Beiträge von ottokar
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Und steht nicht auch beim DSB in den Gewehrregeln geschrieben: "Mehrlader müssen als Einzellader verwendet werden"?
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Das Korn habe ich so eingesetzt, dass es ungefähr so breit wie die scheinbare Spiegelbreite ist. Den Kimmenausschnitt ensprechend so angepasst, dass ich für die Dauer eines Wettkampfes einigermaßen stressfrei das Korn fokussieren kann.
Das ist letztlich ein Erfahrungswert, weil mich gerade elektronische Anlagen im Vergleich zu Pappscheiben mitunter richtig blenden. Da habe ich jetzt eine einigermaßen komfortable Einstellung passend für die meisten Stände auf denen ich mich rumtreibe.
Mit einem sehr flachen Kimmenausschitt fällt es mir schwerer das Korn gestrichen zu halten. Ich bevorzuge es, mehr vom Korn zu sehen. Man sollte in beide Richtungen nicht übertreiben denke ich, die extremen Einstellungen passen den wenigsten.
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64 System. Soll wohl auch Mehrlader mit einem einfacheren geben. Das sind dann meistens die Teile fürn Fuffi.
Bei einem neuen weiß man halt was drin steckt: https://jga.anschuetz-sport.com/jga.anschuetz-…d.pdf?downloads
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Bis man soviel investiert hat, dass ein Mehrlader aus dem unteren Segment auch für die höheren Wettkampfklassen tauglich ist, würde ich lieber gleich einen der höherwertigen kaufen. Ich konnte schon Anschütz und CZ nebeneinander schießen. Es geht ja nicht darum, nur 1x ein Loch-an-Loch-Kleeblatt schießen, sondern mind. 30x nacheinander die 10 zu treffen. Und da empfand ich den Anschütz Mehrlader (war ein 145x?) als insgesamt viel gutmütiger als die CZ (45x?).
Muss allerdings dazusagen, dass mein Mehrlader von Norinco ist. Da war aber die 98er Optik ausschlaggebend, in Wettkämpfen taugt der maximal für die Kreisklasse.

Ich kenne das auch beim Vorderlader, am Ende wird es teurer wenn man billig einsteigt. Zumindest wenn man auf Platzierungen aus ist.
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25 € China-Glas von eBay. 3-12-fach, 40mm Optik mit ganz einfachem schmalen Fadenkreuz.
Auf 50m reicht mir das hin.
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Meine Erfahrung: Nein. Nicht unbedingt. Wenn die Hand vergleichbar unruhig ist, dann stehen die Zielmittel auf einer kürzeren Visierlinie scheinbar ruhiger. Dadurch fällt es leichter, den Schuss zu lösen, bzw. einigermaßen sauber abzuziehen. Mit einer längeren Visierlinie ist man ohne entsprechende Halteruhe intensiver mit dem Zielvorgang beschäftigt, so dass man evtl. über den Zeitpunkt kommt, bis zu welchem das Abziehen noch sinnvoll ist. Eine längere Visierlinie zeigt dir früher an, dass es besser ist abzusetzen, als weiterzuzielen und dabei evtl. unerwünschte Spannungen einzubringen. Ob nützlich oder nicht kommt also m.M.n. darauf an, wie man mit der längeren Visierlinie arbeitet. Ich finde so um die 35cm einen idealen Kompromiss.
Die Versionen mit dem kürzeren Lauf/Kartusche sind auch eher weniger vorderlastig. Das kann man aber mit Gewichten der persönlichen Präferenz anpassen.
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Sportkarabiner meint bei uns einen KK Mehrlader mit Zylinderverschluss und ich sag mal klassisch jagdlicher Schäftung. Von Norinco z.B. JW25 oder JW15, von Weihrauch das HW66 oder von Anschütz das MPR. ISSC SPA könnte mit Standardschaft auch noch durchgehen, alle UHR dagegen nicht (zumindest bei uns).
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Sag ich doch

Ich kann aber nicht nachvollziehen warum das so ist. Wenn alles sauber ist, dann wird die leere Hülse der 1. Patrone nicht richtig ausgeworfen bzw. die 2. nicht nachgeladen.
Wäre aber trotzdem mal interessant zu ergründen, warum manche GSP so zicken. Vielleicht sind auch nur einige Verschlussfedern ein wenig zu steif.
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Meine GSP zickt ja auch beim 2. Schuss. Gut zu wissen, dass das häufiger vorkommt

Die verkantete Hülse kommt nur bei gereinigter Waffe und weicher Munition. Sommer oder Winter oder Magazin ist egal. Verzichte ich aufs Reinigen, dann läuft's. Den Verschluss baue ich nur alle paar Jahre mal auseinander. Der wird dann nur mit ölfeuchtem Lappen (Brunox) abgewischt. Zum Laden des ersten Schusses ziehe ich den Verschluss nach hinten, so dass der Fanghebel ausrastet und lasse dann einfach los.
Ich habe die Vermutung, dass Schmauch oder Bleiabrieb ab der 2. Patrone im Lager schmierend wirken und der Verschluss dann weiter oder schneller zurück fährt.
Lauf und Lager werden nur mit öligen und dann trockenen Filze an der Schnur durchgezogen.
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Ich werde meine Magazine auch mal inspizieren. Das Problem mit dem 2. Schuss habe ich auch. Allerdings nicht mit jeder Munition und es verklemmt sich dann die abgeschossene Hülse. Das Lager ist sauber.
Macht meine GSP aber schon immer so. Ich kenne das gar nicht anders.

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Du könntest evtl. auch erstmal mit der Gewichtsverteilung experimentieren. Liegen deinem Gewehr Gewichte bei? Falls ja, dann Richtung Mündung anbringen. Da können ein paar Gramm schon viel bewirken.
Das Gesamtgewicht würde ich erst erhöhen, wenn Stand und Kondition soweit gefestigt sind, dass dein Nullpunkt gut sitzt.
Legst du zwischen den Schüssen auf dem Tisch oder auf einer Auflage ab?
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Es muss jedoch gesagt werden, dass da eine Menge Fett am Verschluss kleben muss, bis der schwergängig wird. Denn der hat ja gehörig Spiel im Oberteil.
Ich habe immer vermutet, dass es am Lager liegt. Denn es verkeilt sich die erste leere Hülse beim auswerfen. Sie scheint nicht richtig ausgezogen zu werden.
Wenn sich nach dem 2. Schuss etwas Schmauch/Geschossfett/Blei abgelagert hat, dann läuft's wie geschmiert.
Ist nur meine Vermutung. Im Prinzip ist es nicht so dramatisch. Auf den 2. Schuss kann ich mich einstellen. Mit anderer Munition, z.B. CCI/TopShot habe ich das nicht. Die hat aber einen stärkeren Impuls und ist extrem dreckig.
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Ich liebe diesen Thread

Meine GSP zickt immer beim Laden der 2. Patrone, wenn sie vorher gereinigt wurde. Dachte bisher immer, dass es an der weichen RWS Club liegt oder das gute Stück ein Einzelfall ist.
Lasse ich den Bereich um die Rampe beim Reinigen aus, dann flutscht beim nächsten Einsatz alles von Anfang an. Der Verschluss läuft bei mir relativ trocken. Den reibe ich nur alle paar Jahre mal mit einem leicht ölfeuchtem Lappen ein wenn eine Totalzerlegung ansteht. Ansonsten wird der nur im Bereich der Handhabe kurz mit leicht oligem Tuch gewischt und ein paar mal bewegt.
Vor Wettkämpfen wird deshalb gar nicht gereinigt.
Großartig zu wissen, dass andere GSPs genau so zicken

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Das Abschlussstück ist Gussmaterial. Da ist Schweißen oder Hartlöten nicht so einfach. Zumal da beim Spannen auch entsprechende Kräfte auf den dünnen Steg wirken.
Dauerhaft haltbar ist vermutlich nur eine Nachfertigung aus gutem Stahl. Aber die Geometrie des Teils macht es sehr aufwendig das aus einem Block herauszuarbeiten. Vielleicht kann ein versierter Metaller auch nur den hinteren Teil anfertigen und das dann mit dem Zapfen verbinden?
Ab und an wird das Teil auf egun angeboten. Da hatte ich mich seinerzeit für zwei 65er versorgt.
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Der Stecher sollte nicht zu leicht losgehen. Meiner Erfahrung nach schießt man dann schlechter. Das Abzugsgewicht sollte zur Pistole passen. D.h. du musst sie mit Finger am Abzug ruhig halten können und evtl. noch kleinste Korrekturen am Zielbild vornehmen oder ggf. absetzen ohne dass sie von selbst losgeht.
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So ist's natürlich optimal. Ich hab versucht, das Volumen der Pulverkammer im eingebauten Zustand zu ermitteln. Habe dazu mit einem Rundstab getastet, wann der Pulversack voll ist. Geht ganz gut, weil er bei der Mang recht schmal ist und die Wandstärke der Schwanzschraube entsprechend breit. Etwas über 10gr CH2 hab ich erstochert

Muss mal schauen, ob ich irgendwo einen Restposten an .370er Kugeln organisiere. Ans selbst gießen habe ich mich noch nicht herangetraut.
Im Visier Test laden sie 17gr, Kugel .375 auf 0,25mm Pflaster. Das kriege ich nur mit Hammer in den Lauf.
@Bastian
Bei uns haben die Vereine meist am Wochenende auf. Außer reine Druckluft- oder KK-Stände. Die auch mal unter der Woche. Schwarzpulver kann ich dir nur empfehlen, das macht richtig Laune und man hat eigentlich immer was zu tüfteln.
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Danke für die Info! Über die Mang liest man selten was. Ich hatte seinerzeit Kugeln und Pflaster beim Kauf mitbekommen, die Tüten waren aber nicht beschriftet. Streukreis war excellent. Leider habe ich die Kugeln nicht nachgemessen.
.375er gehen gar nicht, obwohl Werksempfehlung. Egal welches Pflaster, immer wieder Ausreißer über die ganze Scheibe. Ich hab jetzt .373er mit 0,20mm Pflaster auf ca. 12,5-13gr Schweizer 2 und Gries. Die Ladung ist gut, hat aber noch Verbesserungspotential

Meine Unterhammer lade ich übrigens mit .350er Kugeln auf 0,25er Pflaster, also die Baumkircher Empfehlung. Statt 13gr CH2 fülle ich aber nur 10gr rein. Das reduziert stark das Springen. Trotzdem finde ich, dass die Mang sich besser schießt. Die Unterhammer ist irgendwie so zierlich und leicht, sie liegt nicht so satt in der Hand. Ist aber vielleicht auch eine Frage der jahrelangen Konditionierung.
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Darf ich fragen, welche Ladungen Du in der Mang verwendest? Ich habe so eine seit jeher als Wettkampfwaffe und werde mit meiner Unterhammer einfach nicht warm

Schau mal hier: https://whd.nl/webwinkel/en/v…-29169-10000062
Oder rufe mal bei Jacobi an. Der hat öfter mal gebrauchte Unterhammer zu humanen Preisen da. Seine Webseite aktualisiert er aber nicht so häufig.
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Die war lange Zeit die preiswerteste Billinghurst die man neu kaufen konnte.
Billiger war nur noch die Barlow von Ardesa.Wenn's nur eine Unterhammer für "wenig" Geld sein soll dann bleibt nur die Carleton oder ein Einstiegsmodell von Baumkircher. Das sind die billigsten Unterhammer die man neu kaufen kann. Wobei 1000-1200 € für so ein zierliches Ding schon schon die Frage aufkommen lassen, wo da das ganze Geld bleibt.
