Bei nochmals gezehntelter Masse, d.h. 1/100*0,53g ergibt sich v=1.682,3m/s

    Ich lese daraus, dass sich die Geschwindigkeit erhöht, wenn die Masse gegen 0 strebt. Richtig ist aber auch: Die Masse kann den Wert 0 niemals erreichen, weil Division durch 0 nicht möglich ist. Jedenfalls nicht in der klassischen newtonschen Mechanik.

    Denkfehler, oder habt ihr beide Recht?

    Dem Staatsanwalt dürfte das relativ Schnuppe sein. Wir hatten mal ein Vereins LG zum Hersteller geschickt. Neuer Regulator. Es kam - angeblich auch neu justiert - mit >8J zurück, wie wir Jahre später mit den Vereinsdiabolos zufällig feststellten. Möglicherweise hätten aber andere Geschosse 7,5J erbracht. Das ist manchmal grenzwertig und stark von den Geschossen abhängig, so dass es da mit Sicherheit Toleranzen geben wird.

    Beim Field Target wird jedoch recht genau nachgemessen. Möglicherweise wirst du mit 7,56J nicht zur <7,5J Klasse zugelassen. Mit 0,53g Diabolos sollten max. 168m/s gemessen werden. 175m/s wären mit 8,11J schon zu viel für die Waffenkontrolle beim FT. Du hattest ja mal Interesse am Silhouettenschießen angemerkt ;)

    Ich gebe dir mal einen Denkanstoß, denn entweder hab ich mich nicht klar genug ausgedrückt, oder du hast den Sinn meiner Worte nicht verstanden 😉

    Lies dich mal durch die Medienberichte dazu. Der letzte Ehrenvorsitzende hieß Helmut Kohl. War ihr direkter Vorgänger. Ist also nicht Generationen her. Sie hat keinen Bock mehr auf die Partei und das ist auch okay.

    Mit "nicht zeitgemäß" meint sie wohl diplomatisch, dass ihr das gerade nicht passt.

    Ich stimme Wilhelm und auch Dir zu, dass die causa Merkel ein spezieller Fall der CDU ist und keine verallgemeinerungswürdigen Schlüsse auf die Vergabe von Ehrentiteln durch die Millionen anderer Vereine in unserer Republik zulässt.

    Low cost Lösung für zu Hause: https://nerf.hasbro.com/de-de/product/…13-E81F6F608DA4

    Der Griff und Abzug entspricht einer Erwachsenenhand. Der Abzug hat einen Druckpunkt bei ca. 500g. Trifft hinreichend genau. Bei Technikfehlern reagiert das Teil ähnlich wie eine LP, eher deutlicher. Ein weiterer Vorteil: frauenkompatibel und die Einrichtung bleibt ganz. :)


    150€ für eine CO2 LP halte ich für verschwendetes Geld. Die Hoffnung, damit evtl. auch erfolgreich an Wettkämpfen teilnehmen zu können wird sich nicht erfüllen.

    Die 150 sollten eher der Grundstock zum Ansparen einer Wettkampfwaffe sein.

    ...bei der 80 lief der Abzug doch gerade zurück, meine ich mich zu erinnern. Bei der 65 und 90 beschreibt er einen Bogen. Was mir an der 80 gefallen hätte, das waren die serienmäßigen Gewichte. "Masse dämpft" ist eine alte Konstrukteursweisheit :)

    Für diejenigen, die sich für Oldies interessieren: Fast volle Hütte Linbrunner sieht übrigens so aus: Abzug, Formgriff, Rücklaufbremse, Schattenkorn, Laufmantel runter. Das Korn ist im DSB heute nicht mehr zugelassen. Die zusätzlich angebotene Laufkürzung hätte auch die Visierlinie verkürzt.

    Die meisten hatten seinerzeit nur den Abzugsumbau gegeordert

    Für den Einstieg in 10m DSB empfehle ich auch unbedingt eine modernere Konstruktion. Die Fortschritte in Ergonomie und Justagemöglichkeiten sind deutlich.

    Die älteren sind möglicherweise etwas "eingefahren". Lasse da etwas Milde walten und denke daran: die alten sind die Jugend von gestern :) Und die DSB 10m Disziplinen (insb. auch Auflage) sind schon anspruchsvoll zu schießen. Wenn das der Maßstab ist, dann braucht es in der Tat spezielles Material.

    Hast du ein bestimmtes 65er Modell im Auge? In meinem Schrank schlummern eine serienmäßige, eine mit Linbrunner Abzug, eine mit (fast) vollständigem Linbrunner Tuning (Lauf ist nicht gekürzt) und eine 90 mit elektronischem Abzug. Die 80 hab ich ausgelassen, die fand ich nicht so toll. Hab lange damit geschossen. Vorkomprimierer oder Pressluft erleichtern das Treffen spürbar.

    Bei uns ist's egal womit die Schützen anrücken, eine handvoll Dauernörgler wird's in jedem Verein geben. Davon sollte man sich nicht den Spaß am Schießen vermiesen lassen.

    Mit der LP65-90 verhält es sich ungefähr so wie mit den 300er Gewehren: muss man mögen und wollen :)

    Für die Jagd nach Ringen sind Konstruktionen ohne Schlagfederverdichter und mit Hilfsmitteln wie z.B. Absorber deutlich besser geeignet. Außer du zeigst gesteigertes Interesse an Oldtimern, dann kommt natürlich noch eine emotionale Komponente dazu.

    Hast du einen Verein mit 10m Anlage an der Hand?

    Die Nikons sind in deiner Liste die einzigen Markengeräte eines großen Herstellers mit höherem Qualitätsanspruch. Du könntest evtl. auch bei AliExpress nach "Spotting Scope" suchen. Ist mitunter billiger als ähnliches was unter diversen Labels über die Optikshops vertickt wird.

    https://m.aliexpress.com/item/1005003081337500.html

    80mm ED Objektiv, wechselbare 1,25" Okulare. 350€, Versand aus der EU.

    Eine vergleichbare Konfiguration von TS Optics liegt bei 650€. Welches besser für deine Zwecke geeignet ist lässt sich aus den reinen Zahlen aber nicht ableiten.

    Die haben oft auch ein kleines Regal mit Optiken. Zumeist ist eine handvoll Ferngläser vorrätig.

    Falls du übers Internet zur Ansicht bestellst, dann nimm zuerst das größere. 50mm werden auf 100m sehr dunkel. ED hin oder her.

    Wenn du es aus dem Verein kaufst, dann ist das eine prima Gelegenheit, vor dem Kauf mal probezuschauen :)

    Achte vor allem darauf ob es in der geringsten Vergrößerung genug Bildfeld bietet, um auf 25m die Pistolenscheibe komplett abzubilden und bei der höchsten Vergrößerung auf 100m genug Kontrast um Einschüsse sicher zu erkennen.

    Wenn das beides passt, dann nimm es. Dürfte ungefähr der halbe Neupreis sein. Wenn es schon älter ist, dann 2/3 Neupreis. Da sollte auch der Zustand noch gut sein, d.h. klare Linsen, wenig Staub im Tubus usw.

    Das 20-60x ist dein Universalokular zur Scheibenbeobachtung :)

    Kaufen, einsetzen und vergessen. Die Festbrennweiten sind eine Alternative wenn es um das letzte Quentchen Kontrast, Schärfe und Helligkeit geht. Dafür brauchst du eines für jede Entfernung.

    Ein 50mm Spektiv wird bei den auf 100m nötigen Vergrößerungen zu dunkel. Die kleine Linse lässt vorne zu wenig Licht rein und wegen der vermutlich kleineren Brennweite (kürzere Baulänge) wird am Okular die Austrittspupulle zu klein.